Muss ich Angst vor einer Hölle haben?
Ich bin nicht gläubig und wüsste nicht für welche der vielen Religion ich mich entscheiden müsste, um nicht in die Hölle zu kommen.
Von den abrahamistischen Religionen gibt es 2 (Christentum und Islam) bei denen jeweils die eine von der anderen behauptet, sie sei korrupt und vom Teufel manipuliert sodass all ihre Anhänger in die Hölle/Dschahannam kommen, wenn sie nicht umkehren und auf Jesus/Mohammed hören.
Also kommen entweder Milliarden von Christen oder Milliarden von Moslems in die Hölle, bei beiden aber kommen sicher alle Anhänger der polytheistischen Religionen oder auch Anhänger des Buddhismus in die Hölle.
Sie sagen dann, dass sie sich bewusst gegen die Wahrheit entschieden haben, weil Gott sich bestimmt jedem irgendwie offenbart. Logischerweise sind die Anhänger des Hinduismus oder Buddhismus nun mal so ausgewaschen und selbst wenn sie beispielsweise mal etwas vom Christentum gehört haben, werden die allermeisten doch nicht einfach ihre bisherige Religion mit der sie groß geworden sind einfach so die Religion wechseln. Und diese Menschen sollen dann dafür nach dem Tod ewig im Höllenfeuer brennen weil es ihre Entscheidung war.
Gleichzeitig konvertieren Christen nicht zum Islam, obwohl ihnen dasselbe Argument entgegengebracht wird, und wenn die Christen am Ende falsch lagen, werden sie wohl zusammen mit Buddhisten und Hindus in der Hölle schmoren. Damit will ich zeigen, dass dieses Argument im Grunde unüberlegt ist.
Die Wissenschaft geht zurzeit weder von einer Hölle, noch von einem Jenseits aus.
Daher gelange ich argumentativ an das Ergebnis, dass ich keine Angst davor haben muss, oder?
10 Antworten
Nein, davor musst du keine Angst haben. Dein eigener Text zeigt ja nur allzu deutlich, dass auch die meisten Gläubigen sich nur in ihre eigene Religion einigeln und mindestens eine Höllendrohung verdrängen.
Sie sagen dann, dass sie sich bewusst gegen die Wahrheit entschieden haben, weil Gott sich bestimmt jedem irgendwie offenbart.
Das sagen sie vielleicht auch gerade deswegen, um sich selbst vorzumachen, dass jeder Irrtum ausgeschlossen sei, und dass man immer zu der wahren Religion finden würde, wenn man nur wolle.
Angst ist nie ein guter Wegbegleiter.
Wenn es sie geben sollte und bestimmt ist, dass du dort landest, landest du dort - unabhängig ob du Angst davor hast oder nicht.
Eventuell ist der richtige Weg, auf seine Intuition, sein Gewissen und seine innere Stimme zu hören und sich nicht vom Argumenten überzeugen zu lassen.
Dann findest du schon deinen weg
" Daher gelange ich argumentativ an das Ergebnis, dass ich keine Angst davor haben muss, oder? "
🙄 Deine Argumente scheinen dich selbst aber nicht zu überzeugen ( denn es sind keine Argumente sondern nur wirre Darstellungen und unbewiesene Behauptungen ), sonst würdest du nicht fragen, um durch dein " oder " dein " Ergebnis " anzuzweifeln. 🤔
Muss ich Angst vor einer Hölle haben?Müssen tust du nicht aber du tust es, unter anderem auch deshalb weil du gar nicht weißt was mit " Hölle " gemeint ist. Menschen haben in der Regel vor dem Angst was sie nicht kennen, somit ist deine Angst durchaus begründet.
Wenn wir all die Gräueltaten die auf dieser Welt geschehen sehen, dann kann man davon ausgehen das wir bereits in einer Art Hölle sind aus der es aber einen Ausweg gibt.
"Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. " Johannes 14.6
Jesus Christus ist der Weg der aus dieser Hölle führt. Wenn du ihn kennst und an ihn glaubst, musst du keine Angst vor der Hölle haben die darin besteht, ohne Gottes Barmherzigkeit und die Liebe in Jesus Christus erfahren zu haben leben zu müssen. Da kann die Hölle zu einem schrecklichen Ort werden den man so lange nicht verlassen wird, bis man durch Gottes Wahrheit davon erlöst wird indem man ihr glaubt. Der Tod wird uns davon nicht erlösen wie manche es glauben.
" Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. " Johannes 3.16
Ewiges Leben in der Gemeinschaft mit Gott ( Paradies ) oder ewiges Leben ohne die Gemeinschaft mit Gott ( Hölle ).
Die Hölle ist ein realer Zustand in dem man sich befindet wenn man Gottlos lebt, denn nur so sind diese Gräueltaten erklärbar mit denen sich Menschen selbst die Hölle auf Erden bereiten weil sie den wahren Gott der sie davon erlösen will nicht kennen sondern sich ihre eigenen Götter und Götzen machen und an sie glauben.
Ich kann dir empfehlen dich im Internet mal ausgiebig über den Begriff Hölle zu informieren und damit, was mit dem Paradies gemeint ist das Gott uns schenken will. Das Neue Testament ist ein wertvoller Wissenslieferant wo es um diese beiden Themen geht die dich so brennend und zu Recht interessieren, denn Gott will dich nicht in der Hölle, sondern in der Gemeinschaft mit ihm sehen.
LG
Das hebräische Wort „Scheol“ und das griechische Wort „Hades“ werden in einigen alten Bibelübersetzungen mit „Hölle“ wiedergegeben und beziehen sich im Grunde auf das Grab im allgemeinen Sinn. Das Grab steht gemäß der Bibel für einen Zustand der Nichtexistenz.Die Toten haben kein Bewusstsein und empfinden somit keinen Schmerz. „Es gibt weder Tun noch Planen noch Wissen noch Weisheit im Grab [„der Hölle“, Lutherbibel, 1905]“ (Prediger 9:10). In der Hölle sind keine Schmerzensschreie zu hören. Stattdessen heißt es in der Bibel: „Die Gottlosen müssen zu Schanden werden und schweigen in der Hölle“ (Psalm 31:18, Lutherbibel, 1912; Psalm 115:17).
Die Vorstellung, jemanden ewig zu quälen, ist Gott zuwider (Jeremia 32:35). Sie steht im Widerspruch zu der Aussage der Bibel: „Gott ist Liebe“ (1. Johannes 4:8). Gott möchte, dass wir ihm aus Liebe dienen, nicht aus Angst vor ewigen Qualen (Matthäus 22:36-38).Gute Menschen kamen in die Hölle. Die Bibeln, die das Wort „Hölle“ verwenden, deuten an, dass treue Männer wie Jakob oder Hiob davon ausgingen, in die Hölle zu kommen (1. Mose 37:35; Hiob 14:13). Sogar von Jesus Christus wird in diesen Bibeln gesagt, er sei in der Zeit zwischen seinem Tod und seiner Auferstehung in der Hölle gewesen (Apostelgeschichte 2:31, 32). Wenn diese Bibeln also von einer „Hölle“ sprechen, ist damit lediglich das Grab gemeint.
Ich habe keine Angst vor der Hölle, weil die Bibel lehrt, dass alle, die Jesus glauben und vertrauen, gerettet werden (vgl. Johannes 3,16 und JOhannes 5,24).
Dass die Bibel die Wahrheit sagt, ergibt sich für mich z. B. Aus den folgenden Gründen:
- Biblische Prophezeiungen und Vorhersagen beweisen Gott
- Zur Historizität der Auferstehung von Jesus Christus
- 332 Vorhersagen im Leben Jesu erfüllt
- Begründet Glauben: Kann ich der Bibel trauen?
Friedrich der Große fragte seinen gläubigen Reitergeneral von Zieten mal, wie er denn die Wahrheit der Bibel beweisen wolle. Von Zieten antwortete nur: "Die Juden, mein König, die Juden!"
Das ist erstaunlich, denn von Zieten konnte damals nur feststellen, dass die Juden, wie von der Bibel vorhergesagt, in viele Länder zerstreut wurden und ihre nationale Identität über so lange Zeit erhalten haben.
Heute können wir feststellen, dass noch viel mehr biblische Prophetie für das Volk Israel erfüllt wurde: Die Juden wurden wieder im angestammten Land gesammelt; diese Sammlung geschah aus vielen Ländern; die meisten nach Israel zurückkehrenden Juden glauben nicht an Jesus als ihren Herrn und Messias; die Staatsgründung erfolgt plötzlich und unter ständigen Konflikten mit den Nachbarstaaten; das Land beginnt nach der Ankunft der Juden aufzublühen.
All das beobachten wir direkt vor unseren Augen. Das sind weder Logikfehler noch ungenaue Prophezeiungen oder gar sich selbst erfüllende Prophezeiungen. Christen haben schon im 18. und 19. Jahrhundert gesagt, dass sich diese Dinge erfüllen würden, eben weil es in der Bibel steht.
Empfehlenswert ist auch dieser Artikel: Ist die Bibel wirklich Gottes Wort?
Deshalb bin ich fest davon überzeugt, dass es Gott gefallen hat, sich uns gerade in der Bibel zu offenbaren und nicht woanders...
Und darum habe ich keine Angst vor der Hölle!