Pro Contra Organspende?

8 Antworten

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Contra: Die Spender sind nicht tot, sondern nur hirntot. Sie sind weder richtig lebendig (und werden es auch nicht mehr), noch richtig tot. Es sind Sterbende. Sie sterben letztendlich an der Organentnahme.

Contra: Ärzte werden daher zu Mördern gemacht. Gewissensfrage?

Contra: Spender zeigen bei der Organentnahme Streßreaktionen. Konkret habe ich Berichte von "Stöhnen" und erhöhtem Blutdruck bei der Organentnahme gehört und gelesen. Deshalb glaube ich nicht, dass die Hirntoten von der Entnahme nichts merken (Gegenargument: Das sind natürliche Reaktionen durch den Eingriff am Körper, die nichts über Schmerzen aussagen).

Contra: Organempfänger müssen lebenslänglich starke Medikamente nehmen, damit das Organ nicht abgestoßen wird: Einschränkung der Lebensqualität, Belastung der Organe durch die dauerhafte Medikamenteneinnahme (und damit neue Baustellen), Geldfrage.

2 von 3 Ärzten spritzen bei der Entnahme Narkosemittel, 3 von 3 Muskelrelaxat. Ich habe glaube ich den gleichen Bericht gesehen und daraufhin meinen Ausweis zerrissen.

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Die Lebensqualität ist höher als wenn ein Nierenpatient alle paar Tage für sein leben lang zur Dialyse muss

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Contra! : Die Organe weden nicht von "Toten" sondern von sterbenden Menschen entnommen. Viele Spender werden von den Ärzten unnötig länger am Leben gehalten, damit die Organe "Frisch" bleiben, und weiterverwendet werden können.(Weitere Medikation des "Toten" :o?) Vor der Entnahme bekommen Spender Narkosemittel vom Anästhesisiten verabreicht :O :O :O ? Obwohl sie für Hirntot erklärt wurden. Ein wirklich Toter würde soetwas doch nicht brauchen oder ... ?

(Google mal zum Spaß nach den Geschichten von Zach Dunlap /Oklahoma USA , oder Max Siegel / irgendwo in Dutschland)

Spendern wird - insofern sie zur Spende eingewilligt haben - auch Gewebe entnommen. Das Bedutet, Hornhaut des Auges, Knochen, und/oder Haut (an nicht gleich sichtbaren Stellen) werden mit entfernt. Diese werden von Firmen gereinigt, aufbereitet und an die Unfallchirurgie, den Augenärzten, den Wiederherstellungschirurgen und Schönheitschirurgen weiterverkauft. Von den Aufbereitern mit Gewinn V.e.r.k.a.u.f.t! und nicht "gespendet :D! (Siehe auch: Im Buch "Ausgeschlachtet - Der menschliche Körper als Rohstoff"

Die Empfänger werden ungenügend, oder absolut nicht über den Verlust der Lebensqualität und der Gesundheitsgefahren aufgeklärt. Alle müssen lebenslang mehrer starke Medikamente einnehmen, die das Immunsystem unterdrücken sollen, um das Organ nicht abzustoßen. Alle diese Mittel haben ernste Nebenwirkungen, an erste Stelle steht die Häufung von Krebserkrankungen. Außerdem wurde bei vielen Patienten eine massive Wesensveränderung nach der Transplantation beobechtet, die auch zahlreiche Ehen-Beziehungen beendet hat. In Chirurgen-Kreisen ist es jedoch verpönt solche Tatsachen und Statistiken näher zu analysieren...

Deine 2 Punkte für "Pro" sind ein wenig komisch: "Leben Retten" ? O.K. aber welche Qualität hat das "Leben" denn das man rettet? Ist Leben und Leiden wünschenswerter als in Würde und mit relativ wenig Qualen zu sterben?

"Eigene Gesundheit?" :O Wo ist denn Deine Gesundheit, wenn Du Hirntot bist? :O Außerdem: Wenn Du es nicht bist, und z. B. jemandem eine Niere spendest, Du hast dann selber nur Eine. Da musst Du aber verdammt gut auf Dich aufpassen, wenn Du mit halber Kraft überleben willst... Erstens kann es bei Dir bei der Entnahme Komplikationen geben, das tut auch weh :o . Desweiteren darf kein Unfall mit Schädigung Deiner Niere passieren, Du solltest keine Beckenentzündung mehr bekommen, mit Fett , Alkohol und schweren Medikamenten musst Du ein Leben Lang aufpassen, damit Die verbliebene Niere lange gut funktioniert. Wenn sie es nicht mehr tut, musst Du zur Dialyse, wenn Du nicht gespendet hättest, würdest Du mit der verbleibenden 1 Niere weiterleben können. Oder meist Du mit "eigener Gesundheit" dass sich ein "Spender" über alle "Nichtspendern" moralisch erheben kann? :D

Guter Zweck. Du lebst durch jemand anderen weiter. Du tust den angehörigen einen großen Gefallen.

Organspende für mich als Veganer nur an Veganer oder Kinder !!! Wieso sollte ich empathie-lose Erwachsene bei Ihrer gedankenlosen Nahrungsaufnahme weiterhin unterstützen? Leider hat man kein Recht , eine bestimmte personengruppe auf dem Organspendeausweis anzugeben; also sehe ich mich gezwungen, mich gegen eine Organspende zu entscheiden. Sylke Filbert

Ich bin selbst Vegetarier und ernähre mich vorwiegend vegan, aber das meinst du doch nicht ernst, oder? Das eine hat doch nichts mit dem andern zu tun. Oder meinst du Nicht-Veganer haben kein Recht zu leben? Außerdem SO wirst du gewiss niemanden davon überzeugen auf Fleisch zu verzichten. LG:)

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@diddl

Hoffentlich wirst du nie eine Organspende brauchen.

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@diddl

das stimmt

dann kann ma ja auch darauf bestehen andere personen gruppen auszuschließen

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Bei allem Respekt , aber ich glaube,dass von deiner Organspende nicht Viele profitieren werden. Denn ich denke , wenn man dringend ein Spenderorgan benötigt , hat man andere Probleme als das Problem ob man Vegetarier, Veganer oder sonst was ist- dann ist man vermutlich sogar auf bestimmte Inaltsstoffe wie z.B. Eiweiß in Fleisch angeweisen! Und wie diddl schon sagte- haben Nicht-Vegetarier weniger Recht zu leben oder was? Ich hoffe,dass du das anders gemeint hast, denn sonst finde ich das echt daneben! LG Chapelier

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Wer irgendwanneinmal eine Organspende braucht sollte gesetzlich selbst ersteinmal einen Organspendeausweis besitzen um einen Anspruch drauf zu haben. Man muss leider erst die retten die einen Ausweis besitzen, weil immer mehr Menschen sich damit nicht beschäftigen wollen.

so ein quark

um ein organ zu bekommen musst du keinen ausweiss besitzen

das wär ja noch schöner

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