Sind Frauen und Männer in Deutschland gleichberechtigt?

29 Antworten

1.Nein , und es kommt auf den Bereich an. Manche Frauen bekommen für diesselbe Arbeit , wie Männer, weniger Lohn.

2.Was Kinder betrifft, da können auch manchmal die Männer die gelacktmeierten sein. 

Das fängt schon damit an, dass der "Kindsvater" ,in diesem Beispiel, zweifel an der Vaterschaft hat und die Mutter dem Vaterschaftstest nicht zustimmt, und er offiziel dann keinen Test machen darf. Und aufgedeckte Fälle von Kuckuckskindern gab und gibt es genug.

Dann der Unterhalt für das Kind, einige Frauen bekommen Unterhalt, nehmen es aber zu einem nicht für das Kind(sondern für sich selbst), zu anderem unterbinden sie den Kontakt zum Vater trotzdem(ohne das es einen begreifbaren Grund dafür gibt), sie haben ja das Sorgerecht.  Dann erzählen sie dem Kind noch irgendwelche Lügengeschichten.  Es gab auch schon Fälle , wo eindeutig war, dass es dem Kind bei dem Vater besser geht, und diese das Sorgerecht trotzdem nicht bekommen haben.  Hier sind die Männer die gearschten.  

Übrigens, ich eine Frau.

Nein, das stimmt so nicht. Wenn die Mutter keinen Vaterschafstest will, wird der vom Gericht angeordnet.

In 94 Prozent aller Fälle kommt es zur gemeinsamen Sorge.

Wenn das Kind beim Vater wohnen will, dann hat die Mutter vor Gericht keine Chance.

Die meisten Kinder wollen aber zur Mutter und der Kindeswunsch hat hier Vorrang.

Die Mütter sind auch hier die gearschten, ein Großteil der Väter will weder Umgang mit dem Kind noch zahlt er Unterhalt.

Väter jammern nur sehr viel effizienter.

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@Menuett

Nein nicht immer wird ein Vaterschaftstest vom Gericht angeordnet,es muss ein ausreichender Grund vorliegen.

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@Fairy21

Eine VaterschaftVermutung ist ein ausreichender Grund.

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Ich denke es ist als Frau noch immer teilweise eher schwer in Firmen unterzukommen wo man etwas handwerkliches erlernen möchte als Beruf. Ich hab nicht umsonst zwei Jahre suchen müssen. Klar, am Anfang wird es nicht am geschlecht gelesen haben, sondern weil ich im Vorstellunsggespräch einfach schlecht war. Aber irgendwann kam der Punkt wo ich wirklich gut war. Das kann ich auch gut ruhigen gewissens behaupten. Es wird immer einen geben der besser ist, es läuft auch nie zu 100% perfekt, das zählt aber für alle. Dennoch habe ich das Gefühl, dass Jungen eher vorgezogen werden.

Es ist auch kein Geheimnis, dass Frauen teilweise eher schwer in Führungspositionen kommen, da sie ja schwanger werden könnten oder aufgrund von sonstigen Vorurteilen. Schwanger werden ist ja sowieso ein ziemliches Thema. Das man sich das nicht ausgesucht hat diese... Fähigkeit zu besitzen, ist natürlich schnuppe. Aber eine Frauenquote ist da keine gute Lösung. Erstmal hilft sie nicht wirklich dabei das mehr Frauen solche Berufe ergreifen, es wirkt sich sogar eher negativ aus, weil es dann jetzt heißt, man sei ein Quotenweibchen und hat diese Stelle dann nicht aufgrund von Fähigkeiten oder sonst was bekommen. Aber da ich da nicht so unterwegs bin kann ich das wohl eher weniger beurteilen.

"Quotenweibchen" liegt auch daran, dass sich die Unternehmen/Ämter eben nicht an "nur bei gleicher Eignung" halten.
Um die Frauenquoten zu erfüllen (egal ob gesetzlich oder Unternehmens-/Amtsintern) wird ach gerne mal eine Frau bevorzugt um auf dem Papier eine 1 hinzuzufügen, unabhängig davon ob ein männlicher Bewerber besser geeignet gewesen wäre.

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@5432112345

umgekehrt ist es auch für Männer sehr schwer sich in typischen weiblichen Berufen Erzieher/Grundschullehrer zu etablieren. Hier wird von den Frauen sehr schnell ein Pädophilie naher Vorwurf etc. konstruiert.

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Rein rechtlich gilt bei uns die Gleichberechtigung. Dass diese nicht immer umsetzbar ist, liegt daran, dass es eben unterschiedliche Geschlechter gibt.

Wenn eine Frau wegen einer ungewollten Schwangerschaft abtreiben möchte, so ist das ihre alleinige Entscheidung. Ein Mann kann nicht schwanger werden, und somit gibt es für ihn in diesem Falle keine Regelung.

Frauenquote ist Unsinn. Eine Stelle mit einer Frau zu besetzen, obwohl ein männlicher Bewerber besser qualifiziert wäre ist der falsche Weg. Gleiches gilt, wenn der männliche Bewerber weniger qualifiziert ist als die Frau, dann soll die Frau den Job bekommen. In diesem Falle nur nach Zahlen ( Quoten) zu gehen ist falsch.

Heute, so stelle ich fest, gibt es einige Berufe die früher nur Männern vorbehalten waren. inzwischen aber viele Frauen zu finden sind.Da hätte sich früher keine Frau bewerben können. Z. B. Tischlerinnen, Installateurinnen, Maurerinnen, Malerinnen, Busfahrerinnen, LKW-Fahrerinnen usw.

Bin im Baugewerbe tätig. Habe es immer mehr mit Architektinnen, Bauingenieurinnen zu tun. Die sind auf den Baustellen akzeptiert und machen einen sehr guten Job. Oft besser als ihre männlichen Kollegen. Sie setzen sich besser durch.

In kleinen Betrieben ist bei der Einstellung von Frauen auch Schwangerschaft ein Thema. Ein kleiner Betrieb hat weniger Möglichkeiten eine Ersatzkraft einzustellen, während die Mitarbeiterin in Mutterschaft ist. Da wird eher mal ein Mann bevorzugt.

Ich kenne einen Handwerksbetrieb der im Büro nur übergewichtige Frauen beschäftigt. Habe mal den Inhaber gefragt, warum das so sei. Er sagte, wenn ich Übergewichtige beschäftige, dann ist die Chance, dass die schnell einen Freund finden und schwanger werden, eben geringer. Offenbar liegt er damit richtig. Denn seine übergewichtigen Mitarbeiterinnen sind schon jahrelang bei ihm beschäftigt und keine von denen hat eine Familie gegründet.

Ist zwar eine Einstellung die ich nicht mit ihm teile, aber seine Entscheidung.

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Nun, vom gesetzlichen Stand schon fast, in der Praxis und in den Köpfen ist das immer noch eine Männerwelt.

Ganz ungerecht geht das im Gesetz bei Abtreibung und Mord. Frauen haben nicht als mündige Personen über ihr Leben und ihren Bauch zu entscheiden, sondern müssen sich beraten lassen. Ansonsten kann der Arzt ins Gefängnis kommen für die Aborthilfe. Brüste und Nasen dürfen sich aber alle gleichberechtigt schneiden lassen.

Bei Mord ist das Gesetz nur an den Stärkeren ausgerichtet. Eine Frau, die Jahre lang von ihrem Mann geschlagen und vergewaltigt wird, und diesen im Schlaf - um sich und ihre Kinder vor weiterer Gewalt zu schützen - tötet, hat ein Mord begangen. Er aber, wenn er sie zum zigsten Mal, vielleicht noch angetrunken, rot und blau schlägt und dann erwürgt, hat "im Affekt" gehandelt und kommt nur mit fahrlässiger Tötung daher. Der Unterschied beim Strafmaß ist beachtlich.

Das Grundproblem ist, daß man Menschen nicht sowohl gleich als auch gerecht behandeln kann, da Menschen sehr unterschiedlich sind. Eine absolute Gleichberechtigung würde darauf hinauslaufen, sämtliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen zu leugnen.

bestes Kommentar.

Das hebelt nämlich fast alle anderen Kommentare aus & bringt es einfach faktisch auf den Punkt.

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Offiziell haben sie die gleichen Rechte. Ethisch darf man eine Frau etc. ja auch nicht Schlagen was ihr wieder zusätzliche Rechte gibt (oder auch bei einem Marathon). Was die Gehälter angeht, viele Frauen arbeiten in Bereichen wo man weniger verdient aber Frauen bekommen auch von einem Arbeitgeber weniger Geld als ein Mann (was wohl an vorurteile des Arbeitgebers liegt). 

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