Sind Frauen und Männer im Islam nun gleichberechtigt oder nicht?

14 Antworten

Nichts von dem stimmt, was du sagst. Im Islam sind Mann und Frau nicht gleichberechtigt, sondern gleichwertig. Jedes Geschlecht hat logischerweise andere Rechte. Männer haben hier z.B. auch keinen Mutterschutz... Im Islam gibt es ein schlüssiges System, in dem jedes Geschecht Rechte und Pflichten hat, die sich gegenseitig ergänzen.

Die Scharia, auf die du "gestoßen" sein willst ;-) , ist der Gesetzeskodex, der in weiten Teilen flexibel ist und von Richtern ausgelegt und angewendet wird. Darin steht nichts davon, dass der Mann der Frau übergeordnet sei. Was du meinst, ist ein Koranvers, der sich aber damit beschäftigt, dass Männer die Verantwortung für Frauen haben. Männer müssen im Islam für Frauen bezahlen, seien dass Ehefrau, Tochter Schwester oder Mutter.

Männer haben keinen Mutterschutz. Da hast Du ja ein tolles Beispiel gebracht. Das Mutterschutzgesetz mit den verschiedenen Verboten am Arbeitsplatz (Nachtdienst, Überstunden usw.) dient dem Schutz der werdenden Mutter. Welchem Schutz sollten denn werdende Väter bedürfen? Worin unterscheiden sich denn sonst noch die Rechte? Ein Mann darf eine Nicht-Muslima heiraten, eine Frau nicht. Wenn eine Frau zum Islam konvertiert, muss sie den Mann, falls er nicht auch zum Islam konvertiert, verlassén, selbst wenn sie eine glückliche Ehe führen. Was sind das für menschenverachtende Regeln.

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@Peter96

Der islamische Mann wird im Islam dazu angehalten, die Religon seiner christlichen Frau zu respektieren. Ihn kann man in einem islamischen Umfeld auf das Einhalten gewisser Regeln, auf die Achtung gewisser Reche der Frau, festnageln.

Umgekehrt ist das nicht der Fall. Diese Regel gilt also dem Schutz der Frau.

Im Übrigen gibt es Parallelen im Christentum, wo von polygamen Konvertiten beispielsweise in Afrika erwartet wird, alle bis auf eine Frau zu verstoßen.

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@Maity

Dass sie ihren Mann verlassen muss, dient dem Schutz der Frau. Was will man denn schützen?

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@Peter96

Man will sie davor schützen, dass der Mann versucht, sie von ihrem neuen Glauben abzubringen.

Rein realistisch, wie fändest du es, wenn deine Frau zum Islam konvertiert? Wie würdest du damit umgehen?

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Sicherlich hängt es in erster Linie immer von der Interpretation der Schriften ab und von der Lebensweise eines Muslims. Und wie aus meinen anderen Antworten schon des öfteren ersichtlich geworden ist, spreche ich ungern über "den Islam", weil sich das so schwer pauschalisieren lässt.

Trotzdem bin ich schon der Ansicht, dass - alleine nach den Schriften beurteilt - eine Gleichwertigkeit nicht vorhanden ist. Das sollte man ehrlicherweise schon zugeben. Es ist nun mal so, dass alle monotheistischen Religionen patriarchalisch geprägt sind. Der Islam macht da keine Ausnahme... wenn überhaupt, dann war Jesus die große Ausnahme, da er tatsächlich sehr offen und gleich mit Frauen und auch Bettlern oder Zöllnern umging, mit ihnen trank und speiste usw. (Deswegen musste er sich übrigens zur damaligen Zeit viel Kritik anhören, man nannte ihn einen Säufer, der sich mit Niedrigeren und Feinden abgab.) Es wird ja auch gerne das Beispiel zwischen Jesus und Mohammed genannt, welche beide Ehebrecherinnen begegneten, Jesus vergab ihr und Mohammed ließ sie steinigen. Wie auch immer, es ist schon irgendwie auffällig, dass der Koran fast ausschließlich zu Männern spricht, dass Frauen dem Mann zu gehorchen haben, dass Männer berechtigt sind, ihre Frauen zu schlagen und dass im Paradies auf die Männer 72 Jungfrauen warten. Alleine letzteres ist bemerkenswert: ein Leben lang sollen die Menschen mit sexuellen Handlungen bis zur Ehe warten, aber wenn sie tot sind, dann dürfen sie sich benehmen wie sie wollen? Überhaupt zeigt es Frauen als Objekte, Jungfrauen als Objekt der Begierde (besondere Betonung auf die Form der Brüste), an denen sich die Männer zur Belohnung, wenn sie sich in ihrem irdischen Leben gemäß des Islam verhalten haben, austoben dürfen. Plötzlich interessiert es nicht mehr, ob man seine Ehefrau mit 72 anderen Frauen betrügt und ob man Sex nur zum Spaß hat. Als Frau hingegen bekommt man nur einen Mann, der einem angeblich gut gefällt... Darüber hinaus lassen sich vom Propheten Mohammed viele misogynistische Äußerungen finden (wie viel Wahrheitsgehalt daran steckt, sei dahingestellt, aber selbiges könnte man ja auf die komplette Sunnah bezogen sagen..), z.B. dass die Mehrzahl der Hölleneinwohner Frauen sein werden, dass die Frau mit dem Vieh gleichgesetzt sei, da sie beim Vorbeilaufen das Gebet stören würde usw. Und schau dir alle muslimischen Länder an: Nirgendwo werden Frauen gerecht behandelt, weder vor dem Gesetz, noch in der Gesellschaft. Klar, zur damaligen Zeit hat Mohammed den Frauen viele Rechte eingeräumt, da man als Frau in einem nahezu rechtelosen Raum lebte. Aber von einer Gleichberechtigung zu sprechen, halte ich für falsch. Natürlich wird das nicht extra im Koran gesagt, denn es war ja schließlich vollkommen normal und anerkannt, dass der Mann zur damaligen Zeit nun mal über der Frau stand, das hat niemand hinterfragt.

Letztendlich, und das ist natürlich immer eine Sache der persönlichen Bewertung/Moral, kann ich mich mit dem Satz "Jedes Geschlecht hat logischerweise andere Rechte." nicht wirklich anfreunden. In einer liberalen, demokratischen und gerechten Gesellschaft sollte jeder Mensch, egal welchen Geschlechtes, so sein können, wie er es gerne möchte. Männer können in Kindergärten arbeiten oder zuhause bleiben und sich um die Erziehung kümmern, Frauen können derweil als Handwerkerin oder Managerin tätig sein. Das konservative Familienbild, nach dem die Frau zuhause bleiben muss, während der Mann arbeitet, ist weder zeitgemäß, noch gerecht. Ich halte von jeglicher starker Trennung der Geschlechter, seien es "Frauenjobs" oder "Männerjobs", oder "Männerfarben" und "Frauenfarben, rein garnichts. Es führt zu gesellschaftlichen Zwängen und blöden Vorurteilen. Nicht umsonst sind Frauen im Westen in Vergangenheit dafür auf die Barrikaden gegangen, gegen das konservative Rollenmodell anzukämpfen und weltweit versuchen es heutzutage noch andere Frauen, nicht zuletzt in islamisch geprägten Ländern. Auch ein wichtiger Punkt ist die Homosexualität oder Transsexualität, welche frei ausgelebt werden sollte.

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Das haben die aus der Bibel übernommen.. beachte Judentum, Christen.. lach.. tum, Islam-tum.. die Religionen sind gaaaanz eng mit einander verwandt.. :))

die Scharia ist ein Gesetz-Buch, welches nur auf Auslegung versch. islamischer Sekten beruht, so wie die Auslegung der Bibel es für manche Christen auch heut noch vorschreibt, der Mann ist das Oberhaupt der Fam. , steht über die Frauen :(( die Gemeinde bestimmt was zu tun ist,dann ist der Gemeindevorsteher gemeint ..* ein Vereinsvorsitzender einer Glaubensgemeinschaft, der nennt sich oft .. Pastor* & da :( haben die Frauen wegen . den Paulus-Briefen und so auch viel weniger Rechte :(( bei den Christen müßen die Frauen in den hinteren Plätzen sitzen und beim Gebet ihre Haare verstecken :( das sind sogenannte "Freikirchler"

da der Islam jünger ist und eine Weiterentwicklung des Judentums.. des Christentum ist, sind leider deren frauenfeindliche Gebaren im Islam eingeflossen

m.l.G. ;)h

Ich glaube das es im Islam nicht ganz so ist wie bei den Christen. Die Frauen müssen bei ihnen Kopftücher tragen und die Männer nichts dergleichen, also ich glaube das ist keine Gleichberechtigeng, aber jeder sieht das anders.

Stimmt Frauen haben im Islam Vorschriften,Männer nicht!

Kleiderordnung,Kopftuch usw.würde nicht sagen das dies ein Zeichen von Freiheit ist irgendwie!

Aber natürlich gibt es auch Frauen die kein Kopftuch tragen und sich ganz normal kleiden und trotzdem glaubig sind Islam.

Oder welche die Kopftuch tragen aber richtig auffälig geschminkt sind ,und Kleidung ehr aufreizend als Schlicht!

Ich denke jede Muslimin ist da anders,aber bei den strengen Vorschriften steckt ehr Männer dahinter oder?

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Eine Frage, welche trotz zahlreicher Antworten immer wieder neu erscheint, genau so wie die Antworten dazu von vielen Muslimen, wissend oder unwissend, immer wieder abgestritten, oder geleugnet werden.

Jeder Mensch kann sich jedoch selbst davon überzeugen, dass im Islam die Frau eindeutig mindere Rechte zugesprochen bekommt als der Mann - nicht nur nach der Scharia, dem islamischen Rechtssystem, sondern auch nach dem Koran, dem Vermächtnis Mohammeds. Dass zum Glück nicht alle männlichen Muslime danach handeln, ist kein Beweis dafür, dass die Regeln nicht trotzdem gültig und festgeschrieben sind.

Bediene dich nur mal des Koran und studiere, wie schon von "xschwede" angesprochen die Sure 4 - "die Frauen". Du musst dazu den Koran nicht einmal kaufen, sondern kannst dies dank Internet auch kostenlos im Netz tun.

Die Antwort ist eindeutig, sie sind Gleichberechtigt, haben aber nicht die gleichen Rechte.

Unterschiedliche Rechte ist als gleichbedeutend mit Gleichberechtigung? Ja, so würde ich das auch verkaufen, wenn ich ein Mann wäre :-)

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@DerEinsiedler

Es wird sich auch immer wieder eine Dumme finden, die das glaubt. Die denken noch immer sie sind gleichberechtet, wenn ihr Obermacker vier Frauen hat, aber sie sich nicht wenigstens einen einzigen Geliebten zulegen darf.

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Wenn das nicht ein Beispiel einer typisch "sibyllinischen Antwort" ist! :-))

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@homme

Das ist nicht sibyllinisch, das ist einfach nur widersprüchlich. Und im Gegensatz zu den Oxymora von Ringelnatz ist es auch nicht lustig.

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