Mutter zu einem Hund überreden (Malteser)?

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9 Antworten

Wenn du wirklich gefühlte 1000 Bücher gelesen hast, wüsstest  du auch das Hunde die ersten 5-6 Monate dauerhafte betreuuung benötigen. Wie willst du das bewerkstelligen? Wenn du 6-8 Stunden in der Schule bist? Ihr lebt in einem zwei Mann Haushalt, da wird die Mutter schließlich ja auch arbeiten gehen. Wer kümmert sich dann um den Welpen? Wer erzieht ihn? 

Gerade wenn es in der Anschaffung ein Welpe sein soll. 

Eltern überredet man nicht, sie müssen selber den innigen Wunsch nach einem Hund verspüren. Da sie ja auch die Verantwortung für das Tier haben und sämtliche Kosten tragen müssen. 

Sei es Futter , steuern und Tierarztbesuche. Sowas kostet und ein Hund kostet monatlich im Schnitt zwischen 100-150 Euro. Ein Kind von 15 Jahren kann da Schonmal garnichts tun außer etwas Taschengeld zusteuern. Tierarztrechnungen können, bei einer unverhofften Not Op bis in die Tausende gehen. Wer würde das zahlen? 

Was machst du wenn du später eine Ausbildung oder ein Studium beginnst? Sowas bringt meist Ortwechsel mit sich, da kann man sich nicht ewig Zeit lassen. Und Wohnungssuche mit Hund ist nicht sehr einfach. 

Tja und wenn alles prima läuft, was machst du dann? Wenn du 9-10 Stunden außer Haus bist (man berechne Pausen und hin und Rückfahrt mit ein) Bei einem Vollzeit Job? 

Auch bei einem Studium stehen Praktikas an auch wirst du täglich 6-8 Stunden dort verbringen. Und zum Semesterende wenn Klausuren und Prüfungen bevor stehen, bist du zusätzlich in der Uni und musst noch viele Stunden fürs lernen investieren. Ein Hund sollte Max.4-5 Stunden Alleinsein. Wenn er es über Monate hinweg gelernt hat. 

Ich hätte nie im Leben während meines Studiums einem Hund gerecht werden können. 

Wenig Einkommen, keine Zeit. 

Und ich finde es ja toll das du dich arrangierst und Nachbarn unterstützt mit Gassi gehen. Aber was willst du im Schadensfall machen? Als Sitter benötigst du eine Haftpflichtversicherung. Passiert was und der Gasthund verursacht einen Schaden bist du nicht abgesichert. Heißt deine Eltern müssen für den Schaden aufkommen. Und bei einem Personenschaden kann das bis In Millionenhöhe gehen. 

Ich würde niemals meinem Hund, obwohl er gut erzogen ist einem Kind anvertrauen? 

ich bin der Meinung du bist vollkommen uninformiert, und hast keinerlei Vorstellung vom täglichen Berufsalltag ebenso wie es abläuft bei einem Studium. Ist ja auch nicht verwerflich mit 15 Jahren weiß man sowas nicht. 

Warte mal lieber noch , Bau dir eine Zukunft auf und ein großes Geldpuffer. Ein Hund ist teuer , in der Anschaffung sowie bei den laufenden Kosten. 

Wie würdest du dich denn fühlen, wenn deine Mutter dich zu überreden versuchen würde, dass jemand bei euch einzieht, den du nicht leiden kannst?

Überreden und Tierhaltung ist nie gut, wenn ein Tier angeschafft wird, dann müssen es alle wollen und es ist ziemlich engstirnig (und auch egoistisch) von dir, das Nichtwollen deiner Mutter als "reine Sturheit" zu bezeichnen.

Ich bin der Meinung, dass es sehr unfair ist, jemanden partout zu etwas überreden zu wollen, was dieser nicht will. Vor allen Dingen, weil es sich hier um etwas handelt, was das Leben auf längere Zeit hin für diese Person "beeinträchtigen" wird. Deine Mutter denkt vielleicht auch an die Zeit, wenn du nicht mehr zur Schule gehst, sondern wegen Ausbildung weniger Freizeit haben wirst und demzufolge sie diejenige ist, die sich um den Hund kümmern muss. Oder der Hund sich möglicherweise mehr an deine Mutter anschließt als an dich und sie dann ein vierbeiniges Gefolge hat, welches sie gar nicht möchte.

Ich bin der Meinung, dass man in deinem Alter schon in der Lage sein sollte, auch ein bisschen auf die Bedürfnisse seiner Mitmenschen zu achten und zu respektieren, wenn sie anderer Meinung sind. Dann ist man nämlich auch in der Lage, einen Hund als eigenständiges Lebewesen zu sehen und nicht nur als "süßes Kuschelding", das so zu sein hat, wie man sich das vorstellt oder wie das in den gefühlten 1001 Büchern steht. Und mit 15 Jahren bist du ja auch nicht mehr so weit von der Volljährigkeit entfernt und dann steht einer eigenen Wohnung und eigenem Hund ja soweit auch nichts mehr entgegen - wenn du alles alleine finanzieren kannst und auch sicherstellen, dass du dem Hund dann ein "ordentliches zu Hause" bieten kannst - dann kann es eventuell nämlich auch der von dir bevorzugte "größere Hund" sein.

Also ich bin erst 13 und wünsche mir einen Hund (habe auch alles durchgelesen und im Tierheim geholfen) und ich akzeptiere einfach das meine Mutter zu Hause das sagen hat und ich schaffe mir dann erst später einen Hund an wenn ich ausziehe (außerdem würde ich dann 1 Jahr warten bis ich mir wirklich sicher bin das der Hund bei mir gut aufgehoben wäre)

Außerdem wollte ich auch einen Malteser anschaffen😊😍 (passen zu mir auch sehr gut)

Hast du an die Zukunft gedacht, wenn du mal ausziehst? Wo bleibt dann der Hund? Was macht der Hund derzeit, wenn du nicht daheim bist? Passt deine Mutter in dieser Zeit auf ihn auf? Dann bleibt er ihr wohl, denn dann ist sie seine erste Bezugsperson und das wird sie nicht wollen und ihn dann bei einem Auszug von ihr zu trennen, würde ich nicht machen.

Dass dich dein Vater unterstützt verwundert mich auch nicht. Da deine Eltern getrennt sind, will er sich einerseits dadurch deine Liebe erkaufen und andererseits deiner Mutter eins auswischen.

lleeennaaa 17.05.2017, 20:01

Ja, ich habe an alles, wirklich ALLES gedacht und es geht sich perfekt aus. Außerdem verstehen sich meine Eltern noch richtig gut deshalb glaube ich eher, dass es ihm nur egal ist da er nicht bei uns wohnt.

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sich einen Hund/ein Tier anzuschaffen, bedeutet, über ca. 15 Jahre hinweg auch die Verantwortung zu tragen. Und in Deinem Alter ist man leider zwangsläufig noch nicht in der Lage, eine solche Entscheidung zu treffen.

bedenke, dass sich Deine Interessen und Verpflichtungen ändern werden, an Urlaub etc. 

Du hast sicherlich nicht vor die nächsten 15 Jahre bei Deinen Eltern wohnen zu bleiben. Es könnte z. B. durch Deinen zukünftigen Beruf ein Wohnsitzwechsel auf Dich zukommen. 

nicht nur hier im Forum haben schon viele Menschen am eigenen Leib erlebt, wie schwierig es ist, mit Hund eine entsprechende Wohnung zu bekommen, und dann kommt oftmals hinzu, dass auch Nachbarn nicht sehr begeistert von (D)einer Hundehaltung sind.



lleeennaaa 17.05.2017, 20:25

Ich glaube nicht, dass man mit 15 nicht in der Lage ist eine solche Entscheidung zu treffen, immerhin gehe ich schon seit 4 Jahren fast jeden Tag mit mehr als einem Hund und wenn ihre Herrchen in den Urlaub fahren, sind sie schon mal länger als ein paar Wochen bei mir.  ich möchte nur endlich einen eigenen Hund. Deshalb... 

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abc93 17.05.2017, 20:35
@lleeennaaa

Und was machst du, wenn du in fünf bis sieben Jahren ausziehst und eine Ausbildung/Studium machst? Du kannst den Hund dann nicht acht Stunden am Tag alleine lassen, das wäre grausam. Dann bleibt er doch an deiner Mutter hängen. Und wenn sie ihn dann nicht hundertprozentig liebt und will, funktioniert das nicht mehr. 

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dogmama 17.05.2017, 20:35
@lleeennaaa

und wie hast du Dir das mit dem Finanziellen gedacht?

mit Deinem Taschengeld wirst Du da sicherlich nicht weit kommen.

Anschaffungspreis für einen Malteser liegt bei 1500 EUR. Zudem ist die Pflege dieser Hunde sehr aufwendig und ohne Hundefrisör kommt man damit oft gar nicht zurecht! Die Kosten hierfür sind auch nicht unerheblich. 

hinzu kommen: Hundesteuer, Futter, Versicherung, Tierarzt, Zubehör, Hundesitter (Urlaubszeit), Hundeschule usw. 

lies Dir diese Frage mal durch, sollte für Dich interessant sein:

https://www.gutefrage.net/frage/eltern-gehen-nicht-mit-dem-hund-raus?foundIn=unknown_listing

das ist wahrscheinlich auch mit ein Grund warum Deine Mutter keinen Hund möchte.

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In deinem Alter ist immer der falsche Zeitpunkt für einen Hund.

Du hast weder genügend Zeit noch Geld für einen Hund. Aber an deiner Mutter wird die ganze Verantwortung kleben bleiben und das will sie nicht.

Unvernünftig und uneinsichtig bist nur du.

Ich verstehe deinen Wunsch. Man muss in deinem Alter leider noch die Entscheidungen der Eltern respektieren, weil immer die Erwachsenen letzten Endes für die Dinge grade stehen müssen. Wenn der Hund was kaputt macht oder krank wird, wenn du Probleme hast mit ihm eine Beziehung aufzubauen usw. dann hängt es an deinen Eltern. Wenn jemand anderes sich über deinen Hund aufregt (es gibt immer mal motzige Menschen) und dich anzeigt, dann sind es deine Eltern, die haften. Also geht es nur, wenn die dazu bereit sind.

Vielleicht überzeugst du sie eher, wenn du ihnen zeigst, dass du auch ihre Meinung verstehst. Sag ihnen, dass dir bewusst ist, dass sie dann die wirkliche Verantwortung (aus der Sicht der Gesellschaft) über den Hund haben und nicht du. 

Wer zahlt die Steuer, die Tierarztrechnungen...das Futter? 

Tierarzt kann schweinisch Teuer werden.

Vielleicht hat deine Mutter das durchdacht und es völlig legitim wenn sie Nein sagt. Zumal ein Hund auch mal Auslauf ohne Leine brauch und nicht nur im Park geführt werden soll, meine Meinung 

lleeennaaa 17.05.2017, 20:22

1) Hat mein Vater beschlossen alle Kosten zu übernehmen.

2) nur weil wir keinen Garten haben, heißt das nicht, dass man nur mit Leine in Parks gehen muss. Ich wohne in Südtirol (Italien/extrem viele Berge usw wo man ohne Probleme hingehen kann) und es gibt auch in der Stadt viele Hundeparks wo man Hunde gehen lassen kann

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Hast Du den schon klären können, wer sich um den Hund kümmert, wenn Du in der Schule bzw. später einmal in der Ausbildung bist?

Eine Lösung (auch) dafür wäre sicherlich sehr hilfreich bei der Argumentation für den Hund.

lleeennaaa 17.05.2017, 20:01

Leider schon, hat nicht geholfen...

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lleeennaaa 17.05.2017, 20:19
@Andretta

Sie hat eigentlich gar keine richtigen Argumente, sie will glaube ich einfach keinen. Im Moment.

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Andretta 17.05.2017, 20:26
@lleeennaaa

Naja, am Ende müsste sie ja auch mit dem Hund zusammenleben und sie könnte ihn schließlich schlecht ignorieren.

Wann immer ich mit anderen Leuten und deren Haustieren zusammen gelebt habe, blieb auch immer eine gute Portion Aufgaben an mir hängen. Es ist schwierig, sich da zu entziehen.

Und bei allem Verständnis für Dich habe ich so gesehen schon auch Verständnis für jemanden, der Nein zum Hund sagt.

Wohnt denn Dein Pa weit weg? Oder könnte der Hund auch bei ihm leben?


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