Vorschläge für eine Buchvorstellung GFS Klasse 11 Gymnasium

6 Antworten

Wie wäre es mit ein bisschen Provokation?

"Endlich frei! Leben und Lernen an der Sudbury-Valley-Schule", Autor: Daniel Greenberg

In der Kurzbeschreibung heißt es unter anderem: "Es ist das weltweit radikalste Schulprojekt. Und doch zugleich das freundlichste. In Sudbury-Valley-Schulen wird niemand zum Lernen gezwungen. Es gibt weder Tests noch Bewertungen, keinen Lehrplan und keine Klassenstufen – dafür aber Gleichberechtigung zwischen Schülern und Lehrern. Daniel Greenberg, Mitgründer der weltweil ersten Sudbury-Valley-Schule in Framingham (Massachusetts), berichtet in diesem Buch anhand zahlreicher Beispiele aus dem Alltag einer bahnbrechenden Schulform, die derzeit weltweit Raum greift. Die Sudbury Valley School in Framingham besteht seit mehr als 35 Jahren. In den USA ist sie zu einem „Erfolgsmodell“ geworden – die besten Colleges der USA reißen sich um die zumeist hoch motivierten und klar orientierten Schulabgänger."

Gruß Matti

Wenn das Buch doch abirelevenat ist, ist es doch ganz besonders gut wenn du dich und die Klasse damit beschäftigst oder?

Ansonsten kann ich Friedrich Dürrenmatt "Der Richter und sein Henker" sehr empfehlen. Das Buch setzt sich kritisch mit den Persönlichkeiten, Moral etc der Protagonisten auseinander.

"Der gute Mensch von Sezuan" von Bertold Brecht ist auch sehr sehr gut. Es weicht vom klassischen Drama ab und beschäftigt sich mit der Ausbeutung von Menschen, Kapitalismus- und Religionskritik.

Die Bücherdiebin von Markus Zusak.

Da Buch befasst sich mit dem zweiten Weltkrieg. Das mag vielleicht ein Thema sein, dass irgendwann auch durchgekaut wirkt, allerdings ist dieses Buch ein bisschen anders. Er geht vor allem um ein kleines Mädchen und ihr Umfeld. Also mal eine ganz andere Perspektive. Und noch etwas tolles ist die besondere Erzählstruktur und vor allem der besondere Erzähler: der Tod selbst. Das Buch ist einfach nur genial! Der letzte Satz (vom Tod ausgesprochen): "Ich bin von Menschen verfolgt." - Das gibt einem wirklich zu denken.

oder Der Pianist von Wladislaw Szpilman

Das ist eine wahre Geschicht von einem jüdischen Pianisten, der das Warschauer Getto überlebt hat. Sehr ergreifend, weil man diesen totalen Schockzustand der Person förmlich spürt. Und das kann man sehr schnell durchlesen. Es lohnt sich auf jeden Fall. Es zeigt auch eine gute Seite. Die Wunder des Schreckens: Er wird von einem deutschen Soldaten gerettet!

Beide Bücher haben mich einfach nicht losgelassen. Ich habe Wochenlang noch darüber nachgedacht. Und das Thema "Zweiter Weltkrieg" ist immer und überall relevant. Das Thema ist einfach ein Teil (wenn auch ein trauriger) der deutschen Geschichte. Diesen Teil sollte man heute nicht vergessen, sondern als Beispiel nehmen um daraus zu lernen.

Vllt. total daneben, aber wie steht's mit dem Buch "Nichts" von Janne Teller?

Umstritten, provokativ und an manchen Schulen in America sogar verboten.

Der Besuch der alten Dame ? Einfach geschrieben und behandelt auch relevante Themen wie Moral, Rache, etc. ..

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