Sollten Mann und Frau gemeinsam über die Abtreibung Entscheiden können?

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es ist nichts spannend daran, gegen den eigenen Willen und aufgrund von Zwang eine Schwangerschaft und Geburt durchstehen zu müssen. Vom Aufziehen ganz abgesehen und dann noch als "Alleinerziehende"??

"und er würde ggf. auch zahlen, wenn sie nicht zusammenbleiben.". Wenn sie das Kind bekommt, muss er eh zahlen.

Ja, im besten Fall ist die Entscheidung pro oder kontra Kind eine, die beide gemeinsam und einstimmig treffen. Aber im Zweifel wiegt nunmal die Entscheidung der Frau schwerer, da sie die körperlichen und seelischen Folgen trägt, manchmal auch berufliche.

Hat ja auch niemand gesagt. Ich finde die Fragestellung spannend und ich hab nur mir bekannte Argumente angeführt, ohne die selbst zu vertreten. Ich sehe das ja auch wie du.

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@docdespair

Ich weiß nicht, was daran spannend ist. Lies einfach mal Bücher über die Geschichte der Frau der letzten 2000 Jahre, da hast genügend Antworten und Fälle, wie das ist, wenn der Mann über den Körper der Frau bestimmen darf.

Natürlich gibt es heutzutage auch Fälle, wo der Mann gerne Vater werden würde, aber die Frau nicht will. Dass Väter unter einer von ihnen ungewollten Abtreibung ziemlich leiden, ist keine Frage.

Aber es gibt da halt keine Kompromisse. Entweder sie trägt es aus oder nicht. Das danach wäre ja noch ne andere Diskussion. Aber kaum eine Frau tut sich Schwangerschaft und Geburt an, wenn sie das Kind nunmal nicht will.

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@Stellwerk

Wie gesagt. Das ist nicht wertend gegenüber Frauen. Es ist genau deswegen spannend, weil in den USA Gerichte teils sehr fragwürdig argumentieren und das eben nicht so selbstverständlich ist, wie wir das sehen. Wie gesagt, ich bin was die Argumente angeht ganz auf deiner Seite und bin froh, dass die Frau da bestimmt. Aber das ist eben nicht überall so selbstverständlich und auch hier hat es gedauert.

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@docdespair

Ja, dass die USA da massiv rückständig sind, ist nichts neues.

Aber vielleicht hab ich mich mit dem Thema schon zu oft beschäftigt. Das Selbstbestimmungsrecht der Frau ist für mich nicht verhandelbar, sondern muss in jedem Fall verteidigt werden. Man muss sich nur mal den Backlash in Polen z. B. anschauen.

Die Frage ist einfach zu existentiell für Frauen. Vielleicht stoß mich deswegen grad ein wenig an dem Wort "spannend".

Ich finde es für die betroffenen Männer eher tragisch.

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@Stellwerk

Na, ich kann verstehen, wenn man bei manchen Themen etwas mehr Emotion hat als woanders. Ich hab das aber nicht provokativ gemeint. Aber in den USA hatten wir eben sogar letztes Jahr erst massive Rückentwicklungen, daher finde ich das aktuell. Und Polen finde ich auch schlimm, was das angeht. Gut, dass die PiS erstmal weg ist. Und ja, für Männer ist das sicherlich auch tragisch teilweise. Gerade, wenn es dann in die Brüche geht.

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In erster Linie sollte das die Frau entscheiden, sie trägt das Kind aus und kümmert sich (meistens) auch darum.

er würde ggf. auch zahlen, wenn sie nicht zusammenbleiben.

Er muss sogar zahlen, und wenn das Kind bei der Mutter bleibt hat sie die ganze Verantwortung und Arbeit während er nichts oder wenig tun muss.

Nein, ich bin da als Frau immer noch der Meinung als letzte die Entscheidung zu haben, ob ich das Kind austragen möchte denn es ist mein Körper, ich muss die Schmerzen erleiden und machen wir uns nichts vor, die Frau ist diejenige die das Kind erzieht, auch wenn der Vater zahlt und gegebenenfalls hier und da einspringt.

Das kann und soll schlussendlich nur die Frau entscheiden.

Ihr Körper, ihr Bauch.

Na dann darf Mutter bei Religionen auch nicht mehr entscheiden, das der Sohn verstümmelt wird sein Körper nicht ihrer.

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Ich finde beide sollten sich einig dein wenn die Grau es abtreibt. Wenn sie kein gutes Verhältnis mehr haben dann würde ich es dem Mann daten das ich es Eibtreiben ließ.