Zeigt lachen Unsicherheit (Opfer, Angst)?

Die Sache hier erfordert etwas mehr als nur Schubladen denken (schwarz/weiß). Prinzipell sage ich nicht das Lachen gestört sein muss. Aber was ist mit Menschen, die lachen, wo es keinen Grund für gibt? Wenn der Gegenüber sich fragt was das lachen zu bedeuten hat - weil kein Grund für das Lachen erkannt wird? Lacht man nicht auch aus Schmerz, Unsicherheit, Angst etc.?

Gestern in einer Knastreportage, wurde von einem Insassen gesagt, lachen würde im Knast als Schwäche gewertet. Man sollte sein Lachen nicht jedem zeigen. Lachen ist ja eigentlich was schönes aber es kommt auf die WERTUNG an, habe ich entnommen.

Wer die Prostetuirte Lisa Müller kennt und ihre Interviews gesehen hat, weiß das sie sehr viel lacht. In den Kommentaren wurde deswegen erwähnt, ihre Vergangenheit kann da ja nicht so schlimm gewesen sein...hahaha

Andere wiederum sind der Meinung, sie ist zerbrechlich, gebrochen und schön wie eine Porzellanpuppe. Das lachen wäre zwar schön, aber jenseits der Realität.

Es gibt auch Situation da lache ich und das Gegenüber, kann nicht einorden, weswegen .Insbesondere wenn man über schlimme Dinge spricht. Oder man lacht, redet aber über Dinge, die nicht groß zum lachen sind und das Gegenübet teilt einen mit, nicht Ernst genommen zu werden.

Hat man denn nur weil man lacht, keine Berechtigung Ernst genommen zu werden?

Wer im Knast den falschen anlacht, wird nicht für Ernst genommen?

Wäre es besser sein wahres innerliches preis zu geben und nur noch zu weinen, weil der Schmerz unerträglich ist?

Wenn man nicht lacht, welches Ventil sollte man, dann nutzen? Es würde nichts mehr bleiben, was die Unsicherheit ünerspielen zu könnte. Hahaha

Eine gebrochene Seele die lacht. Hahaha

Gibt das alles zu tiefe Einblicke die Psyche? Hihihi :-D

Und andere Menschen wiederum, nehnem das lachen Anderer nicht einmal mehr war. Es ist da, aber irgendwie auch nicht. Und dann gibt es die Sorte von Menschen, die nicht mehr lachen können.

Naja, versteht jemand die psychologischen Hintergründe?

Danke, an die Leute, die die Frage wirklich für ERNST nehmen. Muhaha

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Das Lachen ist eine sogenannte "Übersprungshandlung" (bzw.: es kann zu einer solchen werden - immer dann, wenn Lachen im Grunde nicht zu der jeweilig ernsten/bedrohlichen Gesprächssituation passt).

Das geschieht quasi reflexartig; und dieses Phänomen als solches lässt sich -dann natürlich in anderer Form- oft unter Tieren beobachten. Zum Beispiel gähnen Hunde gerne mal in für sie bedrohlichen Situationen; auf das Gegenüber wiederum hat das eine Art "beschwichtigenden" Effekt, es entschärft die Situation. Lässt sich wunderbar auch auf den Menschen übertragen...

Hier steht noch bisschen mehr: http://www.daswissensblog.de/die-uebersprungshandlung-wenn-die-entscheidung-schwer-faellt/

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Im Grunde erschließt sich die Antwort doch nahezu von allein, wenn man sich nur ´n bisschen in die Thematik hinein begibt; insofern kann ich das genervte Augenrollen (beim Kommentar in Richtung @murksi) nicht so wirklich nachvollziehen...

Aber gebe trotzdem gerne mal meine kurze Einschätzung dazu ab:

Der Wochenplan ist zunächst mal eine Unterrichtsform; und als solche sozusagen der "methodische Überbau", in welchem sich der Unterricht vollzieht.

Und die Stationsarbeit (wahlweise Projektarbeit, Freiarbeit etc.) wiederum ist Bestandteil des "Methodenpools", dessen man sich bedient, wenn es um die Umsetzung besagten Wochenplans geht.

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Nach meinem Empfinden liegt die Antwort dafür doch eigentlich auf der Hand...

Auf was sonst (wenn nicht auf vorangegangener Beobachtung) sollte sich denn dein zukünftiges Handeln ableiten!? Das ist doch die Grundlage für alle weiteren Schritte; und zunächst einmal für das Aufstellen von Hypothesen: Du nimmst wahr, beschreibst und entwickelst schlussendlich ein Handlungskonzept - in eben dieser Reihenfolge.

Dabei hört es sich leichter an, als es tatsächlich ist. Denn die Kunst (!) bei alledem liegt in einer Betrachtung, welche möglichst wertfrei bleiben sollte. Und das wiederum fällt zu Beginn nicht ganz leicht, will durchaus "geübt" sein.

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Gemeint ist eine Reflexion (ganz gut, sich dieses "x" zu merken; so viele machen das immer wieder falsch ;-)).

Lies dir diesen Text hier mal durch; danach sollte um einiges klarer sein, was damit gemeint ist (und wie man entsprechend das Schreiben angeht)...

http://www.anleitung-zum-schreiben.de/texte-schreiben/reflexion-schreiben/

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Das Nachbauen von berühmten Gebäuden ist (abgesehen davon, dass es für die Kinder viel zu abstrakt und damit ohnehin auch viel zu schwierig wäre) schlichtweg auch nicht zielbringend für deine Aufgabenstellung hier; es geht ja ums Freispiel, welches per se schon mal zweckentbunden ist. Mit derlei Bildern hingegen würdest du ein Ziel schon vorgeben, beziehungsweise: bestimmte Ergebnisse erwarten...

Was du grundsätzlich machen könntest, wäre die Veränderung/Erweiterung des Raumes (sprich: der Bauecke, in der die Kinder sich aufhalten) sowie der Materialien; mir fallen da z.B. Podeste eine oder verschiedene Untergründe (Matten, Teppiche), mit denen die Kinder hantieren können. Und man könnte das "Baumaterial" (sprich: die Bausteine) ergänzen. Gerne vielleicht auch mit Dingen, die sich erst einmal so gar nicht dafür anbieten würden (Tücher, Klamotten, Küchenutensilien... was auch immer).

Und dann wird man sich höchstwahrscheinlich schon sehr bald wundern, was die Lütten damit so alles anfangen können... :-)

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Ich weiß, dass es ungewohnt sein kann und fast schon so etwas wie "Mut" erfordert, sich von irgendwelchen Planungen, Vorgaben und Erwartungen mal möglichst frei zu machen.

Aber je öfter man die Kinder einfach mal machen lässt (und sich stattdessen ganz in die Beobachterrolle begibt), ergeben sich daraus immer wieder  neue Aspekte und Einsichten (in das, was für das jeweilige Kind gerade von Bedeutung ist; denn das zeigt sich in jedem Kinderspiel). Und in der Summe erwachsen aus alledem dann wiederum neue Impulse und Inhalte.      

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Jeder Mensch drückt (unbewusst) über seinen Körper, seine Bewegung (und somit auch: über seine Gangart, natürlich) gleichzeitig seine innere Befindlichkeit aus.

Es gibt die unterschiedlichsten Arten aufzutreten; z.B. etwa mit Druck, durch Vorschieben des Beckens/des Körpers, federnd, auf Zehenspitzen etc... Und bei Kindern ist der "Zehenspitzengang" beispielsweise Ausdruck dafür, dass es noch keine rechte "Bodenhaftung" gibt, im übertragenen Sinne.

Es kann sein, dass durch eine (neurologische) Blockade im Kindesalter das Bewegungsverhalten, und dadurch wieder das Bewegungsmuster beeinflusst wurde; und in der Summe könnte sich dann so eine generelle Verhaltensproblematik ergeben und manifestieren, wie du sie hier beschreibst.

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Es gibt da einen Fachbereich, die sog. "Verstehende Psychomotorik/Motologie" der sich mit diesen (und ähnlichen) Dingen beschäftigt.

Wende dich doch einfach erst einmal an eine gute Ergotherapiepraxis in deiner Nähe; vielleicht kann man dich dort schon weiter beraten. Und ansonsten würde ich mich mal erkundigen und recherchieren unter dem Begriff "Evolutionspädagogik". Als alternative Möglichkeit (um etwaige Blockaden zu lösen) fällt mir noch die Kineosologie ein; dafür finden sich auch immer diverse Anbieter/Therapeuten. Im Vorfeld würde ich mich demnach immer bisschen umhören, wer da mit wem unter Umständen schon mal gute Erfahrungen gemacht hat....

"Zu spät" ist es nie! :-)

Viel Erfolg wünsch ich dir!  

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Zu den kognitiven Fähigkeiten gehören im weitesten Sinne alle Angebote betreffend der Wahrnehmungsbereiche (bzw.: deren Verarbeitung). Zudem alles, was eine eigenständige problemlösende Herangehensweise, ein kreatives Denken und Planen (sowie ein entsprechendes Maß an Aufmerksamkeitsvermögen genau dafür) erfordert. Einzelne Handlungsschritte und Strategien entwickeln, all so etwas...

Und da das kindliche "Lernen" sich ganz grundsätzlich (!) über spielerisches (!) Handeln in Verbindung mit einer positiven Erfahrung (sprich: der Freude am eigenen Tun!) vollzieht, wage ich mal zu bezweifeln, dass allein aus dem einmaligen Verbinden zweier Zeichnungen auf einem Blatt so etwas wie das von dir Gewünschte/Geplante resultiert.

Für mich jedenfalls lässt sich da wenig Spielerisches / Experimentelles erkennen. Zumal auch das Ergebnis (inklusive dem "Lösungsweg", nämlich: dem Nachfahren der Linien) ja schon extrem vorgegeben ist - insofern ist obendrein der Aufforderungscharakter, sich kreativ mit dieser Aufgabe auseinandersetzen zu können (ggf. auch mehr als nur einen Lösungsansatz zu entwickeln) kaum bis gar nicht vorhanden.    

"Wahres Spielen" hingegen ist für Kinder der Weg schlechthin, sich mit ihrer Umwelt auseinandersetzen; das Spiel ist quasi "die Brücke" zwischen der eigenen Innenwelt und der sie umgebenden Außenwelt. Und nur übers Spielen kann sich so etwas wie eine "Integration" dessen (oder anders ausgedrückt: eine Art "Lerneffekt") einstellen. 

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In welchem Rahmen (Praktikum!? Ausbildung!?) beschäftigst du dich denn da mit den Kindern!? Interessant und sinnvoll wäre es ja, sich mit den unterschiedlichen Entwicklungsbereichen eingehender zu beschäftigen, noch bevor man irgendwelche Angebote (dann doch relativ ins Blaue und aufs Geratewohl hinein) ausarbeitet.

Und nochmal speziell zu deiner Frage, was denn dieses besagte Din-A 3-Blatt für eine Aufgabenstellung beinhaltet: Ich würde darin (neben dem feinmotorischen Aspekt sowie der Auge-Hand-Koordination - steht hier bereits) noch am ehesten erkennen, dass es sich um eine Übung zur Raum-Lage-Wahrnehmung/Orientierung handelt; damit streifst du immerhin den Bereich "kognitive Leistung" - sehr viel mehr aber auch nicht....

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Seltsam irgendwie, dass du bislang nichts gefunden hast; allein das hier (was mir persönlich auch sehr schlüssig erscheint) findet sich recht schnell:

http://www.wh.uni-heidelberg.de/index.php/de/max-kade/heimzeitung-max-kade/ws-2009-10/68-paedagogik-erziehungswissenschaften

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Wenn du unter dem Schlagwort "Gruppendynamische Spiele" ein bisschen googelst, dann findet sich sowas zuhauf (was davon dann wiederum wirklich passend ist, für deine ganz spezielle Gruppe/deren Zusammensetzung, lässt sich ja nur individuell sagen).

Hier zum Beispiel ist mal was:

 http://www.spielewiki.org/wiki/Gruppendynamische_Spiele 

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Derlei findest du, wenn du bei Google mal unter "Symbolik" (und dann jeweils ergänzt, mit z.B. "Olivenbaum") suchst.

Für eben den wirst du beispielsweise dieses hier lesen können:

Spirituelle Bedeutung:

Das edel und anmutig wirkende Gehölz ist ein Symbol für Frieden (Taube mit Olivenzweig) und Wohlstand, Weisheit, Erfolg, Auszeichnung, Ehre und Würde. Laut keltischem Baumhoroskop sind Menschen, die im Zeichen des Olivenbaums geboren sind, bescheidene und geduldige Zeitgenossen, die wegen ihrer Besonnenheit gerne konsultiert werden. Ölbäume können zum Kraft-Baum werden für Personen, denen es an Erdung, Vertrauen, Beständigkeit und Gelassenheit mangelt. Sie fördern die Individualität und können dabei helfen, sich selbst zu finden, alle Anlagen auszuleben und eine starke Persönlichkeit zu werden. Mit ihrer warmen, robusten und unverwüstlichen Ausstrahlung schenken sie frischen Mut, Lebensfreude und Lebensenergie. Außerdem stärken sie die Verwurzelung, den Bezug zu den Ahnen und den Zugang zu den inneren Kraftquellen. (http://www.everyday-feng-shui.de/feng-shui-news/der-olivenbaum-wesen-und-bedeutung/)

Und für den Pinienbaum gilt:

Symbol der Auferstehung

Die Frucht des Baumes gilt als Zeichen der Auferstehung und Unsterblichkeit. Das Symbol entstammt dem ägyptischen Isiskult (..). Die Christen übernahmen das Symbol und deuteten die Pinie als den Lebensbaum. (http://www.kath.de/kurs/symbole/pinie.php)



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"Der lange Winter am Ende der Welt" von Julie Harris...

http://www.lovelybooks.de/autor/Julie-Harris/Der-lange-Winter-am-Ende-der-Welt-53511565-w/

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Bei der von dir ausgezeichneten Antwort, lieber Fragesteller, steht sinngemäß, dass es schlussendlich (sprich am Ergebnis - hier: bestehendem Rassismus) keinen Unterschied machen würde, wenn man einen Menschen nun als "Farbigen" und nicht als "Neger" bezeichnet.

Für mein Empfinden stimmt das so nicht.

Sprache ist für mich -im besten Falle- ein sehr fein austariertes Instrument für den eigenen Ausdruck, und somit natürlich: auch für die eigene Haltung den Dingen in dieser Welt gegenüber.

Allein das Benutzen eines Begriffs, der sich von den "landläufig und althergebrachten" verwendeten Begriffen abhebt, diese ggf. sogar ersetzt (Flüchtlinge ---> Geflüchtete), signalisiert für mich daher, dass sich da offenbar jemand inhaltlich mit einer Sache auch eingehender befasst hat. Und sowohl in der Lage ist, die Flüchtlingsfrage etwas differenzierter zu betrachten, als sie auch mit einer angemessenen Begrifflichkeit zu belegen.

Wenn man nur ein einigermaßen gutes Gespür für Sprache hat, dann dürfte einem eigentlich nicht entgehen, dass bei dem Wort "Flüchtling" beispielsweise lediglich die Tatsache der Flucht selbst umschrieben ist; losgelöst von allen begleitenden Umständen, Gründen etc. Sehr eindimensional sozusagen wirkt diese Betrachtungsweise auf mich.

Der Begriff des "Geflüchteten" umfasst hingegen auch das "geflohen SEIN, obendrein VOR etwas/jemandem" ! Da hat also jemand aus eigener Kraft einen Weg hinter sich gebracht, und augenscheinlich dies auch nicht grundlos... Die Aussage hier ist inhaltlich demnach sehr viel weitreichender und auch nuancierter (!) als bei dem obigen Begriff des "Flüchtlings".  

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Es lohnt sich also durchaus, so manch verwendetem Begriff im Einzelfall mal ein bisschen nachzuspüren. Um sich so seiner Wirkung etwas deutlicher bewusst zu werden, sich eben diese zu vergegenwärtigen.         

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