Verschiedene Glühbirnen in einer Kette (Watt)?

7 Antworten

das Problem ist, dass die Widerstände der lampen unterschiedlich sind.

die spannung wird sich auf die lampe mit dem größeren Widerstand konzentrieren. d.h. in der Lampe mit der geringeren leistung...

bei einem vernachlässigbaren Unterschied z.B. 40 zu 42 Watt, werden beide lampen leuchten, bei einem etwas größeren Unterschied z.B. 60 zu 75 Watt wird die stärkere sich etwas abdimmen, während die schwächere dann etwas stärker leuchten wird. dieser effekt wird sich bei einem noch krasseren missverhäktniss z.b. 40 zu 75 Watt weiter ausweiten, so dass die stärkere lampe komplett erlischt... bei einem wirklich krassen missverhäktniss z.b. 500 zu 60 watt, wird die große lampe erst garnicht aufleuchten oder vielleicht nur minimal, während die kleinere die nahezu volle spannung abbekommt..

das kommt übrigens daher, dass die glühlampe ein sogenannter kaltleiter ist.

eine 500 watt glühlampe hat im kalten zustand einen innenwiderstand von zimlch exakt 8 ohm.  das ergibt rund 30 ampere einschaltstrom bei 230 volt. im betrieb steigt der Widerstand dann auf gut 105 Ohm. so ergibt sich dann eine Leistung von 500 watt..

lg, Anna

Hallo,

ich gehe davon aus, das du mit Wechselstrom 50 Hz arbeitest.

Anders als in Reihe geht es demnach nicht (Geht doch. Siehe Kommentar.)  und du kannst die Leistungen einfach addiren, bis zur maximalen Auslösegrenze für den Sicherungsautomaten.

230V x 16 A = 3680 W/h

Bei ca. 3680 Watt löst dann der Sicherungsautomat aus und der Strom ist weg.^^

Voraussetzung dafür ist das du auch ein geeignetes Kabel 3x1,5² nutzen tust.
Bei einem dünneren kannst du dann sehen, wie sich die Leitung in Rauch aüflöst. (Nicht lustig).

Gruß
Sepp


>Anders als in Reihe geht es demnach nicht <

 

doch ... parallel und das ist der normalfall wenn alle an der versorgungsspannung liegen sollen ...  ;-)

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Hallo StringBreaker,

Beide Leuchtmittel sind dafür ausgelegt, an 230 V Wechselspannung betrieben zu werden, um die jeweils angegebene Leistungsaufnahme in Watt zu erzielen und damit die optimale maximale Leuchtstärke zu produzieren.

Wenn du nun beide Leuchtmittel in Reihe schaltest, stehen die angelegten 230V AC an beiden Leuchtmittel an und die Spannung teilt sich auf beide auf. Demnach hat keines der Leuchtmittel die maximale Helligkeit, bei 2 identischen Leuchtmitteln (mit gleichem Innenwiderstand) fallen an jedem die Hälfte, also 115V AC ab, und die Leistungsaufnahme beträgt jeweils etwa die Hälfte des angegebenen Wertes. Die Lichtausbeute ist dementsprechend bei beiden Leuchtmittel deutlich schwächer.

Bei unterschiedlichen Leuchtmitteln wird die Leistungsaufnahme und Lichtstärke nicht symmetrisch sein sondern gemäß des unterschiedlichen Innenwiderstandes sich auf beide ungleich verteilen.

Keines der beiden Leuchtmittel wird dadurch geschädigt, sinnvoll ist eine Reihenschaltung aber nicht.

Grüsse, dalko

>Wenn du nun beide Leuchtmittel in Reihe schaltest, stehen die angelegten 230V AC an beiden Leuchtmittel an <

 

eben nicht ... an gar keinem ... wie du ja selbst weiter richtig ausführst ...

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@kleinkirmit

Hallo kleinkirmit,

wenn du meinen Text richtig lesen würdest und nicht nur einen aus dem Zusammenhang gerissenen Teil , würdest du verstehen, dass ich natürlich die 230 V an beiden Lampen (in Reihe) anstehen habe, sonst würde doch der zweite Teil meines Satzes keinen Sinn ergeben.

Zeichne eine Reihenschaltung von Widerständen, die an einer Spannungsquelle angeschlossen sind, dann steht die Spannung an den (in Reihe geschalteten) Widerständen an, und an jedem Widerstand fällt eine Teilspannung ab.

Und genau so ist mein Satz zu verstehen. Klar?

Grüsse, dalko

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