Was sind Pro- und Contra-Argumente dafür, in der USA zu leben statt in Deutschland?

9 Antworten

Hey,

Erstmal Vorweg: Es ist sehr schwierig eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung (Greencard) zu bekommen. Ist diese Hürde allerdings gemeistert gibt es meiner Meinung nach folgende Unterschiede:

Pro:

- offene, freundliche und hilfsbereite Menschen.

- weniger Bürokratie

- billige Benzinpreise

- in jeder grösseren Stadt 24h Supermärkte und Geschäfte

- Bequem durch drive in(ATM's, Apotheken, Fast Food, ...)

- billige Angebote durch Thrift shops, Garagensales und Billigmärkte

- Parkplätze, überall, immer

- zig Freizeitangebote überall

- Mieten können extrem billig sein (je nach Staat/Stadt aber auch extreeem teuer)

Contra:

- UmweltUNfreundlich

- teueres (ansonsten gutes) Schulsystem

- weniger Sozialleistungen, ggf teuere Versicherung

- light beer (uuuarg lol) und süßes brot, wtf^^

- bequem (positiv als auch negativ, man wird 'lazy')

- oft konservativ/prüde (kommt natürlich wieder darauf an wo du bist)

Alles in allem wird meiner Meinung nach das Land oft schlechter dargestellt als es ist. Ja es gibt 'stupid Americans' (im Bezug auf Weltfremd) und ja, gerade im Midwest sehr viele Übergewichtige, aber hey, wo gibts das nicht? 

Ich liebe die Vereinigten Staaten <3

Gutes Schulsystem?? Bist du da schon einmal zur Schule gegangen? Die Anforderungen sind lächerlich! Ich habe 80 Prozent meiner Kurse in höheren Stufen belegt, weil die extrem weit zurück liegen. Ich war bereits auf einer privaten Schule, ich nehme stark an, dass der Zustand in den Staatlichen High Schools noch erbärmlicher ist. Kleines Beispiel: Das Periodensystem wurde erst in der 12.!!! Klasse behandelt. Ich war 15, habe den Kurs für die Seniors besucht und trotzdem A+ als Note gehabt.

Und das alles in einer Großstadt, nicht in einem kleinen Dorf o.ä..

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@Spikeeee

Nun, wenn man von einer Ausbildung bis zur (allgemeinen) Hochschulreife ausgeht, untermauert der Artikel meine Meinung eigentlich weitestgehend, oder habe ich einen falschen Artikel gelesen? 

Auch interessant ist, dass deutsche Studenten, wenn sie an einer Universität in den vereinigten Staaten von Amerika ein Studium beginnen, dies direkt nach dem Abitur beginnen, während (meiner Erfahrung nach) nahezu alle in den USA selbst ausgebildete Jugendliche eine Art "Einführungsjahr" absolvieren müssen.

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Ich lebe in L.A., deswegen hier mal meine Liste. (PS: KV hat hier jetzt auch fast jeder, selbst ohne Arbeit bekommst du die. Auch bekommst du bereits nach 6 Monaten sowas wie Arbeitslosengeld)


Pro USA:


- Menschen sind positiver eingestellt und freundlicher

- Weniger Sozialabgaben, mehr Gehalt übrig

- Besseres Wetter, zumindest hier in L.A. und den Südstaaten

- Noch schönere Landschaften als in Deutschland

- Einfachere Firmengründung, weniger Bürokratie

- Führerschein kostet nur ein paar Dollar

- In L.A. musst du nicht alle 2 Jahre zum TÜV

- Benzin kostet weniger als die Hälfte, verglichen mit Deutschland

- Weniger Fremdenhass, mehr Multikultie da Einwanderungsland


Contra USA:


- Du musst länger für qualitativ gutes Essen suchen

- Mieten sind sehr hoch (2000 Dollar pro 2-Raumwohnung, West L.A.)

- Hier kann jeder studieren, du musst nur genügend Geld haben

- Die soziale Absicherung ist schlechter als in Deutschland

- In Städten wie Detroit ist die Kriminalität sehr hoch






das hätte ich nicht gedacht von USA, Ja das liegt wohl daran das man immer nur misst im TV sieht und hört statt von denen zu lesen oder zu Hören die wirklich da leben und oder auch was mit erleben haben, aber ist es nur in LA die Mieten so hoch oder in ganz USA ?

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"weniger Fremdenhass" :D Was muss es doch schön sein priveligiert zu sein

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Und was ist mit den Naturkatastrophen? (Tornados, Hurrikans etc.)

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Pro: 1. man dort als gelernte Fachkraft mehr verdienen als hier, 2. man kann auch Tätigkeiten ausüben, ohne dafür unbedingt ein Zertifikat zu haben, 3. das Land bietet mehr Vielfalt an Kultur als auch Natur

Contra: 1. fast keinerlei soziale Absicherung, hohe Kriminalität in den größeren Städten

Als Tourist für 2-4 Wochen sehr gerne, für immer nie und nimmer:

Was mir vor allem fehlt:

deutsches Brot und Brötchen!

50 m lange Regale mit demgleichen schwammigen Toastbrot!

Zum Toasten ok, aber immer nur dieses Luftbrot? Schrecklich!

Als Hesse die "Ahle Worscht"!

Brot kann man selbst backen, macht mein Sohn sogar mit Sauerteig! Schmeckt besser als das Brot hier aus dem Supermarkt.

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@macqueline

Das glaube ich gerne. Du wohnst in USA und lässt Deinen Sohn Sauerteigbrot backen? Sehr ungewöhnlich!

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Ich würde dann auch Brötchen selbst backen, aber da würde mich auch nicht stören. Und wenn dann geht man halt zum Bäcker oder holt sich einen Bagel ;D

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Pro:

  1. Viele Kulturen die aufeinander treffen
  2. Sehr viel Abwechslung
  3. Das Prestige

Contra:

  1. KKK, Republikaner und Leute wie Rush Limbaugh und Donald Trump haben sehr viel Einfluss
  2. Extremer Rassismus und noch extremere Diskriminierung
  3. Sehr viel Gewalt, noch mehr Waffen und ein lächerliches Rechtssystem
  4. Unglaublich hohe Mietpreise – ohne Kontakte darfst du Wohnungen von außen sehen
  5. Sehr schwer eine Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen (ein Fehler und du bist raus)
  6. Das Land hat extra für den begangenen Genozid einen Feiertag im Jahr (Thanksgiving)
  7. Unglaubliche Umweltverschmutzung
  8. Ein Land das sehr auf Krieg steht
  9. Du musst trotz Krankenversicherung (die kaum Ausländer aufnehmen) sehr viel Zahlen, Rechnung in Höhe von 800 Dollar sind noch unglaublich günstig
  10. Einmal studiert und daraufhin ewig verschuldet

Wenn du schon jemanden kennst und nichts gegen erbärmlich schlechte Menschrechte hast (und auf Tod und Gewalt stehst) dann hast du eine Chance.

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