Reitbeiligung ständig krank. Was tun?

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10 Antworten

Ordentlich die RB kündigen und eine andere suchen. 

Deinem Kommentar weiter unten habe ich entnommen, dass du ja noch nicht mal die Möglichkeit hast, alternativ was mit dem Pferd zu machen. 15 Minuten durch die Halle zu laufen, ist das Geld, was die Besitzerin von dir als RB bekommt, nicht wert. 

Man hat ja die RB um zu reiten, ggf. um was zu lernen, was du jetzt ja offenbar nicht hast, wenn das Pferd nur in der Box stehen darf und es ja auch nicht das erste Mal ist, dass du nicht zum reiten kommst. 

Im Endeffekt zahlt du bei der RB ja fürs Reiten. Geht das nicht, weil das Pferd krank ist, sollte meiner Meinung nach die Besitzerin des Pferdes schon so kulant sein, dir preislich entgegenzukommen oder eben dir alternative Beschäftigungsmöglichkeiten mit dem Pferd zu erlauben, dass du etwas für "dein Geld" hast. 

Natürlich geht es hier nicht um eine Sache, sondern um eine Tier, aber Vertrag ist Vertrag und ich finde, auch der Pferdebesitzer kann nicht nur Geld dafür einstecken, und dann gnädigerweise nur erlauben, für eine Viertelstunde das Pferd im Schritt in der Halle herumzuführen und ihm dadurch möglicherweise ja auch noch Arbeit abzunehmen, wenn es beispielsweise eine tierärztliche "Verordnung" ist, dass Pferd herumzuführen. 

Und "glücklicherweise" bist du ja "nur" RB und nicht die Besitzerin des Pferdes, also steht dir der Weg ja offen, dir etwas zu suchen, wo du halt immerhin, wenn du nicht reiten könntest, noch was anderes mit dem Pferd machen dürftest.

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Möglichkeit 1:

Du kündigst und suchst eine neue Reitbeteiligungen, ohne chronische Krankheiten oder sonstige bedenkliche Vorgeschichten. Dann kommst du zum reiten und mit Glück braucht dieses Pferd verletzungsbedingt keine längeren Pausen. Dann reite schön, nehme Unterricht, etc. steht dir ja frei, es ist ja eine RB. (Bedenke jedes Pferd kann erkranken und länger ausfallen, es ist ein Sport mit Lebewesen, das Risiko entfällt nie)

Kaufe dir aber bitte niemals ein eigenes Pferd mit der Einstellung.

Möglichkeit 2:

Du bleibst, du lernst, du interessierst dich, was hat das Pferd genau? Wo liegt die ursache? Was sind Symptome? Worauf muss ich achten? Welche Behandlungen kann man machen? Wie unterstütze ich das Pferd in diesem Krankheitsfall? Wie baue ich es wieder mit auf bei Gesundheit? Etc etc

(Bleibe nicht aus schlechtem Gewissen, wenn du dann missmutig, aufgrund des fehlenden Reitens, wirst. Denn eine schlecht gelaunte Reiterin die es 'total doof' findet, dass sie sich nun um das Pferd kümmern muss ohne reiten ist ein denkbar schlechter Fall. Ich als Besitzerin würde dir dann sofort kündigen wenn ich das merke. Dann sei ehrlich, steh dazu, dass du so etwas nicht aussitzen kannst und dir reines reiten wichtiger ist.)

Wo jetzt deine Interessen liegen, hinter welcher Möglichkeit du mehr hintersteht, dich engagierst und einsetzt. Das musst du alleine wissen und entscheiden. Da kann dir niemand helfen. 

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Wie wäre es denn, wenn du das pferd 1~2mal die woche besuchst und gründlich putzt, grasen gehst.......UND ..... an einem tag pro woche ne reitstunde wo anders nimmst,?....Zahlst du voll auch wenn Du nicht reiten kannst? Oder gibts ne Ermäßigung?..... vielleicht beredest du das mal mit der Besitzerin.

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Kommentar von XxLenaxX00
18.06.2017, 11:51

Ja an sowas hab ich auch schon gedacht... Allerdings sind meine Eltern damit nicht so einverstanden, weil sie es nicht einsehen soviel Geld auszugeben.. Die Besitzerin ist eigentlich der Meinung, dass ich den vollen Betrag zahlen muss, aber nach einer kleinen Diskussion haben wir uns dazu entschieden, dass ich diesen Monat die Hälfte zahle und nächsten Monat wenn ich sie gar nicht reiten kann nichts.

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Ich würde was anderes suchen. Immerhin hast du ja auf dem Pferd eine Reit- u. keine Pflegebeteiligung u. du bezahlst ja auch dafür. Verständlich, dass du dann auch reiten möchtest. Und es geht hier ja nicht darum, dass das Pferd mal ausfällt, sondern leider ja anscheinend immer wieder u. auch längerfristig. 

Vllt kannst du es ja weiterhin besuchen u. bei der Pflege mithelfen, aber Geld würde ich dafür keines (mehr) ausgeben. Dann lieber eine andere RB suchen oder in guten Unterricht investieren oder beides. 

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Geh für das Geld, was du jetzt sparst, wo anders reiten und hilf bei dem kranken Pferd bei der Pflege mit.

Wenn sich die Beziehung zur Besitzerin durch die Diskussionen ums Geld nun merklich abgekühlt hat, auch dir auf jeden Fall was anderes und lass sie aber nicht von heute auf morgen völlig im Stich. 

So ein langsamer Austieg, weniger zahlen, nichts mehr zahlen und noch helfen, bis sie für das Pferd jemand anderen findet, finde ich fair.

Auf Dauer wirst du da ja nicht glücklich, wenn du fürs Reiten zahlen mußt, obwohl das Pferd über weite Zeiträume  Zeit als Pflegebeteiligung zu sehen ist.

Das kannst du auch deinen Eltern gegenüber nicht verantworten. Die geben ihr sauer verdientes Geld aus, damit du glücklich bist und Sport treibst - nicht, damit ihre Tochter ausgenutzt wird. Wenn ein Pferd mal ein paar Wochen krank ist, sagt ja niemand was, wenn man das mitträgt, aber bei so langwierigen Sachen sollte die Besitzerin Dir eigentlich schon von selber entgegenkommen. 

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Ich verstehe voll und ganz, dass du auch gern reiten würdest - kenne das Gefühl momentan recht gut mit 2 eigenen Pferden, aber seit 10 Wochen keines von beiden reitbar...

Meine Frage wäre: Wie wichtig ist dir deine Reitbeteiligung mittlerweile? Wie viel bedeutet sie dir? Ist sie nur irgendein Pferd für dich oder DAS Pferd?

Wenn es nur irgendein Pferd ist, zwar nett und ganz lustig zu reiten, aber sonst keine engere Bindung da ist, würde ich mich wohl nach einer anderen RB umsehen. Und natürlich wenn es dir in erster Linie ums Reiten geht.

Wenn dir aber das Pferd wirklich am Herzen liegt, wenn es dir um den Umgang mit diesem einen Pferd geht, dann würde ich wohl bei ihm bleiben und mit ihm die Verletzungsphase gemeinsam durchstehen. Mit der Besitzerin würde ich ausmachen, in der Zeit nichts oder zumindest deutlich weniger zu zahlen und dann kannst du ja in der Zeit vielleicht hin und wieder Reitstunden nehmen. Oder erlaubt dir sonst jemand aus dem Stall, dass du dessen Pferd hin und wieder mal reiten darfst?

Verwerflich finde ich keine von beiden Entscheidungen. Du musst für dich selbst wissen, womit du glücklich wirst. Allerdings wenn du zu ersterem tendiert,  solltest du dir sehr genau überlegen, ob du jemals ein eigenes Pferd haben möchtest. Da kann es schnell mal passieren, dass dein Pferd für sehr, sehr lange ausfällt und du musst dabei bleiben und für es sorgen. Als Besitzer kann es dir dann auch wie mir gehen: ich weiß mit Sicherheit, dass ich dieses Jahr auf keinem meiner Pferde mehr sitzen werde. Die Kosten und die Zeit bleiben trotzdem das gleiche - ich möchte es aber auch nicht anders haben, ganz einfach weil sie MEINE Pferde sind und mir beide deutlich wichtiger sind, als mein Bedürfnis zu reiten.

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Kommentar von Urlewas
18.06.2017, 23:19

Man kann ein eigenes Pferd nicht mit einer Reitbeteiligung vergleichen. Zum Nachbarn, der mir zwar sympathisch ist, und mit dem ich vielleicht mal zusammen Geburtstag feire, habe ich ja auch nichr das selbe fürsorgliche Verhältnis wie für  meine Familie.

Ich bin immer bemüht, Tiere, die mir nicht gehören, nicht zu sehr in mein Herz zu lassen. Denn spätestens, wennes  mit dem Besitzer Meinungsverschiedenheiten gibt, hat man nur Kummer.

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tja, die Frage ist schwer zu beantworten.  Ich kann verstehen, dass du reiten willst. Es heißt schließlich auch Reitbeteiligung. Das ist halt der Vorteil, wenn man nur Reitbeteiligung ist und nicht die Besitzerin. Du als Reitbeteiligung kannst jederzeit kündigen, die Besitzerin nicht.

Auf der anderen Seit spricht es sich auch schnell herum, wenn Reitbeteiligungen schnell durch die Tür sind, wenn das Sportgerät mal nicht funktioniert.

Die Frage kannst du nur dir selbst beantworten. Ich als Besitzerin würde dich  verstehen, aber ein G´schmäckle bleibt halt übrig.

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Kommentar von Hjalti
18.06.2017, 13:16

Im Grunde hast du Recht, aber in dem Fall der RB ein G'schmäckle anzuhängen wäre unfair. Ist ja anscheinend innerhalb eines Jahres bereits die dritte längerfristige Krankheits- bzw. Verletzungsrunde wie ich es verstanden habe, u. als RB geht es nun mal vorrangig um das Reiten. Sie zahlt ja auch dafür.

Ich finde nicht, dass das schnell durch die Tür ist, wenn man 1 J. lang reiten möchte, dafür bezahlt, das Pferd immer wieder (länger) ausfällt u. man sich schließlich was anderes sucht.

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Kommentar von Urlewas
18.06.2017, 15:23

Wäre mir egal, wenn sich das rum spricht. Es gibt inzwischen genug Leute, die lieber  " Bodenarbeit" und dergleichen machen als reiten. Fur solche ist so ein ewig krankes Pferd ja dann passend.

Und wenn man lieber reiten will, rennt man offene Türen ein bei Besitzern, die möchten, dass ihr Pferd ordentlich geritten wird. Es gibt nämlich umgekehrt viele Besitzer, die sich ärgern, wenn ihr Pferd von einer Reitbeteiligung öfter nur ein wenig longiert wird, während sie doch möchten, dass es unterm Reiter im Training gehalten wird.

Von daher: wichtig ist immer das offene Wort von Anfang an. " Geschmäckle" gibts halt durch Reibereien, die entstehen, wenn man sich mit unhaltbaren Versprechungen etwas erschlichen hat.

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Das musst du voll und ganz für dich selber wissen. Die Besitzerin meiner 1. Reitbeteiligung hatte 2 Pferde. Die Stute war nur bedingt, wegen Arthrose reitbar und der Wallach war von Anfang an 1 ganzes Jahr verletzt. Ich hab trd sehr viel so zum Thema Pferd gelernt. Die Reitbeteiligung habe ich beendet, weil der Stalldienst 3 h gedauert hat & der Stall sehr weit weg war.
Dann hatte ich 1 Jahr ein anderes Pferd, dass nie verletzt war, aber bin jetzt wieder zurück zu den beiden, die jetzt in einem perfekten Stall stehen, der sehr nahe bei mir ist. Die Stute ist momentan zwar verletzte ( mittlerweile auch schon 25), aber dem Wallach (17) geht's so gut, wie nie. Ich kann mit ihm Dressurmäßig super arbeiten & auch super Touren im Gelände drehen. Er darf zwar nichtmehr springen, wegen dieser ewigen Verletzungen, aber ich hab mein Herzenspferd gefunden & mir ist das Springen dann sowas von egal ❤

Was ich damit sagen möchte : Du musst entscheiden, ob du unbedingt supertoll reiten möchtest oder einfach bei dem Pferd bleibst, weil du es liebgewonnen hast & später evtl dann doch wieder mit ihm/ihr voll durchstartest :)

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Man kann das nicht allgemein sagen, was sagt dein Bauch Gefühl? Ist dir das Pferd wichtig, oder ist es für dich nur zum Reiten nötig, wie ein Gegenstand? habt ihr eine gute Beziehung??

Ich würde auf alle Fälle mit der Besitzerin reden, dass du, während das Pferd krank ist, nichts bzw. weniger bezahlst, sodass du zum Beispiel im Schulbetrieb oder bei wem anders reiten kannst. Und wenn sie das nicht einsieht, weil sie das Geld braucht, würde ich persönlich kündigen, da es sehr teuer ist, ein Pferd, dass man nur pflegen kann, als REITbeteiligung hat. Andere Pferdebesitzer wären froh darüber, wenn ihr Pferd gepflegt wird, sie würden dafür gar nichts verlangen, also eine RB darauf zu zahlen ist Unsinn.

Zudem ist die Warscheinlichkeit, dass dein RB-Pferd wieder krank wird sehr hoch, wenn es bereits öfters was hatte. Du solltest dich über seine Vorgeschichte & Alter erkundigen, und dies in die Entscheidung mit einfließen lassen.

ich hoffe ich konnte dir helfen

LG

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Tja wen. Es dir nur um das reiten geht dann würde ich es komplett überdenken.

Ich habe seit April eine reitbeteiligung und konnte mittlerweile 8 Wochen nicht reiten (erst huf Prellung dann satteldruck und jetzt ist das Hufeisen ausgebrochen )

Ich bleibe trotzdem da, auch wenn ihr nicht weiß wann ich wieder reiten kann. Man kann Aug nich andere Sachen machen

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Kommentar von XxLenaxX00
18.06.2017, 11:55

Mir geht es sicher nicht nur ums reiten, sonst wäre ich ja schon die beiden anderen Male gegangen.. Das Problem ist aber, dass ich nichts mit ihr machen kann. Sie muss die meiste Zeit in der Box stehen und ich darf momentan nur 15 Minuten mit ihr in der Halle Schritt gehen..

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