Soll ich mein Pferd aufgeben für ein anderes?

12 Antworten

Um mal eins vorweg zu nehmen. Wir haben ein Pferd in einer Phase gekauft, wo es nicht reitbar war und ich weiß nicht, ob ich wirklich jedes Pferd, das ich kaufe, immer probereiten müsste, denn ...

... es ist nunmal neben der "Vorgeschichte" an Ausbildung, Erfahrungen, Gesundheitszustand auch ein ganz, ganz großer Anteil an der Reitbarkeit, wie das Pferd auf den aktuellen Reiter reagiert. Kauft sich ein Reiter, der es einfach in seinem Wesen, inseinen Talenten, in seinen erworbenen Kenntnissen nicht hat, ein Pferd zu beruhigen, ein absolut gelassenes Pferd, so kann das innerhalb weniger Einheiten völlig hektisch werden. Nämlich dann, wenn es spürt "oh je, der da oben wirkt für mich unsicher, ob der uns heil wieder heim bringt in meine Herde?". Derjenige kann es gut meinen, ich unterstelle dem gar nicht, dass er bewusst Fehler macht und er kann auch ein ganz guter Reiter sein - z.B. auf Pferden, die auch andere Reiter haben, die also nie so lang am Stück mit ihm zu tun haben, dass sie sich von ihm verunsichern lassen. Und ob jemand die entsprechende Ausstrahlung hat, dass Pferde sicher und gelassen sind, stellt sich nunmal erst raus, wenn derjenige länger mit einem Pferd zu tun hat. Wenn es aber so ist, dass er Pferde verunsichert, hilft es nichts, ihm ein anderes Pferd anzuvertrauen, das wird bei jedem Pferd ein Problem werden. Da muss eben am Menschen gearbeitet werden, mit einem guten Trainer, dem in dem Fall Lektionen und was auch immer völlig egal sind, der die Körpersprache des Reiters beurteilt und feststellt, wann es passiert und dem Reiter Möglichkeiten aufzeigt, sein Verhaltensmuster zu durchbrechen.

Umgekehrt ist es auch möglich, ein Pferd, das zur Unruhe neigt, einfach dadurch zu "kurieren", dass man ihm den richtigen Menschen besorgt, der mit Ruhe und Konsequenz arbeitet und wo jedes Pferd irgendwann feststellt, das Leben ist leichter, wenn man da einfach mitmacht, man kann bei diesem Menschen entspannen. Natürlich muss man je nach Ursache der Unruhe manchmal viel, also richtig viel, möglicherweise sogar einige Jahre einplanen und es gibt Pferde, die sind derart verdorben, dass sie sich gar nicht mehr drauf einlassen, aber ich rede jetzt mal nicht von den 1 bis 2 % Ausreißern, sondern vom Rest.

Also liegt es zu einem so großen Anteil in meiner Hand, dass das Pferd körperlich gesund genug sein muss und einem Pferd, das nur mit größten Schwierigkeiten, wenn überhaupt, zu entspannen ist, sieht man das an. Und das muss ich dann nicht mit probereiten raus bekommen. Natürlich ist es irgendwo sinnvoll, auch, wenn man dem Gebäude nicht ansehen kann, wie die Bewegungsabläufe des Pferdes sich beim Reiten ansehen werden und so. Aber es ist nicht zwingend überlebenswichtig, wenn man einfach nur ein nettes Freizeitpferd sucht - sofern man eben gewisse Kenntnisse hat. Hat man diese nicht, wäre es eh sinnvoller, eine vertraute Person mit diesen Kenntnissen begleitet einen und reitet auch, denn dann ist man sicher so aufgeregt, dass man sich nicht ins Pferd hineinfühlen kann und dann bringt das Probereiten auch nichts. Im schlimmsten Fall ist man so aufgeregt, dass man Unfälle beim Probereiten selbst baut. Wäre auch blöd. Allerdings ist mein "nicht Probereiten" ein Verzicht auf etwas, das angeboten wird oder im Fall unseres zweiten Pferdes haben wir es ganz genau untersuchen lassen, ob es denn die Reitbarkeit erlangen kann. Wenn es vom Verkäufer ausgeht, muss das Pferd bei einem akuten gesundheitlichen Problem entsprechend günstig sein oder man muss sehr skeptisch sein. "Kein Sattel" ist ein zu schwaches Argument. Wenn man mit dem Verkauf des Pferdes Geld einnehmen möchte, muss man eben den Sattler fragen, ob man gegen Gebühr einen von ihm leihen kann dafür.

Lieber Himmel! Man kauft doch kein Pferd, das man nicht Probegeritten ist! Ein Anfängergeeignetes Pferd ohne Sattel? Du wurdest nach Strich und Faden betrogen und Deine Unwissenheit und Naivität einfach und gekonnt ausgenutzt.

Jetzt bist Du Pferdebesitzer eines für Dich und Dein Können unreitbaren Pferdes. Ob es darüber hinaus noch gesundheitliche und charakterliche Schwächen hat, kann ich nicht beurteilen, aber nachdem, was Du so schreibst, ist es auf jeden Fall nicht das geeignete Pferd für Dich.

ist es gesund und hast Du die finanziellen Mittel, kannst Du es einige Monate oder Jahre in professionelle Ausbildung geben und es vielleicht irgendwann mal selber reiten.

Eine blöde und wenig ermutigende Aussicht? Mag sein, aber eine realistische.

Im Prinzip bist Du sehr wahrscheinlich auf dem Weg in die nächste ausgemachte Dummheit. Denn man kauft auch kein Pferd, das man lediglich einmal geschafft hat, irgendwie zu traben.

Sieh zu, dass Du die Stute an die Verkäuferin zurückgibst, droh ihr zur Not mit einer saftigen Betrugsklage und entsprechenden rechtlichen Konsequenzen. Denn Du wurdest betrogen.

Kommst Du auf diesem Weg nicht weiter, gib es als Beistellerpferd ab oder verschenk es, wenn sich kein Käufer findet. Ein nicht reitbares Pferd gehört nicht in Anfängerhände. Dann spare die monatliche Boxmiete und nimm in der Zeit Unterrichrund wenn Du genug gespart hast, mach Dich mit Deiner Trainerin zusammen auf die Suche nach einem vernünftigen Pferd.

Du wie meinst du das den ich habe meine Stute nicht ordentlich Traben gekricht

0
@Leandrastoffi

Wenn ich Deinen Bandwurmtext ohne Punkt und Komma richtig lese, dann schreibst Du doch genau das selber: "vermutlich werde ich es niemals schaffen sie ordentlich traben zu können" - so meine ich das.

1

Du hattest geschrieben "Man kauft auch kein Pferd was man lediglich geschafft hat ein mal zu traben"und das war die Stute nicht der Vollblüter

0
@Leandrastoffi

Zumindest bist Du den Vollblüter einmal geritten und direkt in Liebe entbrannt und überlegst ihn schon sofort zu kaufen. DAS sollte man auf keinen Fall tun. Das meinte ich damit.

1

Hallo,

tja das kommt davon, wenn man nicht richtig schaut, was für ein Pferd man sich kauft und sich von der Vorbesitzerin Ausreden einreden lässt. Wenn man Interesse an einem Pferd hat, dann besucht man es mehrmals und darunter am besten auch mal unangekündigt, lässt ein AKU machen usw.

Jetzt ist das Kind nun mal in den Brunnen gefallen und DU hast Verantwortung, also übernimm sie auch! Man gibt nicht einfach Tiere ab, weil es nicht so läuft wie geplant. Dann arbeitet man daran und zwar mit professioneller Unterstützung!

Jetzt erzähl mal, wie lange du deine Stute schon hast, was du bisher mit ihr wie gemacht hast, was du alles getan hast, um das Problem anzugehen und wie sie lebt. Einfach mal alles.

Die Entscheidung liegt letztlich bei dir. Und ja ich weiß, das unter Pferdehaltern da eher Verständnis geschenkt wird, wenn man kein Bock mehr auf ein Pferd hat und ein neues möchte als bei Hundehaltern, leider.... Warum das wohl so ist, frage ich mich immer wieder aufs Neue.

Sorry, ich habe für sowas wenig Verständnis und das obwohl ich das Gleiche wie du erlebt habe: Pferd war nicht so, wie erhofft. Aber sein Schicksal lag nun mal in meiner Hand. Der Gedanke, dass er mit seinem schwierigen Charakter vom nächsten verkauft wird und am Ende wieder beim Schlachter steht... Grade solche Pferde brauchen Hilfe.

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

Die Fs kommt mir ehelichgesagt vor wie10/11, in dem Fall trifft die Schuld definitiv die Eltern...

4
@emilyyyheart

In dem Alter sollte man eigentlich schon so weit sein, Verantwortung zu übernehmen... Auch wenn sie sehr groß ist, deswegen sage ich Trainer. Ansonsten rate ich bei den meisten Kindern in dem Alter von einem Pferd ab. Aber leider bereits passiert.

2
@VanyVeggie

Ich wusste gar nicht das du mich kennst und das du weißt wie alt ich bin

0

Ich bin grundsätzlich auch kein Fan davon, ein Pferd sofort auszutauschen, weil es nicht sofort funktioniert. Allerdings muss ich sagen, dass ich das auch nicht so gut finde, wenn das Pferd behalten wird, nur weil man dann kein schlechtes Gewissen hat oder sogar von anderen gemacht bekommt.

Ja, ein richtig schwieriges Pferd kann im schlimmsten Fall zum Wanderpokal werden, aber man gibt das Pferd ja auch nicht an den erst besten Deppen ab.

Manchmal passt es einfach nicht und wenn man einem solchen Pferd reiterlich nicht gewachsen ist, hat es mMn wenig Sinn es zu behalten. Klar kann man es jahrelang in Beritt geben und irgendwann kann man vielleicht selbst mal eine Runde im Trab drehen, aber macht das Sinn? Ich meine, ein Pferd, das dann auch noch Jahre in Beritt ist und wahrscheinlich bis ans Lebensende immer wieder einen erfahrenen Reiter braucht, kostet ja auch nicht wenig Geld. Kann sich z.B. auch nicht jeder leisten. Zumal die FS dann auch noch ordentlich Unterricht braucht, damit sie das Pferd überhaupt mal reiten kann. Kostet auch wieder Geld.

Ich habe mein Pferd nach knapp 2 Jahren auch wieder verkauft. Ich war damals zu jung und war ihm reiterlich nicht gewachsen, dass es einfach keinen Sinn gemacht hätte, dieses Pferd zu behalten. Und wir haben wirklich viel probiert und sind dann zum Entschluss gekommen, einen guten Platz für ihn zu suchen. Den haben wir auf jeden Fall gefunden. Und ich habe auch kein schlechtes Gewissen, weil ich ihn nicht jahrelang in Beritt gegeben habe o.ä. Er war und ist ein super Pferd, aber es hat reiterlich nicht gepasst.

Jeder muss das selbst wissen und entscheiden, ich jedenfalls finde nicht, dass es verwerflich ist, ein Pferd zu verkaufen, wenn es nicht passt oder man ihm reiterlich einfach überhaupt nicht gewachsen ist.

Ja, die FS hat den Fehler gemacht, das Pferd einfach zu kaufen ohne es je geritten zu haben. Aber ich denke aus solchen Fehlern lernt man und es gibt da sicherlich jemanden, der dieses Pferd reiten kann und ihm einen schönen Platz bieten kann. Man muss nur Geduld haben und eben den richtigen Menschen finden.

5
@trabifan28

Sind alles Dinge, die man sich vor dem Kauf überlegt; man überlegt sich vorher, ob das Pferd zu mir passt, ebenso macht man vorher Proberitte und ein AKU und man hinterfragt auch vorher, ob man bestimmte Baustellen beheben kann. An Geld sollte es da nicht mangeln, nicht an so grundlgende Dinge wie Trainer.

Du denkst aus solchen Fehlern lernt man, schön und gut, das trifft vielleicht auf einige zu. Wenn man die Frage jedoch liest, dann liest man heraus das die FS kurz davor ist den Fehler erneut zu machen.

0
@VanyVeggie

Klar überlegt man sich sowas normal vorher. Allerdings würde ich behaupten, dass es auch durchaus so sein kann, dass es eben auf lange Sicht nicht das Pferd ist, mit dem man zusammen passt und quasi die selben Interessen (Springen, Dressur...) hat. Man entwickelt sich ja auch reiterlich weiter, zumindest die meisten, und möchte dann evtl. weiterkommen, aber das Pferd ist nicht für die Dressur/Springen/etc. zu begeistern.

Gegen Unterricht sagt ja auch keiner was. Das Geld sollte für 1x die Woche Unterricht, zumindest am Anfang, schon da sein. Ich stelle mir dann aber jetzt mal so ein "Problem"pferd vor, das dann mal eben ein Jahr Beritt und weiteres Training braucht... ob man dazu bereit ist, wenn es noch nichtmal sicher ist, dass man das Pferd danach vernünftig und vor allem alleine reiten kann... muss jeder selber wissen.

Ich persönlich gebe nie ein Pferd einfach so auf, weil ich keine Lust mehr habe o.ä., aber ich weiß auch, wann es für Pferd und Reiter besser ist, getrennte Wege zu gehen. Und oft hat es das Pferd dann wo anders besser, wie bei einem frustrierten und überforderten Reiter.

Und ja, ich denke aus solchen Fehlern lernt man. Aber wie du schon sagst, ich hoffe, dass die FS diesen Vollblüter nicht kaufen möchte.... das ist sicherlich auch ein Pferd das zwar brav ist, aber reiterlich einfach nicht ihres ist. Vielleicht täusche ich mich aber und es passt mit diesem Pferd, man weiß es nicht, das muss sie selbst entscheiden.

3
@VanyVeggie

Wieso ich kenne dieses Pferd schon seit fast 5 Jahren und ich habe noch nie gesehen das er jemals bockt oder jegliche unsere gemacht hat gut das habe ich nicht geschrieben

0
@Leandrastoffi

Du glaubst also jedes Pferd ist anfängertauglich nur weil du es nicht bocken siehst? Sorry, aber du scheinst bei weitem nicht genügend Erfahrung zu haben um zu beurteilen für was oder wen ein Pferd geeignet ist. Verliebst dich sofort in ein Pferd nach dem anderen und scheinst wohl auch leider niemanden professionellen an der Seite zu haben der dich unterstützt.

mein Rat: lasse dein Pferd ordentlich bereiten und verkaufe ihn an jemanden der ihm gerecht wird. Dann investiere in reitstunden und Erfahrungen machen, denn so trägst du deine Wunschträume auf Kosten des Pferdes aus.

3
@Leandrastoffi

Sobald ein Pferd bockt ist es also für dich nicht mehr gut genug? Allein das zeigt mir, dass du noch zu jung für ein Pferd bist.

1
@trabifan28

Hm ich gebe zu das macht mich schon nachdenklich in Hinsicht auf die Beziehung zwischen Pferd und Reiter. Es ist vielleicht wirklich nicht korrekt, wenn der Pferdehalter dauernd frustriert ist und das Pferd spürt das, dann sollte man wirklich keine Vorwürfe erhalten. Da hast du mich schon überzeugt.

Wo ich nur nicht ganz zustimmen werde ist, wenn man sich reiterlich so sehr entwickelt das man das Pferd abgibt, um ein neues zu holen. Ich finde immer noch, dass man Verantwortung hat und diese tragen sollte und zwar bis zum Ende, selbst wenn das Pferd gar nicht mehr reitbar ist. Wenn ich jetzt z.B einen Hund habe und der für mich nicht mehr gut genug im Agility ist oder diesen Sport aufgrund von Arthrose nicht mehr laufen kann und ich entscheide mich diesen dann abzugeben, dann würde man mich in der Luft zerfetzen. Beim Pferd ist das aber immer ok. Da stelle ich schon irgendwo die Moral in Frage.

0
@VanyVeggie

Was hat das mit jung zu tun? Ich würde grade jetzt, wo ich älter bin , kein bockendes Pferd mehr wollen.In jungen Jahren hatte ich da eher kein Problem mit.

0
@Urlewas

Du wählst ein Pferd also nach der Tatsache aus, ob es mal gebockt hat oder nicht? Das ist sehr naiv, dazu gehört viel mehr. Das Mädel hat sich schon beim ersten Pferd nicht genug Gedanken gemacht, das muss kein 2 Mal passieren.

Um uns nicht misszuverstehen: Ich habe nicht gesagt, dass sie sich ein bockendes Pferd zulegen soll. Aber wenn das eigene das macht, dann hat man die Pflicht daran zu arbeiten und das zu hinterfragen. Darum geht es.

0
@VanyVeggie

Zu dem abgeben wenn man als Reiter sportlich Weiterkommen möchte: wenn das Pferd es nicht mehr leisten kann aufgrund von fortgeschrittenem alter oder Krankheit, dann sehe ich das abgegeben auch kritischer, man sollte dem Pferd einen guten Lebensabend geben.

aber was ist wenn mein Pferd fit ist aber nunmal begrenzt in seinen Fähigkeiten? Dann kann jemand der zb A springen reitet, mit dem Pferd noch sehr glücklich werden. Pferd und Reiter zufrieden, passen zueinander. Wenn ich im Sport reiten möchte, dann geht das nicht wirklich anders, sonst sind beide langfristig gesehen unglücklich meiner Meinung nach. Und ich glaube dass andere Menschen Pferden auch gute Zuhause geben können, nicht nur ich.

2
@VanyVeggie

Wenn du meinst, ich sei naiv, da kann ich mit leben...

Bin nämlich auch alt genug, um nicht jedermanns Meinung wichtig zu nehmen. Wie man in Köln sagen würde: „Jede Jeck is anders“....

1
@VanyVeggie

Du ich weiß nicht ob du das gelesen hast aber die Vorbesitzerin hatte keinen Sattel für sie und wir wussten doch nicht das wir sie nehmen deswegen haben wir uns keinen Sattler mitgenommen

0
@CarosPferd

Du wie gesagt ich kenne ihn ganze 5 Jahre und bin in damals im Untericht geritten och habe genügend Hilfe Wunschträume auf" Kosten des Pferdes"du ich quäle sie dich nichtin meiner Weise so was würde ich niemals tun!ich werde ihr nicht gerecht und ja ich werde diesen Vollblüter nicht kaufen

0
@Leandrastoffi

Dann hättet ihr warten müssen... Sich hinter her beschweren, obwohl man es hätte vermeiden können ist für mich unverständlich.

1
@Urlewas

Naja wenn du quasi so denkst wie die FS, dann finde ich das Denken sehr naiv und das ist sicher nicht im Sinne und Wohle der Pferde....

0
@CarosPferd

Das wieder rum zeigt, dass man das Tier als Sportgerät betrachtet und da vermisse ich eine richtige Beziehung zum Tier, wenn man es einfach so abgeben und gegen was Besseres tauscht. Wie gesagt: Lass mich das mit einem Hund machen, weil er nicht mehr gut genug für Agility ist und man würde mich zerfleischen, meiner Ansicht nach zurecht.

Aber hier haben wir einfach verschiedene Ansichten. Für mich ist mein Pferd mein Freund und Partner, den ich nicht einfach so hergeben würde. Es ist Verantwortung, die man zu tragen hat, wenn man ein Tier aufnimmt.

0
@VanyVeggie

Ich werde ihr nicht gerecht und nur weil sie bockt ist sie mir doch nicht EGAL oder NICHT GUT GENUG das habe ich auch NIE GESAGT das würde ich auch NIEMALS sagen ich weiß nicht ob du da irgend etwas falsch verstanden hast aber Urteile bitte auch nicht über Menschen die du nicht kennst okay weil du weißt doch noch nicht mal wie alt ich bin oder?!Ach oder weißt du auch wie gut ich reite???würde mich mal interessieren und so was wie z.b. "oh sie bockt jetzt will ich sie nicht mehr"habe ich NIE gesagt oder?????

0
@VanyVeggie

Du Hallo geht's noch?!ich sehe sie als mein bester Freund meine bessere Hälfte ich sehe sie doch nicht als mein "SPORTGERÄT"an solangsam zweifele ich daran das du verstehst um was es geht

0
@VanyVeggie

Du das haben wir auch sie hat Rückenprobleme angeblich wären diese bei der Vorbesitzerin noch nie aufgetreten...

0
@Leandrastoffi

Warum fühlst du dich angesprochen? Der Kommentar ging weder an dich, noch an sonst wen persönlich. Das war allgemein gesprochen und zwar zu Caro. Die einzige, die hier den Inhalt der Kommentare nicht versteht bist du.

Denke und mache was du willst, es bringt nichts mit dir zu diskutieren und sobald es unsachlich wird, hats erst Recht keinen Sinn. Somit bin ich hiermit raus.

0
@VanyVeggie

Ich glaube wir haben da einfach zu verschiedene Ansichten. Aber ich finde es auch schwer sowas im Internet zu erklären wie man etwas sieht - dauert immer so lange, das zu tippen... ;-)

Für mich ist mein Pferd auch nicht nur ein Sportgerät sondern ein Freund, Familienmitglied. Würde ihn sogar meinen menschlichen Freunden vorziehen, wenn es drauf an kommen würde. Den würde ich niemals hergeben, egal was ist - ob unreitbar o.ä. - der bleibt und zwar für immer.

Allerdings würde ich mich da nicht nach anderen richten. Ob die mich dann für einen ganz bösen und schlechten Menschen halten wäre mir eigentlich egal. Schließlich muss ja ich mit der Entscheidung leben und nicht die anderen. Denen kann das sonst wo vorbeigehen. Ich meine, bin ich denn ein anderer Mensch, nur weil ich ein Pferd verkauft habe, mit dem ich auf Dauer nicht glücklich geworden wäre?

Nicht jeder kann sich zwei Hunde oder zwei Pferde leisten. Da muss man dann eben entscheiden, ob man ein Pferd/einen Hund haben möchte, mit dem man womöglich nicht mehr so glücklich ist, oder ob man ihn in gute Hände gibt. Dem Pferd fällt ein Besitzerwechsel deutlich leichter als dem Menschen.

Aber ich möchte da jetzt auch nichts mehr zu sagen, das hat ja keinen Sinn, wir kommen nicht auf einen Nenner ;-) ist aber nicht schlimm, wäre ja fürchterlich, wenn jeder Mensch auf dieser Welt immer und immer die gleichen Ansichten hätte.

1

A) Bist du den Vollblüter denn schon mal geritten oder hast du die Information " er lässt sich reiten " auch nur vom Hörensagen ?

B) Als Anfänger benötigt man gerade mit einem eigenen Pferd noch Unterstützung, denn selbst das brävste Pferd wird nicht lange brav bleiben, wenn es ständig "Anfängerfehlern" ausgesetzt ist. Ist ja keine Schande, sich unterstützen zu lassen und gemeinsam mit dem eigenen Pferd zu lernen.

C) Bisherige Stute abgeben: Wenn es für dich keinen Sinn macht, das Pferd zu behalten, ist ein Verkauf natürlich in Erwägung zu ziehen. Die Frage ist bloß, welches Problem das Pferd grundsätzlich hat ? Gesundheitliche, mangelnde Ausbildung ?

Ein nichtreitbares Pferd dürfte sich nicht sonderlich gut verkaufen lassen. Ebenso wenig wie ein krankes Pferd. Das gilt es m. E. auch erstmal herauszufinden, nicht, dass man das Pferd dann doch auch wieder zurücknehmen muss, weil z. B. Krankheiten dann erst beim neuen Besitzer festgestellt werden.

Ein Pferd zu kaufen, welches man nicht probereiten konnte, dürfte im Nachhinein immer teuer werden. Weil man sehr oft feststellt, dass man eben nicht das gekauft hat, was der Verkäufer einem "versprochen" hat.

An eurer Stelle würde ich mir erstmal mit einem "Profi" versuchen herauszufinden, woran die Probleme mit diesem Pferd tatsächlich bestehen. Und dann entscheiden, ob man evtl. mit dem Profi diese Probleme in den Griff kriegen kann oder ob das Pferd nicht für einen geeignet ist. Ich bezweifele aber, dass man im Falle eines Verkaufs das Geld wiederkriegt, was man vermutlich für das Pferd ausgegeben hat. Geschweige denn von Folgekosten.

Und das "perfekte Anfängerpferd" gibt es eigentlich in der Regel selten. Da ist man als Anfänger schon gefordert, dafür zu sorgen, dass das "Anfängerpferd" auch anfängerfreundlich bleibt, wie bereits erwähnt, würde ich immer empfehlen, sich als Anfänger die Hilfe eines "Profis" zu holen, der einen dabei unterstützt.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Dein Pferd scheint ganz arge Probleme zu haben und ich denke mal, dass die Fachfrau oder -mann einfach nicht genug Erfahrung hat, um die Ursache ausfindig zu machen. Warum fragst Du denn nicht die Besitzerin von dem auch ganz lieben Tier, ob Du es regelmäßig reiten darfst und vielleicht nimmst Du Deines mit.

Du hast mit Deinem Tier die Katze im Sack gekauft und möchtest nun allen Ernstes es weiterreichen? Möchtest Du dann auch gerade keinen Sattel zur Verfügung haben oder vielleicht mal in den "Gelben Seiten" nach einem guten Abdecker schauen?

Aber Du wirst Dein Pferd schon so richtig doll lieb haben und wahrscheinlich auch mehr als Dein Smartphone - oder funktioniert es nicht mehr richtig und gehört auch ausgetauscht?

Ein Tier ist kein Gegenstand und sicherlich hast Du es Dir gekauft, weil Du eben reiten möchtest und es lässt sich nicht reiten und somit ist der Sinn der Anschaffung verfehlt, doch rate ich Dir es zu behalten und zum reiten eben eine andere Lösung finden solltest. Rede eben mit der Besitzerin des anderen Pferdes, denn diese scheint nicht genügend Zeit zu haben, damit das Tier ausreichend bewegt wird und vielleicht musst Du Dich auch an den Kosten der Haltung nicht beteiligen, wenn Du ihr die Situation schilderst und sie ist einfach nur froh, dass ihr Pferd glücklicher ist und Du auch einen Teil der Pflege dafür übernimmst.

Reichst Du Dein Pferd weiter, dann wird es wohl über kurz oder lang beim Schlachter landen. Es gab doch diesen Tamme und der hat ja auch ausgebildet und vielleicht kannst Du Kontakt aufnehmen und dort um Hilfe bitten.

Tamme Hanken ist im Oktober 2016 einem Herzanfall erlegen. R.I.P.

0

Ich frage mich gerade, warum das Thema eigentlich so verrufen ist... was ist denn falsch daran, ein Pferd, dem man ja offensichtlich überhaupt nicht gewachsen ist, an jemanden zu verkaufen, der mehr reiterliche Erfahrung mitbringt?

4
@trabifan28

Dankeschön ich werde ihr einfach nicht gerecht und ich will sie auch an niemand fremdes verkaufen sondern an die Vorbesitzerin geben weil sie kennt sie und sie ist ihr gewachsen

0
@Leandrastoffi

Das hört sich doch vernüftig an.

Oft vereinbart man im Kaufvertrag ja ein Rückkaufsrecht für den Vorbesitzer. Dann hat dieser die Möglichkeit, bei einem Verkauf, das Pferd wieder zurückzukaufen. Da gibt es dann auch bestimmte Fristen an die man sich halten muss oder zumindest sollte...

1

Mit einem Smartphone ein Pferd vergleichen das ist glaube ich in keiner Hinsicht das selbe

0

Was möchtest Du wissen?