Transformator - Erdung?!

6 Antworten

Es handelt sich hierbei um einen gewöhnlichen Trenntransformator. 400VAC/230VAC!

ein Trenntrafo ist eigendlich was anderes. der hat eigendlich die aufgabe eben eine vom Potenzial getrennte Stromversorgung herzustellen.

warum man den Anschluss 0V bei einem solchen steuertransformator erdet hat einen ganz einfachen Grund: es ist so sicherer. du brauchst praktisch nur den 230 volt Ausgang mit einer Sicherung versehen. und fehlersuche in potenzialgetrennten netzen ist immer so eine Sache für sich.

lg, Anna

Was bedeutet "sicherer"? Ich würde das nur im Rahmen einer Blitz- und Überspannungsanlage erden. Und dafür braucht man wirklich eine gute Erdung, sonst kann man es auch weglassen wenn ein Blitz über den Potentialausgleich alle Geräte im Haus zerstört weil er nirgends abfließen kann.

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@ydljgvbhjbawf

sicherer im sinne von sicherheit gegen unvorhergesehene dinge z.B. einen Nullschluss etc. gerade in steuerungen können unkontrollierte stromflüsse verherernde folgen haben z.B. dass ein schütz anzieht, der es nicht dürfte...

ich hab schon erlebt, was bei einem 690 Volt Antrieb mit 200 kW geschieht, wenn der Sternschütz nicht aufgeht, und der Längsschütz kommt... der Schaltschrank war fritiert.

lg, Anna

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Dann gib mal Infos über deinen ersehenen Beispiel Trafo. Denn ein gewöhnlicher Trenntrafo wird nicht geerdet weil es die Schutzfunktion doch zunichte macht. Meinst du mit 0volt die Bezugsmasse also wenn da 0-6-12 steht dann liegt zwischen 0-6. 6 Volt an und zwischen 0-12/ 12 Volt. Aber die 0 klemme muss nicht geerdet werden ist halt nur die gemeinsame Masse. 

Bei diesem Trafo wird wie bereits erwähnt 400VAC in 230VAC transformiert. Dabei wird an die 0-Klemme auf der Sekundärseite eine Erdung angeschlossen. Dies hat meiner Meinung nach den Effekt, dass keine elektrostatischen Entladungen in diesem Stromkreis entstehen können... Aber die Schutzfunktion ist dann ja, wie du erwähnt hast nicht mehr gegeben....

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@BABABRATWURST

Wie ich in meiner obigen Antwort schon andeutete, sollte man auch mal bissel weiter denken ;-)

Angenommen es liegt eine Netzform vor die sich IT Netz nennt, und dort werden aus irgendwelchen Gründen 230 Volt gebraucht.

Nun erkläre mal, wie das ein Elektriker machen würde. Und ob es kritisch ist, den 0 Punkt der Sekundärseite zu erden. ;-)

Wer noch nie an einem IT Netz gearbeitet hatte, kennt solcherlei Übel nicht ;-)

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Die Schutzfunktion wird zu nichte gemacht? Welche Schutzfunktion? Nein, nur die TrennfunktionDurch jeden Trafo, außer den Spartrafos, werden die Stromkreise getrennt. Ob dann dahinter noch eine Schutzfunktion durch Erdung gewünscht wird ist eine andere Sache.

Ein Erdschluss nach einem Trenntraffo würde einen Fi vor dem Traffo nicht auslösen.

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Ich habe stark den Verdacht, hier wird etwas gewaltig verwechselt!

Barbara macht aus einem normalenTrafo mit primärseitigen 400 Volt und sekundären 230 Volt einfach so einen Trenntrafo, obwohl es nur ein Trafo ist.

Solche typischen Trafos gibt es in typischen Stromnetzen alter Art, die keinen echten Neutralleiter haben. Im primärseitigen Netz gibt es dann nur drei Phasen und die Erde.

In Schaltschränken die mit 230 Volt Schützen arbeiten gibt es deswegen einen Trafo 400/230 Volt. Dort ist aber kein echter Trenntrafo gefordert, sondern ein Wandler von 400 auf 230 Volt.

Und damit die Verkabelung im Schaltschrank nicht zu unsicher wird, verbindet man den sekundären virtuellen Nullleiter mit der Erde. Dann kann zumindest diese 230 Volt messtechnisch auf Erdpotential bezogen werden, und man muss nicht nach Klemmen suchen, auf denen der sonstige Nullpunkt der Sekundärseite liegen müsste.

Wer in Schaltschränken arbeitet, hat normalerweise eine elektr. Fachausbildung, sollte somit Wissen was Er/Sie tut und zu lassen hat.

Ich kann mich an Zeiten erinnern zu denen ich als Monteur in gewissen Hüttenbetrieben unterwegs war. Man hatte mir aber deren Netzform vorher nicht gesagt, und prompt kam einer an und meckerte mitmir rum, als ich einen 220 V Schweißtrafo anschließen wollte, aber keine Steckdose für sowas fand.

Also baute ich mir einen Adapter für vermeintliche 230 Volt zwischen einer Phase und dem vermeintlichen Neutralleiter. Das war so erstens nicht erlaubt, zweitens nicht sinnvoll und funktionierte auch nicht so.

Also, eventuell hat dies nicht das geringste mit einem Trenntrafo zu tun, sondern nur mit einem Wandler von 400 Volt auf 230.

Was ist das  genau für ein Transformator? Die Sekundärseite eines Transformators erdet man nicht. Sinn und Zweck einer Erdung ist es einen Strom der durch das fehlerhafte Gerät durch dich in die Erde fließen möchte lieber durch ein Kabel als durch dich fließen zu lassen. Das Stromnetz ist immer auf die Erde bezogen. Darum könnte da ein Strom durch dich in die Erde fließen. Nach dem Trafo geht das nicht mehr. Das ganze nennt sich galvanische Isolation. Auf der Sekundärseite ist die Spannung nicht mehr auf die Erde bezogen. Wenn du dort an einen Anschluss hinlangst, dann will auch kein Strom durch dich fließen. Nur wenn du mit deiner Hand die Sekundärseite kurzschließt (beide Anschlüsse der Sekundärseite anlangen), dann würde etwas passieren. Aber dagegen würde auch keine Erdung helfen. Sekundärseiten eines Trafos erdet man grundsätzlich nicht.

Es handelt sich hierbei um einen gewöhnlichen Trenntransformator. 400VAC/230VAC!

mfg

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@BABABRATWURST

Was gibt es da noch zu fragen die Antwort von kruszi ist dir nicht ausreichend?  Hast du die Antwort überhaupt durchgelesen?  

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@acoincidence

Ja ich habe die Antwort durchgelesen, jedoch wird der Trenntransformator bei meinem ersehenen Beispiel geerdet! Somit reicht mir die Antwort nicht aus!!!

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hängt von der anwendung ab,im netz wird secundärseitig geerdet

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Ein Trafo muss nicht sekundärseitig geerdet werden.

Ob ein Trafo geerdet wird hängt von der gewünschen Netzform ab. Üblich sind TN Netze und bei denen wird geerdet. Bei IT Netzen wird nicht geerdet, aber eine Isolationsüberwachung eingebaut.

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