Unterschiedliche Meinungen zum Thema "Sterbehilfe" ?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Was ich auf jeden Fall als Interessengruppe einführen würde, hast du dich mal mit dem Schweizer Verein "Dignitas" beschäftigt? Die Website von denen, dürfte schon mal was zur Interessengruppe von pro-Ärzten sagen (die natürlich, auch wenn die Website es nicht nennt, daran verdient). http://www.dignitas.ch/

Dann würde ich die Meinungen, sofern gut findbar, dürfte aber eigentlich, von den christlichen Kirchen mit rein nehmen. Beispiel: http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/wurdevolles-ende

Vielleicht mal bei der Caritas (die haben auch viel mit palliativ-Sorge zu tun) schauen.

Hoffe konnte ein bisschen helfen.

Sterbehilfe sollte überhaupt kein Thema mehr sein. Gott gibt das Leben und Gott nimmt das Leben. Alles andere ist eine Art von Mord. Keiner darf über das Leben eines anderen entscheiden. Und sogar mit Erlaubnis der Person nicht. Denn auch Selbstmord ist nicht erlaubt.

Und wo sind dann die Grenzen. Wenn sowas erlaubt würde, gäbe es ganz schnell auch Missbrauch mit entsprechenden Ausreden.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich bin selbst Familienmutter

.......solange man nicht selber betroffen ist sagt man das.. man lässt ja dann somit auch zu, die Person qualvoll sterben zu lassen

Jeder Mensch hat ein Recht auf Leben und somit auch auf den Tod, wenn man psychologisch getestet wurde ..

"Und sogar mit Erlaubnis einer Person "

WENN DIE PERSON LEIDET UND ES KEINEN AUSWEG GIBT TROTZ SCHMERZTABLETTEN UND CO DANN SOLLTE ES DOCH NORMALERWEISE DAS RECHT DER PERSON SEIN

OHNE SCHMERZEN FÜR IMMER IN FIREDEN ZU RUHEN

0

Googel mal „Euthanasie-Predigt von Galen“.

Sterbehilfe mit Euthanasie zu vergleichen ist aber schon irgendwie hart.

1
@guitschee

Nein, keineswegs. Das sog. T40-Programm richtete sich gegen „lebensunwertes Leben“; man wollte den „armen Weaen“ einen „schönen Tod“ bereiten; ist doch besser für sie; ähnlich beim Einschläfern von kranken Tieren.

Graf von Galen trat vor allem deswegen entschlossen auf, und deswegen ist diese Predigt sehr passend:“Wenn wir Menschen töten, die wir nicht brauchen, dann nimmt der Druck auf diejenigen zu, die sich ungebraucht fühlen!“

0
@Mcshrek

Du verkennst dabei nur einen kleinen Unterschied. Nämlich dem des freien Willens, den gibt es als Gedanken übrigens auch bei Kirchen..., es ist ein Unterschied, ob jemandem bei der Durchführung seines Wunsches zu sterben geholfen werden darf, oder ob jemand getötet wird, dessen Willen es eben nicht war, nur weil jemand anderes das so will.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie es ist, jemandem zuzusehen, der (mit über 90 und bettlägerig) sagt: ich will nicht mehr, bitte, ich kann es nicht alleine, es würde mir schon reichen, wenn du ein Glas mit Gift neben mich stellst, den Rest mache ich alleine, und der nicht sterben durfte. Der zwangsernährt wurde, weil er versucht hat, sich zu Tode zu hungern, der eindeutig auch noch bei Verstand war und bei dem es niemand übers Herz gebracht hat, auch wegen der Deutschen Gesetze!, ihm seinen Wunsch zu erfüllen, den er hatte, weil er wusste, er wird den Rest seines Lebens mit Windeln in einem Bett verbringen und der zuvor mit weit über 80 noch alleine durch die Stadt fahrradfahren konnte und das jeden Tag genutzt hat, weil er immer sehr eigenständig und willensstark war. Es ist ein beschissenes Gefühl, wenn du siehst, wie so jemand, andere Leute quasi anbettelt, ihm doch bitte einfach nur zu helfen.

Also ja, ich finde, Sterbehilfe und Massenmord gleichzusetzen, ist falsch und zeigt nur, wie wenig sich unsere Gesellschaft noch von unsinnigen Aberglauben gelöst hat.

0
@guitschee

Es geht gar nicht um den "Freien Willen", sondern um den Druck, der auf die zukommt, die eben nicht sterben wollen. Sie werden als Kostenfaktor gesehen.

Sogar schon jetzt.

Oder glaubst Du im Ernst, du bekommst noch Maximaltherapie, wenn Du mit Lungen-Ca eingeliefert wirst und, sagen wir mal ... 80 Jahre alt bist?

0

Was möchtest Du wissen?