Nach Lüften trotzdem 50-60% Luftfeuchtigkeit?

5 Antworten

Aha, mit Schimmelbildung in Wohn- und Schlafzimmer. Das wirft dann ein ganz anderes Licht auf die Fragestellung.

Grundlage der Schimmelbildung ist immer Nahrung, Sauerstoff und ausreichende Feuchte an einer Oberfläche mit neutralem oder leicht säuerlichem ph-Wert. Die Sporen fliegen ständig in geringer Konzentration in der Luft umher und benötigen nur eine entsprechende Oberfläche zum auskeimen.

Ich vermute mal der Schimmel bildet sich an den Aussenwänden. Gerne wird hier das Argument des falschen Lüftens ins Feld geführt. Das ist aber nur der zweite Fehler. Die Hauptursache wird gerne übersehen.

Warum bildet sich der Schimmel gerade oft an den Aussenwänden? Klar, die sind oft kalt. Das wird auch schon vielfach festgestellt und bemängelt. Aber anstatt nun die Schlussfolgerung zu ziehen, die Wandoberfläche müsse wärmer werden, wird das Argument des falschen oder des unzureichenden Lüftens angeführt.

Nun, wenn der Schimmel an Innenwänden oder warmen Zimmerdecken gedeiht - oftmals in Badezimmern anzutreffen - dann ist die Lüftung in der Tat unzureichend. Es nützt bei luftdichten Fenstern leider nur wenig, direkt nach dem Duschen stoßzulüften, denn die Wände der Dusche haben noch Wassertropfen, das Handtuch ist nass und der Badteppich hat auch Wasser gespeichert, welches erst nach und nach an die Raumluft abgegeben wird.

So ist die Luft nach einer Stunde wieder ordentlich feucht im Bad und muss nochmals durch Stoßlüftung nach draussen entsort werden. Ich umging die Problematik in meiner letzten Mietwohnung erfolgreich durch die Entnahme von dem lose in eine Nut eingelegte Dichtung am Oberlicht des Fensters. Dadurch entstand eine leichte Permanentlüftung zur ständigen Feuchteabfuhr.

Wenn man an allen Fenstern in der Wohnung oben ca. 10cm Dichtgummi entfernt, so kann das schon zur deutlichen Senkung der Raumluftfeuchten beitragen. In meiner letzten Mietwohnung half diese Maßnahme den Schimmelwuchs dauerhaft zu stoppen.

Ansonsten muss man sich fragen, warum die "hohe" Luftfeuchte an den Aussenwänden zu Schimmel führt, jedoch nicht an den Innenwänden. Die Wände werden doch von der gleichen Luft bestrichen.

Gibt es Schimmel an der Aussenwand und nicht an der Innenwand in einem Raum, dann ist die "hohe" Luftfeuchte eben nur die zweite Ursache.

Die erste Ursache ist die unzulässig starke Luftauskühlung an der Aussenwandoberfläche, die zur Erhöhung der rel. Luftfeuchte im direkten Wandoberflächenkontakt führt.

Hierzu wird es nun notwendig einen genaueren Blick auf die Heizanlage zu werfen, denn die Heizanlage muss die Wohnräume ausreichend erwärmen können. Es können also durchaus bauliche Ursachen für die Schimelbildung vorliegen.

Heute werden Wohnungen gerne über möglichst kleine Kompaktheizkörper mit hoher Leistung beheizt, die jedoch konstruktionsbedingt einen hohen Warmluftanteil und nur einen geringen Anteil an Wärmestrahlung bieten. Die Krönung ist der Heizkörper Typ 33 mit ca. 80% Warmluftanteil und nur 20% Wärmestrahlung. Nicht wesenztlich besser ist der sehr gerne verbaute Typ 22 mit ca. 75% Warmluftanteil und nur 25% Wärmestrahlung.

Die Warmluft steigt zur Decke und kühlt dort an der Aussenwand ab. Nun beginnt sie abgekühlt nach unten zu sinken - im direkten Wandoberflächenkontakt. Dabei kühlt sie sich immer weiter aus und überträgt die spärlich mitgeführte Wärme an die Wandoberfläche zur Erwärmung dieser. Unten an der Wand gibt es kaum noch Wärme, um die Wandoberfläche zu erwärmen. Je stärker auch die Luft im Wandoberflächenkontakt aber auskühlt, um so höher wird die relative Feuchte.

Die Wandoberfläche übernimmt diesen Feuchtewert der direkt anliegenden Luftschicht durch Feuchteausgleich und nicht den Wert der allgemeinen Raumluftfeuchte. Deshalb ist es auch fast unwichtig den Wert der allgemeinen Raumluftfeuchte zu senken - der Wert der Luftfeuchte im direkten Wandoberflächenkontakt muss gesenkt werden.

Ab dauerhaften 70%rF im Wandoberflächenkontakt keimen bereits die ersten Schimmelsporenarten aus, ab 80%rF an der Wandoberfläche wächst der Schimmel. Bei ca. 95%rF lässt das Schimmelwachstum nach. Schimmel ist ja keine Wasserpflanze. Daher ist hier auch der Hinweis auf den Taupunkt, den viele geben, nicht richtig. Das Schimmelwachstum setzt deutlich vorher ein.

Über das Mollier-h-x-Diagramm lässt sich die Oberflächenfeuchte, bzw. die relative Luftfeuchte im Wandoberflächenkontakt ermitteln. Dazu benötigt man die Wandoberflächentemperatur mit dem IR-Thermometer gemessen und die Werte der Raumluftfeuchte und der Temperatur an einem Ort in der Raummitte gemessen. Mit den drei Werten kann man dann die Oberflächenfeuchte an der Wandoberfläche ermitteln, welche (im ruhendem System) der rel. Luftfeuchte der anliegenden Luftschicht entspricht.

Im Mollier-h-x-Diagramm lässt sich nun auch nachvollziehen, wie die Wandoberfläche abtrocknet, wenn die Wandoberflächentemperatur erhöht wird.

Um eine möglichst hohe Wandoberflächentemperatur zu erhalten, muss gleichmässig durchgeheizt werden. Jede kurzzeitige Temperaturabsenkung (z.B. wenn man zur Arbeit geht und die Heizung runter regelt) führt zu einer Auskühlung der Wand. Die in der Wand fehlende Wärmemenge wird von der Heizanlage beim Wiederanheizen durch verstärktes Heizen nachgeliefert, so dass kaum eine Einspareffekt zu verzeichnen ist. Ganz im Gegenteil. Durch die Auffeuchtung der Wand sinkt der Dämmwert, die Wand leitet die Wärme besser und die Heizkosten können durch die Nachtabsenkung und solche Spielereien sogar steigen.

Beim Wiederanheizen nach der Temperaturabsenkung wird vom Heizkörper schnell viel Warme Luft erzeugt, die sich mit Wohnraumfeuchte anreichern kann. Die Aussenwandoberfläche ist aber noch kalt, da sie Wand thermisch sehr träge ist. Die warme Luft kühlt sich nun an der kühleren Wandoberfläche besonders stark aus, was einen besonders starken Ansteig der relativen Feuchte im Wandoberflächenkontakt zur Folge hat. Die Wand wird durch die Temperaturabsenkung also unnötig aufgefeuchtet.

Das Schlaftzimmer nicht über andere Zimmer und die offene Tür mitheizen. Durch die offene Tür dringt feuchtwarme Luft der wärmeren Räume in das kühlere Schlafzimmer ein und die Luftfeuchte steigt an der noch kühleren Aussenwand stark an, so dass die Schimmelgefahr deutlich ansteigt. Jeden Raum mit dem eigenen Heizkörper erwärmen. Bei unterschiedlich stark beheizten Räumen die Tür stehts geschlossen halten, um einen Luftaustausch zu verhindern.

Bei den Kompaktheizkörpern Typ21, 22 und 33 kann es sehr sinnvoll sein, wenn die Konverktionsschlitze oben abgedeckt werden (das Gitter abdecken/zukleben). Dazu wird im Internet auch ein sogenannter "Heizdeckel" angeboten. Dadurch wird aus dem Heizkörper quasi ein Heizkörper Typ10. Die Gesamtheizleistung kann absinken, jedoch wird der Anteil an Wärmestrahlung von 30% (HK Typ21), 25% (HK Typ22), bzw. 20% (HK Typ33) auf ca. 55% (HK Typ10) erhöht.

Da die Wärmestrahlung deutlich besser die unteren Wandbereiche mit Wärme versorgt, kann eine Wandtrocknung einsetzen, die der Schimmelbildung entgegen wirkt. Da der Heizkörper nun weniger Warmluft erzeugt, wird das Thermostatventil länger offen gehalten, bzw. öffnet weiter, so dass der Heizkörper längere Zeit warm bleibt, bzw. insgesamt heißer wird.

Ansonsten helfen bauseitig Heizrohrschleifen oder Heizleisten unten vor den Aussenwänden sehr, das Problem in den Griff zu bekommen. Das ist jedoch in der Regel Sache des Eigentümers.

Warum sinkt die Raumluftfeuchte nach dem Lüften nicht weiter ab?

Im Winter kann man sich sehr trockene, fast wasserfreie Luft in das Zimmer lüften. Bei 0°C besitzt die Aussenluft maximal 4g Wasser pro Kubikmeter. 20 Grad warme Zimmerluft dagegen kann gute 17g Wasser je Kubikmeter tragen. Trotzdem gelingt es vielen nicht, die Raumluftfeuchte durch Stoßlüftung spürbar zu senken.

Die Ursache liegt in der eingespeicherten Feuchte in den Wänden durch Feuchteausgleich. Über Jahre hinweg bildete sich ein Gleichgewicht zwischen der Wandfeuchte und der Raumluftfeuchte, je nach Mieterverhalten und baulichen Gegebenheiten.

Der Vollziegelstein besteht zu etwa 77% seines Volumens aus gebranntem Ton und die restlichen 23% seines Volumens ist eingeschlossene Luft. Durch den Brennvorgang wurde die Restfeuchte aus dem Lehmrohling im Ofen heraus getrieben, wobei feine Kanäle (Kapillaren) im Ziegelstein zurück blieben.

In diesen Kapillaren sammelt sich wieder Feuchtigkeit an. Im Normalfall besitzt der Ziegel eine Feuchte von etwa 1%, was durch die Luftfeuchte der Umgebung bestimmt wird (Ausgleichsfeuchte).

Ist die Umgebung feuchter, so speichert der Ziegel diese Feuchte ein. Wird nun auch nur die Hälfte des Kapillarsystems des Ziegels mit Wasser gefüllt, so speichert ein Kubikmeter Ziegelmauerwerk etwa 100 Liter Wasser ein. Ein Kubikmeter Mauerwerk ist bei einer 40cm dicken Wand ein 2,5m hoher und 1m breiter Wandabschnitt.

Da die Raumluft pro Kubikmeter nur maximal 17g Luftfeuchte tragen kann, die eingelüftete Frischluft nun auch schon einige Gramm Wasser besitzt, kann man sich schnell ausrechnen, wie viele Lüftungsvorgänge nötig sind, um ein paar Liter Wasser aus den Wänden nach draussen zu lüften.

Daher ist bei der Stoßlüftung Disziplin gefordert und nach jedem kurzzeitigen Lüftungsvorgang braucht die Raumluft wieder etwas Zeit, um sich mit Feuchte anzureichern.

Wird zu lange gelüftet (ein Luftaustausch in etwa 3-5min reicht völlig aus), so kühlen die Wände unnötig aus und der Feuchteübergang von der kühlen Wandoberfläche zur Raumluft wird behindert oder gar verhindert.

Die Wand trocknet auch nur und ausschließlich über ihre Oberfläche ab. Dabei spielt die direkt anliegende Luftschicht die einzig entscheidene Rolle. Die anliegende Luftschicht muss möglichst trocken sein.

Eine möglichst große Feuchtedifferenz zwischen der oberflächennahen Luftschicht im Vergleich zur Oberflächenfeuchte der Wand beschleunigt die Vorgänge der Trocknung (wenn die Luft trockener ist, als die Oberflächenfeuchte), bzw. die große Feuchtedifferenz beschleunigt die Befeuchtung der Wand (wenn die anliegende Luftschicht feuchter, als die Wandoberflächenfeuchte ist).

Eine trockene Luftschicht an der Wandoberfläche erreicht man, wenn die anströmende Luft an der Wandoberfläche erwärmt wird, denn bei diesem Vorgang sinkt die rel. Luftfeuchte in der sich erwärmenden Luft ab.

Hier wären wir wieder beim positiven Effekt der Wärmestrahlung, denn die Wärmestrahlung erwärmt Oberflächen direkt und lässt die Luft kalt. Erst nachfolgend erwärmt sich die Luft an der wärmeren Oberfläche, wobei die Oberfläche nun getrocknet wird.

Wird mit viel Warmluft geheizt, kehren sich die Vorgänge an der Wandoberfläche um, die Wandoberfläche wird eher befeuchtet, als getrocknet. Da heutzutage viel mit Warmluft geheizt wird, braucht man sich also nicht über feuchte Wände und Schimmel in den Wohnungen wundern. Auch ist damit die Wandfeuchte und dementsprechend auch die Raumluftfeuchte direkt abhängig von dem verbauten Heizkörpern mit ihren bauart bedinten Anteilen an Warmluft und Wärmestrahlung.

Eine Umstellung der Heizung mit dem Ziel den Wärmestrahlungsanteil für den Wohnraum zu erhöhen ist also immer noch die sinnvollste Möglichkeit die Wandfeuchten und damit auch die Raumluftfeuchten zu senken und damit eine sinnvolle Möglichkeit der Schimmelvermeidung.

Leider liegt diese Möglichkeit in der Regel im Bereich des Vermieters/des Eigentümers und wird sehr oft nicht erkannt. Auch viele Gutachter sehen hier großzügig weg. Statt dessen wird auf dem Mieter rumgehackt, der seine teuer erwärmte Luft ständig zum Fenster rausjagen soll. Die verstärkte Lüftung der Räume ist also immer nur die zweite Wahl zur Schimmelvermeidung.

Mein Althaus ohne Wärmedämmung hat im übrigen Heizleisten bekommen für ein sehr gutes Wärmestrahlungsklima in den Räumen und im Winter habe ich regelmässig Luftfeuchten von unter 20%rF in den Räumen. Da gibt es praktisch keine Schimmelgefahr mehr.

Grüsse Onki73

PS: Sorry für den Roman, aber bei dem Thema kann ich mich einfach nicht kurz fassen. ;-)

Und bei den jetzigen Außentemperaturen ist es doch eigentlich egal, ob es draußen regnet (wobei wir nicht bei Regen lüften)

Da stellt sich nicht die Frage nach der Temperatur der Außenluft, sondern nach dem Wassergehalt.

Der kann ähnlich hoch oder höher sein als der der Raumluft.

Hygrometer bei 55-60%

Was kein problematischer Wert ist, zumal man sich bei preiswerten Geräten nicht sicher sein kann, wie genau die Messung ist.

Problematisch ist der Wert ohnehin nicht. Viel wichtiger wäre der Feuchtigkeitsgehalt in den Wänden.

Feuchtigkeit geht schnell in die Wände rein. Nur raus kommt sie kaum mehr. Sind die Wände durchfeuchtet, hilft alles Lüften nichts mehr.

In diesem Fall würde ich einen Luftentfeuchter kaufen (Mieten) und in die Wohnung stellen. Diese Geräte sind heute günstig in Baumärkten zu bekommen.

Diese Geräte trocknen die Luft im Raum und nachher zieht die trockene Luft die Feuchtigkeit aus der Wand. In ein paar Tagen wirst du viel besser wohnen.

Schimmel im Schlafzimmer hinter dem Bett

Hallo!

Ich wohne seit Oktober mit meinem Freund in einer Zwei-Zimmer-Wohnung. Gestern haben wir bemerkt, dass es im Schlafzimmer hinter dem Bett und in der Ecke neben dem Fenster schimmelt. Ich füge euch zwei Bilder hinzu, dass ihr euch ein Bild davon machen könnt.

Wir wurden schon von Besuchern darauf angesprochen, dass die Luftfeuchtigkeit bei uns ziemlich hoch sei. Daraufhin haben wir uns ein Gerät geholt, dass die Luftfeuchtigkeit anzeigt. Im Wohnzimmer war sie immer zwischen 50 und 60%. Wir haben gelesen, dass das noch im Rahmen ist und haben uns keine weiteren Gedanken darüber gemacht. Bis uns gestern der Schimmel im Schlafzimmer aufgefallen ist. Als wir dann das Gerät neben das Bett gestellt haben, haben wir bemerkt, dass hier die Luftfeuchtigkeit immer zwischen 60 und 70% liegt, und auch nach dem Lüften nur ganz kurz auf höchstens 50% sinkt.

Wir lüften täglich und unserer Meinung nach auch richtig (Stoßlüften). Die Wohnung haben wir seit dem ersten September, sind aber erst am ersten Oktober eingezogen. Das heißt, im ersten Monat haben wir nicht oft gelüftet, weil wir nur zweimal hier waren. Aber das kann ja nicht wirklich das Problem sein, oder?

Außerdem ist in der kompletten Wohnung durchgehend neuer Laminatboden verlegt. Vor ein paar Wochen haben wir bemerkt, dass der Laminat sich nach oben wölbt. Die Tür zum Schlafzimmer streift beim Öffnen auf dem Boden und im Flur hat man zeitweise richtig gemerkt, dass man absinkt wenn man auf eine bestimmte Stelle getreten ist. Im Flur hat sich das mittlerweile wieder einigermaßen gelegt aber die Schlafzimmertür streift noch immer. Das haben wir dem Vermieter auch schon mitgeteilt, der die Tür nun abschleifen möchte, dass sie nicht mehr streift, was aber eigentlich das Problem ja nicht behebt.

Außerdem sind unsere Fenster die meiste Zeit von innen nass. Vor allem morgens, da läuft richtig das Wasser runter.

Heute haben wir das mit dem Schimmel dem Vermieter mitgeteilt und warten nun darauf, dass er vorbei kommt und es sich anschaut. Er hat am Telefon noch gemeint, dass der Vormieter nie ein solches Problem hatte. Das können wir uns fast nicht vorstellen, weil der Schimmel ja in so kurzer Zeit gekommen ist, wir wohnen hier ja gerade erst seit drei Monaten. Da muss doch schon vorher irgendwas gewesen sein? Beim Einzug war die Wohnung top renoviert.

Wir wollten nun mal euren Rat einholen und wissen woher die hohe Luftfeuchtigkeit und der Schimmel kommen können, und was wir nun am besten machen? Es kann aber nicht vom falschen Lüften kommen, oder?

Außerdem hatten wir vor über Weihnachten drei Wochen wegzufahren, in der Zeit werden wir auch nicht täglich lüften können, was mir jetzt schon große Sorgen bereitet.

Vielen Dank schonmal für eure Antworten.

Liebe Grüße, Amira

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