Probleme mit meinen Papagei , was tun?

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10 Antworten

Wie wäre es mit einem Partner für das Tier?
Papageien sind sehr soziale Tiere und brauchen unbedingt Gesellschaft von Artgenossen. Andernfalls können sie starke Verhaltensstörungen entwickeln.
Schaut euch doch mal in Tierheimen/Papageienhilfen in der nähe nach einem , etwa gleichaltrigen, Partner um. Informiert euch aber unbedingt über die korrekte Vergesellschaftung, besonders falls das Tier schon länger alleine lebt, kann es mitunter schwer werden ihn an Artgenossen zu gewöhnen.

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Kommentar von hamsterchen2000
01.12.2015, 20:05

Achja- was meinst du mit Käfig? Wie groß ist dieser denn?

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Möglicherweise war es noch ein Jungvogel, als ihr in gefunden habt, der noch nicht in der Pupertät/Geschlechtsreife gekommen ist. Gerade bei Papageien heißt es, dass diese sich mit Eintreten in die Geschlechtsreife stark verändern können. Gerade, wenn sie als Handaufzucht aufgewachsen sind, was ihr von eurem Vogel ja nicht wisst, was aber durchaus möglich wäre, wenn er sehr zutraulich war, als ihr ihn gefunden habt.

Papageien sollten nicht einzeln gehalten werden; eine Stunde Freiflug ist eigentlich auch viel zu wenig. 

An Eurer Stelle würde ich mich mal in einem speziellen Vogelforum anmelden, um euch dort mit anderen Papageienbesitzern auszutauschen, und wo ihr ausreichend Informationen und Anregungen findet, wie ihr dem Graupapagei "gerecht" werden könnt. 

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ich schätze, der vogel kriegt nach und nach einen rappel, weils ihm im käfig zu langweilig wird und er zu wenig ansprache hat. wahrscheinlich ist es ein teufelskreis: der vogel ist gelangweilt und dreht deshalb etwas unrund - ihr sperrt ihn weg - er ist gelangweilt usw.

wie auch schon geschrieben wurde: papageien sind soziale tiere. sie leben es ganz anders als wir es gewohnt sind zu sehen. sicher vermisst er den kontakt zu artgenossen, den ihm kein mensch ersetzen kann.

dass du das tier behalten willst, ist nachvollziehbar. trotzdem solltest du dir überlegen, ob du ihn tatsächlich artgerecht halten kannst.

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Papageien sind sehr sensible Tiere. Da es in Deutschland keine Papageien in der freien Wildbahn gibt, muss er also jemandem gehören. Es könnte sein, dass er seine Familie vermisst und sich bei dir nicht wohl fühlt - Papageien können eine starke Bindung zu ihren Haltern entwickeln. Warst du schon mit ihm beim Arzt ? Vielleicht hat er Schmerzen. Hast du überhaupt versucht, seinen Besitzer ausfindig zu machen ? Das solltest du schleunigst tun. Das ist das mindeste, was man sowohl für das entlaufene Tier, als auch für seinen Besitzer tun kann. Du würdest auch nicht wollen, dass irgendjemand dein ausgebüxtes Tier einsammelt und einfach so behält.

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Du hast gleich mehrere Probleme, leider.

Dein Vogel ist nicht beringt, jedoch sind Graupapageien, sowohl Kongo- als auch Timneh-Graupapagei meldepflichtig. Da dein Vogel keinen Ring hat, würde er bei einer Kontrolle der unteren Naturschutzbehörde mit großer Sicherheit beschlagnahmt. Ein Vogel ohne Ring wird von dieser Behörde als Naturentnahme (umgangsprachlich "Wildfang") gewertet. Du solltest, wie auch immer, die Elterntiere des Vogels ausfündig machen und den Vogel chippen lassen. Von einer offenen Beringung rate ich ab, da man einen offenen Ring beliebig tauschen kann. Natürlich brauchst du auch die nötigen Papiere (Herkunftsnachweis).

Leider ist die Meldepflicht vielen Vogelhaltern nicht bewusst, da dies beim Kauf von Papageien und anderen Vögeln (vor allem in Zoohandlungen) nicht vermittelt wird. Man muss, bevor oder nachdem man einen Vogel kauft, sich mit dem Gefährdungsstatus der Tiere befassen und dementsprechend handeln.

Dein Tier braucht einen artgleichen Partner um sich wohl zu fühlen. Graupapageien sind sehr intelligent, aber auch sensibel. Einige Papageienarten, wie zum Beispiel Kakadus, Amazonen, Aras, Graupapageien und auch kleinere Arten wie beispielsweise Vertreter der Gattung Keilschwanzsittiche (Psittacara, Aratinga, Thectocercus etc.), Rotsteißpapageien, Langflügelpapageien, Goldsittiche und auch viele Loris neigen bei Einzelhaltung in Käfigen verstärkt zum Rupfen und zeigen ein abnormales Verhalten.

Es kann gut möglich sein, dass dein Vogel in der "Pubertät" ist. Junge Papageien sind niedlich und man kann mit ihnen allerlei "Dummheiten" machen. Dies kann sich ändern nachdem der Vogel in die Geschlechtsreife kommt. Viele Tiere werden vor allem, wenn sie in Brutstimmung kommen, sehr aggressiv.

Lässt man die Geschlechtsreife außen vor, so ist deinem Vogel vermutlich langweilig (deswegen bearbeitet er den Futternapf).

Man kann es drehen und wenden wie man will. Das Verhalten deines Pfleglings kann nur durch einen Partner verändert werden.

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Ach Gott, immer wieder das Gleiche. Es ist und bleibt eine Fundunterschlagung. Ich hatte 22 Jahre meinen Timneh-Graupapagei in freier Haltung, d. h. er ist Täglich im Feien gewesen und hat regelmäßig viele Familien in der näheren Nachbarschaft besucht, bevor er abends wieder zurück kam. Die Problematik, die Du hier anführst habe ich und mein Vogel mehrmals sehr einprägend und schmerzhaft erlebt. Auch bei im (meinem Vogel) wurde einmal nach der Mitnahme der Ring entfernt, konnte aber aufgrund seiner täglichen Flugpraxis entkommen und hat versucht nach Hause zu kommen, bis er wegen Hunger dann Leuten zugeflogen ist. Am Anfang war er immer sehr zutraulich zu seinen "Finder" bis er bemerkte dass er wie gewohnt nicht mehr nach Hause konnte und seine Freiheit beschnitten war. Das eine mal hat er einen Schaden von mehreren 1000.- € verursacht, bis er nicht mehr aus seinem Käfig durfte und nur noch getrauert hat. Das andere mal hat er nur noch geschrien, bis er im Tierheim abgegeben wurde und so wieder zu mir nach Hause kam. Das sind nur zwei Beispiele, denn mitgenommen wurde er aus Habgier öfter, ohne dass man den Ring abgemacht hatte. Einen Fundvogel zu behalten ist das Hinterletzte was man einem Vogel und Vogelhalter antuen kann. Mein Timneh-Graupapagei "Laura" wird gerade wieder mal vermisst und leidet wahrscheinlich genau wie Dein Vogel (es ist durchaus möglich das es sich bei Deinem Vogel sogar um meine Laura handelt). Wer mehr über meine "Laura" wissen will, gibt in die Suchmaschine. Timneh-Graupapagei aus München ein.

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Ohje :( Drücke euch mal die Daumen das das Amt nicht mit liest, ein unberingter Graupapgei ohne Papiere ist nicht gut für euch, da illegal. Gehört ja zum Artenschutz, so könnte es auch ein illegal eingeführter Wildfang sein, dann droht Strafe :( das mal so vorweg...

Dazu kommt das Papageien nun wirklich nicht in Käfige gehören, sondern in Voilieren und das im Besten Fall auch nicht einzeln. Ihr müsst die Haltung verbessern und solltet euch mal drum kümmern wie es nun aussieht rechtlich, würde mal den Haustierarzt fragen, denn so könnt ihr ihn auch nicht verkaufen zB. 

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Das könnten Verhaltensauffälligkeiten aufgrund der Einzelhaltung sein. Diese Tiere hält man nicht alleine. Ihr wollt ihn behalten? schön und gut. Aber dann informiert man sich auch darüber, wie man das Tier hält. Und das erste, das man erfährt, ist, dass sie unbedingt Artgenossen benötigen.

Habt ihr überhaupt versucht, den eigentlichen Besitzer ausfindig zu machen? Dazu wärt ihr eigentlich verpflichtet.

Nichtsdestotrotz würde ich euch raten, euch in einem entsprechendem Forum anzumelden, um weitere Tipps zu erhalten, auch bezüglich der unbedingt erforderlichen Vergesellschaftung. Diese ist bei Papageien nicht ganz einfach, da sie sich ihre Partner selbst aussuchen und das evtl. einiger Versuche bedarf, bis mal der richtige gefunden ist.

Eine Stunde Freiflug am Tag ist im Übrigen zu wenig. Zumal ihr den Vogel momentan gar nicht rauslasst.

So shcön es auch sein mag, Haustiere zu halten. Nicht jeder kann den Bedürfnissen gerecht werden. Das sollte man sich auch vor Augen führen. Und du siehst ja selbst, was passiert, wenn man das Tier nicht so hält, wie es sein müsste...

vogelforen.de/forum.php#papageien

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Genau genommen , hättet ihr ihn beim Tierheim abgeben müssen.

Der Vogel braucht viel Beschäftigung , und das Gefühl zu einer Gruppe zu gehören da er ein Schwarmtier ist . Er muss den ganzen Tag unterhalten werden , deshalb am besten einen 2ten Papagei dazuholen oder in einen Schwarm geben. Ansonsten wird er phychisch krank und rupft sich selbst . Wenn er damit anfängt ist es oft zu spät , denn damit hören die oft nicht mehr auf , auch wenn die Lebenssituation sich bessert. Als Erstes braucht er jetzt ungiftiges (Natur-)Holz und Papier(sauber farblos) zum schreddern , dann schnellstens einen Artgenossen. Unbedingt in entsprechenden Papageienforen anmelden (ach zB bei facebook + co ) Es wird viel falsch gemacht obwohl alle Infos im Netz sind.

Keine Spiegel , keine runden Käfige ........

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Papageie sind Hochsoziale Tiere,SIE BRAUCHEN EIN PARTNER,in der gleichen Papageien Art. Ihn alleine zu halten ist Tierquälerei... Wenn ihr euch keinen 2. dazu holen könnt,dann gibt ihn ab.

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