Stimmt es, dass Ostern, Pfingsten, Weihnachten eigentlich heidnische Feste sind?

7 Antworten

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Jein. Es ist durchaus so, dass das Datum, an dem wir Weihnachten feiern, das selbe ist, an dem die Anhänger des Mithras-Kultes ihr höchstes Fest feierten, auch das Sonntag als Feiertag kommt aus dem Mithraskult. Zu Ostern kann ich nichts genaues sagen.

Die 7-Tage Woche kommt aus Babylonien, auch weil das Wort 'Woche' auf dem selben Wortstamm wie die Bezeichnung für die Zahl '7' beruht.

Der Sonntag wurde übrigens 321 für Christen und Anhänger des Mithras eingeführt...

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@Kaimosi

Der Sonntag wurde übrigens 321 für Christen und Anhänger des Mithras eingeführt...

Der Sonntag war ursprünglich der Feiertag der Mithras-Anhänger, die Christen feierten den Sabbat(= Samstag)

Was die 7-Tage-Woche damit zu tun hat, erschließt sich mir nicht.

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@DeutscherIdiot

Der Sonntag als Feiertag wurde 321 von Kaiser Konstantin eingeführt, für die Christen weil die zahlenmässig bereits eine der größten Gruppen waren und für die Mithras-Anhänger, weil die mehrheitlich römische Soldaten waren und die Stimmung bei der kämpfenden Truppe eine wichtige Maßzahl bei der Lebensdauer römischer Potentaten war...

Das mit Mithras und Sonntag war eine reine Behauptung von Dir, aber die historische Aufklärung gibt es hier kostenlos...

Was die 7-Tage-Woche damit zu tun hat, erschließt sich mir nicht.

Wikipedia oder google können da helfen...

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@Kaimosi

Der Sonntag als Feiertag wurde 321 von Kaiser Konstantin eingeführt, für die Christen weil die zahlenmässig bereits eine der größten Gruppen waren und für die Mithras-Anhänger, weil die mehrheitlich römische Soldaten waren und die Stimmung bei der kämpfenden Truppe eine wichtige Maßzahl bei der Lebensdauer römischer Potentaten war

Quelle?

Und das Weihnachten dem Datum nach ein heidnisches Fest war, scheinst auch du nicht bestreiten zu können.

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@DeutscherIdiot

http://de.wikipedia.org/wiki/Sonntag

Die Eingabe des Begriffes bei Wikipedia oder google ist offenbar sehr anstrengend...

Und das Weihnachten dem Datum nach ein heidnisches Fest war, scheinst auch du nicht bestreiten zu können.

Doch ich bestreite das, denn dann ist der 1. Mai ein kirchlicher Feiertag, zumindest seit 850...Hl. Josef, Ehemann von Maria

Sol Invictus wurde nicht mit dem Geburtstag Jesus vereinigt, sondern man legte dieses Fest auf einen Termin, der vorher dem Sonnengott gewidmet war, seit einigen Jahren aber offensichtlich vakant war. Da das Jahr nur 365 Tage hat, wirst Du unzählige Tage mit zwei oder mehr Bedeutungen finden...

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@Kaimosi

Sol Invictus wurde nicht mit dem Geburtstag Jesus vereinigt, sondern man legte dieses Fest auf einen Termin, der vorher dem Sonnengott gewidmet war, seit einigen Jahren aber offensichtlich vakant war. Da das Jahr nur 365 Tage hat, wirst Du unzählige Tage mit zwei oder mehr Bedeutungen finden...

Es wurde auf dieses Datum gelegt, und zwar bewusst. Übrigens: Der Tannenbaum kommt aus der germanischen Tradition.

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@DeutscherIdiot

Es wurde auf dieses Datum gelegt, und zwar bewusst

Behauptung!

Übrigens: Der Tannenbaum kommt aus der germanischen Tradition.

Unwissen. Aber da ich ja sonst nichts zu tun habe:

Zu Weihnachten wurden in der Kirche Paradiesspiele aufgeführt, weil der 24. Dezember früher der liturgische Gedenktag Adam und Evas war, an dem ein Paradiesbaum, der durchaus auch ein Laubbaum sein konnte, mit Äpfeln behängt wurde. Der Apfel diente dabei als Zeichen der verbotenen Frucht vom Baum der Erkenntnis und erinnerte an den Sündenfall und an die Befreiung des Menschen von der Erbsünde durch Jesus Christus. Noch bis ins 19. Jahrhundert schmückte man in Norddeutschland seinen Christbaum mit Adam und Eva und Schlange aus Holz oder Gebäck. (Aus Wikipedia - Weihnachtsbaum)

Aber es gab die Sitte, einzelne Zweige ins Haus zu holen und zu schmücken, die Germanen taten das wohl im Winter, ist aber nicht zu 100% belegt, der Mistelzweig über der Tür ist eine keltische Tradition...

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Es ist schon etwas her, als diese Frage gestellt wurde. Doch die Frage über die Herkunft von Ostern ist noch nicht beantwortet. 

Ostern war ursprünglich ein Fruchtbarkeitskult. Verehrt wurden Fruchtbarkeitsgötter und Göttinnen. Ischtar und Osterawaren Fruchtbarkeitsgöttinnen, die um die Zeit verehrt wurden. Der Hase und Eier waren Fruchtbarkeitssymbole. 

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Wir sind nicht Gottlos (Heiden) ich habe 12 Götter Plus die Disen ,Elben,Halbgötter,Zwerge,Riesen und Naturgeister Also lasst es bitte sein Menschen meines Glaubens als Gottlos hinzustellen denn nichts anderes heißt Heide ................Mit dieser Bezeichnung verhält es sich So das wir uns Untereinander ab und an so bezeichnen aber es ist nicht in Ordnung wenn dieses ein Außenstehender tut da es dann meist in einem anderen Kontext (Zusammenhang )steht. Pagan,Wicca,Asen treu usw oder zusammengefasst Naturreligion ist als Bezeichnung Ok.

Zu den Zeiten von Ostern und Weihnachten gab es tatsächlich heidnische Feste, unser Wort "Ostern" enthält noch den alten Namen "Ostara",(von da soll auch der Eiergeschenkbrauch kommen) z.B. in Italien ist das pasqua, das jüdische Pesach. Und Weihnachten war das heidnische Wintersonnwend, dem dann eben das christliche Fest angepasst wurde. Zu Pfingsten kenne ich keine Alternative.

Pfingsten war ein jüdisches Fest und hat keinen heidnischen Hintergrund. 

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Erstmal will ich Sascha Haar hier recht geben wir Heiden sind nicht gottlos desweiteren stimmt es das Weihnachten sich auf das yulfest (wintersonnenwende/rauhnächte) und von den Christen geklaut wurde Ostern ist ebenfalls heidnisch und gilt als Begrüßung des Frühlings und ist gleichzeitig ein Fruchtbarkeit fest darum auch die Eier und der Hase die als Symbol der Fruchtbarkeit dienen ostara jedoch ist strittig es gab wohl gerade im heutigen Polen Stämme die eine namensähnliche Göttin verehrt haben sollen auch wenn ostara nicht 100% IG erwiesen ist ist es jedoch keine Erfindung der Nazis

Von zentraler Bedeutung waren schon immer die heidnischen Feiertage. Weil das Volk rein Christliche Feiertage kaum angenommen hätte stülpte die Kirche diese einfach über bestehende Heidnische Feste: Das Lichterfest Imbolg (1. Februar) wurde zu "Maria Lichtmess'', Die Wintersonnenwende Yule (21. Dezember) wurde zu Weihnachten am 25. Dezember. Ostara zu Ostern usw. Kirchen und Kapellen errichtete man an den Stätten alter Kultplätze. Es waren dies Orte der Kraft, deren besonderen Schwingungen teils sogar messbar sind. Die acht Jahresfeste - auch Hainsfeste genannt - sind:

Imbolc (1. Februar) Das Kerzenfest, welches das nahe Ende des Winters feiert.
Ostara (21. März) Die Frühlings-Tag und Nachtgleiche, das der germanischen Ostara, Göttin der Morgenröte und des Frühlings geweiht ist.
Beltane (31.April) auch bekannt als Walpurgisnacht ist das Fest des Maibaums, der Hochzeit und der Liebe.
Litha (21. Juni) Die Sommersonnenwende, das Fest des Mitsommers, des Höhepunktes im Jahr.
Lugasnadh (8. August) feiert die kommende Ernte, den ausgehenden Sommer.
Mabon Die Herbst-Tag und Nachtgleiche leitet die kommende dunkle Jahreszeit ein und bereitet die Reise ins Innere vor.
Samhain (31. Oktober) Auch als Halloween gefeiert, ist das Fest der Toten und der Wesen der Anderswelt.

Yule (21. Dezember) das eigentliche Weihnachten (Wintersonnenwende) feiert die Rückkehr des Lichtes und die Unsterblichkeit, welches der Tannenbaum symbolisiert.

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