Meine Ponystute hört nicht auf zu steigen und zu bocken?

11 Antworten

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Beim antraben bocken das kenn ich doch irgendwoher😂😂 longier sie mal und beobachte ihr verhalten

ich gehe mal davon aus dass sie zu dieser Jahreszeit wie viele andere Pferde auch eher übermütig ist

Um ihr Bocken und steigen abzugewöhnen Versuchs vielleicht mit volten... lass sie erst grade gehen wenn sie aufhört... in ner volte kann sie auch nicht so sehr Bocken dass du runterfliegst

Arbeite nach dem Prinzip: Belohnung durch Pause und Entspannung und Bestrafung durch Arbeit (volten schwere Lektionen etc) 

falls Übermut und Energie auch nich mit rein spielen würde ich sie kurz vor der Stunde immer mal ruhig longieren mit vielen Richtungswechseln

hoffe ich konnte dir helfen :)

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Du setzt schwerere Lektionen bzw. Arbeit also als 'Bestrafung' bei Pferden ein?

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@netflixanddyl

ja es ist nicht wirklich eine Bestrafung eher eine Sanktion... das Pferd lernt daraus dass es wenn es zusammenarbeitet und kommuniziert bzw aufmerksam ist es in Ruhe gelassen wird... das ist Pferden sehr wichtig. Deshalb bin ich auch kein fan von dem ständigen treiben bei manchen Reitern 

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@LeleHar

Guck mal auf YouTube nach DUHorseman bzw Clinton Anderson... seine ansichten finde ich ganz gut und verständlich... natürlich ist er ein Profi.. also für inspiration ist das ziemlich gut

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@LeleHar

also Druck aufbauen bzw es dem Pferd unbequem machen und wenn es sich benimmt sofort Druck ablassen (schwere Lektionen war der falsche Ausdruck von mir)

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hallo,

du reitest seit ZEHN JAHREN und wunderst dich, dass ein pferd auf schläge mit gerte oder peitsche widersetzlich reagiert?

echt?

sich durchsetzen heisst nicht, die beine wie einen schlagstock einzusetzen und es heisst auch nicht, mit der peitsche draufzuhauen. ich hatte ein welsh b pony. den durftest du mit der gerte mal vorsichtig antippen.

bei allem, was darüber hinausging,  ist der hinterfuss unter den reiterfuss gescheppert, dass man achtkantig runtergeflogen ist. und mit was? mit recht.

ich bin der meinung, das pony hat nicht das geringste problem - ausser, dass es sich vielleicht bei einer der aktionen den rücken verdreht hat - was aber nach deiner aussage behoben wurde. scheinbar aber nicht osteopathisch, sondern chiropraktisch.

nun ja. um das problem zu lösen, sollte das reiten zunächst mal ganz ausbleiben. vom sattel zurück auf den boden. denn da scheint eine menge schiefgelaufen zu sein in letzter zeit.  ich würde an deiner stelle mit arbeit an der hand arbeiten. denn da ist irgendwas schon lange schiefgelaufen - das steigen und buckeln ist da bloss noch ein symptom dafür.

das pony sollte auch wieder lernen, dass die gerte eine hilfestellung und keine strafe ist. das wird, so wie die situation sich schon festgefahren hat, eine ganze weile dauern, ist aber der einzige weg, zwischen dir und dem pony vertrauensmässig alles wieder ins reine zu bringen.

was leider viele als "durchsetzen" lernen ist, zügel vorne in eine hand, oberkörper drehen und hinten richtig draufhauen. das ist nicht nur grundfalsch, sondern jeder reiterlichen tätigkeit kontraproduktiv. vorne wird grob gezerrt, die unterschenkel sind weg vom pferd und  wandern nach vorn und gleichzeitig sitzt der "reiter" vermehrt ein und macht sich im sattel schwer. durch die drehung des oberkörpers verliert pferd ein bisschen das gleichgewicht. das gleichzeitige hinten hauen und vorne festhalten... tja - wo soll das pferd denn auch hin? nach hinten kann es nicht ausweichen, weil da die peitsche droht. nach vorne kann es nicht, weil da die zügel stramm gezogen sind. bleibt also der weg nach oben.

je strikter das "durchsetzen" durchgezogen wird, desto steigt das pferd. bis hin zum überschlagen. so ein reitpony wiegt zwar "nur" 400kg - aber wenn die aus gut 2m höhe auf den reiter draufkrachen und noch hübsch die harten kanten des sattels dazwischen sind, hat der notarzt glück, wenn es für ihn noch was zu tun gibt... das ist, als wenn du unter einen bulldozer gerätst.

für das pferd ist das ganze auch nicht ungefährlich. häufig sind kreuzbeinbrüche direkt hinter der sattelkante, genickbrüche, wirbelstauchungen mit irreversiblen lähmungen etc. da braucht der tierarzt keine tasche mehr mitzubringen, sondern bloss noch das bolzenschussgerät.

ohne trainer geht das alles nicht. auch nicht mit dem argument, du hättest schon pferde korrekturgeritten...

das korrigieren beinhaltet für mich unbedingt das einbeziehen der person, die normalerweise mit dem pferd was macht - bodenarbeit, fahren, reiten usw. was übrigens auch eins der geheimnisse der pferdeprofis ist.

gewöhnlich wird nicht das pferd "korrigiert", sondern seinem besitzer gezeigt, wie er mit ihm umgehen muss, damit die zusammenarbeit klappt. handelt es sich um ein pferd mit wirklich gefährlichen verhaltensweisen, wird zunächst nach dem trigger dafür gesucht und dieser abgestellt oder auch "rekonditioniert". danach wird dem besitzer die unsicherheit oder auch die angst vor dem pferd stück für stück genommen und ihm schritt für schritt gezeigt was zu tun ist.

jedenfalls ist gewalt immer ein zeichen der inneren kapitulation. und da muss man sich hilfe von aussen holen. ein trainer (am besten ein natural horsemanship trainer), der sich anschaut, was da zwischen euch schiefläuft und der mit dir zusammen die problematik und dessen lösung erarbeitet. das kostet etwas geld, viel zeit und noch mehr arbeit. 

was du direkt tun kannst - ab heute - um dich dem pony wieder innerlich anzunähern ist etwas, das ein bisschen dem t-touch abgeleitet ist. wenn du mit dem putzen fertig bist, beginnst du mit wenig druck mit den fingerspitzen das pony im genick leicht zu massieren. wenn du merkst, dass sie sich langsam entspannt,  führst du diese leichte massage den mähnenkamm hinunter fort und beginnst danach wieder von vorn oben am genick. nach jeder "runde" die seite wechseln. 5 minuten genügen schon. es wird ein paar tage dauern, bis dein pony anfängt, das wirklich zu geniessen. es lässt dann entspannt den kopf "fallen".

ihr entspannt euch dann beide vor der arbeit etwas - und vor allem bekommst du eine positive reaktion vom pony - und das pony eine positive reaktion von dir.

solltest du nicht aufs reiten verzichten wollen - ausschliesslich von hinten nach vorne vorwärts abwärts die dehnungshaltung abfordern, zügel lang lassen und mit ruhig liegendem schenkel treiben. die gerte bleibt daheim.

sattel und zaumzeug kontrollieren lassen.

wie gesagt: ohne trainer geht da gar nichts.

Wie jetzt - das war schon mal, und nach der Chiro war erst mal alles gut, und jetzt kommst Du nicht auf die Idee, dass das pferd wieder Schmerzen hat?

So eine Behandlung muss man meist öfter mal durchführen lassen, und das Pferd mit entsprechendendervGymnystik aufbauen, damit es stabil bleibt. 

Das ist, wie wenn ein Mensch dazu  neigt, mal schnell einen "Hexenschuss" zu bekommen. Das kommt bei unbedachten Bewegungen immer mal wieder, da reicht es, wenn sich einer mal ungeschickt im Bett rum dreht.

Bitte kümmere Dich um weitere Behandlung. Weißt Du, wenn ich Kreuzweh hätte und dann noch mit nem lebenden Rucksack über Hindernisse gejagt würde, wäre ich such nicht mit Eifer dabei sondern würde slles tun, um mich der Plagerei zu entziehen.

Das Pferd ist mit Sicherheit nicht einfach stur , sondern verzweifelt!

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Ein guter Behandler löst die Probleme bei einem Besuch. Als ich meine manuelle Tierärztin beim ersten Anruf gefragt hatte, wie oft sie denkt, dass sie kommen muss (weil ich von vielen was von 10 Behandlungen gehört hatte), meinte sie, ich soll mir keine Sorgen machen, sie hätte ihren Job gelernt. Aber die Probleme können natürlich wieder kommen, wenn die Ursache des Problems nicht abgestellt wird.

Wenn ich auf meinem Schreibtischstuhl nicht gut sitze, weil er zu meiner Anatomie nicht passt, hilft es nicht, meine Rückenschmerzen immer wieder abzustellen ohne jemals den Stuhl auszutauschen.

Daher eben definitiv (auch) die Ursache suchen.

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@Baroque

Das ist von Fall zu Fall verschieden - manchmal löst der Therapeut eien Blockade, und  kutz drauf ist die wieder da. Zum Beispiel weil die Muskulatur erst aufgebaut wercen muss, das ganze stabil zu halten. 

Jednefalls sind wir uns darüber einig, dass hier sehr wahrscheinlich gesundheitliche Probleme angegangen werden müsse, um das vermeintliche " Rittigkeitsproblem " zu beheben.

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was soll ich machen wenn mein Pferd steigt?!

Mein Pferd hat keine Schmerzen oder so das es einen Grund hat zu steigen vor einem halben Jahr hat sie es auch gemacht oder sie hat sich es von alleine abgewöhnt vor kurzen bin ich wieder geritten und alles war gut nach einer halben stunden bleibt sie mitten beim traben stehen geht ein paar schritte rückwärts und steigt ich weiß nicht was ich machen soll wenn sie das macht wenn ich ihr eine klatsche steigt sie noch höher und einmal hat sie sich fast überschlagen ich kann ich langsam meine beine in den bauch drücken und sie steigt ich zieh ein bisschen am zügel und sie steigt ! Und ihr steigen ist richtig hoch also senkrecht sie schafft es nur grade so wieder nach vorne zu kippen ich habe echt angst machnmal macht sie es 7 mal hintereinander ohne grund ohne das ich ich irgend was mache ? hat jemand eine idee was ich machen kann ? und dieses Pferd hat keine schmerzen oder so was , sie hat auch kein problem mit Trense Sattel Gamaschen oder ausbinder (ich reite ohne ausbinder) Ich brauche eure hile ! :(

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Sporen...

Hallo Leute!!!Ich reite jetzt schon länger und auch nicht grade schlecht ( mienen zu mind. alle...(ok..ich bin auch sehr ergeizig,und bon fast nie damit zu frieden wie ich geritten bin,und will es immer besser machen...))Naja.. ich bin bisher aber IMMER nur mit Gerte geritten,reite auch zu gerne Ponys/Pferde die ein bisschen mehr getrieben müssen,damit sie vorwärts gehen...oder ich reite eben die gerne mal steigen buckel..naja. ..eben scheiße bauen,wenn man nicht aufpasst!!!Meine Frage ist jetzt,ob jemand weis,ab wann man mit Sporen anfangen zu reiten sollte???Denn neulich wurde ich gefragt ja hb ich Soren und so..da musste ich nur antwoten ,,nein ich bin noch nie mit sporen geritten..." Eigentlich finde ich sporen voll gemein..aber bei der Zimtzicke,die ich evtl. jetzt als RBT annehme steigt immer wenn sie rumzickt und du sie mit der Gerte antickst...naja. und die Besitzerin meinte,dass ich es mit Sporen versuchen sollte,weil da steigt sie angeblich nicht.-...Und jetzt bin ich mir eben nicht sicher....

Also DANKE schonmal für alle antworten....Und bitte schreibt mal hin wie ihr lieber reitet!!DANKE!!!

LG

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