Vertragen sich Huskys mit Border Collies?

12 Antworten

Wie du schon vermutest: Es kommt auf den Hund an. Das sind nunmal kleine Persönlichkeiten, von denen du ganz allgemein über die Rassemerkmale zwar bestimmte Eigenschaften ableiten kannst (was du ja schon gemacht hast), nicht aber, ob Hund A auch Hund B leiden kann. Überleg dir nur bitte: Wenn du mit mehr als zwei Hunden an der Leine unterwegs sein möchtest, dass du sie nicht mehr wirklich gut unter Kontrolle halten kannst - einer macht dann immer, was er will. Und falls du nicht züchten willst, aber trotzdem mehr als zwei Hunde halten möchtest - das würde ich mal aus deiner Rudelbemerkung so schließen - dann hol doch lieber auch Tiere aus dem Tierheim. Da warten auch genug Huskys und Huskymischlinge sowie andere nordische Hunde auf ein neues zu Hause.

Gute Antwort DH! Ich fürchte das sind wieder potentiele Tierheimbewohner im Anmarsch

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@ilsemarie

Sehe ich auch so, züchter sind teuer (zum größten Teil) und wenn man Tiere von Tierheim abholt tut man dem Tierheim und den Tieren ja auch was gutes nehme ich mal an....

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Aaaaaaaaaaaaalsoooooooooo... erst einmal: Es kommt immer auf die individuellen Hunde an, ob sie miteinander klarkommen oder nicht. Du hast dir mit dem Husky und dem Border Collie zwei komplett verschiedene Hundetypen ausgesucht. 1. Der Husky gehört zu den nordischen Hunderassen und ist zudem der wolfsähnlichste aller heutigen Hunderassen, er ist vom Verhalten her sehr selbstständig, robust und hat ein stark ausgeprägtes Rudeldenken. Darüber hinaus ist er ein Arbeitshund in dem Sinne, dass er täglich viele Kilometer rennen will und nur sehr schwer zu erziehen ist, man kann ihn wegen seinem ausgeprägten Jagdtrieb und Freiheitsdrang so gut wie nie ohne Leine laufen lassen. Er ist praktisch das krasse Gegenteil zum 2. Border Collie. Er gehört zu der "Sorte" von Hunden, die ich gerne "Schlappenbringer" nenne. Border sind meist sehr leicht zu erziehende Hunde, da sie sehr sensibel sind. Sie wollen ihrem Besitzer unbedingt gefallen und sind sehr anhänglich. Sie brauchen mehr Kopfarbeit wie Auslauf, wenn sie nicht die nötige Beschäftigung bekommen, werden sie oft das was unwissende Menschen als "verhaltensgestört" bezeichnen (ist ja eigentlich dann die Schuld des Menschen... aber das ist ein anderes Thema^^). Border haben fast nie Jagdtrieb und sind sehr leicht zu führen. Wenn man sie nicht richtig sozialisiert, sind vor allem sie sehr anfällig dafür, vor allem Fremden Angst zu haben (ich kenne solch eine Border Hündin sehr sehr gut). Du siehst das jetzt so, dass beide Rassen "Rudelrassen" sind, aber im Endeffekt sind das doch alle Rassen und Mischlinge, oder?? Darüber hinaus unterscheiden sie sich da allerdings sehr: Der Husky denkt eher in einer "Hackordnung", während der Border einfach meist die Gesellschaft von anderen Hunden schätzt. Außerdem (und jetzt kommt was, was dir bis jetzt hier noch keiner bestätigt hat^^): Es gibt sie wirklich, die innerartliche Kommunikation speziell innerhalb einer Rasse. Hunde der gleichen Rasse bzw. des gleichen Typs verstehen sich meist untereinander besser. Zumindest hat man das so beim Eurasier festgestellt: Sobald ein zweiter Eurasier in eine Gruppe unterschiedlicher Hunde kommt, werden alle anderen Hunde uninteressant. Sie haben eine eigene ausgeprägte Körpersprache, so ungefähr wie Huskys, zu der z.B. ein Mops wegen seiner körperlichen Gegebenheiten gar nicht mehr fähig ist. Und falls ich dir damit weiterhelfen kann: Der Eurasier ist genau der Mittelweg zwischen der "Sorte" Hund eigenständig und "Schlappenbringer": Er hat einen ausgeprägten Dickkopf und eigenständigen Charakter, ist aber äußerst anhänglich der ganzen Familie gegenüber und mit Geduld und Konsequenz auch relativ einfach zu erziehen. Dazu ist er auch noch viel hübscher und fordert keine bestimmten Aufgaben wie z.B. das kilometerlange rennen, ein hohes Maß an Kopfarbeit oder Agility, da er schon seit seiner Entstehung vor 50 Jahren (ist die jüngste deutsche Hunderasse) immer nur als Familien- und Begleithund gezüchtet wurde. Aber bevor ich jetzt hier noch länger ausschweife, hör ich hier lieber auf =) Falls du noch Fragen hast, kannst du mir gerne schreiben. Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen =)

Sich zwei Hunde gleichzeutig zuzulegen, heißt Chaos. Fang, wenn überhaupt erst mit einem an und 2-3 Jahre Später einen zweiten. Bilden die Hunde ein Rudel, dann hast du ein Problem: Dann bist du evtl. abgemeldet. Deshalb sollte man sich niemals zwei junge Hunde, schon gar nicht aus einem Wurf sich gleichzeitig zulegen. Die sind viel zu sehr auf sich bezogen und du wirst es als Neuling sehr sehr schwer haben. Un noch etwas: Hunde leben i.A. nicht in Rudeln, sondern in einer sozialen Gemeinschaft, üblicherweise mit Menschen ! Gerade deshalb ist das Verwildern im großen Garten bzw. die Gehege(Zwinger)-Haltung absoluter Unsinn !

  1. Man kann nie sagen ob sich die Hunde vertragen weren oder nicht,hängt von dem Wesen und vielen weiteren Faktoren ab und ist nicht rassenabhängig.Es entscheidet einfach die "Symphatie",wie bei uns Menschen.
  2. Huskys sind unglaublich schwierige Hunde,da sie eher selbständig sind und nie wirklich zu 100% hören werden.Sie haben einen sehr ausgeprägte eigenen Willen und sind eher selbstständig.Ich kenne einen Besitzer der einen Husky hat und es ist wirklich kein einfacher Hund.Der Mann betreibt viele Hundesportarten mit ihm und obwohl er eine gute Sozialisierung und eine konsequente Erziehung hatte läuft er bei Spaziergängen trotz allem oft vorraus und setzen gerne ihren Dickkopf durch.Kurz gesagt: "Es sind freiheitsliebende Hunde!".Der Border Collie ist ein Hütehund und braucht viel Beschäftigung,wenn er diese nicht bekommt dann entwickelt er schnell unangenehme Angewohnheiten.Wenn du noch wirklich noch Anfänger in der Hundehaltung bist würde ich dir wirklich von solchen Hunderassen abraten,weil ich mir sicher bin,dass du letzten Endes wirklich sehr überfordert bist.Es ist eine explosive Mischung,da beide Rassen sich mit etwas joggen und etwas Auslauf nicht zufrieden geben: Sie brauchen eine richtige Aufgabe.
  3. Ein seriöser Züchter bekommst du beide Hunderassen unter solchen Umständen eher nicht.Denn für solche Hunde braucht man viel Erfahrung und viel Zeit.Man muss ihnen einen richtige Aufgabe geben und man muss die nötige Zeit haben um sie richtig auszulasten,sonst entwickeln sie sich rasch zu Problemhunden.
  4. Zu deiner letzten Frage: Wenn du wirklich keine Erfahrung hast,verzichte lieber auf solche Hunderassen.Du musst sie nicht in Rudeln halten,denn das Rudel bist du.Deshalb darfst du den Hund bitte unter keinen Umständen im Zwinger halten,denn Hunde sind gerne bei ihren Menschen,sie werden in kleinen Zwingern (auch wenn nur nachts) verzweifeln,da sie ihren Menschen immer in der Nähe haben wollen!

Okay, was wären denn zum Beispiel solche Aufgaben?

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@Lukaskonter

Ein Husky machst du glücklich wenn er laufen darf, seis am Fahrrad oder aber sogar etwas ziehen. Ein Border den machst du glücklich,wenn er dir deine Schafe hüten darf...oder sogar Agility ..das sind Hunde die gerne mit dem Kopf Aufgaben bekommen.

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@Sandysky79

Border Collies wollen am liebsten hüten,deswegen sind sie so beliebt bei Schäfern und sind deshalb auch Hütehunde.Auch für Agility und Dogdancing sind sie super geeignet.

Huskys wollen wie sand schon sagt rennen und das am besten viel.Es gibt hier in Deutschland sogar irgendeinen Sport für Huskys,in dem sie etwas ziehen können,mir will er jedoch gerade nicht einfallen.

Beide Hunde zu halten ist eine Herausforderung,denn nach soviel Sport hast du jeden Tag Muskelkater und kaum Zeit für etwas anderes.Deswegen verwendet man solche Hunde auch als Arbeitshunde.Solche Hunde sind es leider,die oft ins Tierheim landen,da sie eben "schwierig" sind.

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@xxSmilexx

Bis auf "rasseunabhängig" stimme ich dir voll zu. Bestummte typen konnen einfach besser miteinander. Mein BC.Mix kommt gut mit allem zurecht, was unter "Hütehund" lauft. Die etwas plumpen, grobmotorischen Retriever sind aber definitiv nicht ihre Sache. Diese Erfahrung mach ich oft beim Training mit diversen Hunden. Aber natürlich muß das in einem Haushalt nicht so sein. Problembehaftet können auch m-m oder w-w Kombinationen sein !

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@hundefreund63

Für mich ist das rassenunabhängig,denn es hängt nicht mit der Rasse zusammen,sondern mit den Charackteren.Ich habe selber eine bunt gemischte Rasselbande und mein schwerer,gemütlicher Berner Sennenhund liebt unserern kleinen aktiven Mischling überalles und wir haben nur Rüden und sie verstehen sich super,natürlich gibt es aber auch und zu Rangeleien,die aber schnell und problemlos geklärt werden.Finde es hängt vom Wesen der Hunde ab,deswegen kann man das auch unter der gleichen Rasse nie zu 100% sagen :-)

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Es kommt nicht auf die Rasse an, ob sich die Hunde verstehen. Da gibt es wie bei Menschen Sympathien und Antipathien. Das kann man aber vorher nicht sagen. Zu deiner Frage wieviel Hunde von jeder Rasse du dir anschaffen sollst: Du solltest dir nur soviele Hunde anschaffen, wie du sicher beherrschen kannst. Da ist ein Kursunbedingt nötig. Da ich deinem Post glaube entnehmen zu dürfen hast du nicht vielErfahrung mit Hunden. Deshalb rate ich dir erstmalzu einem Hund.

Ja, ich hatte noch nie einen. Blos Huskeys und Border Collies sind ja beides "Rudelhunde".

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@Lukaskonter

Es gibt keine Rudelhunde ! Und @ninahexe: Es kommt sehr wohl auf die Rasse an, da sich viele Hunde gar nicht mehr untereinander verständigen können. Wenn der Husky noch ca. 40 Körpersprachliche Signale der ca. 60 vom Wolf hat, dann sind's beim Labi vielleicht noch 5-10. Letztere zeigen ja oft noch nicht mal mehr die Kehle als Unterwerfung - Und da meinst jeden beliebeigen Hund zusammenschmeissen zu können ?

Gerade auch BC arbeiten selbständig alleine und ohne andere Hunde. Huskies sind noch sehr wolfsnah und durchaus zu rudelartigen Strukturen fähig. Doch das willst du als Anfänger garantiert nicht. Es sind langjährig, erfahrene Profies, die sich ein Husky-Rudel zulegen !

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@hundefreund63

Wenn du meinen Kommentar gelesen hast, riet ich dem Fragesteller zu nur einem Hund, da er Laie ist. Ich bin zwar kein Fachmann für Huskys, doch kann ich aus eigener Beobachtung berichten. Mittlerweile habe ich den vierten und fünften Hund in meinem Leben. Mit allen meinen Hunden ging und gehe ich auf ein riesiges Areal, auf dem Hunde freilaufen dürfen. Dort begegnet uns auch unregelmäßig eine Gruppe mit Husky- und Schäferhundbesitzern(So alle halbe Jahr mal, da unsere Zeiten unterschiedlich sind). Es hat noch nie einen Zwischenfall zwischen den Hunden unserer Gruppe (von Dackel, über Labrador bis zu QuerdurchdieDorfstrasse alles dabei) und dieser Gruppe gegeben. Vielleicht war das Glück, keine Ahnung. Darum nahm ich an, dass es nicht auf die Rasse ankommt, doch ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

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@ninahexe

Ich habe auch gar nicht vor mir beide zuzulegen, ich wollte nur mal fragen ob es möglich WÄRE.

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@ninahexe

Huskies sind teilweise sehr senibel und feinfühlig. Beissvorfälle sind aber möglich und dann oft sehr schwer. Insbesondere können Huskies wildern, soll heissen: Jagen - Töten - Selbstversorgen. Da kommen dann u.A. wölfische Gene stark durch. Auf Freilaufarealen, wir haben hier selbst so eines, findest du oft gut sozialisierte Hunde. Haben hier aber diverse Schäferhundbesitzer (die auch SH-Sport im Verein machen), die immer in neue Nachbargemeinden fahren müssen, weil die Hunde ihren Schutzttrieb falsch verstehen und hoch aggressiv gegen Hund und Mensch sind. Die Rasse ist nicht so wichtig, wie eine gute Sozialisierung und der Charakter des Besitzers. Das was die Hunde nicht mehr selbst gewaltfrei miteinander klarmachen können, muss der Mensch regulieren. Kein DSH beißt, wenn der Besitzer es ernsthaft nicht will. Mein BC-Mix hat zeitweise jeden anderen Hund von mir weggebissen und heute füttere ich diese zusammen mit beliebigen anderen Hunden aus einer Hand. Geht jemand zu ihrem Apportel läßt sie es liegen und geht dem Konflikt aus dem Weg. Ein Rettungsghund darf halt einfach keine Aggresion zeigen, muß gegenüber Lärm, bedrängende Menschen und diverse Stressfaktoren unempfindlich sein. Soziales Verhalten muß man einfach nur bewußt antrainieren und Hunde lernen vor alle auch von ihrem Besitzer. Wichtig ist nur, sich mit den Wesensarten einzelner Rassen bzw. Typen zu befassen. Schließlich wurden diese ja für diverse Anwendungen gezüchtet und dessen sollte man sich einfach bewußt sein. Herdenschutzhunde, Jagdgebrauchshunde, Hütehunde, all diese haben bestimmte Ansprüche an ihr Umfeld. Kein vernunftiger Mensch wird eine Dobermann als Blindenhund erziehen wollen oder mit einem Labi Schutzdienst verrichten wollen. Und Hütehunde sind in der Stadt oft deplaziert. Mein Kommentar bzgl. "Rudel" war für Lukaskontor und nicht für dichgedacht. Dich wolte ich nur darauf hinweisen, dass sich typähnliche Hunde oft besser verstehen.

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@hundefreund63

In der Stadt sowieso nicht! Das ist klar, ich wohne ja auch auf dem Land mit einem großen Garten. Wahrscheinlich werde ich es mir trotzdem nicht "antuen" (können) mit beiden Hunden so viel zu unternehmen. Ich kenne eine Familie, die haben unter anderem auch Pferde, die haben eben drei Border Collies. Sie hören sofort, sie laufen zwar auf Menschen zu da sie neugierig sind, aber ein kurzer Pfiff genügt und sie drehen bevor man überhaupt aufgehört hat zu pfeiffen sofort um und laufen "brav" neben dem Besitzer her. Sowas ist natürlich schon sehr schön und ich will auch irgendwann versuchen welche so zu trainieren, aber das kann noch dauern....

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