Mit Reitgerte auf Autodach schlagen?

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Haben mir das ganze mal durchgelesen,  mein Vorschlag, wie viele schon gesagt haben, die Straße mehr zu meiden wenn du schönere Alternativen hast. Aber, Da du sagst dein Pferd ist verkehrssicher ist es ja eigentlich kein großes Problem, da du die Kontrolle behalten kannst etc. und wohl auch nicht so oft da vorbeireitest.

 das ist nun mal eine Sache die zu 'ertragen' ist wenn man keine konkreten Beweise für eine Anzeige hat. (Wenn du die hast, bitte anzeigen, finde das natürlich auch nicht gut, aber wie gesagt, diese rücksichtslosen Fahrer hast du zu ertragen solange nichts wirklich gegen das Gesetz geschieht)

wäre es nicht auch eine Alternative, auch wie schon gesagt, die Hand auszustrecken um den nahenden Autofahrer auf Abstand hinzuweisen? Sicherlich besser als vorsätzlich eine Gerte mitzunehmen um auf das Dach zuschlagen.

Mehr sag ich gar nicht zu dem reiten und so da hier ja schon genügend Diskussionen liefen...,

Zu dem Autolack. Es macht schon Kratzer wenn du etwas auf das Dach stellst und es beim herunternehmen so zu dir hinziehst. Mache dir das bewusst!! 

Eine Gerte die mit hoher Geschwindigkeit auf Lack trifft zieht Kratzer darüber. Da du es auch nicht schaffen wirst die Gerte quasi nur einmal aufzulegen und direkt wieder wegzunehmen, da das einfach zu schnell geht und das Auto sich in dem Moment 'unter' der Gerte bewegt, durch den großen geschwindigkeitsunterschied.

Es ist vorsätzliche Sachbeschädigung was ihr da tut. Ihr habt Glück dass entweder der Autofahrer danach sein Dach nicht kontrolliert hat, oder, was wahrscheinlicher ist, er kennt dich nicht und kann somit auch keinen Schadensersatz von dir fordern. 

Es ist auch ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr(wurde hier ja schon erklärt wieso), dh nicht nur der Fahrer sondern auch ein vorbeikommender Zeuge könnte das bei der Polizei melden.

Erkundige dich doch mal ob du dich irgendeiner Organisation anschließen kannst die für strengere Gesetze im Straßenverkehr für Pferde, Fahrräder etc ist. Das wäre sehr viel sinnvoller und wirkungsvoller. Stecke da deine Energie rein anstatt ihn Straftaten.

Hi BlickAufsMeer,

ja, ich kenne solche Situationen,ich hab das jede Woche....

Ich muss auch,um ins Gelände zu kommen, ersteinmal eine Straße überqueren bzw. ein längeres Stück auf der Straße entlang.

Ich könnte mich bei vielen Autofahrer genauso wie Du darüber aufregen,mach ich aber nicht (mehr). Davon mal abgesehen käme es mir gar nicht in den Sinn extra eine lange Dressurgerte mitzunehmen,um diese dann auf eine Autodach knallen zu lassen....???

Damit verhälst Du Dich kein bisschen besser als solche Autofahrer!!!

Was bringt Dir das mit der Gerte auf das Autodach zu schlagen? "Dem hab ichs jetzt gegeben!" oder was? Im schlimmsten Fall bekommst du noch eine Anzeige hinterher.

Wenn ich (bzw. mein Pferdchen) ein Auto nahen höre,dann klappe ich entweder meinen linken Arm nach aussen oder die Gerte,um ein wenig mehr Abstand zu bekommen und die meisten Autofahrer reagieren auf die Armbewegung wesentlich mehr als auf eine Gerte,das ist meine persönliche Erfahrung.

Bloß mal noch so hinterher als Gedankenanstoß....

Schon alleine das Schlagen mit der Gerte auf eine Autodach, wie in deiner Situation beschrieben,ist ein Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr.

http://dejure.org/gesetze/StGB/315b.html

Und da Du ja erwachsen bist und wie ich vermute einen Führerschein besitzt,könntest du Dir im Schlimmsten Fall sogar Punkte in Flensburg einfangen.

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Die Gegenfrage wäre welcher Schaden denn entstehen soll wenn ein Pferd erschrickt.

Der Klaps mit der Gerte aufs Autodach kann jedenfalls als Sachbeschädigung ausarten, da Du dies auch so selbstverständlich darlegst ist es sogar noch mutwillig und da Du davon schreibst extra mit einer entsprechend langen Gerte unterwegs zu sein ist dies sogar auch noch geplant.

Auch wenn ich selbst nun versuche einen Bogen um Reiter zu fahren, es handelt sich wohl um eine Landstrasse auf der man wahrscheinlich 100km/h fahren darf und als Sicherheitsabstand zum Überholen werden 1,5 Meter als ausreichend angesehen. So lange diese "coolen Jungs" nicht dagegen verstossen kann man denen keinen Vorwurf machen, wenn man am Strassenverkehr teilnehmen möchte hat man dies so zu machen dass niemand gefährdet werden kann. Sind Pferde schreckhaft haben sie in der Nähe von Strassen nichts verloren, ganz einfach.

Dass ich einen Bogen um Reiter fahre hat übrigens nichts mit dem Gaul zu tun, das stinkende Vieh wäre mir eher unwichtig, das mache ich wegen dem Mensch der drauf sitzt.

Komisch, dass eure Argumente die gleichen sind... Ich kann nur wiederholen, was ich auch schon dem anderen Egozentriker hier geschrieben habe:

ganz ehrlich, Leute wie du sind mir da ja echt die liebsten. Du passt
perfekt ins Klischee vom Autofahrer, der scheinbar nichts anderes im
Leben hat, worüber er sich definieren kann, und dann meint, weil er Auto
fährt, sei er der King auf der Straße. Und ja, ich werde persönlich,
aber das nehme ich mir raus, wenn jemand meint, wissentlich mein Leben
und das Leben meines Pferdes aufs übelste zu gefährden.

Jedes Pferd hat ein moralisches Recht darauf, einen ausgeglichenen
Alltag zu erleben und nicht 365 Tage im Jahr in der Reithalle rumjuckeln
zu müssen. Auch dann, wenn es nicht scheintot ist. Denn es gilt wie bei
allem anderen auch die Rücksichtnahme - nur, weil es dir rein
rechtlich erlaubt ist, mit 100 km/h an einem Pferd vorbeizubrettern,
heißt das nicht, dass das sinnvoll ist und du das tun solltest.
Recht und Moral stimmen häufig nicht überein, das ist ja nichts neues.

Es braucht ja wohl nicht viel Hirnschmalz, um zu erkennen, dass Pferde erst verkehrssicher werden
müssen. Kein Pferd wird so geboren, sie müssen langsam lernen, dass
Situationen, in denen sie instinktiv bedingt skeptisch oder sogar
ängstlich reagieren, nicht so schlimm ausgehen, wie sie erwarten. Erst,
wenn sie diese Erfahrung iterativ machen konnten, kann die Krassheit der
Situation gesteigert werden, ohne, dass das Pferd durchdreht.

Sprich, ein Pferd muss langsam an den Straßenverkehr herangeführt
werden und immer wieder erleben, dass die ganzen Autos etc. zwar laut,
bunt, schnell sind, ihnen aber eigentlich nichts tun.

Dass ein Pferd es nicht als positiv abspeichert, wenn ein Auto mit
100 km/h anderthalb Meter neben ihm vorbei rast, ist wohl
offensichtlich.

Du kannst nicht wissen, was für ein Pferd da gerade lang läuft -
deshalb schraub einfach mal dein Möchtegern-Ego runter, wenn du das
nächste Mal einem Pferd auf der Straße begegnest, und fahr
rücksichtsvoll dran vorbei. Nachher bist du vielleicht derjenige, der
bei dem Pferd für ein krasses Trauma verantwortlich ist oder sogar für
schwere Verletzungen bei Mensch oder Pferd - ich hoffe inständig für
dich, dass das für dich schlimmer ist, als ein Kratzer im Lack.

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@little0cookie

Du schreibst dass es Dir um das Wohl von Pferden geht, warum befürwortest Du dann dass es in Ställen eingepfercht wird und sorgst nicht dafür dass es in nahezuher Freiheit irgendwo leben darf wo es rennen und herumtollen darf wie es ihm gefällt?

Warum muss ein Pferd verkehrssicher gemacht werden, bzw an den Strassenverkehr rangeführt werden? Warum darf es nicht in einer scheinbar grenzenlosen Prärie, ohne Gefahr von Kraftfahrzeugen leben?

Das liegt daran weil es einfach egoistische Menschen gibt die nur ihr eigenes Wohl wollen, darunter sind (meist weibliche) Menschen denen es gefällt sich mit Pferden abzugeben und weil denen das Wohl der Pferde eigentlich schnurzpiepe ist aber nicht zu lange unterwegs sein wollen um möglichst viel ihrer Freizeit mit denen verbringen wollen holen die sich die Pferde da hin wo das Pferd von Natur her gar nicht hingehört.

Genau so Jemand bist Du auch! Wegen Dir werden Pferde in Ställen zusammengepfercht! Du bist der Tierquäler, nicht die Anderen!

Übrigens fahre ich rücksichtsvoll an Pferden vorbei, das hab ich auch geschrieben (man sollte schon lesen können).

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@BlickAufsMeer

Naja vorne frisst es, hinten schei5t es und wenn ich Welche sehe tun die mir sogar leid wie sie sehsüchtig nach ihren Reitern schauen die ihnen in ihrer Trostlosigkeit in die sie gesperrt wurden wenigstens etwas Abwechslung bringen.

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@machhehniker

"Wegen Dir werden Pferde in Ställen zusammengepfercht!"

Hallo machhehniker.

Nicht alle Pferde / Ponys werden in einem Stall eingepfercht. Sehr viele (unter Anderem auch Meins) leben zusammen mit anderen Pferden / Ponys auf einer großen Fläche, wo sie rennen können und genug Fressen und Trinken zur Verfügung gestellt bekommen. Ja, es ist unnatürlich, dass wir Menschen sie als Reittiere "benutzen", aber Sie trinken doch bestimmt auch Milch und essen Butter und Käse und Eier - sofern Sie kein Veganer sind? Kühe und Hühner (und andere Nutztiere) werden sehr oft in noch kleineren "Boxen" (für ihr Verhältnis) eingepfercht - und Sie beschweren sich über die Haltung von Pferden?

Tatsächlich gibt es auch Pferde, die sehr schlecht und nicht artgerecht gehalten werden, aber Sie haben dies vergeallmeinert (sagt man das so?)... Es gibt auch sehr viele Pferde bzw. Ponys, die gut und artgerecht gehalten werden.

Lg, Suky.

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