sind wir menschen eigentlich arbeitsmaschinen?

11 Antworten

Meinst Du nicht, dass das Leben früher viel härter war als heute? Da haben sich die Leute das auch nicht gefragt, sie haben einfach weitergemacht, weil sie gar keine andere Wahl hatten.

Wenn Dir Dein Beruf keinen Spaß macht, such Dir was anderes. Hier rächt sich im Leben manchmal, wenn man früher das Lernen vernachlässigt hat und später wenig Möglichkeiten bleiben.

Kann das sein,dass Deine Tätigkeit Dir keine Freude macht? Ich denke, je mehr Du Dich mit Deiner Arbeit identifizierst, desto leichter fällt sie Dir. Hast Du mal überlegt, wie Du sie positiver gestalten könntest, Anerkennung ist wichtig, fehlt sie Dir, dann hat man schon im vorrein keine Lust. Manchmal hilft es auch,wenn man denkt: Ich verdiene Geld, es reicht für mein Leben, ich kann mir auch mal dieses oder jenes leisten. Arbeitslose können das nicht.

Es ist eine moralische Vorstellung: Arbeit dient der Vervollkommnung der Schöpfung, Gott hat den Menschen als Verwalter der Erde eingesetzt, so dass er sie gut behütet und bewirtschaftet. Dann sind Hierarchien mit im Spiel, z.B. Leute der oberen Klassen arbeiten ja nicht im herkömmlichen Sinn, sie repräsentieren Wert und Eigentum und eine bestimmte Rolle in einem Machtgefüge. Arbeit dient zur Scheidung von oben und unten, könnte man überspitzt sagen. Dann sind natürlich die Bedürfnisse mit im Spiel, z.B. Nahrungserwerb, Haushalt, usw., wo wir Knappheit und Konkurrenz ausgesetzt sind. Um diese zu bedienen und zufrieden zu stellen, arbeiten wir, sonst wären wir hungrig, ohne Wohnung, usw.

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