Was sind die Gründe dafür, warum Menschen die Sinnfrage stellen

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"Sinn" ist etwas, wonach der rationale Verstand, das logische Denken, fragt. Und die Frage nach dem "Sinn des Lebens" stellt möglicherweise - und typischerweise - nur der Typ Mensch, der sehr einseitig auf den rationalen Verstand fixiert ist - während seine "weibliche" Seite, die Gefühlswelt, die rechte Gehirnhälfte, weitgehend nicht genutzt wird. Das ist ein Aspekt der "Kollektiven Zivilisations-Neurose / Krankheit der Gesellschaft" (siehe meinen TIPP dazu hier bei GF).

Ein Mensch, der von dieser Störung nicht (mehr) beeinträchtigt ist, btraucht diese Frage nicht zu stellen, denn er erkennt im Zuge seiner Entwicklung die tiefere Wahrheit / Wirklichkeit seiner selbst; erkennt die höhere Dimension des Seins und Lebens. In gesunden Gesellschaften findet dies im Umfeld der Pubertät statt. In der zivilisierten Gesellschaft ist dies seit langer Zeit verloren gegangen. Aber zum Trost schon an dieser Stelle: Diese Störung ist auch unabhängig vom Kollektive im Einzelfall jederzeit heilbar.

Siehe auch meinen TIPP hier bei GF zu "Sinn und Sein".

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Die Gründe, die Frage nach einem Sinn des Lebens zu stellen, sind sehr verschieden. Es kann im Charakter begründet sein: Manche haben eine "leichte Natur", andere drängt es immer wieder, die Dinge zu hinterfragen. Grenzerfahrungen (Tod, Krankheit, tiefgreifendes Naturerlebnis) und Lebenskrisen mit der Erfahrung von Lebensleere können zu einem intensiveren Hinterfragen führen. Es können auch Begegnungen mit Menschen sein, ein Buch, das einem als interessant in die Händer gekommen ist. Die Anstöße können vielfältig sein. Am Anfang stehen meist Fragen, Staunen, Betroffenheit.

... du kannst die sinnfrage philosophisch stellen, also aus neugier, weil es hierauf keine konkrete antwort gibt! nur eben in philosophischer hinsicht! viele menschen stellen sich aber meisst diese frage in einer psyschologisch, meisst depressiven phase des lebens! die meissten , glaube ich aber, weil sie einfach angst haben, eine art urangst, die evolutionär zu erklären wäre, weil sie nicht wissen warum weshalb und weswegen sie auf dieser erde sind, und vorallem, was geschieht mit einem nach dem tode... aber da, genau da, greifen sich die religionen ihre schäfchen. manch einem hilft´s, wenn sie religiös werden, anderen widerum, und da bin ich so einer, dem hilft das ganz und gar nicht, eher im gegenteil. ich finde für mich den sinn meines leben immer wieder täglich auf´s neue, indem ich erst einmal keine angst aufkommen lasse,und ich das leben einfach geniesse ,in allen phasen, die sich mir bieten, und auch denen, die ich aber auch suchen muss, und dann auch meisstens finde! ...möglichst alles positiv sehen, und wenn auch mal negative phasen sich,aus welchen gründen auch immer, einstellen, das beste ´draus machen, nach jedem tief kommt immer ein hoch. wenn ich also nie ein tief hätte, wüsste ich ja gar nicht was ein hoch wäre! also, das prinzip ying und yang! nichts ist so schlimm, als dass es nicht noch schlimmer kommen könnte, was man aber tunlichst sofort bekämpfen muss! ich stelle mir immer eine sinuskurve vor, wobei die längslinie der nullpunkt ist. alles auf der kurve darüber ist positiv, entsprechend der höhe der kurve, und alles was unter der linie ist, ist entsprechen negativ. mein bestreben ist es also, sobald ich auf der null-linie psyschisch gesehen, angekommen bin, dass ich dann sofort und unmittelbar dagensteuern muss, damit ich wieder die kurve nach oben kriege... und das klappt!!!

Weil es menschlich ist, zu wollen, und wissen zu wollen; und auch wissen zu wollen, warum das so ist.

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