Schadensersatz für schlechte Ausbildung?

7 Antworten

Wenn in deinem Vertrag nicht klar geregelt ist was deine Aufgaben sind kannst du kein Schadensersatz fordern.

Im ersten Lehrjahr ist es aber auch üblich, dass man solche unsinnigen Aufgaben übernimmt, war schon immer so, leider.

Bei der IHK melden und den Fall mit denen besprechen, die sind da ein guter Ansprechpartner.

Also ich wahr schon bei der IHK und die meinten, dass mein Boss wahrscheinlich Wie wieder ausbilden darf. Bringt mir jetzt relativ wenig aber wenigstens habe ich so anderen das Schicksal erspart. Mir wurde auch gesagt, dass es einen Ausbildungsplan gibt wo drin steht welche Sachen ich lernen soll. Der wurde ja auch ganz klar nicht eingehalten. Zum Schadensersatz wurde aber nichts gesagt.

0

Es steht auch nicht im Vertrag, was die Aufgaben des Auszubildenden sind. Da gehört es auch nicht hin.

Für jeden Beruf gibt es eine Ausbildungsordnung, wo genau drin steht, welche Lehrinhalte in welchem Lehrjahr zu vermitteln sind.

"Lehrjahre sind keine Herrenjahre", und weil das immer so üblich war, ist es noch lange nicht in Ordnung. Lehrherren, die sich noch immer das Recht nehmen, ihre Auszubildenden auszubeuten, anstatt sie auszubilden, kriegen heutzutage doch mal die Quittung - und das ist gut so.

2

Wie die anderen schon sagen, unbedingt der IHK melden. Auch, wenn es dir vielleicht nicht mehr allzu viel bringt, so hilft du dadurch bestenfalls weiteren Azubis, dass es denen nicht genauso ergeht.

Liebe Grüße und alles Gute

Also bei der IHK war ich schon und mein Chef wird wahrscheinlich nie wieder ausbilden dürfen. Aber zum Schadensersatz und so wurde nichts erwähnt

0
@PeterPan123432

Ich denke, dass du da keine Ansprüche geltend machen kannst. Ein Wechsel in einen anderen Betrieb lohnt sich nun wohl auch eher nicht mehr...

0
@monikah68

ich will auch nicht mehr wechseln sondern einfach nur noch Fachabi machen.

1

https://www.gutefrage.net/frage/underachiever-foerdern

Können wir dich auch auf Schadensersatz verklagen dafür, dass du mehrere Jahre Schulplätze belegt hast, die uns Steuerzahler Geld gekostet haben, und sie selbst nach eigener Aussage nicht mit dem nötigen Ehrgeiz verfolgt hast, sodass du sie abschlusslos verlassen musstest?

Wie schon geschrieben wurde, melden kannst du es, aber Schadensersatz lass mal. Stattdessen denke mal lieber nach, ob das hier gerade vielleicht deine letzte Chance (die du schon nur mit Vitamin B bekommen hast) ist, bevor du endgültig in den Teufelskreis der Erwerbslosigkeit eintrittst.

Also es gibt noch immer die Möglichkeit des Fachabis. Die IHK meinte, dass sie mich auch bei dem was in meinem Berichtsheft steht nicht zur Ausbildung zulassen können.
Und erwerbslos werde ich so schnell nicht. Mein Vater hat genug Kontakte, sie mich in irgend eine Ausbildung werden können (habe auch das Angebot zum Bankkaufmann).

0

http://www.azubi-azubine.de/mein-recht-als-azubi/pflichten-des-ausbilders

beschwere dich bei der IHK, die können dir helfen; notfalls einen anderen Betrieb auswählen

Schadensersatz sehe ich nicht, du hast nicht frühzeitig reagiert und es hingenommen

Die IHK ist schon informiert und mei Chef wird wahrscheinlich auch nie wieder ausbilden dürfen. Für eine neue Ausbildung kann man mich aber nach dieser Niete nicht motivieren. Da mache ich jetzt lieber Fachabi. Ein Studium war eh mein Plan nach der Ausbildung (habe noch Fachabi nebenbei gemacht also wäre es gegangen)

0

Um Schadenersatz zu fördern musst Du genau beziffern, welcher finanzieller Schaden Dir entstanden ist. Und im Streitfall musst Du Dir natürlich die Frage gefallen lassen, was Du konkret getan hast, um den Schaden zu mindern.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Was möchtest Du wissen?