Nicht zwingend. Klar, manchmal merkt man, wenn jemand kindlich schreibt, oder halt einfach auch sehr naive Vorstellungen verarbeitet, inhaltlich, einfach weil Lebenserfahrung auch fehlt. Oder ein Inhalt sehr sehr pubertär ist - auch das merkt man.

Aber es ist genauso möglich, dass ein 15jähriger so schreibt, dass man es nicht unbedingt merkt.

(Mir zum Beispiel ist es schon passiert, dass ich auf Grund einiger eher älter anmutenden Worte auf mehr als das doppelte meines tatsächlichen Alters geschätzt wurde ;-)).

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Wieso sollte dich sowas abstoßen müssen? Desinteresse ist für Asexuelle völlig normal, aber abstoßend muss das nicht sein - und ja, ich finde, du solltest offen mit ihm reden über das was du fühlst, oder eben in diesem Fall nicht fühlst, denn er sollte wissen worauf er sich eventuell einlässt.

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Ui, wieder so eine gute Frage, wo ich schlicht keine Antwort weiß.

So extreme Frühchen scheinen oft später Probleme zu bekommen. Es fehlt denke ich, an wichtigen Mitgaben von der Mutter - sowohl psychisch als auch physisch. Ich sehe das also auch ähnlich kritisch wie du.

Gleichzeitig kann ich aber natürlich auch die Eltern verstehen, die ohne diese Technologien und Möglichkeiten ihr Kind verlieren würden. Das ist sicherlich ein schwerer Verlust.

Ich denke aber, was du hier ja auch schon andeutest, dass wir gesellschaftlich auch einen falschen Umgang mit dem Tod haben. Es wird alles versucht, den Tod herauszuzögern/zu verhindern, anstatt ein gutes Leben zu erschaffen.

Ich denke, wenn die Verhinderung eines Todes auf Kosten eines lebenswerten, guten Lebens geht, dann ist der Preis viel zu hoch. Ich würde lieber kein Leben haben, als eines, was ich nicht lebenswert empfinde - und ich finde, das sollte auch legitim in unserer Gesellschaft sein.

Jetzt kann man natürlich schlecht für andere Menschen entscheiden, was für sie lebenswert wäre/ist. Gerade bei sowas wie Frühchen und schon im Mutterleib erkennbare schwere Behinderungen müssen dritte darüber entscheiden - was ich für sehr sehr schwierig halte.

Viele, auch extreme Frühchen denke ich, haben trotzdem ein lebenswertes Leben. Aber das weiß man vorher ja nie.

Wie gesagt. Ich habe keine Antwort für mich, auf deine Frage.

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Ein anderer

Eine Chance haben derzeit: BVB, Bayern, ManCity, Porto, PSG, Liverpool, Real und Chelsea. Yeah, ich kann lesen, wer weitergekommen ist.

So jetzt kann man natürlich die Chancen, die alle diese Mannschaften haben, als unterschiedlich hoch einstufen, versuche ich das also mal:

Mein Wunschsieger ist klar. Ich bin schließlich BVB-Fan. Allerdings hat der BVB jetzt in diesem Ranking eher die Außenseiterrolle - das sehe leider sogar ich. Ich denke, gegen zum Beispiel Porto können wir gewinnen, die sehe ich nämlich auch nicht in der Favoritenrolle. Ich würde sagen, beim BVB kommt es ziemlich auf das Los morgen an.

Bayern hat natürlich das Potential (leider) die Pilzliga zu gewinnen, allerdings sind die derzeit ein kleines bisschen unbeständig in ihrem Spiel immer noch, wie mir scheint. Aber Chancen haben die auf jeden Fall.

ManCity - kann ich tatsächlich genau wie Chelsea (hat denke ich, eher weniger Chancen) super schwer einschätzen, weil ich kaum jemals Premier League schaue. Liverpool ist derzeit scheinbar aber auch nicht so richtig stabil - zumindest wenn man sich die Ergebnisse der letzten Zeit ansieht.

Real - habe ich nicht das Gefühl, dass die dieses Jahr die Pilzliga gewinnen - ist einfach so ein Gefühl, kann ich nicht mal begründen. Vielleicht liegt es daran, dass ich die unterbewusst für keine starke Mannschaft halte, weil ich mich an Siege von Dortmund gegen Real erinnere ;-). Ich verfluche ich mich immer noch, dass ich damals das 4:1 verpasst habe - dabei hatte ich ja eine Karte - aber war krank, wat ein scheiß. (Übrigens Spiele, die vielleicht möglicherweise dazwischen liegen und die real gewonnen hat, an die erinnere ich mich schlicht nicht ;-)).

PSG hat denke ich, leider, auch halbwegs realistische Chancen.

Also, jeder hat Chancen und am Ende haben WIR den Pott! Und den vom Pokal holen wir uns auch! :-D. Und wenn nicht: Wir sind trotzdem großartig :-D. Und das werde ich behaupten, bis ich das Los kenne, oder bis wir rausgeflogen sind.

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Ich denke, in den meisten Fällen ist es einfach Gedankenlosigkeit. Die denken nicht darüber nach, was das für das Tier bedeutet. Deswegen achten einige Menschen nicht auf die Ernährung ihrer Tiere.

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Wenn es im Buch auch nur umschrieben wird, würde ich sagen, geht auch übergriffig als Wort, bei der Zusammenfassung - vielleicht kannst du ein verstärkendes Wort voran stellen ("schwer" etwa).

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Soweit ich mitbekommen, bezeichnen sich Leute so, wenn sie herausstellen wollen, dass sie nur cis-Personen (sprich biologisch als Mann/Frau geborene Personen, bei denen das Geschlecht auch passt) daten wollen (heterosexuell) und eben nicht auch transsexuelle.

Scheint ein neues Modewort zu sein.

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Es ist schlecht, wenn jemand Menschen wertet auf Grund ihrer Herkunft/vermeintlichen Herkunft. Es ist schlecht, wenn Menschen wegen Sachen wie Hautfarbe, Namen, ect. ausgegrenzt oder anders behandelt werden.

Natürlich ist diese Art des Rassismus schlecht.

Alle Menschen, gleich welcher Herkunft und Hautfarbe sind gleich zu behandeln und zu werten.

Aber: ich bemerke durchaus, welche absolut abstrusen Auswüchse der "Kampf gegen Rassismus" zum Teil hat - und meiner Ansicht nach, wird zu oft etwas auf "Rassismus" geschoben oder etwas "Rassismus" genannt, was damit nichts zu tun hat.

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Es gibt ja nicht "die Antifa" - das sind viele einzelne Gruppen, vielen dieser Gruppen stehe ich äußerst kritisch bis ablehnend gegenüber, da sie zutiefst antidemokratisch und hochideologisiert sind - sprich gefährlich für Demokratie und Freiheitsgedanken.

Die anderen dagegen: nun, ich sehe mich selber als Antifaschisten, auch wenn ich nicht der "Antifa" angehöre und auch keiner Gruppe.

Ich demonstriere für das, was ich richtig finde - und das können durchaus auch mal antifaschistische Positionen sein. Aber das kann eben auch etwas sein, was andere Leute als vermeintlich "rechts"/"faschistisch" einordnen...

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Ich widerspreche mal der allgemeinen Meinung hier, die sagt "Nein".

Ja, kleine Kinder spielen an sich selbst herum, wenn man sie lässt. Sie spielen auch gegenseitig Doktorspiele und ähnliches. Sie erforschen sich und ihren Körper also durchaus.

Die Frage ist: Ist das wirklich "Sexualität"? Ich würde sagen: das müsste man mal erforschen.

Ich denke nein. Ich denke, es ist Neugierde, es ist sich selber Erfahren. Es ist notwendig um ein Ich-Bewusstsein auch zu entwickeln.

Allgemein ist dieses Thema aber noch viel zu wenig erforscht, ist halt auch die Frage: in wie weit kann man es erforschen - und ist die Frage: was ist Sexualität eigentlich?

Ich würde ebenfalls nicht sagen, dass Kinder asexuell sind - ich würde sagen, sie sind unsexuell.

Ich denke, die Sexualität als solches kommt tatsächlich erst mit den Hormomen, die in der Pubertät den Körper umbauen. Davor würde ich sagen ist es Neugierde und Erforschen des eigenen Körpers - und der Unterschiede zu anderen Körpern. Ich denke, die wenigsten Kinder werden irgendwelche sexuellen Phantasien haben, zum Beispiel.

Aber, darauf will ich hinweisen: das ist keine Aussage der Wissenschaft, denn die Wissenschaft ist in dem Thema leider noch immer sehr ruhig, obwohl das sicherlich mal spannend wäre, sondern meine eigene Interpretation dessen, was ich weiß.

Noch ein Gedanke von mir: Andrastor hat in dem Punkt recht, dass er sagt, dass dieses Thema jahrhundertelang verpönt wurde, das Sexualität als etwas unreines galt, was Kindern erst recht abgesprochen wurde, was man auf jeden Fall von Kindern fern halten musste - so ist es zum Teil heute ja noch - und ja, das ist etwas, was ich auch nicht gut finde - also dieses "unrein"-Gequatsche und dieses "Kinder sind rein"-Gerede, denn es wird beidem nicht gerecht, aber: ich denke, aus dem Gefühl heraus, dass das nicht richtig ist, überinterpretieren die Leute vielleicht Handlungen, die mit Sexualität nichts zu tun haben? Wie gesagt, nur so ein Gedanke. Kann durchaus sein, dass ich mich irre.

Ich denke jedoch, die Hormone, die Menschen für Sex/Zeugungswillen/Zeugungsfähigkeit brauchen sind bei Kindern einfach nicht in dem Maße vorhanden.

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Natürlich darf man sich mit anderen Menschen, jedweden Geschlechtes treffen!

Natürlich darf man mit ihnen schreiben.

Man ist in einer Beziehung kein Eigentum und der andere hat keinerlei Besitzanprüche zu haben!

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Schlecht, weil...

Statistiken weisen auch heute noch eine leicht erhöhte HIV-Neuinfektionsrate bei homosexuellen Männern auf - offiziell ist ja genau das die Begründung für diese Regel. Aber das ist deutlich zurückgegangen.

Es ist auch ein unsinniges Klischee, dass Schwule sich ständig ungeschützt durch die Gegend vögeln würden ... das machen manche Heteros genauso - die meisten Menschen egal ob homo- oder heterosexuell machen das aber nicht...

Inzwischen ist es ja in Deutschland Regel: kein Sex in den letzten 12 Monaten für Schwule und kein sexuelles Risikoverhalten für alle anderen - um zugelassen zu werden. Das finde ich total bescheuert und falsch. Wenn zum Beispiel zwei Männer in einer festen Partnerschaft sind ist die Gefahr nicht höher oder niedriger als bei einem Heteropärchen - es sollten also die gleichen Regeln gelten: kein Risikoverhalten in den letzten x-Monaten.

Leute mit sexuellem Risikoverhalten (ungeschützter Sex mit mehreren Leuten, Sex mit ständig wechselnden Leuten und ähnliches), da kann ich die Vorsicht verstehen, nur pauschal einfach mal alle Schwulen, die Sex haben, da einzuordnen, ist in meinem Augen eine Frechheit...

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Weil es schwieriger ist, psychisch, diese Taten zu begehen, wenn man die Opfer als Menschen ansieht - als Mitmenschen vielleicht sogar. Es ist einfacher so grausam zu sein, wenn man sie entmenschlicht.

Das ist wie heute mit Fleisch. Wenn man ein Stück Fleisch auf dem Teller hat, ist es einfacher, es zu essen, als wenn man ein lebendiges Bullkalb vor sich sieht.

Und bevor irgendwelcher Shitstorm kommt, das ist nur ein Beispiel zum Veranschaulichen, ich weiß, dass man das Essen von Fleisch nicht mit den Schrecken des Holocausts vergleichen kann.

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Ich stimme dir zu! (+ Begründung)

Es ist halt einfach keine natürliche Sprachentwicklung, die von den Sprechern selber getragen und erwünscht wird, sondern ist von Ideologen aufoktroyiert, weswegen ich damit ein erhebliches Problem habe, denn für mich riecht das zu sehr nach Sprachdiktatur.

Mal abgesehen davon, dass es eben oft grammatikalisch oder inhaltlich schlicht falsch ist. Oder völlig unlesbar/unsprechbar/unästhetisch.

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Ist es normal, eine fiktive Welt zu haben?

Meine beste Freundin hat eine fiktive Welt, in der sie mit Menschen aus ihrem (echten) Umfeld quasi ihre Geschichte neu erlebt. Im Grunde ist mir das egal, und ich halte es nicht für schlimm, jedoch mache ich mir Sorgen, da sie das gefühlt oft nicht mehr richtig unter Kontrolle hat... Es ist sogar schon vorgekommen, dass sie mitten in einem unserer Gespräche auf einmal angefangen hat, mit jemand anderem zu reden, weil sie zu mir meinte, dass sie schnell was klären müsse (wir waren alleine im Haus).

Sie erzählt mir auch oft davon, was dort so los ist, als ob es Realität wäre. Ich habe sie auch schon Mal darauf angesprochen, aber sie hat das natürlich abgeblockt.

Mittlerweile hat es zwar nachgelassen, aber ich glaube nur, weil sie gemerkt hat, dass ich darauf nicht gut zu sprechen bin.

Außerdem mache ich mir darüber Sorgen, weil sie schon früh ihre Mutter verloren hat, diese aber in ihrer fiktiven Welt noch existiert. Ich hatte nie den Eindruck, dass sie der Verlust so oft und stark beschäftigt, aber jetzt mache ich mir schon Sorgen darüber.

Außerdem hat sie es abgesehen von ihrer Mutter auch nicht leicht, und man merkt immer wieder Anzeichen von Depressionen bei ihr. In ihrer Welt ist jedoch von solchen Problemen nie die Rede. Ist das eine Realitätsflucht? Und wenn ja, wie schlimm?

Is das alles normal, oder sind meine Sorgen berechtigt? Kann ich ihr irgendwie helfen?

Ich hoffe, jemand liest sich diesen halben Roman hier durch, ich könnte wirklich ein paar Tipps brauchen...

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Also, das jemand sich weitere Welten erschafft, ist absolut kein Problem. Wenn jemand aber den Unterschied zwischen den erschaffenen Welten und der realen Welt nicht mehr begreift, beides nicht klar trennen kann, dann ist das schon ein Zeichen davon, dass etwas grundlegend nicht in Ordnung ist und Hilfe benötigt wird.

Das scheint bei deiner Freundin, so wie du es schilderst, der Fall zu sein. Das ist dann potentiell gefährlich.

Nur mal als Beispiel warum: Nehmen wir mal an, sie stellt in der realen Welt einen Topf auf den Herd, in der Phantasiewelt kümmert sich jetzt die Mutter weiter um den Topf - in der realen Welt kümmert sich keiner mehr drum (weil die Mutter halt nicht da ist, um das übernehmen zu können) ....

Jetzt ist die Frage: was tun, wenn es bei deiner Freundin wirklich um solche Wahnvorstellungen gehen sollte, in der Realität und Phantasie nicht mehr getrennt sind? Da bin ich ehrlich gesagt überfragt, vor allem, wenn sie selber es nicht wahrhaben möchte und keine Hilfe sucht.

Wie alt ist denn deine Freundin?

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Nein

Rein rechnerisch schon, aber nach der Nichtleistung am Samstag - wer nicht mal beim Derby kämpft (und leider muss man sagen, dass der Gegner es s04 jetzt auch nicht richtig schwer gemacht hat, eigentlich), der hat verloren. Wenn die beim Derby richtig Kampfeswillen gezeigt hätte, hätte ich gesagt, die haben noch eine Chance, so ist der Abstieg so gut wie sicher.

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