Studium Wirtschaftsmathematik - lohnt sich das?

4 Antworten

Anspruchsvoll: Auf jeden Fall

Verdienst: übliches Akademikerniveau im Angestelltenverhältnis, bei Führungsverantwortung entsprechend mehr,als Unternehmer: Hängt von deinem Engagement und deinen unternehmerischen Fähigkeiten ab, außerdem vom Markt, in dem du arbeitest

Berufsmöglichkeiten: Bei Versicherungen, Banken, Industrie, also recht vielseitig

Reich wirst Du nur als Betrüger, Spekulant, Unternehmer, Popstar oder als Erbe, sonst wohl kaum !

Ob dieses Studium nun anspruchvoll ist, kommt auf den Blickwinkel an. Für einen deutschen Durchschnittsbürger ist das sicher sehr anspruchsvoll, auch wenn heute bereits 46 % eines Altersjahrgangs das Vollabitur erreichen.

Im Fach BWL an den Unis gilt Statistik vielerorts als sowas wie die Horrorklausur schlechthin. Mit diesem Wissen im Hintergrund habe ich selbst bei meinem Studium dafür ein ganzes Semester lang gepaukt wie ein Irrer, da ich auf keinen Fall, wie so viele, da durchrasseln wollte. Das Ergebnis waren dann zwei knappe Einsen, so dass ich schliesslich eine glattes "sehr gut" in diesem Fach auf meinem Diplomzeugnis hatte. Was an Statistik nun so schwierig sein soll, ist mir heute allerdings ziemlich rätselhaft. Nur find ich die 1 im Nachhinein gar so gut, da ich eher ein durchschnittliches Diplom habe und es nun so aussieht, als wäre da viel mehr drin gewesen.

Mit Wirtschaftsmathematik kannst Du vor allem als Analytiker bei Versicherungen aber auch bei Banken und Grosskonzernen gute Jobs bekommen. Schaffst Du es bis zum Master, kannst Du damit auch problemlos im Schuldienst unterkommen. An Gymnasien sind solche Leute heiss begehrt !

Ich selbst versuche manchmal einigen Kids aus der Nachbarschaft die Mittelstufen- aber auch Oberstufenmathe zu vermitteln, da ich mich da wieder richtig fit gemacht habe. Die meisten haben irgendwo, oft nur bei Stoff der Mittelstufe, starke Lücken und ausserdem sehr wenig Interesse, d.h. die müssen erstmal motiviert werden. Manchen fehlt es jedoch einfach an Begabung. Die lassen besser, so weit es nur geht, ganz die Finger davon, wenn sie sich nicht quälen wollen.

Die beruflichen Chancen sind laut meines ehemaligen Wirtschaftsmathe-Dozenten sehr sehr gut. Man wird dann eher bei Banken und Versicherungen als Analyst und Statistiker arbeiten können.

Reich wird man immer dann, wenn man Unternehmer wird, Risiken eingeht, Verantwortung übernimmt, das Privatleben sich mit der Arbeitszeit vermischt.

Ansonsten kann man in diesem Feld aber gut verdienen.

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@fraggle16

Oder wenn man erbt, im Lotto gewinnt, stiehlt, betrügt, eine Knappheit besitzt, nach der eine Nachfrage besteht, zum Beispiel einen knappen Rock, der bei D.Bohlen. auf hohe Nachfrage stößt usw.

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@lks72

haha,ja, das stimmt. Ich dachte jetzt aber eher an Arbeit ;-)

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