Vater interessiert/ kümmert sich nicht um erwartetes Baby...

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10 Antworten

Vielleicht kann er mit dem Baby noch nichts anfangen? Es ist oft schwer, sich vorzustellen, dass da tatsächlich ein Kind kommt, solange dieses noch im Bauch ist. Ist es erst einmal auf der Welt, kann sich das schlagartig ändern! Ich würde das nicht so ernst nehmen, warte mal ab, wenn er das Baby das erste Mal sieht, wird er sich bestimmt ändern!

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Kommentar von unserrasmus09
08.09.2014, 10:52

Ja, das könnte sein. Kümmern muss ich mich dann solange um alles allein - das ist auch ärgerlich. Er geht seinen Interessen nach und ich muss ich mich dann (in sehr erschöpftem Zustand um alle Vorbereitungen alleine kümmern...)

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Normal ist das nicht. Anscheinend hat er gemerkt, dass er nicht mehr im Mittelpunkt steht, sondern der zukünftige Erdenbürger. Wahrscheinlich ist Dein Mann eifersüchtig und reagiert deswegen so. Entweder wird es noch schlimmer oder er wird sich daran gewöhnen müssen. Vielleicht hängt das mit dem Alter zusammen.

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Mein Mann hat weder bei der ersten, noch bei der jetzigen Schwangerschaft großartiges Interesse gezeigt. Er hört mir zwar zu, wenn ich was erzähle, fragt aber von sich aus nichts. Ist auch schwieirg für einen Mann, er steckt ja nicht wirklich mit drin und oft ist er auch für die ersten Wochen und Monate eigentlich nur zum Windelwechseln gut.

Du spürst die Tritte vom Kind, er nicht. Du merkst die Veränderungen aus erster Hand, er kann nur zusehen. Das Kind ist mit dir direkt verbunden, er ist eigentlich nur jemand, der daneben stehen kann. Kinderkleidergrößen...Mann weiß oft ja nichtmal seine eigene Hosengröße, wie will er sich da merken, wie das mit Kindergrößen ist? Er muss keine Stillratgeber lesen, denn er wird nicht stillen und wie gesagt, die ersten paar Wochen ist das Baby komplett von der Mutter abhängig. Der Vater ist meist nur ein Anhängsel, dass den Kinderwagen zusammenbauen darf.

Völlig normal, dass er dann nicht plötzlich zum Überpapa mutiert. Wenn im Gegenzug nicht wir Frauen, sondern die Männer schwanger werden und stillen würden, würden wir uns genauso verhalten.

Wie gesagt, das hat meiner auch nicht getan, aber er ist ein wudnervoller Vater. Nach und nach, wenn das Kind dann da ist, wird er nämlich immer mehr Aufgaben übernehmen können, die vorher gar nicht gingen. Mein Mann weiß bis heute nicht, welche Kleidergröße unsre Tochter hat, muss er aber auch nicht wissen, ich muss nämlich auch jedes Mal erst gucken, weil ja ohnehin überall alles unterschiedlich ausfällt.

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Kommentar von unserrasmus09
08.09.2014, 12:10

Und wer kauft die Kleidung und zieht das Kind an? Ich bin auch berufstätig und er sollte auch hier die Hälfte der Aufgaben übernehmen....

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Wenn ich mir einige Deiner Fragen so anschaue, gewinne ich den Eindruck, dass Du einen Teil von Deinem Stress selbst verursachst:

Überleg mal, ob die ganzen Vorbereitungen die Du triffst, wirklich nötig sind.

Das Kind ist noch nicht auf der Welt, aber Du machst Dir schon Gedanken, bzw. kaufst, Sachen für Zweijährige, machst Dir über das Lüften von Kinderschuhen Gedanken...

Das sind Themen, für die die allermeisten Männer sich nicht interessieren wenn es nicht akut anliegt.

Mein Mann war bei unserem Kind zweimal mit mir zur Vorsorge, beim zweiten Kind einmal.

Beim ersten Kind haben wir gemeinsam einen Geburtsvorbereitungskurs besucht.

Abgesehen davon bestand die Beteiligung meines Mannes darin, dass er dafür gesorgt hat, dass unser Hund nicht zu kurz kommt.

Gekauft haben wir nichts, für das man extra auf Shopping-Tour hätte gehen müssen. So gut wie alles haben wir gebraucht geschenkt (und teilweise vorbeigebracht bzw. auf die Arbeit mitgebracht) bekommen oder gebraucht gekauft. Verbrauchsgegenstände wie Windeln etc. wurden dann eben gekauft, wenn man eh einkaufen war.

Ob Dein Mann Baby- oder Kinderkleidergrößen kennt, ist doch egal. Hauptsache er zieht das Kind passend (größen- und witterungstechnisch) an.

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Kommentar von unserrasmus09
08.09.2014, 14:45

Fast alle Artikel habe ich ebenfalls gebraucht gekauft. Mein Mann aber eben gar nichts. Aber vielleicht hast Du Recht - ich "übertreibe" etwas in meinen Vorbereitungen und deshalb denkt mein Mann, es ist ja für alles gesorgt und er müsse sich nicht mehr kümmern. Das beruhigt mich wieder etwas...

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Also ich bin natürlich noch keine Mutter und kann das vielleicht auch nicht ganz so nachvollziehen, aber ich mein, er hat sich den Entbindungstermin freigehalten und freut sich anscheinend auch über das Kind, viel mehr kann man doch eigentlich nicht machen, wenn das Kind noch gar nicht da ist? Wie er sich dann darum kümmert, kann man ja eigentlich erst sehen, wenn es da ist. Denn ehrlich gesagt, meine Mutter selbst kannte bei mir keine Kinderkleidergrößen, meine Oma war immer Sachen für mich einkaufen, Babyartikel werdet ihr vermutlich schon das meiste haben, oder? Bett, Windeln etc. und ich weiß nicht, meistens kaufen das auch einfach die Mütter, die kennen sich auch besser mit sowas aus. Fragen und Artikel über den Umgang mit Babys hat keiner meiner Elternteile gelesen und irgendwie haben sie mich auch groß gebracht :)

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Kommentar von unserrasmus09
08.09.2014, 10:54

Wir haben - mittlerweile - fast alles. Aber nur, weil ich mich darum gekümmert habe. Er hätte nicht gemerkt, wenn Windeln, eine Matratze o.ä. fehlen...

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Wahrscheinlich sammelt er den Kram schon seit du ihn kennst, oder? Und seine Lesegewohnheiten und Freizeitbeschäftigungen hast du ebenfalls seit der Zeit erlebt? Es ist doch nicht neu für dich, dass er so ist aber du erwartest, dass sich das ändert. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und ich schätze dein Mann mag sich nicht mit der neuen Situation auseinander setzen. Ich denke er wird auch keine realistische Vorstellung haben, wieviel Zeit ihn sein Kind Kosten wird und wird nicht dran denken, seine Hobbys zu reduzieren. Wenn du nicht komplett alles übernehmen willst wird es Zeit, dass du was einforderst. Melde ihn an zum Väter-vorbereitungs-Kurs. Gib ihm ne liste mit Sachen die er kaufen muss usw. Und lass dich nicht abwimmeln. Es gibt viele Väter die leider gar nichts mit ihrem Kind machen und die Mütter gucken doof.

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Kommentar von unserrasmus09
08.09.2014, 11:32

Die Umstände sind ganz andere. Mit Kind muss jeder einen Teil der Aufgaben/ Besorgungen übernehmen, zumal wir beide berufstätig sind und ich noch körperliche Beeinträchtigungen wegen der Schwangerschaft ertrage. Dann müssen wir uns "anpassen" und das heißt auch verändern, sonst wird es unserem Kind wohl nicht gut gehen...

Zum zweiten Teil der Antwort: so sehe ich das auch. Danke - dann bleibe ich dran....

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Mein Mann hat sich vor der Geburt auch nicht wirklich dafür interessiert.... lag aber vermutlich auch daran, dass ihm das Thema ein enig geängstigt hat. Ich meine... es ist der erste Kind, ein neuer Lebensabschnitt... manch Einer braucht da eben erst ne Weile um sich damit anzufreunden!

Bei der Geburt, da war mein Mann Feuer und Flamme und hat sich rührend um die Kleine gekümmert, als ich noch im Aufwachraum lag. Als er dann mit ihr ins Zimmer kam mit Stolz geschwellter Brust und breitem Grinsen im Gesicht.... da war ich Megaglücklich!

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  • Dein Mann ist nicht schwanger.
  • Dein Mann hat keine Hormonumstellung hinter sich.
  • Dein Mann verlässt jeden Morgen die Höhle und jagt ein Mammut.
  • Dein Mann ernährt dich, damit du die Kraft hast, ein Nest zu bauen.
  • Dein Mann kann noch nicht mit dem Kind spielen und überhaupt spürt er nichts außer wenn er bei dir die Hand auflegt.

Spätestens wenn dein Mann mit eurem Kind Fußball spielen kann, wird er ganz Papa sein und seine Familie (hoffentlich) mit dem Schwert in der Hand verteidigen. Ich hoffe, es kommt dann doch nicht ganz so schlimm.

Du schreibst ja selbst, dass du die Zeit hast, dich um alles zu kümmern und es ist normal, dass du dir abends alles von der Seele reden willst. Mach es mit deiner Mutter oder einer besten Freundin. Das ist besser und vor allem wird nicht jede Info nur abgenickt.

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Kommentar von unserrasmus09
08.09.2014, 11:18

Mein Mann ernährt uns nicht, ich eher ihn: ich verdiene wesentlich mehr als er. Sein Geld geht für seine Hobbys drauf. Und es ist belegt, dass Männer auch eine Hormonumstellung mitmachen, wenn sie Vater werden.

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Solltest Du nicht allzu tragisch nehmen. Manche Väter kennen auch, nachdem das Kind 2 Jahre ist, noch keine Kinderkleidergrößen. Daher wäre das jetzt wirklich sehr verfrüht. Und der männliche Kopf hat nun mal auch nur begrenzt für neue Dinge Platz. Wenn dann konkret das Baby zu betreuen ist, wird das Interesse auch deutlich größer sein.

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Kommentar von unserrasmus09
08.09.2014, 10:56

Nach der Geburt und Mutterzeit (max. 6 Monate) sind wir aber beide beruftstätig und kümmern uns (planmäßig) gleichermaßen um das Kind. Also müsste er sich ja schon auch um alltägliche Dinge Gedanken machen. Hmm... scheint wohl verbreitet.

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du bist doch schwanger, warum soll er sich da irgendwas durchlesen? findest du nicht du übertreibst? wozu muss er wissen welche kleidergrößen babys haben, das steht doch auf den sachen drauf und wenn er es wissen muss, kann er immer noch die verkäuferin fragen. am lustigsten sind die leute die sich vor der geburt alle möglichen zeitschriften, bücher und erziehungsratgeber durchlesen um zu lernen wie man mit kinder umgeht.

die ersten stichpunkte bekommt er bei der geburt: wie bade ich ein baby, wie ziehe ich es an, wie halte ich es im arm. es wird wohl auch nicht das erste mal sein, dass er ein kind im arm hält oder ein baby sieht. da muss man nix vorher lesen, wissen oder lernen.

wenn er den ganzen tag arbeitet und noch in ausbildung ist, hat er mit sich selbst zu tun. du sitzt dafür ja den ganzen tag zu hause und machst nix. er freut sich auf das kind, er freut sich auf die geburt. das reicht doch.

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