also, wenn dann hast du eine Phobie (der Fachausdruck für "Angst")

ich glaube eher, dass du Angst vor dem Ergebnis hast. Aber das siehst du doch schon, wenn du in den Spiegel schaust und nicht nur auf der Waage.

die Untersuchung ist keine Pflicht. Der Arzt will aber zweierlei Dinge schaffen, erstens will er sehen, wie es dir selbst gesundheitlich geht - je früher man bestimmte Dinge an/in dir entdeckt, desto besser kann man eingreifen und dich wieder gesund machen. Übergewicht hat ja in der Regel immer seine Gründe - sei es stressbedingt, sei es erziehungsbedingt, sei es Krankheitsbedingt. Das gleiche gilt meistens auch für Untergewicht. Das gilt es, herauszufinden.

Zudem - dient es aber auch, dem Bundesamt für Statistik Mitteilung zu machen, wie es denn bei Kindern und Jugendlichen allgemein um den Gesundheitszustand und den Körperzustand bestellt ist - wann kommen Kinder heute durchschnittlich in die Pubertät, wann treten die Wachstumsschübe ein und in welchen Größenordnungen, kann/sollte hier Vorsorge betrieben werden (zu schnelles Wachstum kann sich schädlich auf Knochenstruktur und Körperbau auswirken etc.). da gibt's so einiges, was wichtig ist, um für nachkommende Generationen bessere Vorsorge betreiben zu können, die Kinder- und Jugendheilkunde besser zu machen.

Für dein Gewicht musst du dich so oder so nicht schämen, und der Arzt hat Schweigepflicht. die Daten werden ausschließlich zu statistischen Zwecken weitergegeben und ansonsten niemandem mitgeteilt.

...zur Antwort

das klingt nach aufstocken auf Sozialhilfe. zum anderen, mit 57 wird das echt schwer, noch was für seine Altersvorsorge anzufangen.

klingt zumindest nicht danach, als hättest du noch Möglichkeiten, eine Wohnung zu kaufen oder ähnliches, um wenigstens die Miete zu sparen.

...zur Antwort

so, bevor ich mich hier ellenlang auslasse, hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Winterdiesel

sprich: die Paraffine flocken aus, und das Wasser, was sich im Diesel anlagern kann (hygroskopische Wirkung), gefriert, und macht den Diesel unpassierbar durch die Filter.

Insofern kommt der normale Diesel einfach nicht am Motor an, wo er verbrannt werden kann und soll. Hierfür gibt's Filtervorwärmer (viele Dieselfahrer vor allem älterer Modelle kennen noch das "Vorglüh-Zeichen).

und eben natürlich die Möglichkeit, Additive zuzusetzen, die den Diesel weiterhin "dünnflüssig", filtrierbar halten und das gerade bei Premiumherstellern oftmals bis zu -35°C

...zur Antwort

wie meinst du das? Ob es Haustiere gut haben, liegt regelmäßig am Besitzer. Viele Obdachlose haben Hunde - meinst du, denen geht's gut? (oftmals zwar besser als deren Besitzern, aber unter "gut" verstehe ich was anderes) Wofür wir hier sorgen, ist, dass es ausgesetzten Tieren nach Möglichkeit gut geht. Da ist es in Ländern des ehem. Ostblocks oft schwieriger. Man denke gerade an die vielen streunenden Hunde in Russland als Beispiel.

Aber ich möchte, was deutsche Haustiere angeht, nicht unbedingt bei jedermann zuhause klingeln, der welche hat. Tiere werden häufig genug als Ersatz für menschliche Beziehungen gehalten - und das heißt für mich nicht, dass es ihnen gut geht, weil sie nicht mehr als das behandelt werden, was sie sind.

...zur Antwort
  1. hättest du den Arzt fragen können, warum er nicht zu einer OP rät. Ich meine - Mandeln hat man ja nicht umsonst, sie dienen dem Erstkontkat mit Fremdkörpern und der Immunabwehr. Insgesamt gehen Ärzte, die sich bewusst mit den Risiken dieser OP auseinandersetzen ungern ans Schneiden.

Nur, wenn z.B. Antibiotikaallergien vorliegen oder die Mandeln sich regelmäßig so entzünden, dass Atmungssschwierigkeiten auftreten, sollte man über eine OP nachdenken. Du könntest deinen Arzt auch auf eine Teilentfernung (also nicht Tonsillektomie, sondern Tonsillotomie) ansprechen.

Hier findest mal einen Abriss, warum sich vielleicht auch dein Arzt mit der Entferung schwer tut - du kennst seine Erfahrung damit nicht, vielleicht hat er schon Kinder und Jugendliche als Patienten durch Nachblutungen verloren....

http://www.aerzteblatt.de/archiv/140355/Tonsillektomie-Die-Indikation-wird-heute-strenger-gestellt

Ansonsten, wenn du deinem Arzt nicht vertrauen kannst, solltest du definitiv einen anderen Arzt aufsuchen.

...zur Antwort

hier geht es schlichtweg um ein unternehmerisches Risiko, dass du eingehst.

da kann dir keiner helfen.

beides kann je nach Lage letztlich lukrativer "gewesen" sein. Das weiß vorher niemand, es ist ganz allein deine Entscheidung.

wie hieß es noch in dem Buch, was Gewinner von Verlierern unterscheidet? setze dir beim Investieren (egal in was du investierst), eine Obergrenze UND eine Untergrenze, in der du aus der Investition aussteigst. Ansonsten regieren dich zuletzt Angst und/oder Gier und du wirst eine Fehlentscheidung fällen.

da die Börse nunmal nicht nach echter Markt- und Sachlage gesteuert wird, sonder durch Fonds-häuser und Privatiers die mit Milliarden jonglieren können, kannst du sowieso nur diesen hinterherlaufen. Dadurch ist der Aktienmarkt für mich nichts anderes als Roulette, und sollte von den "normalen" Akteuren wie dir und mir auch genauso behandelt werden.

...zur Antwort
  1. wikipedia hat einen Artikel "Kleidermode der Gründerzeit bis 1900, da ist auch ein Artikel zu 1890-1900 drin. Auch Bilder zu Kleidung in der Gründerzeit lassen sich finden, und dann kannst du mithilfe des Wiki-Artikels abgleichen, welche zu dem Jahrzehnt passen.

  2. Autos gab es damals noch nicht so viele. Vergiss nicht, dass das erste Automobil von Herrn Benz erst 1886 auf den Markt kam (Benz Patent-Motorwagen Nummer 1). Zudem gab es aber ein paar (wenige) Dampffahrzeuge. Das typische Fahrzeug auf der Straße war aber immer noch die Kutsche, auch die meisten Trambahnen waren damals Pferdebahnen oder Dampfstraßenbahnen und nur in wenigen Städten waren elektrifizierte Straßenbahnen zu sehen... (so verband die Frankfurt-Offenbacher Trambahn-Gesellschaft schon 1884 Offenbach und Frankfurt mit einer elektrifizierten Tram)

  3. die Asphaltierung der Straßen nahm im 19. Jhd. gerade in den Städten ungemein zu. wenn man sich Fotos aus der Zeit anschaut, sieht man, dass Asphaltierung zwar noch seltenheitswert hatte, aber definitiv schon vorhanden war, ebenso Kopfsteinpflaster. Bürgersteige/Gewege waren oft genug nicht von der Straße getrennt. Alle Arten der Fortbewegung teilten sich also die Straße. Allerdings entwickelten sich im 19. Jahrhundert auch Promenaden, die ausschließlich zum flanieren/promenieren/spazieren gehen gedacht waren und nicht von Kutschen oder ähnlichem befahren wurden. im 19. Jhd. kam es auch - zumindest an den größeren Straßen zur Nachtebeleuchtung in den Städten - anfangs mit Gas, später mit Strom.

  4. in Waisenheimen ging es deutlich rauher zu als heute (Kindermissbrauchskandale gibt es ja auch in der Neuzeit, ebenso, welchem psychischen und physischen Terror Kinder oft genug bis heute in solchen Einrichtungen ausgesetzt sind) - dies war zum Ende des 19. Jhd's mit Sicherheit viel extremer - einfach, weil die Kinder niemanden hatten, der für ihre Rechte eintrat. die Heime hatten sich zur Aufgabe gemacht, die Kinder zu späterer Arbeit und Selbständigkeit zu befähigen. Kinderarbeit war damals nicht verboten. Kinder zu schlagen war sogar zu Beginn der Bundesrepublik noch nicht verboten, sondern ein ganz normales Mittel der Pädagogik. (in England ist das Verbot erst 1998 in Kraft getreten) Meine Großeltern kennen zumindest sehrwohl noch Lehrerprügel mit dem Rohrstock. Waisenkinder kannten Hunger und Kälte, oftmals hatten sie nicht genug, oder zumindest nichts heiles zum Anziehen, mussten sich das Bett mit anderen Kindern teilen etc. einen guten Einblick über das Leben von Waisenkindern geben die Romane von Dickens (die ja großteils auch verfilmt sind), sie spielen zwar deutlich früher, aber bis zur Jahrhundertwende hatte sich da nicht allzuviel getan. Dies ist auch einer der Gründe, warum man sich zB. um Verdingkinder so selten kümmerte, weil man meinte, dass es ihnen beim Verdingen immer noch besser ginge als im Waisenhaus... die Größe der Waisenhäuser war ebenso unterschiedlich wie heute.

  5. Zur Stabilität der Stadthäuser möchte ich sagen, dass Häuser, die damals schon standen oder gebaut wurden, in der Regel für die Ewigkeit gebaut wurden - deshalb stehen sie bis heute, wenn nicht ein Krieg, ein Brand oder Vernachlässigung sie zerstört hat. Natürlich mussten die Häuser ebenso wie heute ab und an renoviert oder gar entkernt werden. das Material ist eigentlich kein anderes als heute (wenn man Wert auf Dauerhaftigkeit legt) - sprich - es wurden Ziegel genommen - häufig für ein gutes Raumklima mit Lehmziegeln durchsetzt - die Fassade selbst konnte mit Klinkern, Beton, Kalk, Farbe verschönt werden. Als Balken diente eher Holz als Metall, der Fußboden wurde gern mit Holzdielen ausgelegt, die Decke wurde auch mit Holz verschalt. Zur Schönheit gern mit Stuck. die Häuser waren also ähnlich stabil wie heute.

  6. die Evening News kosteten z.B. one half Penny, Buchpreise kenn ich leider nicht, aber ich denke, auch die waren deutlich unter 5 Mark zu haben (wenn sie nicht in Leder gebunden und mit Goldrändern versehen waren) - Vergleich zum Jahreseinkommen eines Ingenieurs = 700 Pfund damit sind wir bei

  7. 1 Sovereign = 4 Crown = 8 Half Crown = 10 Florin = 20 Schilling = 60 Groat = 240 Penny = 960 Farthing = 1 Pfund Sterling. das heißt, wenn man 700 Pfund Jahresgehalt oder eben 58,4 Pfund im Monat hatte, hatte man 14000 Pennies pro Monat .

  8. bereits 1840 gab es Literatur über die Chemie in der Landwirtschaft und Ende des 19. Jahrhunderts wurde bereits in Größenordnungen synthetischer Dünger verwendet. Nur große Betriebe hatten zu dem Zeitpunkt bereits Dreschmaschinen (teils mit Pferdekraft angetriebe) und Pflüge mit motorisiertem Antrieb (Pfluglokomotiven). Wie gesagt, wir befinden uns in einer Zeit, wo der Verbrennungsmotor eine absolute Neuheit war, und die anderen Antriebe entweder zu teuer oder nicht kraftvoll genug waren, um auf dem Acker verwendet werden zu können.
    Der Ackerbau war also kaum anders, als in den Jahrhunderten davor.

...zur Antwort

während Krankenschwestern in vielen Bereichen eine Weiterbildung zur Fachkrankenschwester machen können, ist die Berufsausbildung zur Kinderkrankenschwester von Anfang an eigenständig.

auch wenn natürlich viele Bereiche in der Ausbildung und dem späteren Beruf sich überschneiden, so ist es meines Wissens unüblich, dass ein problemloser Wechsel in den jeweils anderen Beruf (also ohne zusätzliche Qualifizierungen/Schulungen) möglich ist.

ein Großteil der beiden Berufe ist gleich, also ist es verständlich, dass man auch viel gleiches lernt.

...zur Antwort

man muss sein "krank" nicht rausarbeiten. Schon gar nicht muss er heute arbeiten. dann ist der Laden wegen Krankheit geschlossen, so einfach ist das. Kommt vor, ebenso kommt es vor, dass kleine Läden wegen Urlaub geschlossen haben.

auch dieser Chef muss sich an Gesetze halten.

da dein Freund anscheinend nicht jede Woche von Mo-Fr arbeitet, sondern unterschiedlich eingesetzt wird (wahrscheinlich wegen Samstagen), sollte sich der AG an § 12 Abs. 2 TzBfG halten und dementsprechend mind. 4 Tage vor Dienstbeginn entsprechende Mitteilung machen. Da heute Montag ist, kann er deinen Freund für Donnerstag zum Dienst rufen.

Sollte dein Freund aber Donnerstag noch krank sein, hat sein Chef halt mal pech gehabt.

auch eine Kündigung wegen Krankheit würde ich hier wohl als unzulässig ansehen, da dein Freund das erste mal überhaupt krank ist und zudem ja wahrscheinlich auch max. eine Woche krank sein wird. Du sprachst von Fieber, ich würde also erst einmal nicht davon ausgehen, dass sich krankheitsbedingte Ausfälle auch nicht häufen werden.

Der Chef wird sich eben mit Pech selbst in den Laden stellen müssen, oder einen Zeitarbeiter holen müssen, oder eben den Laden wegen Krankheit schließen müssen, wenn's nicht anders geht. Hier schützt nunmal das Gesetz deinen Freund und der Arbeitgeber hat das Risiko.

...zur Antwort

ein Arzt mit Kassenzulassung kann seine Praxis nicht schließen, ohne dass er eine Vertretung angibt (es sei, er hatte einen Unfall oder so, und konnte sich nicht um Vertretung kümmern).

bei was für einem Arzt warst du denn?

ich kann mir ehrlich nicht vorstellen, dass eine "harmlose Eichelentzündung" wochenlang geht.

...zur Antwort