Sind die Steckdosen im Zug genau so gut wie zu Hause?

7 Antworten

Da gibt es kein "gut" oder "schlecht": Die Dinger liefern, exakt wie zuhause auch, ihre 230V... und eben einen gewissen Strom. Während zuhause die Steckdosen sehr viel höher abgesichert sind weil auch leistungsstarke Geräte wie Fön, Toaster etc. angesteckt werden, sind sie es im Zug natürlich nicht. Die liefern halt den für mobile Anwendungen üblicherweise benötigten Strom.

Die meisten Laptop-Akkus haben nicht mehr als 100Wh weil man sonst sie nicht in der Flugzeugkabine mitnehmen dürfte... und das ist üblicherweise auch die Grenze, die in einem Zug zu erwarten wären denn hier steckt niemand eine Kaffeemaschine oder einen Fön ein. Die zu erwartenden Geräte dürfen sich also bis maximal 250W bewegen und so sind so ziemlich alle "wahrscheinlichen" Geräte, Ladegeräte für mobile Anwendungen, soweit voll und ganz abgedeckt.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Berufliche Erfahrung

es gibt, zumindest in älteren zügen noch steckdosen, die mit der boradfrequenz von 16 2/3 Hz arbeiten. da steht aber auch ein dicker warnhinweis drauf.

die würde ich nicht verwenden. steht da aber 230 V 50 Hz kann man sie auch verwenden.

lg, anna

Von Experte MacMadB bestätigt

Es ist jetzt nicht so ganz klar, was du meinst. In neueren Zügen gibt es beides, USB-Steckdosen mit 5V Gleichspannung, sowie normale Schuko-Steckdosen mit 230V und 50Hz. Beide können bedenkenlos genutzt werden. Bei der USB Steckdose ist ein entsprechendes Netzteil verbaut, für die Versorgung der Schuko-Steckdose ist im Wagen ein entsprechender Wechselrichter verbaut, da die im Bahnnstromnetz üblichen 16,7Hz zumeist erst gleichgerichtet werden und dann im entsprechenden Wechselrichter auf die für die normale Steckdose richtige Frequenz gebracht wird.

Die 50Hz sind vielleicht von der Genauigkeit nicht mit den 50Hz des Europäischen Verbundnetzes vergleichbar, dessen Frequenz mit einem Zeitnormal überwacht wird, aber zum Laden von Handys reicht das vollkommen...

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Ja, genau. Ich mag ergänzen: Die enge Überwachung der 50 Hz spielt aber auch nur für die Netzstabilität eine Rolle. Die Verbraucher (so es keine 50 Hz-Uhr ist) laufen unabhängig davon, ob die Frequenz mal geringfügig niedriger oder höher ist, immer gleich gut.

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230v konstant, aber teilweise (ältere Züge) weniger Ampere bzw teilt man sich hinzu noch mit anderen die Absicherung. Nen fetten Heizlüfter würde ich wohl nicht dran hängen, aber für ein Laptop/Telefon Ladegerät sollte es keinerlei Unterschied geben.

Edit: grade die weniger abgesicherten haben öfter einen Aufkleber, zB "max 150 Watt" - Telefone laden in der Regel um und bei 20W

Ich finde wenn ich mein IPhone im Regio lade , läd es extrem langsam.

daher nutze ich das nur im absoluten Notfall ( Powerbank leer )

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