Sind die Wunder von Fatima irgendwie erklärbar?

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8 Antworten

Prophezeihungen sind immer so formuliert dass sie früher oder später eintreffen müssen. Sie sind allgemein und sehr schwammig beschrieben, mit reichlich Platz für eigene Interpretationen, sodass es leicht ist, bei irgendeiner Situation sagen zu können:

"Das wars! Darauf wollte uns die Prophezeihung hinweisen!"

Das gleiche Prinzip gilt für Horoskope. Die sind ebenfalls so allgemein gehalten, dass sie auf jeden zutreffen.

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Kommentar von alexander329
30.01.2016, 21:37

Tschuldigung für DH - ich wollte eigentlich kommentieren.

Die Prophezeihungen von Fatima sind eben nicht so allgemein gehalten wie Horoskope. Oder was kann man in die Aussage hineininterpretieren 

"Der Krieg wird ein Ende nehmen. Wenn man aber nicht aufhört, Gott zu beleidigen, wird unter dem Pontifikat von Papst Pius XI. ein anderer, schlimmerer beginnen " ?

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Wenn alle Berichte stimmen, die ich darüber gelesen habe, muss schon etwas Außergewöhnliches geschehen sein. Vor allem die physikalischen Begleiterscheinunge geben zu denken:

- Die Äste des Baumes senken sich, wenn die Mutter Gottes über ihm schwebend erscheint, und heben sich wieder, wenn sie geht.

- Es gibt zu Beginn und am Ende der Erscheinung einen Knall.

- Das Sonnenphänomen soll auch in mehreren Kilometern Umkreis zu sehen gewesen sein, auch von Leuten, die die Erscheinungen gar nicht verfolgt hatten oder ihnen skeptisch gegenüberstanden.

Danach würden Massenhysterie und Betrug ausfallen.

Der religiösen Bedeutung stehe ich aber auch sehr skeptisch gegenüber. Soweit es sich nicht um reine Drohbotschaft handelt, sind die "Lehren" der Erscheinung banal. Da scheint mir eher das Denken der Hirtenkinder seinen Ausdruck gefunden zu haben. Ich glaube auch generell nicht, dass Gott (oder Maria) Menschen mit Taschenspielertricks gläubig machen will. 

Wenn man also die oben beschriebenen Phänome als wirklich geschehen hinnimmt, bleiben nur mehr oder minder phantastische Erklärungstheorien: Die noch naheliegendste ist, dass die Kinder medial begabt waren und unbewusst diese Phänomene hervorriefen. Der Knall ist auch bei einigen Erscheinungen, die mit "Zweites Gesicht" bezeichnet werden, anderswo dokumentiert und wird so gedeutet, dass das vorübergehend gestörte Raum-Zeit-Gefüge in seine normale Position zurückschnellt (analog dem Donner beim Gewitter). Von dieser Störung könnte auch herrühren, dass die Äste sich beugen und dass die Sonne in einem gewissen Raum instabile Positionen zu haben scheint.   

Wir haben keine Ahnung, was unsere Gehirne alles bewirken können, zumal die von einigen speziell Begabten.

Die Botschaft von Fatima, sich um ein Leben mit Gott zu bemühen, gilt unabhängig von der objektiven Wahrheit der geschilderten Geschehnisse, und mehr braucht man auch eigentlich nicht.  

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Was sollte an überlieferten Kinderfantasien nicht "erklärbar" sein? Und warum sollten "religiöse Hotspots" nicht erklärbar sein?

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Hallo,
Mutter-Gottes-Erscheinungen gibt es zu hauf. In der Folge gibt es auch "Wunder" zu hauf. Den meisten Erscheinungen und "Wundern" steht die kath. Kirche kritisch bis ablehnend gegenüber.

oder ist das der Beweis für die Wahrheit des christen? 

Wie dem auch sei, ob Wunder gedacht oder auch sonst nicht erklärt werden können oder wenn sie tatsachlich "Wunder wären, oder wenn "Voraussagen" tatsächlich als solche eingetroffen wären, sie sind auf keinen Fall - niemals -
ein Beleg für die "Wahrheit" des Christentums:
Die "Wahrheit" des Christentums ist in in der Botschaft Jesu (nicht Bibel) enthalten. Sie ist nachvollziehbar und bringt deshalb Erkenntnis.
Jesus hat zwar auch "Wunder" (Zeichen) bewirkt, um seine Zuhörer von seiner Sendung durch Gott zu überzeugen damit sie seine "Wahrheit" erst mal aufnehmen. Doch richtige (mündige !) Christen brauchen dies nicht weil die "Wahrheit" der Botschaft für sich spricht, die anspricht, welche guten Willens sind.
Gruß Viktor

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Massenhysterie, Persönlichkeitsstörung, Betrug, Zufall. Damit sind wohl so ziemlich alle Ereignisse hinlänglich beschrieben.

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Hinterher findet sich immer einer der vorher schon alles gewusst hat.

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Es heißt nicht nur, sondern ist durch Augenzeugen Bestätigt. Die letzte (ich glaube Jacinta hieß sie) starb erst vor ein paar Jahren.

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Kommentar von aribaole
30.01.2016, 14:07

Sie wurde bereits Seelig gesprochen, und wird auch bald Heilig gesprochen.

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Man darf nicht vergessen, wie mächtig die Dämonen sind. Sie sind stets bemüht, Menschen irrezuführen. Jedes Mittel ist ihnen recht. So machen sie zum Beispiel Menschen während spiritistischer Sitzungen glauben, man spräche mit Toten, indem sie deren Stimmen imitieren und Insider-Wissen, über das nur die Person verfügen kann, preisgeben. So entsteht der Eindruck, der Mensch habe eine unsterbliche Seele.

In Wirklichkeit hatten die Dämonen Jahrhunderte bis Jahrtausende Zeit, Menschen und ihr Verhalten zu beobachten und sind in der Lage, Stimmen zu imitieren. So sind sie in der Lage, Menschen irrezuführen und die erste Lüge "ihr werdet gewiß nicht sterben" (1. Mose 3:4) die Satan der Teufel, der Vater der Lüge, äußerte, aufrecht zu erhalten. Gemäß der Heiligen Schrift hat der Mensch keine unsterbliche Seele, mit dem Tod endet seine Existenz und sein Bewußt, vorläufig, bis Jesus ihn eines Tages zur Auferstehung bringt. 

Es waren Dämonen, die den Kindern in Fatima erschienen. Ganz gleich, ob diese Prophezeiungen eintreffen oder nicht, sie stammen von Satan, dem Teufel und sollten daher am besten gar nicht beachtet werden.

In Joh. 8: 44 sagt Jesus selbst über Satan: "Jener ist ein Lügner und der Vater der Lüge"

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Kommentar von ES1956
30.01.2016, 17:30

Das hast du nicht geschrieben - das war der Dämon in dir ... huhhhhuhh

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Kommentar von RudolfFischer
31.01.2016, 15:23

Also, wenn ich deines Glaubens nach keine unsterbliche Seele habe, warum sollte ich mich dann darum kümmern, ob mir Dämonen etwas sagen oder nicht? Wenn ich nichts zu verlieren habe,  kann ich doch leben, wie es mir Spaß macht, oder?

Oder setzt du "Auferstehung" nicht mit "unsterblicher Seele" gleich?

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