Schießerei in Hanau und Anschlag in Berlin?

Guten Tag,

die Schießereien in Hanau und der Anschlag und Berlin werden vor allem von eher rechts eingestellten Leuten immer wieder verglichen.
Und zwar kritisieren diese, dass bei den Schießereien in Hanau immer gesagt wird, dass dies ein rassistischer Angriff war und man sich dafür einsetzen soll, dass dies nicht mehr passiert.
Aber immer zu den Anschlag in Berlin gesagt wird, dass man das ja nicht pauschalisieren soll und dies nur ein kranker Mensch war, obwohl hier ja ein ausländischer Mann nur Deutsche angegriffen hat.

Meine Frage ist darauf bezogen jetzt, was eure Meinung dazu ist?

Ich selber weiß es ehrlich gesagt nicht, ich bin ein sehr offener Mensch und definitiv nicht rechts eingestellt, aber tatsächlich kann ich es verstehen, dass manche Leute die Reaktionen der Gesellschaft auf diese beiden Ereignisse eher kritisch sehen.

Aber ich stell diese Frage auch, weil ich mir auch sehr unsicher bin, da ich das vergleichen dieser beiden Ereignisse nur von der eher rechts eingestellten Partei angehört habe und nicht von jemanden der vielleicht anderer Meinung ist.

Somit denke ich, dass ich mir meine Meinung noch nicht ganz gebildet habe, weil ich selber einfach zu wenig Informationen und Sichtweisen habe/ gehört habe.

Deshalb bitte ich euch auch bitte darum eure Meinungen sehr ausführlich zu erläutern, damit ich mir daraus auch vielleicht meine eigene Meinung bilden kann.

Vielen Dann für das Lesen und für die Antworten

Mit freundlichen Grüßen

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Dem Vergleich der Anschläge von Hanau und vom Breitscheidplatz wird in den Medien gerne ausgewichen, weil damit offensichtlich wird, wie in der Politik mit zweierlei Maß gemessen wird.

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Der Lehrer ist das, was man heute oft als "Gutmensch" bezeichnet: Er setzt sich moralisch auf ein sehr hohes Roß, indem er einen Mord, der Teil eines groß angelegten Racheplanes ist, als Werk der Gerechtigkeit lobt. Die Güllener Bürger können sich damit als besonders tugendhafte Menschen fühlen, obwohl sie die Tat letztlich aus purer Habgier begehen und ihnen die angeprangerte Ungerechtigkeit im Grunde egal ist.

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Man kann es auch umdrehen, lange Zeit gab es ja auch das antisemitische Narrativ "Die Juden haben Jesus umgebracht". Die Nazis allerdings hatten sich wenig mit theologisch-philosophischen Betrachtungen aufgehalten, sondern die Kirchen nur solange als strategische Verbündete angesehen, bis sie an der Macht waren und anschließend eine vorchristliche, heidnische Kultur beschworen.

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Ja

Das gibt es in jeder Kultur, einheitliche Verhaltensweisen, von denen man ausgehen kann, daß die Mitmenschen sich weitgehend daran halten. Es macht das Zusammenleben einfach angenehmer, leichter und vor allem konfliktfreier. Allerdings spricht man da treffender von Konventionen als von Tugenden, da bei dem Begriff Tugend immer ein universaler Anspruch mitschwingt, Konventionen aber in jeder Kultur anders aussehen können.

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Aufsatz auf Englisch über Sport

Mach zuerst den Sportaufsatz. Wer weiß, ob sich in der Zwischenzeit die aktuelle Situation in den USA nicht noch ändert.

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Das hängt davon ab, wie gut Du darin geübt bist, Text zu lernen (Theaterschauspieler müssen das von Berufs wegen können) und wie der Text strukturiert ist. Wenn er aus sinnvollen und nicht zu abstrakten Sätzen besteht, vielleicht auch noch in gereimter Form, dann ist es viel einfacher als bei einer sinnlosen Aneinanderreihung von Wörtern.

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ja gibt es ...

Man hört immer wieder, daß es vor allem in den arabischen Ländern sehr viele davon gebe.

In Deutschland mag es auch einige geben, selbst wenn man die außer Acht läßt, die es im Auftrag des Verfassungsschutzes oder aus reiner Provokation betreiben. Wenn diese allerdings glauben, etwa aufgrund der Darstellung der AfD in den Medien, daß ihre politischen Vorstellungen von der AfD vertreten würden, so werden sie eine herbe Enttäuschung erleben.

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Wäre schlecht

Strafrecht ist kein Ersatz für Erziehung.

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Du hast das Stichwort Medien gegeben. Ist Dir schon mal aufgefallen, daß es immer mehr Themen gibt, bei denen in den Mainstream-Medien keine zwei Meinungen existieren? Beispielsweise sind sich anscheinend alle einig, daß Trump ein größenwahnsinniger Idiot, der Brexit ein schwerer Fehler und Fridays for Future eine tolle Initiative ist. In der Corona-Zeit hat diese Einmütigkeit der Medienmeinungen noch einen Gang zugelegt. Wer kritische Fragen stellt, wird als Spinner, Wirrkopf oder Verschwörungstheoretiker tituliert. Kontroverse Diskussionen mit einigermaßen neutraler Moderation finden allenfalls noch über politisch belanglose Themen statt.

Diese Verbreitung einer Einheitsmeinung, die höchstens in Detailfragen mal regierungskritisch daherkommt, zieht sich von Berichterstattung über Kommentare bis hin zu allen Satireformaten. Wie glaubhaft ist es dann, daß ausgerechnet die Darstellung der AfD und ihrer Wähler, also der Leute, die diese Einheitsmeinung in vielen Punkten in Frage stellen, der Realität entspricht?

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Das Gegenteil von statisch bzw. steif wäre flexibel.

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Das Wort "leiderfahren" als Adjektiv ist durchaus gängig, als Substantiv seltener. Generell steht es Dir frei, beliebige neue Wörter zu bilden, wenn Du davon ausgehen kannst, daß sie so verstanden werden wie sie gemeint sind. Es empfiehlt sich, bewußte eigene Neuschöpfungen, für die man kein passendes bekanntes Synonym gefunden hat, in Anführungszeichen zu setzen.

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