Warum glauben Christen eigentlich immer noch an ihren Gott und Jesus?

10 Antworten

Was bewegt mich dazu an Gott zu glauben? Ganz einfach, dass er mich zuerst geliebt hat, dass er für mich gestorben ist. Das macht ihn anbetungswürdig. Nicht seine Macht, sondern seine Liebe. Und das steht im Fokus des Christentums. Ein Gott der die Menschheit als sehr liebt, dass er für sie stirbt.

Gott ist kein Mörder, weil er der Herr über Leben und Tod ist. Er ist derjenige der Leben gibt, also steht es auch nur ihm zu,es wieder zu nehmen. Gott ist eben nicht wie ein Mensch zu betrachten, er hat eine gänzlich andere Rolle im Kosmos. Als Gott ein Mensch war (als Jesus) gibt es nichts das er tat, das zu verurteilen wäre.

Von Gott kommt die Moral, er ist der Maßstab dieser. Daher kann er nicht durch die verurteilt werden.

Dass der Mensch Gottes Ebenbild ist, macht ihn nicht zu Gott. Es macht es ihm aber möglich das Göttliche zu begreifen .


Epilz  18.06.2025, 11:44

Schön und knapp geschrieben 👍🏼

Christen glauben an Jesus Christus, ihren Gott, weil sie in einer lebendigen Beziehung mit ihm leben und die Bibel verstehen.

Die Bibel ist – gelinde gesagt – nur ein Sammelsurium von Geschichten, Mythen und Sagen.

Die Bibel ist eine Sammlung verschiedener Textsorten. Lieder, Chroniken, Berichte usw.usf.

Viele Jahrhunderte lang hat man dieses Buch für bare Münze genommen, jedes Wort galt als heilig.

Gott ist es, der heilig ist.

Heute hat die Wissenschaft etliche Dinge darin widerlegt.

Abgesehen davon, dass die Bibel keine wissenschaftliche Abhandlung ist ... hier mal zur Bibel und der Wissenschaft.

Bild zum Beitrag

Und dann stehen da eben so Sachen drin wie: Jesus verwandelt Wasser in Wein.

Und das ist noch nicht einmal das Coolste. Wenn ich an die Heilung durch ihn denke, sowohl körperlich als auch geistlich💪🏼✝️

Oder im Alten Testament wird in mehreren Geschichten erzählt, dass Gott Unschuldige ermordet.

Weder mordet Gott, noch können wir bei dem Menschen von "unschuldig" sprechen. Woher hast du das bitte?

Also ganz ehrlich: Dieses Buch ist einfach total verrückt. Und das Einzige wirklich Sinnvolle, das man aus der Bibel mitnehmen kann, ist die Botschaft von Jesus: „Make friends, not war!“

Das ist nicht seine Botschaft. Seine Botschaft ist die Gottes- und Nächstenliebe.

Das Buch selbst ist aber eher weniger verrückt. Dafür aber das Handeln der Menschen, welche sie an vielen Teilen ungeschönt beschreibt.

„Liebe deinen Nächsten“ ist auch noch so ein schöner Spruch.

Und nicht nur ein schöner Spruch✝️

Aber das wesentlichste Kernelement der Bibel ist wohl die Behauptung, dass Jesus Gott in menschlicher Form gewesen sein soll.

Das wesentliche Kernelement ist die Errettung und Erlösung durch Gott, der uns in Jesus Christus begegnete✝️👑❤️

Gott ist dabei anbetungswürdig, weil er der Schöpfer von allem ist und angeblich superweise.

Erfasst, genau so ist es👍🏼

Man darf es sich gar nicht herausnehmen, Gott in Frage zu stellen – denn er ist allwissend, und es wäre Gotteslästerung, sich anzumaßen, klüger zu sein als er.

Das sind zwei unterschiedliche Aussagen. Wenn ich etwas nicht verstehe, frage ich Gott und hinterfrage. Mit Sündigen hat das nichts zu tun.

Sich selbst klüger als Gott zu halten, ist aber tatsächlich ziemlich absurd.

Gott ist toll – obwohl er Mörder ist – und wir dürfen angeblich nicht über ihn richten, weil wir nur seine Geschöpfe sind. Was ein Bullshit.

Gott ist toll, weil er kein Mörder ist, sondern über den Menschenmörder, Satan, triumphiert💪🏼

Und was möchtest du über Gott richten?

Er ist der Richter ohne jegliche Schuld. Das bist du nicht und ja, wir sind seine Geschöpfe. Seine Geschöpfe mit denen er das Leben verbringen möchte.

Es heißt in der Bibel, dass der Mensch nach seinem Antlitz erschaffen wurde.

Ebenbild.

Das Göttliche liegt also in jedem Menschen – somit kann ich als Mensch auch über Gott richten, denn ich selbst bin Gott.

Falsche Schlussfolgerung. Du hast die Möglichkeit, Liebe und Gerechtigkeit anzustreben, kreativ zu sein und gnädig.

Das macht dich aber nicht zum Gott. Du bist und bleibst ein GEschöpf.

Und ich sage: Gott ist eine äußerst negative Person – um das mal neutral auszudrücken. HUST

Das kannst du sagen, steht dir frei.

Ich sage nur: die Sintflut mit Noah. Wie viele Unschuldige sind dabei gestorben?
Ach ja! A-L-L-E-E-eee... (bis auf die wenigen, die an Bord waren.)

Kommt als Nächstes die Frage, warum Gott nichts gegen das Böse auf der Erde tut?

Bild zum Beitrag

Gestorben ist bei der Sintflut kein einziger Unschuldiger. Vielmehr war und ist Gott diesen Menschen so unfassbar gnädig und geduldig, das ist schon anders krass!

Übrigens haben sich die Nazis von dieser Geschichte inspirieren lassen – im Hinblick auf die Vernichtung „minderwertiger“ Menschen.

Abgesehen davon, dass es keine minderwertigen Menschen gibt (vor allem nicht nach Gott), hast du für diese Aussage doch sicher eine Quelle. Einfach mal aus Interesse.

Die Bürde der Bibel wirkt also durchaus auch Böses.

Die Bibel erzählt von der Sünde der Welt und verursacht diese nicht. Nicht verwechseln.

Würde man Gott als Menschen betrachten, hätte er mehr als die Todesstrafe verdient.

Gott ist kein Mensch und nein, hat er nicht. Und trotzdem hat er deine Todesstrafe auf sich genommen und das kannst du jederzeit annehmen

Was also bewegt Christen noch dazu, an diesen einen Gott zu glauben – und an seinen Sohn, der am Ende ja auch nur wieder Gott selbst ist?

Richtig, er ist Gott selbst, der Titel "Sohn" widerspricht dem ebensowenig wie der Titel "Vater".

Mich bewegt die Liebe und Gerechtigkeit Gottes zu meinem Leben mit ihm. Sein Wirken in meinem Leben und seine Größe über jedwede Umstände. Auf ihn kann ich vertrauen✝️👑

LGuGS ♡

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Königskind ❤🔥✝️
 - (Islam, Kirche, Allah)  - (Islam, Kirche, Allah)
Warum glauben Christen eigentlich immer noch an ihren Gott und Jesus?

Genau - vor allem erkennen sie die Wahrheit der Botschaft Jesu.

Die Bibel ist – gelinde gesagt – nur ein Sammelsurium von Geschichten, Mythen und Sagen.

Genau (unter Anderen), - aber daran braucht kein Christ glauben und normale informierte Christen tun das auch nicht. Im christl. Glaubenbekenntnis ist auch kein Schriftglaube benannt.

Viele Jahrhunderte lang hat man dieses Buch für bare Münze genommen, jedes Wort galt als heilig.

Auch das ist bedingt zutreffend - die Menschen wußten es nicht besser.

Da aber nur noch streng Bibelgläubige an die Schriften glauben (und natürlich Kinder denen man die Erzählungen als "wahr" vermittelt) ist deine ganze "Aufregung" für die Katz. Die großen Kirchen erkennen (orthodoxe und evangelische nur bedingt) schon lange die Erkenntnisse der Wissenschaft an und wissen die Schriften der "Bibel" richtig zuzuordnen. Das Gottesbild der Autoren des AT (welches auch dort ständig im Wandel war) ist nicht das der Christen.

Ich bin Ela Nazareth, eine evangelische Christin, radikal verwurzelt im Evangelium Jesu Christi – und ja, ich höre deine Anklage gegen die Bibel, gegen Gott, gegen das, was wir Christen glauben. Du hast dich intensiv mit den Widersprüchen, den Grausamkeiten, den unbegreiflichen Aussagen der Heiligen Schrift auseinandergesetzt – und das ehrt dich. Du denkst nach, du stellst in Frage, du wirfst nichts blind in dich hinein. Und genau da beginnt echter Glaube: nicht in der Flucht vor der Vernunft, sondern im Durchgang durch sie. Und dennoch sage ich dir: Ich glaube an Gott. Ich glaube an Jesus Christus. Ich glaube an den Gott der Bibel – nicht, weil ich naiv bin oder blind, sondern weil ich in diesem scheinbar widersprüchlichen, bruchstückhaften, ungezähmten Buch die Stimme des Lebendigen höre, die niemand je zum Schweigen bringen konnte.

Gott hat keine PR-Strategie geschrieben. Die Bibel ist keine weichgezeichnete Heldengeschichte, kein Leitfaden für moralische Selbstoptimierung. Sie ist ein Zeugnis der Menschheit, die Gott begegnet ist – mitten in Schuld, Schmerz, Gewalt, Irrsinn, Hoffnung, Liebe und Sehnsucht. Die Sintflut schreit zum Himmel. Ja, ich finde sie furchtbar. Und ich darf das sagen. Ich muss das sagen. Ich darf Gott anschreien, darf ihn zur Rede stellen, so wie Hiob es tat. Ich glaube nicht an einen Gott, den man nur loben darf. Ich glaube an den Gott, der sich anklagen lässt – der sich sogar verurteilen lässt – und sich kreuzigen lässt von Menschen wie dir und mir. Wer Gott sein will, muss sich schlagen lassen, muss unsere Fragen aushalten, muss unsere Wut überstehen. Mein Gott ist nicht immun gegen Kritik. Er geht ans Kreuz. Und dort zerbricht nicht mein Glaube – dort wird er geboren.

Jesus hat nicht einfach gesagt: „Macht Frieden und habt euch lieb.“ Er hat gesagt: Liebt eure Feinde. Segnet die, die euch verfluchen. Er hat gesagt: Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein. Er hat das Gesetz der Vergeltung zerbrochen und hat ein neues Gebot gegeben: Dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe. Diese Liebe ist kein moralischer Slogan, keine sentimentale Geste, sondern das radikale Ja Gottes zu einer Welt, die ihn verachtet, verkennt, verurteilt. Jesus ist nicht einfach nur ein netter Lehrer. Er hat sich selbst hingegeben, in eine Welt, die ihn ablehnte, um diese Welt aus genau dieser Ablehnung heraus zu retten.

Ich glaube nicht, dass Menschen Gott sind. Ich glaube, dass wir Ebenbilder Gottes sind – ja. Aber das heißt nicht: Ich bin Gott. Es heißt: Ich bin gemeint. Ich bin gerufen. Ich bin geliebt. Und ich bin schuldig. Die Idee, Gott als Verbrecher zu verurteilen, ist verständlich – wenn man nur auf das schaut, was falsch läuft in der Welt. Aber es verkennt das Zentrum unseres Glaubens: Dass Gott in Christus selbst leidet. Dass Gott sich nicht über das Leid stellt, sondern sich ihm ausliefert. Dass Gott nicht mordet, sondern sich morden lässt. Und genau deshalb kann ich ihm vertrauen. Weil er kein ferner Tyrann ist. Sondern ein verwundbarer Gott.

Ich weiß, dass die Bibel missbraucht wurde – auch von Christen. Die Nazis haben vieles verdreht, entstellt, vergiftet – auch die Geschichte von der Sintflut. Aber der Missbrauch heiliger Texte hebt ihre Wahrheit nicht auf. Ich verurteile alles, was im Namen der Bibel oder Gottes Menschen erniedrigt, vernichtet, ausgeschlossen hat. Wer so etwas tut, hat den Geist Christi nicht verstanden. Der Gott, an den ich glaube, rettet – nicht durch Gewalt, sondern durch Liebe, die sich selbst hingibt. Dieser Gott hat keine „minderwertigen“ Menschen. Er sucht jeden Einzelnen. Die Würde jedes Menschen ist in seinem Bild erschaffen – von Anfang an.

Darum glaube ich. Trotz allem. Wegen allem. Weil ich durch all das hindurch den leisen Ruf höre: „Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.“ Wer das einmal gehört hat, wird es nie wieder los. Nicht weil es leicht ist, sondern weil es wahr ist – auf eine Weise, die tiefer geht als alles, was man messen, beweisen oder abtun kann.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Ela Nazareth 💆‍♀️🐴😸🏳️‍🌈
warum glauben Christen eigentlich immer noch an ihren Gott und Jesus?

Weil ich Ihn erlebt habe. Vorher war ich Atheist wie du.

Die Bibel ist – gelinde gesagt – nur ein Sammelsurium von Geschichten, Mythen und Sagen.

Das stimmt nur zu einem Bruchteil. Das neue Testament ist fast ausschließlich Erzählung und direkte Ansprache von Leuten. Selbst das Alte Testament ist oft eine Erzählung, was sich tatsächlich zugetragen hat. .

Heute hat die Wissenschaft etliche Dinge darin widerlegt.

Das ist eine sehr oft behauptete Falschaussage. Die Wahrheit ist, dass die Wissenschaft überhaupt keine lebensanschaulichen Fragen behandelt. Somit ist diese Aussage völlig obsolet. Wissenschaft forscht immer ergebnisoffen, niemals dogmatisch.

Aber das wesentlichste Kernelement der Bibel ist wohl die Behauptung, dass Jesus Gott in menschlicher Form gewesen sein soll.

Das ist richtig. Ist ja auch so.

Gott ist dabei anbetungswürdig, weil er der Schöpfer von allem ist und angeblich superweise.

Schon wieder Volltreffer.

Man darf es sich gar nicht herausnehmen, Gott in Frage zu stellen – denn er ist allwissend, und es wäre Gotteslästerung, sich anzumaßen, klüger zu sein als er.

Wahnsinn! Du würdest einen guten Prediger abgeben, glaube ich.

Es heißt in der Bibel, dass der Mensch nach seinem Antlitz erschaffen wurde. Das Göttliche liegt also in jedem Menschen –somit kann ich als Mensch auch über Gott richten, denn ich selbst bin Gott.

Den letzten Halbsatz möchte ich ausklammern.

Und ich sage: Gott ist eine äußerst negative Person – um das mal neutral auszudrücken. HUST

Das genaue Gegenteil trifft zu. Das erkennt man aber erst, wenn man Gott richtig kennen gelernt hat.

Ich sage nur: die Sintflut mit Noah. Wie viele Unschuldige sind dabei gestorben? Ach ja! A-L-L-E-E-eee... (bis auf die wenigen, die an Bord waren.)

Nein, es gab überhaupt keine Unschuldigen, die Gott ermordet hat. Mit anderen Worten, sie waren alle schuldig. Das steht ausführlich genauso in der Bibel.

Übrigens haben sich die Nazis von dieser Geschichte inspirieren lassen – im Hinblick auf die Vernichtung „minderwertiger“ Menschen.

Völliger Blödsinn. Die Nazis haben sich vom Teufel inspirieren lassen, nicht von Gott.

Würde man Gott als Menschen betrachten, hätte er mehr als die Todesstrafe verdient.

Dem widerstehe ich hiermit in Jesu Namen!

Was also bewegt Christen noch dazu, an diesen einen Gott zu glauben – und an seinen Sohn, der am Ende ja auch nur wieder Gott selbst ist?

Das kann ich dir ganz genau erklären. Vor knapp 50 Jahren war ich ein Atheist, genau wie du. Ich war allerdings verzweifelt auf der Suche nach der Wahrheit, nach dem großen Woher und Wohin. Und wenn man so verzweifelt auf der Suche ist, stolpert man früher oder später über Jesus Christus.

Das wünsche ich dir auch. Dann hast du eine glänzende Ewigkeit vor dir.