Ich denke, wichtig ist vor allem (und gerade auch in diesem besagten Kontext), dass man nicht "auf etwas macht" - sondern vor allem sich selbst treu bleibt.

Wenn man also üblicherweise eher weniger der fröhliche Spaßmacher ist, dann kann so eine etwas mehr-gewollt-als-gekonnte Präsentation ziemlich seltsam rüberkommen; nur um einen möglichst guten Eindruck also zu machen, dürfte das demnach dann weniger taugen.

Wobei ich schon finde, dass ein kleines Augenzwinkern hier und da der gebotenen, grundsätzlichen Ernsthaftigkeit ja keinen Abbruch tut; finde die Goldene Mitte, wäre also meine Empfehlung. Und bleib´ ansonsten ruhig bei deinem Bauchgefühl, das ist meistens nicht so ganz verkehrt...

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In erster Linie bist du 14 Jahre alt. Und allein aufgrund dessen derzeit mit "mehreren Gesichtern" in der Welt unterwegs; was heißt, du lernst dich genau jetzt mit all deinen unterschiedlichen Facetten erst kennen, beobachtest dich (sowie die anderen um dich herum) sehr genau. Allein das -die Fähigkeit des Beobachtens- ist übrigens etwas sehr Wertvolles. Und längst nicht jedem gegeben.

Eine deiner weiteren ganz wesentlichen Eigenschaften ist offenbar, dass du grundsätzlich den Menschen zugewandt bist, vertrauensvoll und freundlich auf sie zugehst; vor allem "das Gute" in ihnen zu sehen/zu erkennen bereit bist. Für mich hört sich das sehr sympathisch (weil: empathisch) an; ich kann mir gut vorstellen, dass man dich für diese Art sehr schätzt und mag. :)

Dann bist du noch zusätzlich vermutlich sehr sensibel; und reagierst einfach auf das, was von Außen auf dich einwirkt. Wiederum jeweils sehr unterschiedlich; aber auch das liegt vielmehr in der Natur der Sache (bzw.: in deiner Natur).

Was ich sagen möchte: Es ist gar nicht so wichtig, ob sich das, wie du bist, in ein Wort (wie extro- oder introvertiert) "bündeln" lässt. Und es würde dich ggf. darauf sogar reduzieren, dich all deine anderen wunderbaren Eigenschaften gar nicht mehr als solche anerkennen lassen - was sehr schade wäre.

Zwar kann ich verstehen, dass es den Wunsch gibt, sich über so einen Begriff besser definieren zu können, damit zu identifizieren auch. Aber erst einmal würde ich mich doch daran erfreuen, dass du all das (!), was du da beschreibst, in dir trägst! Das ist ein großer Schatz. Und dass du darüber hinaus bereits willens und fähig bist, diese Facetten so erkannt zu haben! Dir selbst (sowie anderen) diese Fragen über dich zu stellen, als wichtig erachtest! Das allein sagt sehr viel mehr über dich aus, als ein Begriff wie "introvertiert".

Überlass´ dieses "Etikettieren" doch ruhig erst einmal anderen. ;) Und dann siehst du weiter...

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Was kommt nach dem Tod - Erfahrungen mit dem Tod?

Hallo zusammen,

ich weiß, dass keiner wissen kann, was nach dem Tod passiert. Ich würde dennoch gerne wissen wollen, was ihr denn vermutet.

Mein Opa starb vor 3 Tagen im Alter von 81 Jahren im Krankenhaus. Er war immer putzmunter, hatte aber viele Vorerkrankungen (Diabetis, Schlaganfälle, Herzinfarkt). Einmal, das war vor ca. 15 Jahren, da war meine Mutter gerade mit mir schwanger, hatte mein Opa im Winter einen plötzlichen Herzstillstand, nur beim Schneemaschinen herausfahren. Gut, dass meine Eltern direkt daneben standen und es bemerkten, denn sonst wäre er damals schon gestorben. Mein Vater kannte sich damit aus, weil er beim Sanitärsdienst eine gute Zeit lang war, da er nicht zur Bundeswehr wollte und das als wichtig empfand Menschen zu helfen. Er hat ihn fest auf die Brust geschlagen, bis er Lebenszeichen von sich gab und man es merkte. Mein Opa bekam davon nichts mit. Er hat lediglich behauptet, dass seine Brust etwas weh tut.

Jedenfalls, bevor er im Krankenhaus verstorben ist, hat er die letzten 2, 3 Tage behauptet, dass eine blonde Frau an seinem Bett sitzt, die nicht mehr weg geht. Wahrscheinlich meinte er seine bereits verstorbene Ehefrau, da diese der Beschreibung entsprach. Keiner sonst konnte sie sehen. Er fantasierte viel und sah oft Dinge, die gar nicht da waren, war auch oft abwesend und erzählte Unsinniges. 5 Tage hintereinander hatte er Dialyse, das schlaucht schon auch und da war er danach immer ganz kaputt, weil die oftmals auch 5h dauerte, bis sich das Blut reinigte, da es seine Nieren nicht schafften. Aufs Klo oder Duschen fiel ihm die letzten Tage furchtbar schwer, so bekam ich mit. Er konnte kaum gehen und stehen und brauchte sehr viel Hilfe. Die Medikamente wirkten nur langsam, manche gar nicht. Am Sonntag morgen, als er verstarb, sah er die Frau wieder, und er sagte zu den Ärzten, nach dem frühen Frühstück, er lege sich noch etwas hin, das tat er sehr oft, er war ein Langschläfer, als er sagte, die Frau geht nicht mehr weg, die nimmt mich jetzt mit. Kurze Zeit später schlief er, anscheinend friedlich, ein.

Glaubt ihr an Geister, Engel oder so Erscheinungen?

Was glaubt ihr kommt nach dem Tod? Wird man wiedergeboren und vergisst das vorherige Leben? Ist alles vorbei und endlose Schwärze?

Glaubt ihr an Einhörner, Meerjungfrauen, Aliens, ... ? Das Universum ist ja endlos.

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Es ist nicht entscheidend, was andere denken - entscheidend wird sein, welche Gedanken du dir zu diesem Thema machst. Um irgendwann dein ganz eigenes, bestenfalls "schlüssiges" Bild dazu entwickeln zu können.

Leider eignen sich sehr viele dieser ultra-kurzen und oberflächlichen Ein-Satz-Äußerungen hier auf GF nur sehr bedingt dazu, dir dabei behilflich zu sein, um es mal so zu formulieren. Im schlechtesten Fall bringen sie dich nur dazu, dieses Thema nicht mehr weiter verfolgen zu wollen. Oder gar: dich irgendeiner undifferenzierten "Meinung" anzuschließen. Und das wäre wirklich bedauerlich.

Weil du nämlich mit deiner Frage das Existenziellste, Bedeutendste (und vielleicht Schönste) ansprichst, was uns widerfährt - das Leben und den Tod. Und die Frage nach den Grenzen dazwischen. Beziehungsweise: ob es diese "Grenzen" im eigentlichen Sinne, nach unserem meist sehr engen Verständnis, überhaupt gibt. Deine Frage berührt so vieles. Und zu jedem einzelnen Aspekt eine Haltung zu entwickeln, das ist im Übrigen ein Weg, ein Prozess, der andauert; es kann sein, dass du in zwanzig Jahren ganz anders auf die Dinge siehst als jetzt. Und in weiteren 20 Jahren noch einmal anders.

Ich würde dich einfach nur ermutigen wollen, dich diesen Dingen zuzuwenden. Und vor allem deine eigenen Erfahrungen, dein Gespür zu alledem sehr ernst zu nehmen, dem zu vertrauen. Wenn dein Opa von dieser Frau berichtet hat - dann nimm es so erst einmal wahr. Ohne es sofort zu bewerten oder abzutun. Sieh dir an, was es dazu für Erklärungen geben könnte (und das unbedingt und gerne auch fernab von jenen "Erklärern", die so schnell damit bei der Hand sind, es als "Halluzination" o.ä. hinzustellen). Lies Bücher. Rede mit Menschen, die dich ernst nehmen, weil sie ggf. ganz ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Die schnellen Antworten -das immerhin kann ich in jedem Fall sehr sicher so sagen- sind meist nicht die besten (und schon gar nicht die -für dich- "richtigen"). Lass´ dir also Zeit, das vor allem.

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Das als lediglich "erfundene Geschichte" zu bezeichnen, ist natürlich einfach. Und die allermeisten sind ja sehr gern und sehr schnell auch immer bei der Hand mit derlei. So auch hier, natürlich.

Interessanter und viel bereichernder (übrigens auch in nahezu jedem anderen Kontext) finde ich persönlich, wenn man sich mit einer Frage eingehender befasst - und eben nicht nur an ihrer Oberfläche hängen bleibt. Und zwar nicht nur, um ein "Ja" oder Nein" zu bekommen, sondern um diverse weitere Aspekte noch daneben zu beleuchten - welche am Ende möglicherweise dazu führen, dass man sich seine ganz eigene Meinung bildet. Um sich in Zukunft nicht mehr auf die Meinungsäußerungen anderer verlassen zu müssen. Die nämlich wissen es im Zweifelsfall (auch!) nicht (besser als man selbst)...

Zu alledem gehört dann wiederum ein bisschen mehr "Engagement" als so eine Hoppla-Hopp-Umfrage hier oder anderswo.

Und schlussendlich: Ja, ich denke, dass das (im Einzelfall) sogar möglich ist.

Auch wenn es bei der Darstellung speziell eines solchen Phänomens vielmehr um die Effekthascherei gehen dürfte, als um alles andere. Und "alles andere" bedeutet: Auch (und: vor allem) in der Wissenschaft setzt sich mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass die Kraft der Gedanken Dinge sprichwörtlich "bewegen" kann. Das ist die Kurzfassung in nur einem Satz, wohlgemerkt (und der umfasst weitaus mehr Bereiche als die sogenannte Psychokinese, von der ja richtigerweise bereits die Rede war).

Das spektakuläre Gläser-Zerspringen ist dabei wohl also eher ein Vehikel, um diesen Sachbestand per se zu verunglimpfen.

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Gemischte Gefühle entstehen meistens ja dann, wenn man mit etwas oder jemandem noch keine eigene, direkte Berührung hatte; dann wabern einem so diffuse Gedanken durch den Sinn, die meistens mit den tatsächlichen Eindrücken am Ende nicht mehr viel zu tun haben (das allerdings stellt sich ja bekanntlich erst im Nachhinein heraus). All das in Kombination noch mit den Themen "Tod" und "Sterben", welche ohnehin nicht so sonderlich hoch im Kurs stehen, macht es unterm Strich zunächst nicht grad einfacher...

Aber ich mag dich nur ermutigen. Falls es bei dir in der Nähe die Möglichkeit gibt, in ein Hospiz mal hineinzuschnuppern (sprich: ebenso ehrlich wie freundlich dort mal nachzufragen, ob und welche Möglichkeiten es gibt, sich einen ersten Eindruck zu verschaffen), dann spricht überhaupt nichts dagegen. Dort gibt es in der Regel jede Menge Ehrenamtlicher, die sich deiner -und nicht zuletzt ja auch der Sache an sich- bestimmt gerne widmen würden für ein, zwei Stunden. Dort nämlich kennt man die gängigen Vorbehalte und -urteile zur Genüge.

Und ich bin mir ziemlich sicher, dass du erstaunt sein wirst, was für eine wunderbare und besondere Atmosphäre dort herrscht. Vielleicht ist auch das erst einmal eher sonderbar, weil du etwas anderes (Bedrückendes, von Traurigkeit Erfülltes) erwartest; aber gerade diese Häuser sind so sehr ein "Haus des Lebens", wie es die meisten anderen Plätze nicht sind. Und es gibt dort so eine Vielschichtigkeit an Stimmungen, an großartigen Menschen (sowohl unter den jeweiligen Bewohnern als auch Mitarbeitern).

Und wenn du dann noch bereit bist, dich dem eigentlichen Thema des Sterbens etwas anders anzunähern als die Vielzahl der Menschen, dann dürfte so ein Besuch vielleicht sogar etwas in Gang bringen, für dich ganz persönlich, das du dir hier und heute noch gar nicht vorstellen magst und kannst.

Lass´dich überraschen. Geh offenen Herzens an die Sache (und vielleicht ja sogar einen Kontakt) heran. Das eigene Erleben lässt sich durch nichts ersetzen.

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Das zeigt, dass du (bzw.: dein Gehirn) offenbar ganz gut darin bist, die Dinge zu koordinieren. :) Anderen wiederum fällt das eher schwer; und sicher ist es schlussendlich eine Frage von Übung (und somit: von Gewohnheit).

Was du da kannst, entspricht aber wohl tatsächlich eher dem "natürlichen" Zustand; also dem, wie es bestenfalls sein sollte...

Versuchen Sie einmal zu joggen und gleichzeitig Mathe-Aufgaben zu lösen. Sie werden feststellen, dass dies erheblich schwieriger ist, als die gleichen Aufgaben auf einem Stuhl sitzend zu lösen. Dieses einfache Beispiel verdeutlicht, dass Körper und Geist keine voneinander unabhängigen Systeme sind, sondern eng miteinander verzahnt sind. (https://blog.neuronation.com/de/wie-sport-das-gehirn-starkt/)
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Gerade hab´ich mal nur kurz auf deinem Profil ein bisschen gestöbert - und denke, dass deine Unsicherheit (vielmehr als alles andere!) in deinem Kopf existiert.

Denn du schreibst keinesfalls so, dass man den Eindruck bekommt, es würde dir besonders schwer fallen, dich in Schrift und Sprache auszudrücken, ganz im Gegenteil. Und das auch noch: weitgehend fehlerfrei. Da gibt es andere, sogenannte "Muttersprachler", denen perlt all das weit weniger elegant aus dem Mund... ;)

Ich kann mir -anhand der Lektüre von Fragen und Antworten- also vorstellen, es ist eher dein eigener Anspruch auf eine Art "Perfektion" - welche aber gar nicht notwendig ist. Sofern du nämlich ein gutes sprachliches "Grund-Gefühl" mitbringst (und das tust du offensichtlich), sowie Freude daran, etwas möglichst treffsicher und passend zu formulieren plus das Bewusstsein dafür, dass sich die Dinge immer (!) im Wandel befinden, solange kann dir eigentlich gar nichts passieren....

Deshalb würde ich dich einfach ermuntern wollen, etwas unbefangener und durchaus mutig an das Thema heranzugehen - trau dich! Du machst das bereits sehr gut. :) Sei frei darin, nicht zu verkopft. Und befasse dich mit Sprache so, wie es sich intuitiv für dich gut und richtig anfühlt! Das ist ohnehin meistens das Beste; fernab von allem, was andere meinen, einem raten zu müssen...

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Dass du -dir in erster Linie- diese Frage stellst, zeigt ja, es gibt einen Wunsch, ein bisschen was zu verändern, Schwerpunkte zu verschieben. Und das finde ich erstmal wirklich großartig; alle Achtung für solche Pläne und Gedanken, die eigene Komfortzone zu verlassen! :)

Zudem denke ich, dass es in jedem Fall "etwas bringen" würde; jeder Kontakt mit anderen Menschen, bei dem man sich auf auf sie einstellt, auf sie eingeht, sich hineinfühlt, fordert einen auf dieser Ebene - und "schult" natürlich gleichzeitig auch.

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Ich persönlich glaube, dass diese so existenziellen Momente sich weitgehend unserem "normalen" Bewusstseinszustand entziehen; das heißt, sowohl zum Zeitpunkt des Todes als auch unserer Geburt dürfte eine ganz andere Ebene unseres Bewusstseins aktiv sein, zu der wir jetzt, mitten im Leben sozusagen, (noch) gar keinen Zugang haben.

Insofern halte ich es eher für müßig, mit einem Maßstab an diese Überlegung heranzugehen, welcher sich lediglich auf körperliche Phänomene (wie Gehirnfunktion, Blutkreislauf, Atmung etc.) beschränkt.

Jemand anders mag das wiederum ganz anders empfinden - ist sicherlich eine Frage, die sehr individuell beantwortet wird.

Für mich aber streift man damit ganz deutlich einen Bereich, der um einiges vielschichtiger, in sich sehr viel komplexer ist (und zu dem es im Übrigen genügend Literatur gibt, wenn man denn mag).

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Ohne Anspruch auf die Richtigkeit dessen:

Die "Definition" würde ich persönlich immer eher im Sinne einer Begriffsklärung verwenden; d.h. wenn ein einzelner Begriff zu determinieren ist.

Eine "Bedeutung" zuschreiben lässt sich hingegen sehr vielem; sprich: auch einem Sacherverhalt, einer Aussage, einer Textstelle, einem Gedicht u.a.

Beides wiederum kann es -logo- in unterschiedlichen Varianten geben.

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Das Versmaß war mir schon zur Schulzeit ´n Buch mit sieben Siegeln, daran werd´ich mich erst gar nicht versuchen.

Und ansonsten, falls es an formellen Stilmitteln eher mangelt, wird dir wohl nichts anderes übrig bleiben, als dich an den zahlreichen Metaphern abzuarbeiten - und deine ganz eigene Interpretation zu erschaffen. Auch ohne Netz und doppelten Boden. ;)

Nur Mut, das kann man schaffen.

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Ich kann gar nicht mehr sagen, wie viele kleine Jungs ich in den letzten Jahren mit diesem "Kostüm" in der Kita habe aufmarschieren sehen... ^^

Kostüm in Gänsefüßchen, weil für mich persönlich -und da bin ich gerne mal bisschen oldschool- eine Faschings-Verkleidung anders aussähe. Bei einem Kind einerseits jegliche Mimik verschwinden zu lassen und andererseits so einen schlichten Superhelden-Charakter noch zu betonen, empfinde ich einfach als schwierig.

Dass so viele Kinder selbstverständlich (!) von ihrem Medienkonsum geprägt sind und sich entsprechend wünschen, als Spiderman aufzutreten: geschenkt.

Das in dieser Form aber auch noch zu "bedienen", sagt schlichtweg nur eine Menge aus über die Bedenken-, Gedanken- und Phantasielosigkeit, mit der da vorgegangen wird. Es ließen sich mit Sicherheit so einige andere kindgerechtere Kostüme finden, welche die Kinder ganz anders inspirieren würden. Und Fasching wäre eigentlich eine wunderbare Gelegenheit dafür.

Im Übrigen ist die besagte fehlende Mimik tatsächlich ein besonderer Punkt: Es gibt aktuell so viele Kinder, die in ihrer Sprachentwicklung verzögert sind oder Defizite haben; diese sind quasi darauf angewiesen, auch auf die Gesichtsmimik zurückzugreifen. Fehlt diese, dann macht es das erheblich schwerer, einen anderen Menschen "zu lesen". Und an solchen Faschings-Feiertagen, da darf man sich dann gar nicht wundern, wird so mancher Moment zwischen "Spiderman" und "Eiskönigin Elsa" (oder, noch typischer: zwischen Spiderman und Spiderman!) plötzlich "hochexplosiv"...

Um das nochmal kurz zu betonen: Grundsätzlich ist für mich erstmal jede Verkleidung okay.

Nur sind es bezeichnenderweise eben doch in aller Regel jene Jungs, die ohnehin schon zur "Gewaltbereitschaft" (sprich: zum Kämpfen mit anderen Kindern) neigen, noch dazu sprachlich-kommunikativ sowie sozial-emotional nicht "die Allerstärksten" sind, um es mal so formulieren, welche dann auch noch als Superheld um die Ecke kommen.

Es geht also insbesondere darum, sich ein wenig mehr ins Bewusstsein zu rufen, was man einem Kind mit einem solchen Kostüm unter Umständen vermittelt und an einem solchen Tag (der ja eigentlich nicht unter der Überschrift "Kampf" stehen sollte) mit auf seinen Weg gibt...

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Es ist wirklich nicht deine Aufgabe, deiner Lehrerin da irgendetwas zu "erklären". Vielmehr ist es ihr Part, sich ggf. an anderer Stelle kundig zu machen; als verantwortungsbewusster Mensch (und in ihrer Funktion sowieso) sollte das im Übrigen vielmehr selbstverständlich sein.

Was du machen kannst, ist ein möglichst entspanntes Gespräch mit ihr zu suchen, in dem du ihr von deinem Zustand etwas berichtest, aus deiner Position heraus die Dinge schilderst; vielleicht auch gerne noch deine Wünsche, damit du mit einem guten Gefühl auf diese Klassenfahrt gehen kannst. Das aber eben aus einem völlig anderen Anspruch heraus als aus jener der "Unterweisung".

Alles andere darfst du gerne ihr überlassen - das ist ihr Job, und den hast du in keiner Weise zu übernehmen.

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Sollten wir wirklich an Feiertagen in Deutschland festhalten, deren Herleitungen sich auf dem Niveau von Flacherdlern befinden?

Ich habe gerade, zum wiederholten Male, versucht, herauszufinden was an Happy Cadaver (Fronleichnam) eigentlich gefeiert wird - ich vergesse das jedes Jahr wieder.

Wikipedia sagt dazu:

Die Anregung zu der Schaffung dieses Festes geht auf eine Vision der heiligen Juliana von Lüttich, einer Augustinerchorfrau, im Jahre 1209 zurück, die berichtete, sie habe in einer Vision den Mond gesehen, der an einer Stelle verdunkelt war. Christus habe ihr erklärt, dass der Mond das Kirchenjahr bedeute, der dunkle Fleck das Fehlen eines Festes des Altarsakraments. Das mit der Bulle Transiturus de hoc mundo in der lateinischen Kirche eingeführte Fest war das erste, das von einem Papst in den liturgischen Kalender der Gesamtkirche aufgenommen wurde.
Das Vierte Laterankonzil hatte 1215 die Wandlung der eucharistischen Gestalten mit der Transsubstantiationslehre präzisiert und zu einem Dogma erhoben. Die katholische Kirche lehrt, dass in der heiligen Messe die eucharistischen Gestalten durch Wesensverwandlung wahrhaft zum Leib und Blut Christi werden und Christus darin gegenwärtig ist und bleibt.

Diese Erklärung - Fleck auf Mond der beweist, es fehlt ein Feiertag und Halluzination von Jesus, die sagte, man sollte das feiern ...

Das ist jetzt meines Erachtens wirklich hart an Wahnvorstellung und vor allem kein Stück sinnvoller als die Lehre der Flacherdler oder ähnlichem.

Kann man es da, in einem Land, das soviel auf Wissenschaft gibt, wirklich noch vertreten, solche Feiertage zu haben?!

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Ja, das ist dennoch sinnvoll, weil:

Man kann zur Kirche und den kirchlichen Feiertagen ohne Frage seine ganz eigene Meinung haben, steht dir ja frei.

Was aber gleichzeitig nicht sein muss, ist so eine herablassende Attitüde allem und allen gegenüber, die wiederum anderer Meinung sind als man selbst. "Leben und leben lassen" ist da meistens eine ganz gesunde Haltung.

Und im Übrigen empfinde ich solche Feiertage auch als festen Bestandteil unserer Kultur und somit "identitätsstiftend" (für den einen oder anderen). Auch das darf man gerne bisschen pathetisch-überzogen finden, aber immerhin haben sich darüber auch noch andere so ihre Gedanken gemacht...

---> https://www.duncker-humblot.de/_files_media/leseproben/9783428463329.pdf

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...okay, in einer ärztlichen Praxis - dann bist du damit aber doch schon an der richtigen Adresse! :) Und bist nicht an irgendeinem ominösen Online-Testverfahren hängen geblieben.

Dort wird man dir ganz sicher auch bei weiteren Rückfragen -oder wenn du unsicher bist, bzw.: etwas mehr noch an Auskünften benötigst- hilfreich zur Seite stehen. Und man hat dir doch hinsichtlich deiner speziellen Frage doch bereits das Entscheidende gesagt, wenn ich das hier richtig lese...?!

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Das ganz klar und scharf zu trennen, halte ich eher für schwierig; weil meistens doch beides (Persönlichkeit und Krankheitssymptome) einander bedingen und, mehr oder weniger, auch mal ineinander übergehen.

Aber wenn du doch jeweilig um beides weißt und dich/deine Eigenschaften bereits ganz gut beschreiben, damit umgehen kannst, dann würde ich gar nicht mal so sehr den "Krankheits-Charakter" hervorheben wollen; weil dies (ob nun bewusst oder unbewusst) auch deine Haltung dir selbst gegenüber beeinflusst.

Siehst du hingegen mit möglichst viel Wohlwollen und Gelassenheit auf all deine Eigenschaften (wie z.B. deine Introvertiertheit, Sensibilität, Nachdenklichkeit), geht damit ein ganz anderes Selbstverständnis einher. Allein insofern würde ich mich mit der Frage "was gehört wozu" gar nicht so furchtbar viel befassen. Du bist du - das reicht. :)

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...keine Ahnung, um welche Spaltenbreite und Musterberichte es da geht - aber bei so´nem nüchternen Inhalt dürfte die schlichte Information zur Sache auf jeden Fall "freundlich" genug sein.

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Es gibt da unterschiedliche Klassifizierungen und Auslegungen; und auch Teilleistungsstörungen wie Legasthenie und Dyskalkulie gelten unter Umständen schon als Lernbehinderung (interessant und wichtig ist das aber im Grunde auch nur in dem Kontext der Frage nach entsprechenden Förderangeboten).

Gemeinhin kann man sagen, dass hiermit eine Beeinträchtigung der Intelligenz einhergeht; es ist also die Bestimmung des Intelligenzquotienten (IQ) entscheidend. Damit kann der Grad der Einschränkung gemessen werden. Bei einem IQ von 70 bis 85 spricht man von einer Lernbehinderung, bei einem IQ von unter 70 von einer leichten Intelligenzminderung, und ab einem IQ von unter 50 von einer mittleren bis schweren geistigen Behinderung.

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Denkbar wäre eine Art Brückenschlag vom Thema "Pest" zum heutigen Corona-Virus (Gemeinsamkeiten/Unterschiede); da hättet ihr einen ganz aktuellen Bezug.

Vielleicht ist dies hier hilfreich für den Anfang:

https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Pest-Spanische-Grippe-Corona-Seuchen-und-ihre-Bekaempfung,seuchenbekaempfung100.html

Und ansonsten gibt´s womöglich hier noch ein paar Impulse:

https://www.planet-wissen.de/geschichte/mittelalter/leben_im_mittelalter/pwiederschwarzetoddiepestwuetetineuropa100.html#Ursprung

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