Philosophie Zeitverschwendung oder geistige Bereicherung?

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18 Antworten

Der Mensch ist von Natur aus neugierig und sucht nach Erklärungen für sich und seine Umwelt. Diesen Drang nach Wissen kann man über verschiedene Wege begehen und eine Antwort finden.

Ich finde, dass jeder gedanklicher Disput, jede Überlegung, Theorie oder Vermutung, ja auch Spiritualität eine geistige Bereicherung sind, denn der Mensch setzt sich ja nicht nur mit der reinen Phyisk, dem Greifbaren auseinander, sondern auch mit dem Geist und der Seele.

Wer sind wir? Woher kommen wir? und wohin gehen wir? Diese Fragen lassen sich rein naturwissenschaftlich beantworten, doch sind sie für die meisten Menschen nicht befriedigend, wenn man von der bloßen Materie spricht. Man möchte mehr sein, sich selbst erkennen, die Welt erkennen (und auch verstehen), denn der Mensch ist ein emotionales Wesen, das sich auch mit dem Geist auseinandersetzen muss, um ein ganzes Wesen zu sein.

Es gibt sovieles, über das man philosophieren könnte, vielleicht ohne jemals eindeutige eine Antwort zu erhalten, aber allein sich damit zu beschäftigen ist eine Bereicherung und eine Lehre, sich auch mit den greifbaren Dingen des Lebens zu beschäftigen, die man schon als selbstverständlich betrachtet.

Der Mensch ist ein PROBLEMLÖSERTIER! Er lebt nicht nur im Jetzt - das oft viel zu wenig - sondern in Gedanken vielfach in der Vergangenheit oder in einer spekulativen Zukunft. Das kann für das Leben im JETZT hilfreich sein, da wir auch dort immer wieder vor Problemen stehen, die wir mit "vergangenem Wissen" lösen können. Die Frage ist, ob dieses Herumstreifen im Internet nur so geschieht, ohne System, also fast nur reine Zeitverschwendung oder ob die dort studierten Antworten einen Bezug zu Deinen aktuellen Lebensproblemen haben. Wenn sie nur Ablenkung sind, Aufschieben der Lösung echter aktueller Probleme, schadet es Dir. Dann wird das Internet zur Fluchtdroge vor aktuellen Problemen. Hast Du Deine aktuellen Probleme und Herausforderungen des Lebens im Griff, ist es Deine Sache, wofür Du Deine Zeit einsetzt, wenn der Gesamtblick stimmt, z.B. der Sport nicht zu kurz kommt. Philosophie ist eine Wissenschaft, in der systematisch gearbeitet wird mit Notizen und Verweisen und Zuordnung. Dabei kann das Lesen bei Wiki sicher Anregung sein, sich mit der einen oder anderen Theorie näher zu beschäftigen. Ich kopiere mir gute Beiträge und lege sie in entsprechenden Unterordnern ab, damit ich sie wiederfinde. Hin und wieder ist auch die Frage "Was bedeutet diese Theorie für mich und mein Leben?" sehr hilfreich weil man sich dann aus der verführerischen Abstraktion wieder ins Konkrete zurückholt und manche Abstraktionen als nicht umsetzbar und weltfremd zerplatzen.

Das schöne an philosophischen Fragen ist, dass sich viele automatisch stellen. Deswegen hat auch so gut wie jeder eine Meinung dazu. Die Fragen sind leicht verständlich.

Vielleicht gab es tatsächlich philosophische Fragen, die aber bereits beantwortet wurden. Man würde sie deshalb heute gar nicht mehr als philosophische Frage erkennen. Philosophische Fragen bleiben die, die bisher letztgültig unbeantwortet blieben.

Manche Menschen machen sich automatisch über solche Fragen Gedanken. Es ist dann nur noch eine Frage der Professionalität, wie man sie angeht, selbst wenn keine Abschließende Klärung in Aussicht steht, kann man zumindest Rahmen skizzieren, Möglichkeiten abstecken, Erklärungsversuche plausibilisieren.

Viele bedeutende Personen waren nicht hauptamtlich Philosoph, sondern in erster Linie erfolgeiche Mathematiker, Ökonomen, Juristen oder Naturforscher. Trotzdem wurden sie von philosophischen Themen gefesselt, denn die Philosophie beginnt dort, wo die Fachwerkzeuge an ihre Grenzen stoßen.

ich finde die sog. alltagsphilosophie sehr spannend und interessant. für wen dieses thema sinnvoll ist und für wen nicht, muß jeder für sich selbst entscheiden. viele alltagssituationen lassen sich für mich weitaus gelassener handlen, wenn ich mir die zeit nehme, sie von allen ebenen aus zu betrachten. die wirklich schwierigen philosophischen ansätze von heidegger, husserl, kant usw. habe ich mir bisher erspart, da es definitiv schwere kost ist. aber begriffe, wie z. b. das höhlengleichnis von platon, regen mich enorm zum nachdenken an und erweitern meinen horizont auf interessante art und weise.

Ich finde man sollte auf die verschiedensten, verrücktesten, aber auch normalsten Sachen aus so vielen verschiedenen Blickwinkeln wie möglich schauen. Ich meine ohne darüber nachzudenken, ob alles wirklich nur schwarz weiss ist ist wichtig für das ganze Leben und komplizietere Fragen strengen den Geist an :)) deswegen würde ich Philosophie und den Rest ( sorry davon hab ich keine grosse Ahnung) aufkeinen Fall als Zeitverschwendung oder sonstwas beschreiben ,aber damit hast du wieder einen neuen Blickwinkel auf dieeses Gebiet freigelegt was anderen neuen denkstoff gibt ;P

Das Prinzip dass man die Gründe für das Handeln und das Wesen der Existenz hinterfragt ist gut, die daraus resultierenden Schlüsse jedoch fast immer fehlerhaft und schlecht.

Es schult auf jeden Fall das logische Denken und die Reflektionsfähigkeit. Das ist etwas, was ich aus meinem Philosophiestudium mitgenommen habe und was mir heute noch nützlich ist. Außerdem: Wenn man sich erst einmal durch Kant und Heidegger kämpfen musste, schrecken einen schwierige Texte aller Art nicht mehr.

Also vorweg: Theologie ist schon mal alles anderes als "Zeitverschwendung".

Du bist Dir sicher bewußt, wenn Du diese Frage an "Philosophiebegeisterte" stellst, wirst Du kaum die unumschränkte Zustimmung zur Unterstellung der Zeitverschwendung bekommen... Allerdings sind beide Disziplinen, ihre Vielfalt und Vertreter so unübersehbar zahlreich, dass man zu keinen universellen Urteilen und Stellungnahmen bezüglich "warum" und "wofür" kommen - was Du ja aber "grundsätzlich" formuliert "beantwortet" haben möchtest. Alle derartigen Thesen können nur Annäherungen, Versuche sein.

Menschen, die sich geisteswissenschaftlichen Inhalten öffnen können und sie darüber hinaus auf ihre Person und ihre Position in der Welt beziehen können, haben einen inneren, drängenden Antrieb, sich an den Werken von Vordenkern und (historischen und "ewigen") Diskursen zu "beteiligen", Wissenwollen und Ahnen nachzukommen. Das ist (dann) kein Denksport, keine intellektuelles "Mind Building", sondern innere Angelegenheit.

Zum anderen ist geisteswissenschaftlicher Diskurs ein Feld, auf dem Menschen mit gegebenen Befähigungen Erfolge feiern, (Selbst-)Bestätigung finden, vor sich und anderen "glänzen" können - also ein sich selbst befeuernder Prozess, auch und gerade in der Fachwelt der jeweiligen Disziplin. Da geht es (manchmal auch) um Ehrgeiz, Sieg und Niederlage.

Auf Wikipedia interessante Artikel zu lesen und geistigen Bedürfnissen nachzugeben, ist sicherlich harmlos und begrüßenswert - solange das nicht zum unkontrollierten Zeitfresser wird.

Ich weiß, dass ich nie alles wissen werde.

Ich habe einen Wissensschatz, gebildet durch Reisen, Lesen, Unterhalten, Energieübungen. Diesen weite ich aus.

Grundsätzlich reicht Gott anzubeten und sich und dem Nächsten zum Heil zu verhelfen..

Philosophie hilft dabei eine Kultur zum Guten zu lenken. Im Vergleich zu Steinzeitkulturen leben wir heute fast im Paradies: genügend Nahrung und Trinkwasser, ein warmes Heim, ein bequemes Bett, die meisten Krankheiten behandelbar, Lebensarbeitszeit im Vergleich zur Lebenszeit gering, weitgehende Sicherheit, selten Krieg, die Möglichkeit fremde Länder und Kulturen kennenzulernen, weitgehende Religions- und Meinungsfreiheit, ...

All dies haben uns Medizin sowie Natur- und Ingenieurwissenschaften ermöglicht UND natürlich auch die Politik. Alle wurden von der Philosophie unterstützt.

Außerdem tut es uns Menschen gut über ungelöste Fragen und Rätsel nachzudenken und uns mit anderen Menschen auszutauschen. Alle großen Erfindungen stützen sich auf neue Ergebnisse der Grundlagenforschung. Deshalb ist (ungerichtete) Grundlagenforschung wichtig, weil man nie wissen kann, wann und zu was ihr Ergebnis einmal nützlich sein wird, man weiß nur, dass es früher oder später nützlich sein wird. Ebenso verhält es sich mit der Philosophie und ihren Ergebnissen.

Aber warum essen wir noch Tiere und behandeln sie wie Dreck? :-(

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@123Fakename

Das hängt hauptsächlich mit der Problematik des Kapitalismus zusammen. Auf jeden Fall gibt es mittlerweile Tierschutzgesetze, das hat es früher nicht gegeben.

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Philosophie ist unwichtig und führt von Gott und unserem Daseinszweck fort. Alles was ein Mensch wissen sollte, steht in der Bibel ;-) Ironie off.

Philosophie ist unwichtig

Falsch. Philosophie heißt nachdenken und sich eine Meinung bilden, und das ist alles andere als unwichtig.

führt von Gott und unserem Daseinszweck fort

Von "Gott" ja - weil einem nach mehrerem Hinterfragen auffällt, wie absurd diese Vorstellung ist. Von unserem Daseinszweck ganz und gar nicht - im Gegenteil: Gerade durch Philosophie kann es einem klarer werden, was der Sinn des Lebens und der Welt ist.

Alles was ein Mensch wissen sollte, steht in der Bibel ;-) Ironie off.

Ironie on.

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@Locoloco77

Entschuldigung, aber ich muss dich darauf hinweisen, dass du ihn missverstanden hast.

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Philosophie ist grundsätzlich WERTVOLL, hat aber leider in der heutigen Zeit seinen Stellenwert ein wenig verloren.

Mir hilft philosophieren für mein Leben weiter, weil es mich a) die Welt besser verstehen lässt, mich b) zu einem besseren Menschen macht, wenn ich mein eigenes Handeln reflektiere und es c) auf jeden Fall ein wichtiger Weg ist zu einer Persönlichkeit zu werden. Seit ich philosophiere (ich schreibe mir stets meine Gedanken auf, wenn mir ein Thema oder eine Frage im Kopf herum schwirrt) ist mir so vieles klar geworden, an das ich vorher nicht gedacht habe. Beispielsweise der Sinn des Lebens, der Sinn von der ganzen Welt überhaupt, das Verhalten der Gesellschaft, Religionen/Gott/Glaube, Moralvorstellungen - die Liste lässt sich unendlich fortführen. Es gibt so viele Dinge, die wir einfach hinnehmen, weil sie uns anerzogen sind - hinterfragt man sie, kommt man oft zu völlig neuen Erkenntnissen, die man dann auch in Taten umsetzen kann. Ist Hass gut oder schlecht? Ist morden immer schlecht? Was ist überhaupt gut und schlecht?

Die Philosophie kennt keine Grenzen, und auch keine Regeln - als Philosoph kannst du komplett deine eigene Meinung ausleben, deine eigenen Vorstellungen. Du kannst dein Leben in vielen Punkten ändern. Wenn du mit dem philosophieren anfängst, ich schwöre dir, wirst du deine Meinung zu so vielen Dingen ändern - einfach deswegen weil man nicht genug über Dinge nachdenkt und wenn man etwas zustimmt, ist man oft in Wirklichkeit gar nicht dieser Meinung. Ich lege meine Beine dafür ins Feuer, dass jeder der durch Philosophie neue Erkenntnisse gesammelt hat, sehr froh darüber ist nachgedacht zu haben.

Alles in allem nutze ich für meinen Begriff die Philosophie also für mich selbst, um mir Dinge klarer zu machen und auch wirklich nach den Vorstellungen zu handeln, die ich für richtig halte. Darüber hinaus verbreite ich mein Wissen/meine Erkenntnisse gerne weiter, wie zB hier auf gutefrage.

Wofür philosophieren? Damit man in Eitelkeiten baden kann?

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@Peccator7

Und dieser Satz zum Thema Eitelkeit wird präsentiert vom Ebenbild des einen einzigen wahren Gottes.

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@Peccator7

@Peccator:

Wofür philosophieren?

Hab ich oben geschrieben wozu. Philosophieren heißt vor allem nachdenken und reflektieren, und das ist egal in welcher Situation immer gut. Vielleicht würde auch dir Philosophie helfen.

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@Locoloco77

Wirklicher Sinn der Philosophie ist bei dir nicht zu finden. Der Mensch kann sich doch einfach das Philosophieren ersparen und wie ein Tor leben, oder? Wenn doch der Weise samt dem Toren in die Grube fährt.

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@Peccator7

@Peccator7 das ist eine ziemlich deprimierende Ansicht. Natürlich müssen wir alle einmal sterben. Aber soll man deshalb gar nicht erst richtig leben? Wenn du glücklich bist ohne zu philosophieren lass es eben. Aber Philosophie kann das Leben auch reicher machen. Natürlich ist das Leben irgendwann vorbei. Das ist wie mit Schokolade. Wenn ich sie aufesse und genieße dann ist sie danach auch weg, aber ich hatte wenigstens den guten Geschmack. Aber wenn ich sie einfach liegen lasse oder hastig esse ist sie auch weg, aber ich konnte sie nicht genießen (blöder Vergleich ich weiß...)

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@AntwortNichts

@AntwortNichts: Danke für deine Antwort, ungefähr das gleiche hätte ich auch erwidert :-)

@Peccator: Es bleibt dir ja selbst überlassen was du tust, aber grundsätzlich bringt einen Philosophie schon weiter. Wenn du deine Wahrheit im christlichen Glauben findest, bitte - ich bilde mir eben lieber meine eigene Meinung.

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@AntwortNichts

Deprimierend? Die Wahrheit ist wie das Leben ehern. Das weiß jedes hungernde Kind in Afrika, jeder unschuldig in Gefängnissen sitzende Afroamerikaner, jeder gebrechliche alte Mann, jeder reuige Straftäter: Das Leben ist keine Schokolade, kein Spiel, das man so spielen kann, wie man will, das Leben befolgt seine eigenen Regeln und wer sie nicht anerkennt, wird aussortiert. Und doch ist das Leben schön und gut, es ist zu genießen, nicht etwa das Befriedigen seiner Gelüste, sondern die Tugend, die die Gelüste bremst und dem Menschen die herrlichen Seiten des Lebens zeigt.

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Philo-Einträge in wikipedia taugen nur für a) die, die genug Ahnung haben, um die Einträge zu bewerten, und b) die, die von einer Ahnung-habenden Person Hinweise bekommen. Auch im besten Fall findet sich dort nicht "aktive" Philosophie, sondern nur (manchmal besserer, manchmal schlechterer) Überblick über philosophische Diskussionen. Verlassen kann man sich als Einsteiger nicht darauf.

Zuverlässiger (im übrigen auch mit den Namen der Autoren unterzeichnet und damit zitierfähig) aber für den Anfänger eine Nummer zu groß ist plato.stanford.edu, was aber auch keine von Philosophen diskutierten Fragen löst.

Es macht wenig Sinn, mit einem wikipedia-Überblick über alles Denkbare anzufangen, sondern Du musst eine Frage auswählen, die Dich interessiert, und Dich von der Frage ausgehend kundig machen. Damit kommst Du schnell auf andere Fragen, die Kunst besteht darin, die Antworten und Antwortmöglichkeiten einzuschränken. Nur so wird ein Schuh daraus.

Nehmen wir an, Du kenntest statt wikipedia die Encyclopaedia Britannica auswendig und lebtest sonst in einem abgedunkelten Zimmer ohne viel Kontakt zur Außenwelt. Wäre Dein Wissen über die Welt dann größer als das des Elektromechanikers Herbert, der noch nie ein Buch in die Hand genommen hat? Und wie unterscheidet sich der Philosoph von beiden?

Ah, da fällt mir ein: Auf youtube gibt es eine Einführung in die theoretische Philosophie (16 Stunden oder so) von Hoyningen-Huene. Der Überblick, den HH gibt, ist wikipedia-näher als ein Philosophenkongress, auf dem die Teilnehmer Philosophie betreiben, d.h. rumphilosophieren (was nicht bei allen Philosophentreffen stattfindet), und die Darstellung ist nicht schlecht. Damit würde ich anfangen.

Ich denke, dass man die unterschiedlichen Bereiche,die du nennst, getrennt betrachten sollte:

  • Echte Philosophie sucht in erster Linie nicht nach Antworten, sondern versucht die richtigen Fragen zu stellen. Und das ist nicht nur bereichernd, sondern in vielen Fällen auch sehr wichtig. Leider wird wildes Herumschwadronieren und esoterisches Gesülze oft mit Philosophie verwechselt oder auch Philosophie genannt. Auch deswegen wäre es sinvoll, sich zuallererst damit zu beschäftigen, was Philosophie eigentlich ist.

  • Metaphysik ist durchaus als unter Umständen bereichernder Teilbereich der Philosophie zu betrachten: Ehe man sich aber damit beschäftigt, sollte man meiner Meinung nach ein solides allgemeinphilosophisches Fundament haben, denn sonst kann man auch in dem Bereich Gelabere nicht von interessanten und wichtigen Gedanken unterscheiden.

  • Theologie hingegen ist oft lediglich Spekulation, die auf unbelegten Annahmen fusst, und deswegen öfters nicht ernst zu nehmen. Dennoch gibt es auch im Bereich Theologie Perlen, die es zu betrachten lohnt.

Du bräuchtest meiner Meinung nach ein Fundament, das es dir erlaubt, Sch..... von Gold zu unterscheiden, und dabei kann eine gute Einführung in die Philosophie hilfreich sein. Das ist allerdings mit etwas Mühe verbunden, eine Mühe, die sich aber durchaus lohnen kann.

Philosophie, die nicht nach Antworten für die von ihr gestellten Fragen sucht, ist wertlos.

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@LGTipps

Philosophie sucht nach Antworten, indem sie fragt, philosophierende glauben, auf alles eine Antwort zu haben.

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@LGTipps

Alle sind zu beantworten, doch ob man die Wahrheit immer annehmen will, sei dahingestellt.

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@Peccator7

Weißt du Peccator, wenn man gar nichts verstanden hat, dann darf man auch schweigen......aber gerade das können Fundamentalisten leider sehr selten.

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Welches Fundament meinst du? Szientismus?

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@Peccator7

Philosophie im Schulunterricht gestaltet sich so, dass man immer auf eine Problemstellung/Frage hinarbeitet. Dann diskutiert man darüber, aber meistens gibt es keine Antwort, man versucht, das 'Richtige' zu tun, doch dieses zu finden bzw. eine Verallgemeinerung von diesem zu finden ist sehr, sehr schwer und oft auch gar nicht möglich... -Ich darf nicht töten.- -Darf ich töten, wenn mein eigenes Leben gefährdet ist?- -Darf ich töten, wenn ich damit das Leiden anderer beende?- -Muss ich Toten gegenüber respektvoll sein?- etc.. jeder muss gewisse Entscheidungen/Antworten für sich selbst finden und die Philosophie hilft dabei, die richtigen Fragen zu stellen.. was einem auch in der Zukunft hilft..

Ich weiß nicht, ob es hier darum geht, aber so machen wir das im Philosophieunterricht. Nicht böse sein, wenn das 'am Thema vorbei' ist ^^

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Philosophie, ist keine Zeitverschwendung, die Menschen können denken und möchten mehr Wissen, das unterscheidet uns von den anderen Säugern.

"Philosophie besteht aus unklaren Antworten auf unlösbare Fragen." - Henry Adams

Sei doch wissbegierig und suche nach der Wahrheit, so findest du die Weisheit und du wirst dein Glück im Leben mehren. Das haben die meisten Philosophen verstanden.

Genau, fang endlich an nach der Wahrheit zu suchen! Bzw. dich ihr zu nähern :-)

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@Locoloco77

Du willst die Wahrheit gefunden haben, aber wie, wenn du nicht suchst?

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@Peccator7

Es hat doch eh keinen Sinn mit dir zu diskutieren, weil du sowieso nur engstirnig auf deiner Meinung beharrst, statt auch mal zu hinterfragen...

Du willst die Wahrheit gefunden haben

Was den Sinn von Philosophie, den Sinn des Lebens und "Gott" angeht, ja.

aber wie, wenn du nicht suchst?

Ich habe meine Hausaufgaben gemacht diesbezüglich, ich lese Bücher, denke nach und philosophiere - und die Resultate halte ich in schriftlicher Form fest. Und mit Büchern meine ich Lektüre die faktenbezogen ist, nicht alte Sagen wie die Bibel...

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@Locoloco77

Du hast nicht gefunden, sondern gehört und geglaubt, ohne ein einziges Mal zu hinterfragen.

Es hat doch eh keinen Sinn mit dir zu diskutieren, weil du sowieso nur engstirnig auf deiner Meinung beharrst, statt auch mal zu hinterfragen...

Dann scheinst du meine Einstellung dir gegenüber bestens zu verstehen.

Ich habe meine Hausaufgaben gemacht diesbezüglich, ich lese Bücher, denke nach und philosophiere - und die Resultate halte ich in schriftlicher Form fest. Und mit Büchern meine ich Lektüre die faktenbezogen ist, nicht alte Sagen wie die Bibel...

Ach ja, tatsächlich? Hast du auch ordentlich hinterfragt, was in diesen Büchern geschrieben stand? Du denkst also nach und du philosophierst? Die Resultate sprechen eher davon, dass du nicht an Erkenntnis wächst, sondern auf dem status quo deiner früheren "Erkenntnis" beharrst und höhere Weisheit als angebliches "Hirngespinst" ablehnst. Und die sogenannten alten "Sagen" der Bibel sind, bezogen auf den historischen Zusammenhang, meist nicht als "Sagen" zu bezeichnen. Vielmehr lässt es einen, bezogen auf die Bibel, sagen:

Wer glaubt, der glaubt, wer nicht glaubt, der glaubt nicht.

Das allerdings gilt auch für die Annahme der Existenz einiger Personen wie Dschingis Khan, Alexander der Große oder Nebukadnezar. Der Glaube ist immer irrelevant für die objektive Wahrheit. Darum verstehe ich nicht, wie du denken kannst, dass, nur weil du glaubst, dass es Gott nicht gebe, es Gott nicht geben kann. Deine Argumentation stützt sich allein darauf.

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@Peccator7

Sorry Peccator, aber das ist einfach nur noch lächerlich... mir geht es hier weder darum im Internet Streitgespräche zu führen, noch darum mit starrsinnigen Fanatikern über ein Thema zu reden in dem sie eh so benebelt sind dass es keinen Sinn hat.

Aber zu behaupten dass ich nichts hinterfragen würde, nichts suchen würde - das ist völliger Quatsch und das weißt du genau so gut wie ich. Ich war selber in meinen jungen Jahren hin und her gerissen zwischen Glaube und Atheismus, als Kind habe ich einen Gott noch für möglich gehalten. Aber als ich älter wurde haben mich diese ständigen Zweifel genervt und ich habe einfach gründlich nachgedacht, und habe eben nach der Wahrheit gesucht, und nicht nach dem was ich gerne haben möchte. Ich wollte mein Leben einfach auf die Wahrheit beziehen und nicht das Risiko eingehen mich selbst mit einem Gott zu belügen. Mir hat das Prinzip "Jeder bekommt von Gott was er verdient, Gott sieht dass ich ein guter Mensch bin" sehr gut gefallen und deswegen bin ich in die Versuchung geraten daran zu glauben. Aber wie ich schon sagte, ich kann mich nicht wohl fühlen wenn ich das Gefühl habe mich selbst anzulügen, und wenn wir ehrlich sind ist es wahrscheinlicher dass es keinen Gott gibt als dass es einen gibt, das sagt uns unser Verstand doch von vornerein. Also habe ich weiter nachgedacht, und eben Bücher gelesen zB von Richard Dawkins - ich weiß den hasst ihr Theisten, aber es ist ja nicht nur so dass er Thesen aufstellt sondern er begründet sie auch mit Experimenten wie zB die Sache mit den Gebeten und den kranken Menschen. Von daher, so schön und gut das Christentum auch beabsichtigt ist, so ist es dennoch sehr unglaubwürdig wenn man genauer hinschaut... und es gibt einfach so viele Argumente gegen die Existenz eines Gottes, je länger man überlegt desto absurder wird die Theorie.

Darum verstehe ich nicht, wie du denken kannst, dass, nur weil du glaubst, dass es Gott nicht gebe, es Gott nicht geben kann. Deine Argumentation stützt sich allein darauf.

Es ist ja nicht so dass ich sage: "Ich glaube nicht an Gott, deswegen gibt es keinen Gott." - das ist Blödsinn. Ich habe viele Gründe wieso ich nicht daran glaube und wieso es einfach so absurd ist, man kann eben einfach (wenn man sich allein auf Fakten und auf eine objektive Wahrheit bezieht) sagen dass es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Gott gibt. Ich habe mir beide Seiten angehört, sowohl die religiöse als auch die atheistische. Der Mensch urteilt lieber nach seiner subjektiven Wahrnehmung und überspielt damit gerne die Wahrheit, die ihm aber eigentlich ebenso bewusst ist. Deswegen bin ich die Sache objektiv angegangen, ich habe es außen vor gelassen ob ich glauben will oder nicht, ob Glaube/Religion schlecht ist oder nicht - ich habe meine Philosophie rein objektiv geführt... glaub mir, jeder Mensch der auf neuestem Stand lebt und einigermaßen intelligent ist, bemerkt dass es eigentlich keinen Gott geben kann. Du musst das ganze nur mal in seine Einzelteile zerlegen, mit geschichtlichem Hintergrund; wo kommt das überhaupt her "Gott", "Himmel", "Hölle", gibt es überhaupt jegliche Hinweise oder Beweise dass mal irgendetwas Übernatürliches eingewirkt hat? Dann wirst auch du bemerken wie absurd es ist.

Was mich an euch Fundamentalisten nervt, dass euch eure Religion einfach so gut gefällt dass ihr euch da reinsteigert, alles glaubt was in der Bibel steht etc - selbst Gläubige geben doch zu dass in der Bibel vieles nicht stimmt.

Deswegen: Frag dich bitte wer von uns beiden näher an der Wahrheit und an der objektiven Wahrnehmung dran ist von uns beiden... wenn du glauben willst dann tu das meinetwegen, aber komm mir dann nicht damit dass ich irgendeine Wahrheit leugnen würde oder nicht an der Wahrheit interessiert wäre.

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@Locoloco77

Wie kann man nur so borniert sein und die praktische Vernunft anwenden wollen, um Gottesbeweise mittels der reinen Vernunft zu widerlegen!?

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@Peccator7

Nenn es wie du willst... Ein "Gott" hat mit Vernunft, Wissen, Logik, Intelligenz und Wahrheit jedenfalls nichts zu tun - ganz einfach weil es ein ziemlich primitiver Erklärungsversuch ist, der einzig und allein in unseren Köpfen herumschwebt und uns manipuliert. Aber bitte, wenn du so gerne daran glaubst, so gerne blind bleibst, dann tu es doch, ich will dich daran nicht hindern..

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@Locoloco77

Nenn es wie du willst... Ein "Gott" hat mit Vernunft, Wissen, Logik, Intelligenz und Wahrheit jedenfalls nichts zu tun - ganz einfach weil es ein ziemlich primitiver Erklärungsversuch ist,

Und wenn er gar kein Erklärungsversuch ist!?

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Die, an denen du dich orientierst, offenbar nicht.

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@DeutscherIdiot

Die, an denen du dich orientierst, offenbar nicht.

DU willst mit DEINER Rhetorik etwa beweisen, dass ich im Unrecht liege?

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Komplizierte Frage - einfache Antwort

Der Mensch ist des vorausschauenden Denkens mächtig, und findet sich nicht damit ab, dass mit dem Tod alles endet.

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