Müssen auch Fische "pinkeln"? .. und können sie auch schwitzen?

3 Antworten

Oh je! Um Eure Aussagen zu überprüfen, sitze ich jetzt noch länger vor dem Aquarium herum! Ich dachte,die "Illusionskiste" (=Fernseher) wäre nur eine Erfindung für Menschen,für Katzen gibts das also auch! Soll ich dabei gleich auch noch ermitteln, wie die Fische küssen? ;-)))

Fische sind wechselwarme Tiere, gleichen sich also der Außentemperatur an und können demnach nicht schwitzen. Ob sie pinkeln weiß ich nicht, aber großes Geschäft machen sie - das habe ich shcon mit eigenen Augen gesehen

Ah - sie können doch pinkeln. Hier steht es zumindest: http://www.br-online.de/kinder/fragen-verstehen/wissen/2003/00410/

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@Brynhild

...das ist manchmal soo süß, hier zu lesen! ;-)) Musste gerade echt schmunzeln... DHHH :-)

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@engelhaar

Bin halt superschnell im Googeln ;) Ist aber eine süße Seite.

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@Brynhild

Also..Danke für den Tip. "pinkeln" tun alle Fische, das wissen wir jetzt. ...und was ist mit schwitzen ???

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@Brynhild

Gerade weil die Seite so toll war, hatte ich mich ein bisschen festgelesen, es sei Dir gegönnt ;-)

Fürs schwitzen müssen wir wohl noch ein bisschen weitergoogeln

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@sunpoint

Habe ich doch oben geschrieben. lach Sie sind wechselwarm und passen ihre Körpertemperatur der Umgebung an. Deshalb brauchen sie keine Schweißdrüsen und können so auch nicht schwitzen.

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So wird es hier erklärt:

:-D

http://www.br-online.de/kinder/fragen-verstehen/wissen/2003/00410/

Wenn Fische Durst haben, dann machen sie einfach den Mund auf trinken. Wenn sie dann danach irgendwann einmal pieseln müssen, dann machen sie einfach ins Wasser rein. Das ist bei allen Fischen gleich. Einen Unterschied gibt es bei der Art des Pipi, denn Süßwasserfische pinkeln nämlich keinen Urin, also Pipi, sondern nur Wasser. Salzwasserfische dagegen pinkeln ganz normal, so wie auch die Menschen, gelben Urin, der auch ein bisschen stinkt.

Warum das Süßwasserfischen anders ist? Weil Süßwasserfische im Süßwasser schwimmen und Salzwasserfische im Salzwasser.


Wikipedia ist da schon etwas wissenschaftlicher zugange:

Das Ausscheidungsorgan der Fische ist eine modifizierte Urniere, Opisthonephros genannt. Die Urniere tritt bei Säugetieren nur vorübergehend beim Embryo auf. Das Nephron der Fische besitzt keine Henle-Schleife, die zur Konzentration des Urins benötigt wird. Deshalb können sie keinen hyperosmolaren Harn (größere Konzentration an gelösten Stoffen als im Blutplasma) produzieren. Bei einigen Fischarten (beispielsweise Seenadeln, Seeteufel, Austernfisch) sind nicht einmal Nierenkörperchen ausgebildet (aglomeruläre Niere), bei ihnen entsteht der Harn demnach nicht durch Ultrafiltration, sondern durch Sekretions- und Diffusionsvorgänge in den Nierenkanälchen.

Die Funktion und Zusammensetzung des Urins ist abhängig vom Lebensraum. Bei Süßwasserfischen wird viel Urin gebildet und dient vor allem der Eliminierung von überschüssigem Wasser. Elektrolyte kommen bei Süßwasserfischen nie im Überschuss vor, im Gegenteil, hier erfolgt eine aktive Aufnahme von einwertigen Ionen über das Epithel der Kiemen. Bei Meeresfischen sind dagegen die Verhältnisse umgekehrt. Bei ihnen wird nur wenig und im Vergleich zum Blut isoosmotischer Urin gebildet. Durch das Leben im Salzwasser sind Elektrolyte bei ihnen stets im Überschuss vorhanden, ihre Eliminierung erfolgt aber nicht über den Urin, sondern über die Rektaldrüsen (Knorpelfische) oder das Epithel der Kiemen (Knochenfische). Der Harn dient bei Meeresfischen also nicht der Osmoregulation, sondern nur der Ausscheidung zweiwertiger Ionen (wie Mg2+) und von überschüssigem Stickstoff. Interessant sind die Verhältnisse bei Wanderfischen (anadrome und katadrome Fische), die einen Teil des Lebens in Süß-, den anderen in Salzwasser verbringen. Hier kann über Hormone die Richtung des Elektrolytaustauschs in den Kiemen umgeschaltet werden: Durch Kortisol wird zur Anpassung an Salzwasser die Abgabe einwertiger Ionen, über Prolaktin deren Aufnahme zur Anpassung an Süßwasser ausgelöst.

Die Stickstoffverbindungen werden bei Knochenfischen zumeist als Ammoniak (Ammoniotelie) direkt über die Kiemen, bei einigen anderen Fischen, insbesondere bei den Knorpelfischen, auch als Harnstoff (Ureotelie) ausgeschieden. Zum Teil wird Stickstoff auch als Guanin in die Schuppen eingelagert, welches ihnen den metallischen Glanz verleiht.

Eine Harnblase und Harnröhre fehlt den Fischen, die Harnleiter münden in den Enddarm.

:-D

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