Pobearbeiten verpasst was tun?

5 Antworten

Deine Chancen auf den Job stehen nicht mehr sonderlich gut. Du kannst hoffen und dich sofort dort aufrichtig melden um eventuell noch was zu retten.

Alles in allem musst du dich aber fragen: Warum Probearbeiten? Um deine Eignung zu bewerten hat das Unternehmen auch die reguläre Probezeit. Probearbeiten hat für mich immer einen reichlich unseriösen Eindruck egal in welchem Beruf.

Würdest du wenigstens für die Probearbeit bezahlt?

Das gleiche habe ich mich auch schon gefragt, da anscheinend jeder Betrieb darauf besteht. Auszahlung bekomme ich nicht, aber für eine neue Stelle nehme ich die paar Tage auch in Kauf

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@pazpusher

Umso schlimmer, kostenlose Arbeitskraft im Unternehmen - Sklaverei funktioniert immer noch.

Nicht alle Unternehmen sind so. Ich hatte selbst für Aushilfsjobs nie Probearbeit abliefern müssen und würde das Unternehmen das fordert boykottieren

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Probearbeit ist mittlerweile Gang und Gebe. Die Firmen haben einfach Panik zuviel Zeit und Geld in die neuen Mitarbeiter zu stecken und möchten sich so einen ersten Eindruck vom Bewerber machen. So seltsam finde ich das gar nicht. Viele Bewerber wollen dies mittlerweile auch freiwillig, damit sie auch wissen, worauf sie sich einlassen. Ich habe fast immer Probetage gemacht und auch danacch mal auf eine Stelle verzichtet, weil ich mir das einfach nicht so vorstellen konnte, was ich gesehen habe. Mehr als zwei Tage sollten es dann aber auch nicht sein.

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@Gluehwurm81

Dann nimmst du den Vertrag an und hast Probezeit? Warum dann diese Tage vorher? In der Probezeit können beide Seiten genauso gut kündigen und alles ist ordentlich geregelt. Im Gegensatz zur Probearbeit bei der mitunter nicht mal Unfallversicherung besteht

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@theCapsicum

In der Probezeit hast du dann aber schon deinen Job gekündigt, während das bei dem Probetag nicht so ist. Heutzutage wollen viele Firmen, dass ma zum Probetag kommt. Wenn man das ablehnt, ist man gleich draußen. Wie willst du das verargumentieren? Natürlich soll man auch nicht gleich 100% Leistung bringen. Es geht um das Kennenlernen und nicht darum 1 Tag kostenlose Arbeit zu leisten. Da sollte man dann schon drauf achten, dass man in dieser Hinsicht nicht ausgenutzt wird.

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@Gluehwurm81

Firmen fällt es immer schwerer Jobs zu besetzen, sogar im Aldi an der Kasse gehen mancherorts schon die Leute aus - obwohl Aldi recht gut zahlt.
Wir leben in guten Zeiten als Arbeitnehmer, man muss nur die eigene Macht und den eigenen Anspruch deutlich machen

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Du kannst hier nur ehrlich sein. Letztendlich wäre es auch möglich, dass es eine kurze Stromunterbrechung gab und der Wecker deshalb nicht geklingelt hat.

Eine andere Ausrede, bei welcher Du vorher nicht hättest anrufen können, fällt mir nicht ein.

2 Tage Probearbeiten sind schon hart an der Grenze. Letztendlich nutzt man so einen Tag nur, damit man einen Eindruck von der Arbeitsweise, der Einstellung oder der Persönlichkeit des Bewerbers bekommt.

In einem festen Anstellungsverhältnis können längere Probearbeiten schon mal üblich sein, damit man einen Eindruck vom Fachwissen erhält, allerdings nicht bei Bewerbern für einen Ausbildungsplatz.

Dort ist ja kein Fachwissen vorhanden.

Unabhängig davon können Ausbildungsverhältnisse während der Probezeit fristlos gekündigt werden.

Dort kann der Ausbilder immer noch feststellen, ob es klappt oder nicht.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung – Langjährige Tätigkeit als Ausbilder

Was willst du sonst sagen? Anrufen, Bescheid sagen, dass der Wecker kaputt ist und ob du noch kommen darfst. Und das am besten ganz schnell. Und auf jeden Fall entschuldigen, dass die die ganze Sache total peinlich ist.


würde ich auch sagen. Jahrespraktika oder längere, gar kostenlose Probearbeitstage sehe ich auch kritisch (evtl. mit ALG 1 oder gar ALG II)

Der mögliche Arbeitgeber bedankt sich. Mein Kumpel muß mit Hartz 4 auch ein Praktikum machen bzw. eine Art Eingliederung

Samstags & Probearbeit ? Einzelhandel ? So fehlen dort mal wieder Mitarbeiter & Praktikanten-Probearbeiter werden dann dazu genutzt, das Personal aufzustocken & dann kostenlos.

Chancen stehen dann wohl eher schlecht, wenn man dann schon verschläft, sich dann nicht meldet

Grundsäthlich ist es zulässig einen Bewerber probearbeiiten zu lassen. Allerdings dies mehrfach zu tun und ohne Bezahlung ist eindeutig verboten. Das ist dann die Ausnutzung einer Zwangslage. Der Betrieb hat immer die Möglichkeit eine ausreichende Probezeit zu vereinbaren.