Viele Fahrstunden, werde aber immer nich nicht besser!?

6 Antworten

Hallo , 

Setze die Erwartungen an dich nicht zu hoch. Jeder braucht seine Zeit , manche sind schneller manche eben langsamer , jeder lernt in seinem Tempo. 

Dass du nach der 6. Fahrstunde noch nicht einwandfrei ;-) , fahren kannst ist klar. ''Nach so vielen Stunden'' - du findest 6 Fahrstunden viel? 
Der Durchschnitt bei meinen Fahrschülern liegt so zwischen 15-20. Manche brauchen sogar 30+. 

Mach dir keinen Stress, bleib immer konzentriert , versuch dir deine Fehler einzuprägen und sie das nächste mal zu vermeiden ( klingt leichter als gesagt ;-) ) aber bleib wirklich am Ball und immer mit deinem Köpfchen bei der Sache dann klappt das bestimmt!

Und so Sachen wie mit dem Rad passieren , wenn der Fahrlehrer nicht aufpasst ....ist mir einmal passiert ....einmal dann nie wieder ! *grins*

LG Tim

So 20 bis 25 Fahrstunden sind heute normal bis zur praktischen Prüfung. 

Das Rad geht zu Lasten des Fahrlehrers ,Du hast ja die Fahrstunden bezahlt, da ist diese Risiko inbegriffen in der Kalkulation, dass mal etwas kaputt gehen kann.

Dass du das Rad nicht bezahlst, ist völlig normal. Rechtlich gesehen bist nicht du der Fahrer in dieser Situation, sondern er - ganz egal, ob er auf dem Beifahrersitz sitzt. Er hat die Doppelsteuerung und er trägt so ziemlich die volle Verantwortung für alles, was da passiert. Außer ganz eventuell bei Vorsatz deinerseits. Der darf sogar allein rechts im Auto sitzen und ganz normal in die Stadt fahren und alles.

Wie talentiert du bist, kann aus der Ferne niemand beurteilen, aber dass der Fahrlehrer diesen Schaden nicht verhindern konnte, deutet auf mögliche Mängel an seinem Talent hin. Er hätte das eigentlich absehen und verhindern müssen. Kann ja jeder mal einen schlechten Tag haben, aber das einzige, was er da von rechts so ziemlich nicht verhindern kann, ist wenn du in die Bremse stampfst und euch deswegen einer hinten rein fährt. Er hat halt keine Möglichkeit, deinen Fuß auf der Bremse zu übersteuern.

Sechs Stunden halte ich aber auch nicht unbedingt für die Welt, wenn man vorher noch keinen anderen Führerschein hatte. Wenn du motorisiert am Verkehr teilgenommen hättest, seit du seit 15, 16 warst, wäre es etwas anderes. Aber so - wenn du bei zwölf Stunden noch keine Pflichtfahrt dabei hattest, dann kannst du dir Sorgen machen.

Also erstmal zum kaputten Reifen: solange Du als Fahrschüler am Steuer sitzt, ist allein der Fahrlehrer verantwortlich. Und zwar so ziemlich für alles. Dazu sitzt er nebendran und hat auch Möglichkeiten, einzugreifen.

Wegen Deiner "Reife": also ich war nach 6 Fahrstunden auch noch nicht so wirklich sicher. Es gibt "Naturtalente", die schon nach 10 Std zur Prüfung zugelassen werden, aber im Schnitt würde ich mal sagen, liegt das bei 15-20 Stunden. Also kein Grund zur Panik.

Und nochwas: die allerwenigsten Führerschein-Neulinge sind gleich perfekte Fahrer. Man lernt in der Fahrschule primär das Fahren und die Verkehrsregeln etc. Richtige Fahrpraxis erreichst Du sowieso erst später, Du musst halt nur regelmäßig fahren.

Kein Grund zur Panik nach der 6. Stunde!

Dafür geht man in die Fahrschule. Damit man es lernt und der Fahrlehrer sollte normalerweise eingreifen wenn etwas schief geht. Es wird ganz bestimmt besser. Sonst fahr doch mal mit Freunden oder Familie auf ein Privatgrundstück und üb ein bisschen.  Das gibt dir Sicherheit und die Möglichkeit, selbst auszutesten was der Wagen wann wie und in welcher Situation macht.

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