Paranormale Ereignisse?

8 Antworten

Habe vor ein paar Jahren etwas erlebt das mich bis heute nicht loslässt. Ich versuchs mal so gut es geht zu beschreiben:

Also,

ich war ungefähr 19 Jahre alt als ich mit einem Freund bei einer anderen Freundin übernachtet habe. Zu dieser Zeit war ich ein extrem skeptischer Mensch der nicht an übernatürliches glaubte. Wir nennen den Freund mal Tim und die andere Freundin Mara. Mara wollte noch ihre Tochter (ungefähr 3-4 Jahre alt) ins Bett bringen bevor sie wieder zu uns ins Zimmer neben an kommt. Es verging einige Zeit also meinte Tim er gehe jetzt Mara hohlen. Er machte das Licht im Zimmer aus damit ihre Tochter nicht aufwacht, ging aus dem Zimmer und versuchte Mara leise zu wecken. Bis auf ein paar wenige schwache Lichtquellen war es nun komplett dunkel in der Wohnung. Während Tim's Abwesenheit patrouillierte plötzlich ein schwarzer Schatten vor der Türe des Zimmers in dem ich mich befand, mehrmals hin und her. Ich dachte zuerst es war Tim, der etwas bestimmtes suchte. Ich habe versucht etwas zu erkennen und deshalb dort hin gestarrt. Doch auf einmal hatte ich das Gefühl, irgendjemand schleicht sich sehr langsam und leise an mich heran. Je näher es kam, desto sicherer war ich, dass leise Schritte auf mich zu kommen. Schwer zu erklären aber ich "spührte" eine art Präsenz. Ich wurde sehr unruhig und mein Köper fing an Adrenalin auszuschütten. Ich habe mich aufgerichtet und meine Augen aufgerissen in der Hoffnung etwas zu erkennen. Als es nur noch gefühlte zwei Armlängen von mir entfernt war, dachte ich mir: "Noch einen Schritt weiter und ich springe auf dich und werde mich verteidigen! Ich sehe dich zwar nicht aber das ist mir egal!" 

In exakt diesem Moment blieb es stehen und fing an laut und wütend zu atmen. Ich habe es klar und deutlich direkt vor mir gehört. Mein Herz schlug wie verrückt und ich war extrem angespannt. Nach einer kurzen Weile hörte das Atmen auf und mit den selben leisen und langsamen Schritten mit denen es in den Raum hineinkam, ging es wieder raus. Sekunden nach dem es aus dem Zimmer war kam Tim wieder rein, Türe zu und Licht an. Ganz normal als wäre nichts gewesen. Er schaute mich an und merkte sofort das etwas nicht stimmte und fragte nach. Ich sagte zu ihm, er solle aufhören mir einen Streich zu spielen und dass es nicht lustig sei. Er wusste von nichts und so wie er sich verhalten hat, glaubte ich es ihm fürs erste. Ich erzählte im was passiert war. Er war völlig unbeeindruckt und meinte nur so: "Erzähl das mal Mara wenn sie gleich kommt." Diese Reaktion fand ich schon seltsam. Dann kam Mara und ich erzählte es ihr völlig aufgewühlt. Sie war dabei total entspannt also hörte ich mittendrin auf zu erzählen und sagte: "Irgendwas sagt mir das ist nichts neues was ich dir gerade erzähle." Sie nickte zustimmend mit dem Kopf und meinte: "Ja das ist der 'Freund' von meiner Tochter..." Er hatte sogar einen Namen (den ich leider vergessen habe) war angeblich ungefähr 2 Meter groß und Mara's Tochter scheint ihn wohl regelmäßig wahrzunehmen. Das hat mein komplettes Weltbild und alles was ich über die Realität zu wissen schien in seinen Grundfesten erschüttert und ich habe dieses Erlebnis wochenlang verarbeiten müssen da es so prägend war. Ich hatte auch im Nachhinein erfahren das Mara's Mutter eine Nachfahre von Vagabunden war und sich auch mit Tarot-Karten auskannte. Immer wenn sie ärger mit Mara hatte "verfluchte" sie Mara. Was auch immer das bedeutet, aber vielleicht hängt das ja mit der Begegnung zusammen die ich an jenem Tag hatte. Ich bin seit dem nicht mehr der selbe. Für mich war das der Beweis, dass so etwas existieren MUSS, gerade weil ich es zuerst erlebt habe ohne etwas davon zu wissen und DANACH erst die Bestätigung bekam, dass es nicht nur Einbildung war. Ich habe öfter mal ähnliche seltsame Dinge erlebt aber da konnte ich mir eben nie sicher sein.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ständig. Das meiste davon würden wir als belanglos einstufen. Und auch "paranormal" ist eine Einstufung.

Das abgefahrenste war eine Schlafparalyse die in einem Traum angefangen hat und mich dann in eine "Halbreale", und "gefühlt doppelt reale" Situation geführt hat. Ich bin dabei einem halben Meter über dem Bett geschwebt und war bei vollem Bewusstsein. Düstere Inhalte.

Das meiste "paranormale", dass ich erlebe würde ich nicht als angenehm beschreiben.

Doch wo fängt das paranormale an und wo hört es auf? Gefühle von Liebe sind auch nicht normal.

Ich glaube daran, weil ich Überzeugendes darüber gehört/gelesen habe. Hätte ich es erlebt, müsste ich nicht mehr glauben; ich wüsste dann.

Paranormales sind für mich Dinge, die wir uns mit unseren fünf Sinnen nicht erklären können. Die Schwierigkeit besteht darin, Paranormales von einer Sinnestäuschung zu unterscheiden.

Gruß Matthias


Petra2025152 
Beitragsersteller
 26.09.2025, 08:50

Da gebe ich dir Recht

Danke Gruß zurück

Ja.

Aber ich bin der Meinung, das es nur Paranormale ist, weil wir die neuen physikalischen Grundlagen noch nicht kennen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – ich bin atheistischer Luziferianer

Kann es schon per Definition nicht geben. Jedes Ereignis, egal welcher Art, muß sich auch erklären lassen und wäre nicht paranormal. Aber Geister oder ähnliches gibt es nicht.


Saimen996  12.10.2025, 13:45

In der Wissenschaft gibt es einiges was sich nicht erklären lässt. Gibt es das dann auch nicht? Die Definition bedeutet eben, dass man es (noch) nicht erklären kann und solche Dinge gibt es sehr wohl. Man glaubt oft erst daran, wenn es einem selbst passiert weil es schwer bis gar nicht zu begreifen ist

Schwarzcore  12.10.2025, 13:59
@Saimen996

Es gibt nichts in der Wissenschaft das sich nicht erklären lässt Wie kommst Du darauf? Möglicherweise ist eine Erklärung noch nicht gefunden. Aber das ist etwas völlig anderes.

Saimen996  12.10.2025, 14:09
@Schwarzcore

Natürlich gibt es die, hä? Sowas weiß man halt XD

Hab meine Erfahrung hier geteilt. Vielleicht hast du ja eine Erklärung?