Pferd bockt und steigt bei Reitbeteiligungen?

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8 Antworten

Hallo, 

nimm dir für die RB´s mal Zeit und schau dir das genau an! Alles andere wäre fahrlässig, deinem Pferd und den beiden Kids gegenüber. 

Vielleicht wird falsch umgegangen mit ihm, sie sitzen beim Reiten nicht korrekt o.Ä. Schau es dir einfach mal aus der Ferne an. Für die Auswahl einer guten RB muss man sich manchmal etwas Zeit nehmen. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

Klar hab ich mir das angeschaut (sie sind beide keine Kids). Habe aber nicht immer Zeit mit zu gehen...sie machen das gut im Umgang. Deshalb kann ich mir auch das Verhalten nicht erklären...

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@NathalieTiff

Bei dir ist er nicht so? Beobachtet das jemand anderes am Stall auch? Am besten filmen sie es dir mal. Vielleicht siehst du ja dann, was die beiden falsch machen. So kann man dazu nix sagen.

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@VanyVeggie

Meine Reitlehrerin sieht die beiden im Reitunterricht und kann es sich auch nicht erklären...

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@NathalieTiff

Sieht sie das Pferd auch bocken? Wenn nein, dann sollen die beiden mal ein Video machen, wie gesagt. Ansonsten mal einen guten Trainer holen, der sich mit Pferdeverhalten beschäftigt. Wir können so aus der Ferne leider auch nicht viel sagen.

Gesundheitlich wird auch alles passen, sonst wäre er bei dir ja auch so. 

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@NathalieTiff

Dann wurdevich due beiden eben nur mit Unterricht reiten lassen. Vermutlich habt Ihr einen guten Reitlehrer, unter dessen Anweisungen alles klappt, und die beiden brauchen noch viiiiel Übung, ehe sie das allein annähernd so hinbekommen.

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@Urlewas

Zu teuer. Zwei mal pro Woche Reitstunde würde dann im Monat 400 Euro kosten...

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@NathalieTiff

Wie sollen sie denn weiterhin RBs bleiben, wenn es ohne Reitunterricht nicht klappt ? Wenn das Pferd im Unterricht und bei dir brav ist, dann scheint der Fehler ja jetzt nicht am Pferd zu liegen. Dann muss man halt in den sauren Apfel beißen, auch den teuren Reitunterricht zu nehmen, damit es klappt..... Was erhoffst du dir sonst für Lösungsvorschläge?

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@NathalieTiff

Seufz...

Wie oft, wenn hier Leute um Rat fragen ob sie so weit sind, sich ein eigenes Pferd anzuschaffen, weise ich darauf hin, dass es absolut keine Option ist, nachher auf Reitbeteiligungen zu setzen. 

Wenn man selber zu wenig Zeit hat, sein Pferd selber zu versorgen und zu ordentlich bewegen, muss man eben jemand kompetentes dazu beauftragen- und das entsprechend entlohnen.

Mir haben  schon  Pferdebesitzer angeboten, mir den Unterricht auf  ihrem  Pferd, welches ich bewegen sollte,  zu bezahlen. Auch das wär eine Moglichkeit.

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Wie wir alle wissen, ist reiten lernen ein langwieriger Prozess. Wenn jemand  schon  in der Lage ist, das, was der Reitlehrer sagt, umzusetzen, ist er bereits weit gekommen. Es gelingt sehr vielen Reitern auf sich allein gestellt dann jedoch bei weitem noch lange  nicht so gut.

Geht mir übrigens auch so. Mit manchn Pferden komme ich sogar nur gut zurecht , wenn ein bestimmter  Reitlehrer unterrichtet, der für gewisse Dinge " den besseren Draht" hat.

Daher würde ich Dir raten, die beiden längere Zeit nur noch mit Unterricht reiten zu lassen.

Mein Wallach hat zwar nix gemacht, aber er war bei meiner Reitbeteiligung immer verschwitzt. Äußerlich hat man nichts gesehen, sie ist eigentlich fein und korrekt geritten. Dennoch scheint es nicht gepasst zu haben. Ich habe mich deshalb von der Frau getrennt, wollte mein Pferd diesem Stress nicht aussetzen. Dann hat's lieber frei, wenn's grad so raus geht, auch mal paar Wochen am Stück.

Also das Pferd bockt nur, wenn die RBs ohne Reitlerhrer in der Nähe reiten.

Naja, viele Reiter sind grundsätzlich sicherer und mutiger, wenn ein Trainer da ist. Also könnte es einfach an Unsicherheit liegen, die das Pferd spürt und ausnutzt. Vielleicht ist es aber auch selbst verunsichert und dreht deshalb durch.

Ich glaube da muss mal ein ehrliches Wort mit den RBs gesprochen werden. Wer Angst hat sollte niemals auf ein Pferd steigen! Und da du ja ausgeschlossen hast, dass beide erstmal nur im Unterricht reiten, wirst du dich wohl von den RB's trennen müssen.

LG

Vielleicht hat er bei Ihnen einmal ausprobiert ob es funktioniert wenn er sich querstellt - und ich vermute, dass beide ihn nicht passend zurechtgewiesen haben, bzw. sie haben ihm sein Verhalten durchgehen lassen.
Pferde sind schlau, sie wissen genau wer drauf sitzt. Bei dir und ihm wir die Beziehung geklärt sein. Er hat die zwischen ihm und den RB's in Frage gestellt und hat bemerkt dass er in der Beziehung der Boss ist.
Weißt wie ich mein?
Ich vermute, dass er in Gegenwart der Reitlehrerin weiß dass er sich benehmen muss, weil sie bestimmt eingreifen würde wenn er sich daneben benimmt. Wie gesagt - Pferde sind schlau und kennen die Personen mit denen sie öfters zu tun haben genau.

So etwas hat in der Regel weniger mit " in Frage gestellter Beziehung" als mit reiterlichem Können zu tun. 

Wenn Pferde so reagieren, ist das meist kein Machtkampf, sondern Ausdruck von Verzweiflung. Wenn nicht wegen Schmerzen, dann oft wegen kollidierender Hilfen.

Mal ganz krass ausgedrückt wehrt sich manches Pferd ganz einfach gegen diletantisches Reiten, oder versteht schlicht nicht, was der da oben von ihm will. Solange die Reiter vom Lehrer " ferngesteuert " sind, und das Pferd zusätzlich Stimmhilfen vom Fachpersonal bekommt, klappt es natürlich besser.

Wer mit Pferden tanzen will, muss sie  sanft und sicher führen können - das Wort " Boss" klingt in dem Zusammenhang nicht zielführend. Mehr Druck löst so ein  Problem wohl kaum.

Ich stelle mir grade vor, wie eine Dame das Tanzparkett verlassen möchte, weil sie von ihrem Tanzpartner recht unelegant herumgeschoben wird. Da wird es sicher nicht besser, wenn der Tanzpartner ihr " klar macht, wer das Sagen hat", und sie noch ein wenig kräftiger herumschubst. Er muss nicht mehr und nicht weniger als erst mal  selber besser tanzen lernen, damit er kompetent und sicher führen kann.

Nicht anders ist es zwischen Reiter und Pferd.

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@Urlewas

Man kann sich hier über Formulierungen wie "Boss" oder so streiten. Der Effekt bleibt aber der Gleiche. Pferd hat gemerkt, dass er es bei den Reitern machen kann, also macht er, was er kann....

Es gibt durchaus Pferde, die nutzen die Unsicherheit oder das Zögern des Reiters aus und verfestigen dann das Verhalten. Dann muss ich halt als Reiter auch mal "raushängen" lassen, dass ich derjenige bin, der Richtung und Geschwindigkeit bestimmt. Wie man das letztlich nennt, Boss, Tanzpartner etc. darüber kann man dann streiten, der Effekt bleibt aber meiner Meinung der gleiche...

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@sukueh

Eine Formulierung macht halt oft viel aus in der Einstellung. Wenn ich mich als Tanzpartner verstehe, komme ich nicht so leicht in Versuchung, mich mit groben Mitteln durchsetzten zu wollen. Bitte nicht falsch zu verstehen - ich kann schon auch mal grob werden, wenn zum Beispiel ein Pferd "auf Energiesparmodus geschaltet ist". Aber sich mit einem Pferd, das bockt und gar steigt, um den Rang zu streiten, halte ich fur gar keine gute Idee.

Wenn es an reiterlichen Fähigkeiten fehlt, andere Mittel zu suchen, um sich durchzusetzen, kann sehr gefährlich werden.

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@Urlewas

Ich denke schon, dass der Mensch der "Boss" sein sollte. Das klingt zwar nicht sanft, sollte es aber sein.

Es heißt ja auch, man solle ein "souveräner Boss" sein. Das heißt, man bleibt ruhig und sanft, aber auch konsequent. 

In der Wildnis herrscht eine ähnliche Beziehung - da wären einmal der Leithengst und auf der anderen Seite die Stuten, Fohlen und teilweise auch Jährlinge. Die letztere Gruppe ist dem Leithengst untergeordnet, dafür verteidigt er seine Herde vor anderen Herden. Ähnlich ist das dann bei der Pferd-Mensch Beziehung. So ist das mit dem Verständnis der Pferde kompatibel. Sie haben das nämlich fest in den Instinkten verankert, wie sie überleben. Das Herdenverhalten ist ein Teil davon. 

Außerdem sollte man das Pferd nicht herumschubsen, um diese Beziehung zu erlangen. Es reicht schon, wenn man mithilfe von richtiger Körpersprache das Pferd bewegt. In einer Herde geht das Leittier auch nicht sofort auf das andere Pferd los, vorher findet noch viel mehr statt. Es gibt auch viele schöne Wege, den Umgang mir dem Pferd zu erlernen. Einer davon wäre zum Beispiel, nach Pat Parelli oder anderen, gut arbeitenden Leuten zu gehen.

LG

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Die Fragestellerin meinte ja, dass die Reitbeteiligungen gut reiten. So wie ich das verstehe, ist das Problem erst kürzlich aufgetreten und besteht nicht von Anfang an.
Auch beim Tanzen gibt es einen, der führt. Wenn niemand richtig führt, macht das Tanzen keinen Spaß.
Ich meine das so, wenn wir mal bei den Tanz Metaphern bleiben, dass das Pferd wissen will, wer von beiden führt. Pferd oder Reiter? Vermutlich fehlt es den beiden tatsächlich ein bisschen an reiterlichem Können um das Pferd zu führen - weshalb das Pferd die Führung übernimmt.
Im Reitunterricht führt die Reitlehrerin, das geht natürlich auch rein durch ihre Anwesenheit in der Bahn.
Und klar, wenn das Pferd einfach keine Lust hat, "führungslos" in der Gegend rumzulaufen, übernimmt es selbst die Führung und macht seinen eigenen Tanz. 😉

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Ja. Da hat jeder seine eigene Interpretation und Beschreibung - im Endeffekt meinen wir aber alle das gleiche.
Fakt ist aber, dass hier vermutlich einfach ein Kommunikations - und ein daraus folgendes Respektproblem vorliegt.

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Reiten die reitbeteiligungen mit Sporen? Vielleicht sind ihre Beine noch zu unruhig und das stört das Pferd (also ich habe nichts gegen Sporen)
Oder vielleicht war eine Falte in der schabracke die gedrückt hat?

Was ich auch schon einmal bemerkt habe ist, wie eine rb sich etwas nach vorne gelehnt hat (sie war noch sehr unsicher) wodurch ihr Bein nach hinten gerutscht ist und sie ihrem Absatz nach oben gezogen hat. Da hat das Pony auch gebuckelt.

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Nein, ich bin die einzige, die ihn mit Sporen reitet. Falten in der Schabracke ist es wohl auch nicht. Sie satteln korrekt :)

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Naja wenn das Pferd bei dir ja nicht buckelt muss es ja wohl an den reitbeteiligungen liegen... vielleicht klemmen sie?

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Das kann man so schwer beantworten. Nehm dir doch einfach die Zeit und schau es dir an. Anders wirst du nicht auf die Lösung kommen. 
Kann deine Reitlehrerin nicht mal sehen, was da los ist? 
Es könnte vielleicht daran liegen, dass deine RB klemmt, zieht, oder sonstiges. 

Hab mir das schon angesehen...aber es liegt wohl nicht an der Reitbeteiligung. Die reiten gut. Habe nur nicht jedes mal Zeit mit zu gehen.

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wie oft reiten deine rb denn in der woche? vielleicht kann es auch am wetter liegen. da der boden ja teilweise gefroren ist , toben sich die pferde nur ungerne aus. ich finde, dass mache pferde wirklich sehr viel energie im winter haben bzw. sehr knallig sind. man könnte versuchen ihn mal austoben zu lassen auf weichen boden, oder ihn vorher mal abzulongieren. pferde müssen einfach mal ihre kraft rauslassen. entweder weiß er, dass er das bei dir unter dem sattel auf keinen fall machen dard. oder er ist von dem losgerenne und bocken bei den rb dann ausgelastet und macht es bei dir nicht mehr. ich musste meinen leider wegen gesundheitlichen gründen scheren und seit dem der boden gefroren ist und er nicht mehr toben kann, ist er unterm sattel teilweise sehr knallig. ich habe es jetzt auch so geregelt, dass ich ihn vorher frei laufen lasse bzw. am morgen und seitdem geht es.

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@Holou

@ holu: 

Das ist des Nachdenkens wert - vielleicht werden die Mädels bange, wenn sie mit dem Pferd allein sind, während es verstärkten Vorwärtsdrang zeigt. Auf ängstliches Haltenwollen reagieren viel Pferde, indem sie " in die Luft gehen".

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Ich denke das Pferd weiß am besten was ihn stört,leider kann ich mir das auch nicht wirklich erklären aber vielleicht ist er eifersüchtig? Oder eher gesagt er mag dich am meisten oder möchte einfach nur von dir gemacht werden und nicht von den anderen? Also ist jetzt nur meine Theorie,ich kenne dein Pferd ja nicht :D

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