Mit einer Herdplatte kochen?

21 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Sorry, aber mit allem Respekt gesagt: "Dein Freund hat mMn nicht alle Latten am Zaun!"

Wenn wir einfach mal von einem ganz normalen Gericht ausgehen = Nudeln mit Soße z.B., so braucht man doch schon mindestens 2 Platten, wenn denn das Gericht zur gleichen Zeit fertig sein soll. Oder?

Kocht man aufwändiger, so bruzelt doch auf jeder Platte eine andere Zutat vor sich hin und im Backofen vielleicht sogar noch ne Gans oder der Braten.

Also, entweder fehlt ihm die Übersicht, oder er möchte sich einfach nur als der große Denkern und Macher aufspielen, der sowieso alles besser weiß und sich nur dann wohl fühlt, wenn er andere als kleine Dummchen hinstellt.

Sollte letzteres der Fall sein und er sonst auch so einige Merkwürdig- bis Gemeinheiten an sich haben, dann lies Dich zur Sicherheit einfach mal zum Thema Narzissmus ein. Wer damit nämlich noch nichts zu tun hatte und gar nicht weiß, was es alles für Menschen gibt, der fängt nämlich irgendwann tatsächlich an an sich zu zweifeln und benutzt dann gar keine Kochplatte mehr 🤦‍♀️

Und falls er sich lieber Essen fertig bestellt oder Fertiggerichte aus dem Supermarkt bevorzugt, dann kannst Du ihm aber ganz locker eine Gegenrechnung aufstellen. Frisch gekauft und selbst gekocht, mehr kann man eigentlich gar nicht sparen und letztendlich sogar an Medikamenten, die man dann vielleicht gar nicht braucht, weil man sich gesund und ausgewogen ernährt hat.

Ich wünsche Dir alles Gute und ganz starke Nerven 🎅

Danke fürs Sternchen ⭐ und koch schön weiter Dein eigenes Süppchen 👌👼

0

Kommt darauf, was Sie denn zubereiten wollen.

Wollen Sie sich das ("etwas" seltsam anmutende) Verhalten des Freundes "gefallen" lassen, ist es wohl einfacher auf Dauer nur 1 Hauptgericht (ohne "herdnötigen" Beilagen) zu kochen (wäre evtl. auch die Backröhre zur gleichzeitigen Verwendung womöglich "verboten")

Ideal und gut geeignet für nur eine Herdplatte wären wohl einfache "One-Pott-Gerichte", wie Suppen und Eintöpfe.

(...Gibt's zwar bei uns auch manchmal, aber trotzdem darf ich kochen, w i e und w a s ich will - Zum Glück. ....Weiß das wieder zu schätzen, nachdem ich hier Ihre Schilderung hier lese).

Zum Thema sparsames Kochen kann man eine ganze Bibliothek füllen. Ich empfehle einmal nach dem Stichwort KOCHKISTE zu googeln. In Zeiten des Brennstoffmangels wie z.B. In Kriegs- oder Nachkriegszeiten gab es viele pfiffige Methoden zum Stromsparen. Grundsätzlich sollte man durch intelligenten Energieeisatz den Stromverbauch gering halten, und das beinhaltet nicht zwingend die Benutzung nur einer einzigen Herdplatte.

Wer kocht, sollte darauf achten, dass die Töpfe die korrekte Größe haben. Kleiner Topf auf großer Platte bedeutet Verschwendung. Dann sollte die Temperatur so knapp bemessen werden, dass es gerade noch köchelt. Stärkeres blubbern ist nur mehr Wasserverdampfung, nicht mehr Temperatur. Mehr als 100 Grad sind nicht drin. Wer im Gebirge in großer Höhe wohnt, erreicht übrigens diese Kochtempetatur nie... das nebenbei. Allerdings gibt es Schnellkochtöpfe, mit denen man immer sparsam kochen kann in jeder Meereshöhe.

Deckel drauf, ganz wichtig, somit geht weniger Energie verloren. Weiterhin muss man sich entscheiden, ob man deutlich günstiger kochen wolle, z.B. mit Induktion, sofern es denn weiter mit Strom gehen soll. Der absolute Preishammer ist aber, tadaaa, kochen mit Gas!

Wirklich, es ist wahr. Ich habe es durchgezogen. Immer wollte ich gern mit Gas kochen, denn dass es sparsam ist, versteht sich von selbst, weil ich 100% fossile Energie an meinen Topf selbst verwende, während ich bei Strom immer nur eine Beennstoffeffizienz von 45 bis 50% nur erzielen kann, sofern der Strom aus Kohle oder Nuklearkraft kommt, oder Gas, oder Öl. Durchleitungsabgaben und vieles mehr verteueren den Strom, all das fällt bei Gas weg. Knackpunkt war immer, dass ich keinen Gasanschluss in meinen Küchen hatte. Das hat auch damit zu tun, dass die Stromerzeuger vor vielen Jahren Kampagnen fuhren, die sogenannte saubere Energie Strom bewarben und massenhaft Gasanschlüsse zurück gebaut wurden.

Die Lösung lautet aber Propangas aus der Flasche. Man ersetze das Elektrokochfeld durch ein Gaskochfeld, die kann man schon für ca. 300 EURist guter Qualität kaufen. Unbedingt darauf achten, dass Ümrüstungauf Flüssiggas möglich ist mit Ersatzdüsen für die Brenner. Dann holt man sich beim Baumarkt zwei Flaschen Propan in 11kg-Einheiten, eine wird angeschlossen. Die zweite ist Ersatz. Anschließen an den Herd muss es ein Fachinstalllateur, sehr wichtig. Es muss der rote Druckminderer benutzt werden für Innen- und Wohnräume, nicht der blaugelbe für Campin oder Boote, das ist sehr wichtig. Die Ersatzflasche bewahrt man an einem Ort auf, der getrennt vom Einsatzort Küche der ersten Flasche ist, jedoch nicht im Keller.

So eine Flaschenfüllung kostet zwischen 15 und 20 EUR. Ich brühe zum Beispiel auch meinen Kaffee von Hand nach Omas Methode, nennt sich heute ganz hip Pour Over. Elektrische Kaffeemaschine ist stillgelegt. Zahlte ich vor x Jahren von 65 DM für meinen Strom im Monat, liege ich heute bei 42 EUR, hab mit Naturstrom einen der besten Ökostromanbieter und freue mich immer wie Bolle, dass ich so geringe Energiekosten habe dank meines Gasherdes. Es ist sooo einfach Strom zu sparen und weniger Geld für Energie auszugeben.

Es gibt auch Lieferanten, die einem eine neue volle Flasche nach Haus bringen und die alte mit nehmen, wenn es die roten Pfandflaschen sind, zahlt man wohl einmalig 30 EUR Pfand oder so. Die Investitionen für Gaskochfeld oder Gasherd hat man nach spätestens zwei Jahren wieder raus. Und das Einplattenthema hat sich dann auch erledigt, weil jeder Brenner schlagartig ein und ausgeschaltet wird und die Konzepte für sparsames Kochen mit Deckel drauf gelten natürlich weiterhin.

Ich kann kochen mit Gas nur emofehlen. Viele Leute haben Angst davor. Ich höre oft„Gas kommt mir nicht ins Haus“. Völlig albern. Nur weil irgendwo ein Irrer mal Gasleitungen im Keller ansägte, um seine Familie umzubringen oder vor Schulden mit großen Knall zu fliehen, wird doch die TÜVgeprüfte Gasflasche in der Küche nicht gefährlicher. Völliger emotionaler Unsinn, solche Sprüche. Die Flasche findet prima Platz in einem Unterschrank neben dem Herd. Dazu habe ich mir das Regaltrennbrett im Schrank noch mit dem Flaschenquerschnitt ausgesägt, und so kann ich um die Pulle herum noch jede Menge Zeugs lagern. Öfter als alle 5 bis 8 Monate muss ich die nicht wechseln, aber ich bin auch sehr viel unterwegs. Bei normalen Familien würde ich schätzen, zwei bis drei Monate Nutzungsdauer. Ausprobieren!

PS: ich kann gerade leider keine Fotos schicken. Bin in Helsinki und erst in 5 Tagen wieder zu Haus, aber wenn ich die Frage noch wieder finde, könnte ich das dann noch nachholen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

ist es möglich auch nur mit einer Herdplatte gute Gerichte zu kochen?

Nein, man braucht mindestens zwei, sonst wird ja ständig alles kalt

Er sagt es würde mehr kosten wenn wir mehrere statt einer verwenden...

Such Dir einen anderen Freund, mit so einem Pfennigfuchser wirst Du nicht glücklich im Leben, das garantiere ich Dir

Er ist eig eh nicht so sparsam, er spielt Wetten.

Sonst passt ja auch alles.

0

Was möchtest Du wissen?