Huhu,

wirklich sicher kann dir da nur einer helfen, der dort arbeitet oder vor kurzem dort Urlaub gemacht hat.

Die Website checken wäre natürlich das erste, um die Frage zu beantworten. Wenn es da nicht steht geht natürlich immer noch eine Email schreiben oder anrufen.

Sonst kannst du gute Chancen haben, wenn es zu diesem Hof eigene Facebook Gruppen gibt, dort kann man dir sicher helfen und dir einiges erzählen.

Grundsätzlich macht das zuteilen von Pferden natürlich Sinn, bei unbekannten Reitern bzw ihnen unbekannten Pferden noch mehr. In einem gewissen Maße sollte man auch eine gewisse Sympathie zum Pferd haben, aber es muss eben auch reiterlich passen.

Liebe Grüße

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Huhu,

ordentlicher Unterbau dann ist es relativ irrelevant was oben drauf liegt.

Also wirklich groben Kies, Vlies, Tretschicht mit Gefälle oder komplette Drainage mit Drainagerohren und so weiter.

Erde die in den nötigen Mengen Wasser aufsaugt gibt es nicht, das Wasser muss ja irgendwo hin.

Liebe Grüße

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Huhu,

wenn er beim Gurten neuerdings beißt oder sonst wie empfindlich ist -> Sattler!

Dann zwickt da irgendwas beim Sattel oder beim Gurt. Im Moment muss man bei dem Winterfell auch wieder aufpassen, dass man keine Haare in die Schnallen mit einklemmt, das würde Abwerhandlungen auch erklären.

Wenn er nicht grundsätzlich zu dünn ist, aber auch einfach nicht gut proportioniert aussieht, fehlen vermutlich nur Muskeln. Dann hilft regelmäßige gutes Training und entsprechende ergänzende Fütterung. Muskeln kann man nicht anfüttern, das muss schon von der Arbeit kommen, aber mit Luzernecobs z.B. lässt sich da einiges unterstützen. Bei Cushing muss man da aber sehr vorsichtig sein, da am besten immer mit Rücksprache zum Tierarzt füttern.

Liebe Grüße

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Huhu,

ein Pferd kostet jährlich in ländlicher Gegend im Schnitt 4 000 - 5 000 €. In Stadtnähe und mit viel guten Unterricht und Beritt auch deutlich mehr.

Die Anschaffung eines solide ausgebildeten, anfängertauglichen Pferdes mit Ausrüstung liegt zwischen 6 000 und 10 000€. Je nach Alter, Ausbildung und so weiter.

Du merkst, rein finanziell sind 1 000 € da eine nette Geste, aber ein Tropfen auf den jeden Stein.

Arbeiten für Geld darfst du mit 12 noch nicht. Ab 14 dann eingeschränkt, ab 16 schon deutlich mehr und uneingeschränkt erst ab 18. Da musst du das ganze dann noch mit Ausbildung / Studium / Job unter einen Hut bekommen. Geld verdienen kannst du in deinem Alter also nur, wenn dir Nachbarn oder Verwandte für keine Dienste, wie Straßenreinne kehren etc, unregelmäßig mal etwas zustecken.

Auch bist du mit 12 noch deutlich zu jung fürs eigene Pferd, wenn der familiäre Rückhalt da fehlt. Das wird du früher oder später erkennen.

Such dir in dem Alter guten Reitunterrricht und eine Pflegebeteiligung, das ist für dich die beste Lösung.

Liebe Grüße

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Huhu,

so genau sind solche Empfehlungen nicht wörtlich zu nehmen. Auf einige Kilogramm mehr oder weniger kommt es in der Regel nicht an.

So kenne ich nur, dass sich ungefähr dran orientiert wird, ein englischer Sattel mit seinen paar kg wird da nicht berücksichtigt. Bei einem richtig schweren Westernsattel oder ähnlichen mit >15kg sollte man das dann aber auch berücksichtigen.

Dazu kommt, dass da mehr Faktoren mitspielen als das bloße Reitergewicht. Mit passendem Sattel geht natürlich deutlich mehr als ohne (bei einigen Pferden geht ohne Sattel auch gar nicht oder wirklich nur 20kg leichter als sonst!). Selbstverständlich wird das "Maximalgewicht" auch durch den Sitz, also die reiterlichen Fähigkeiten, beeinflusst. Ein Pferd kann einen gut sitzenden Reiter von 85kg viel leichter tragen, als jemanden mit 50kg, der sehr unruhig und falsch belastend sitzt.

Eine grobe Angabe vom Besitzer oder Tierarzt ist normalerweise also nicht zwingend wörtlich so gemeint und wo einzuhalten, da spielen mehr Faktoren mit.

Liebe Grüße

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Huhu,

je nachdem wie das Pony abdeckt ist das kein Problem. Kenne viele Erwachsene Reiter auch an die 1,75m, die Welsh Cobs, Isländer, Norweger, Sportponys oder andere Pferde im Endmaß reiten, bei denen es sehr harmonisch aussieht. Da gibt es auch einige Beispiele in den sozialen Medien, wenn man auch auf sportliche Karrieren gucken möchte.

Bei einem gute trainierten Pony, dass ordentlich abdeckt gar kein Problem.

Liebe Grüße

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Huhu,

1,75 auf 1,10m. Da sieht man selbst an den Zahlen, dass das nicht passen kann. Du bist VIEL zu groß! Egal wie "stämmig" das Pony ist.

Liebe Grüße

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Huhu,

10m ist zum anständigen Longieren viel zu klein. 14-20m Durchmesser je nach Pferden und Ansprüchen ist gut.

Liebe Grüße

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Huhu,

mein Pony neigt leider zu Augenentzüdungen, so dass 2015 mal der linke Tränenkanal gespült werden musste.

Eine Tierärztin sagte mal, die Neigung käme von ihren schönen großen Augen, da kommt schnell viel Wind und Staub dran. Ich tippe aber auch auf eine genetische Veranlagung und ein Auslöser ist auch immer zu erkennen gewesen. Bei besonderen Stresssituationen oder gesundheitlicher Angeschlagenheit damals wusste ich ein paar Tage vorher schon genau wann es kommt. Milben, Gruppenumstellung, mehrere Tage Dauerregen, neues Pferd in der Gruppe, starke Druse, alles Auslöser gewesen. Mittlerweile ist das Pferd im ganzen so gesund und sozial integriert, dass wir es dieses Jahr nur einmal drei Tage am Anfang der Fliegensaison hatten. Die letzten Jahre waren es min. 2-3 mal im Jahr.

Das Pferd langfristig gesund füttern, stressfrei halten und insgesamt gesund und glücklich halten beugt also definitiv einem Ausbruch vor. Und wenn die Augen in Ordnung sind, muss man auch nicht spülen.

Mit der Zeit bin ich da sensibel auf die Problematik geworden, da greife ich früh mit milden Tropfen ein, wenn es schlimm wird gibt's direkt die starken vom Tierarzt. Damit mussten wir nach der starken Entzündung 2015 nicht mehr spülen. Es ist also auch bei einer Neigung nicht zwingend immer wieder jedes mal nötig spülen zu müssen.

Mit einem guten Auge, Gefühl fürs Pferd, Tropfen auf Lager und passenden Fliegenmasken kann man mit solch kleinen Einschränkungen des Pferdes ganz gut leben.

Liebe Grüße

Liebe Grüße

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Huhu,

ich habe für meine Poyn den Loesdau Profi. Der passt in Größe Pony/VB auch problemlos auf den Shetty/Pony Kopf. Damit bin ich nun schon seit über fünf Jahren sehr zufrieden. Gerade für den Anfang mit Kappzaum finde ich ein Naseneisen schon sinnvoll, mittlerweile könnte es bei mir wohl auch einer ohne sein, aber der jetzige ist ja nunmal noch da.

Mein Longiergurt ist die Standard Ausführung aus Nylon mit Neopren Kurzgurt. Der sitzt vollkommen in Ordnung und die Doppellonge läuft gut durch die Ringe. Bei Pferden mit ausgeprägtem Widerrist könnte so ein Gurt allerdings Schwierigkeiten machen, da gibt es hochwertigere Gurte, die da eine bessere Freiheit bieten.

Als Longe finde ich die gängigen Soft Longen ganz ohne Steege immer noch am besten. Nylon, Baumwollseil etc hatte für mich immer einen Nachteil, zu schwer, zu steif, saugt zu viel Wasser oder ähnliches.

Aktuell nutze ich noch eine Doppellonge mit Seil und Gurtband mit Stegen, liebäugle aber schon seit längerem mit der von Sabro. Die hat keinen störenden, schwingenden Übergang von Materialien.

Liebe Grüße

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Huhu,

uch kann dir nur erstmal den Tipp geben das nicht zu tun. Scheren und Eindecken ist ein massiver Eingriff in die Gesundheit des Pferdes und bedarf sehr viel Mühe, das Pferd dann gesund zu halten.

DIe Deckenlänge kann bei einem Haflinger oder Pferd mit etwa ähnlicher Größe gut hinkommen. Eine Decke passt allerdings nicht automatisch, wenn die Rückenlänge stimmt. Die Decke darf im Brustbereich nicht einschränken, muss weit genug herunter reichen, die Begurtung muss zum Pferd passen und sie Schulter darf nicht eingeschränkt werden. Berücksichtigt man das nicht, gibt es ruck zuck Stellen ohne Fell und offene schmerzhafte Wunden. Auch ob mit Halsteil, ohne oder High-Neck muss vom Pferd und dessen Körpernah abhängig gemacht werden. Die passende Decke zu finden ist schwer!

Auch reicht eine Decke zum eindecken im Winter nicht. Neben 2 Abschwitzdecken und einer Nieren-/Ausreitdecke benötigst du Decken in verschiedenen Dicken. 50g, 150g und für den Notfall noch eine dickere sollte man auf jeden Fall da haben. Eine 50er und eine 150 auf auf jeden Fall in Reserve. Wenn man das mal zusammenrechnet sind das schon fünf Decken für den Alltag und drei Decken zusätzlich, weil mit dem Pferd gearbeitet wird. Selbst wenn man die billigsten nimmt und Glück haben sollte, dass diese tatsächlich dicht, reißfest und passend sind, landet man schon bei 5x60€ plus 3x30€, insgesamt fängt ein kompletter Satz Decken also bei etwa 400€ an. Und das sind die billigen Decken. Anständige fangen bei 100€ an. Mit einer Decke allein ist also schonmal nicht!

Dann muss man entsprechend mehrmals am Tag prüfen, ob die Decke jetzt angemessen ist. Morgens, nachts und tagsüber können schonmal andere Dicken erfordern. Im Stall nachts ist es zum Beispiel wärmer, als mittags an einem stürmischen Regentag. Im Normalfall regelt das das Pferd mit seinem Fell ganz alleine selbst, das kann es dann nicht und der Mensch muss das übernehmen. Eindecken ist nicht so einfach!

Und scheren ist auch nicht mal eben so gemacht, wie man es schön findet. Am harmlosesten ist etwas an Brust und Unterhals zu scheren, das das Pferd sind in Regen und Kälte eh mit dem Popo in den Wind dreht und dann da vorne kein Wasser und nasser Wind ran kommt. Aber selbst das ist schön ein großer Eingriff ins Pferd und birgt ein extrem Erkrankungsrisiko.

Bei Pferden die übermäßig schwitzen sollte man erstmal alles betrachten, aber bloß nicht das Fell, das Fell sorgt nicht allein fürs Schwitzen!

Eine gesunde Fütterung mit viel Raufutter, ohne Brot und ohne Getreide wie Mais oder Weizen macht schon viel aus. Dann schwitzen die Pferde schon viel weniger.

Auch schwitzen Pferde übermäßig, wenn sie unter Stress stehen. Ein ruhiges Training mit Anforderungen, die das Pferd auch bewältigen kann(!), lässt ein Pferd nur kaum schwitzen, auch wenn es körperlich arbeitet. Das meiste Schwitzen, dass man in Reithallen sieht, ist stressbedingt!

Sprich nochmal mit der Besitzerin, wie man das Problem für alle einfacher lösen kann. Denn scheren und Eindecken ist eine aufwändige und teure Lösung, die große Erkrankungsrisiken mit sich bringt.

Liebe Grüße

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Huhu,

das kommt ganz darauf an, was für Ansprüche du stellst und wie das Pferd und du gebaut sind.

1,75 auf 1,30 ist aber schon arg groß. Das sind fast ein halber Meter Größenunterschied. Es gibt immer mal einzelne Ausnahmen, wo es trotzdem passt, oder zumindest für die Ansprüche irgendwie okay ist, aber in der Regel bist du einiges zu groß.

Für ein zukünftiges Sportpferd im englischen Bereich stellt man ganz andere Grösenanforderungen als für eins im Western Bereich. Ebenso wie ein Freizeit oder Distanz Pferd vom optischen nicht so perfektbzu einem passen muss, wie ein Dressurpferd. Jeder hat da andere Prefetenzen ob er in etwa gleich groß, etwas größer, oder sogar 10cm kleiner bevorzugt. Danach solltest du überlegen, was du suchst und wie du deine Pferdesuche dementsprechend eingrenzt.

Liebe Grüße

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Huhu,

GUTEN Reitunterrricht und Beritt, wenn es ein Ausbildungsdefizit ist, wovon man erstmal ausgehen kann.

"Richtig reiten reicht." Guter, begleitender Sitz und die passenden Hilfen und nach etwas Zeit wird das Pferd sein Bewegungsmuster umstellen, wenn der Reiter ihm hilft. Mit Gewalt durch Riegeln oder ähnlichen Methoden wirst du keine Losgelassenheut erreichen und damit auch keine reelle Anlehnung und Körperhaltung.

Vorher erst das Umfeld schaffen, also Sattel, Zäumung, Rücken, Reitplatz, Ruhe beim Arbeiten etc. dann bekommt das Pferd die Mögichkeit dazu.

Liebe Grüße

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Huhu,

zu vorhandlastig geritten, Spannung verloren, zu viel Druck im Steigbügel, aus dem Gleichgewicht gebracht, nach vorne gekippt, Boden zu schlammig, zu weit auf der Schulter gesattelt, Reiter zu viel nach unten geguckt, Pferd körperlich irgendwo angeknackst, auseinander gefallen...

Es gibt zig mögliche Gründe warum sich ein Pferd aus dem Tölt in den Trab rettet. Das muss man sehen oder fühlen, um beurteilen zu können warum das Pferd jetzt den Gang wechselt.

Liebe Grüße

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Huhu,

das Pferd genug in Balance bringen und gerade richten.

Draußen viel geradeaus galoppieren, aich lange Strecken, dass sie da von sich aus in ein angenehmes Tempo findet.

Auf dem Platz dann wenn das Pferd gerade genug ist, aus dem Schritt angaloppieren. Eventuell kann auch ein angaloppieren und dem richtigen Seitengang helfen.

Erstmal ist aber das Pferd im Schritt mit passender Ausrüstung und gutem Sitz so in Balance zu bringen, dass es das angaloppieren mit Reiter überhaupt gut schaffen kann, ohne zu rennen. Verspannungen, Zahnprobleme, Satteldruckstellen etc sind selbstverständlich vor der Arbeit an dem Problem zu beheben.

Liebe Grüße

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Huhu,

Longierbrille nirgendwo dran! Wenn, dann immernoch besser als Halfter, als ans Gebiss.

Guck dir das Ding mal mit offenen Augen an. Da siehst du, was die Brille macht. Die Einwirkung ist unpräzise, schmerzhaft und verzerrt.

Longieren NIEMALS mit Longierbrille! Mit Kappzaum, Trense und dann Doppellonge, frei oder auch zum laufen lassen mit Halfter/Knotenhalfter.

Liebe Grüße

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