Warum steigt die Luftfeuchtigkeit nach dem Lüften?

5 Antworten

Kalte Luft ist immer trockener als wärmere. Da es jetzt milder ist, ist die Luftfeuchte außen auch etwas höher. Das bedeutet: Man muss länger lüften als bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Die höchste Luftfeuchte haben wir in der Übergangszeit mit viel Regen und im Sommer bei Schwüle mit Gewitter. Die Lüftung muss zeitlich immer dem Wetter angepasst werden. Je kälter es außen ist, desto kürzer lüften. Je wärmer, desto länger. Im Sommer sollte man morgens und abends lüften wenn es kühler ist.

Hallo SegaFan81,

joh, wenn die Temperatur innen-außen nahezu gleich sind, die rel. Luftfeuchte draußen aber höher, holst Du durchs Lüften die Feuchte ins Haus, klar.

Ganz extrem ist das im Sommer bei gut isolierten Häusern und im Keller! Dann am besten nur in den fühesten Morgenstunden (4-6 Uhr) lüften, wenn die Nachtabkühlung besonders hoch ist. Gerade im Keller, dessen Wände relativ kühl sind schlägt sich sonst die Feuchtigkeit aus sommerlich schwüler Luft ab und es bildet sich langfristig Schimmel – selbst im Sommer!

Viel Spaß und Erfolg beim Heimwerken das Team von selbst.de

Wie kriege ich die Luftfeuchtigkeit denn dann aus dem Raum? Muss ich auf einen Luftentfeuchter zurückgreifen.

Und ist es normal, dass die Luftfeuchtigkeit in der Außenluft so hoch ist. Es hatte nicht geregnet und war höchstens 8/9 Grad.

Du solltest in dem betroffenen Raum vor allem mehr heizen, das alles liest sich so, als würdest Du das zu wenig tun...

Bei diesen Temperaturen und dem Wetter trägt die Außenluft schon eine Menge Wasser mit sich...

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Frage zu Schimmel und Luftfeuchtigkeit

Unser Vormieter hatte in dieser Wohnung im Schlafzimmer Schimmel, der Hausmeister versicherte mir aber das es am falschen Lüften lag, da ich den Hausmeister schon 20 Jahre kenne hab ich diesem vertraut und bin hier trotzdem eingezogen. Hab mir extra ein digitales Hygrometer gekauft und alle Möbel ausreichend von der Wand weg gestellt. Die Luftfeuchtigkeit in dem Raum liegt im moment immer zwischen 50-60%, wo es draussen wärmer war zwischen 30-40%. Was ich allerdings komische finde das jede Nacht die Luftfeuchte über 60% geht und mein Hygrometer alarm gibt, ist das normal? Man ließt ja auch immer das man Fenster nie dauerhaft gekippt haben sollte. Wenn ich das Fenster nachts aber offen lasse ist die Luftfeuchte wesentlich niedriger, woran liegt das? Also kann Fenster dauerhaft gekippt ja doch nicht so schlecht sein. Kann sich auch Schimmel bilden wenn das Hygrometer eigentlich normale Werte angezeigt hat? Man hat ja doch etwas bedenken wenn man von der Vorgeschichte weiß und ganz sicher fühlt man sich dann nie.

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Nach Lüften trotzdem 50-60% Luftfeuchtigkeit?

Hallo,

wir sind im Oktober umgezogen und oft ist es, dass nach dem Lüften trotzdem 50-60% Luftfeuchtigkeit herrschen. Ich kann mir das Ganze nicht erklären.

Es werden ALLE Fenster komplett geöffnet und der Wind haut uns die halbe Einrichtung um.

Es herrscht idR eine konstante Raumtemperatur von 20°C

Die Heizungen werden beim Lüften ausgeschaltet

Und bei den jetzigen Außentemperaturen ist es doch eigentlich egal, ob es draußen regnet (wobei wir nicht bei Regen lüften) und auch wenn die Luft nach dem Lüften wieder aufheizt, bleibt sie laut Hygrometer bei 55-60%. Also irgendwas kann da doch nicht stimmen.

Wir haben keine Pflanzen, Wäsche wird nicht getrocket und auch sonst gibt es eigentlich keine Quellen, die die Luftfeuchtigkeit so krass oben halten könnten.

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Wie kann ich bei Schimmelbefall in der Wohnung beweisen...

dass ich wirklich regelmäßig lüfte und ausreichend heize?

Ich habe mir ein Thermometer/Hygrometer gekauft und lüfte, sobald die Marke auf 60 Prozent Luftfeuchtigkeit geht. Davon abgesehen reiße ich jeden Morgen und jeden Abend sämtliche Fenster auf und stelle einen Küchenwecker auf 5 Minuten. Soll ich vielleicht ein Protokoll führen oder muss ich Zeugen aufweisen? Der Vermieter könnte doch einfach behaupten, ich lüfte nicht richtig.

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Was tun bei zu hoher Luftfeuchtigkeit innen und außen?

Ich bin mittlerweile echt ratlos. Wir wohnen seit etwas über einem Jahr in unserer Wohnung und fühlen uns hier auch sehr wohl, nur die hohe Luftfeuchtigkeit macht uns zu schaffen. Im letzten Winter hatten wir oft klitschnasse Fenster - mag sein, dass ich noch öfter hätte lüften sollen - zuvor hatte ich aber solche Probleme nie. Wir lüften in der Regel stoß - sofern möglich also mit Durchzug. Im Sommer ging es, dennoch lag die Luftfeuchtigkeit häufig bei 55% oder höher. Nun haben wir aber überall Hygrometer aufgestellt. Da sie in den letzten Tagen, Ende September, oft 70% oder gar höher anschlugen, habe ich mich nochmal belesen. Mit Hilfe der Werte der Luftfeuchtigkeit und Temperatur von außen gucke ich also nun, ob ich lüften sollte oder nicht. Aktuell ist die Luftfeuchtigkeit jedoch außen so hoch (oft über 90%) und der Temperaturunterschied innen und außen kaum vorhanden, dass die absolute Luftfeuchtigkeit letztlich innen wie außen gleich ist - sprich ich gar nicht durch Lüften die Feuchtigkeit senken kann. Da die Räume - Heizung ist noch nicht an - etwas über 20 Grad anzeigen, weiß ich also nicht was ich noch tun kann, außer einen elektrischen Luftentfeuchter zu holen. Ich frage mich auch, wie andere es schaffen z.B. bei diesen noch sehr angenehmen Temperaturen außen sowie der hohen Luftfeuchtigkeit dann auf Werte wie 50% und weniger zu kommen. Denn angenommen ich hätte diesen Wert würde ich mir ja bei jedem Lüften mehr Feuchtigkeit reinholen, wenn die Temperatur innen und außen ungefähr gleich ist und die Luftfeuchte außen über 90%. Oder habe ich einen Denkfehler?

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