Meine Katze wird von anderer Katze gemobbt, zieht sich zurück und ist kränklich, ich weiß nicht mehr weiter. Was kann ich für sie tun?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist wirklich ein schwierigeres Problem. Ich habe eine größere Katzenfamilie und 2 weitere, die mir zugelaufen bzw. halbverhungert übergeben wurden. Bei Mobbing hilft nur Zeit und therapeutischen Überlegen, Ersteres hast Du ja kaum, da Du wieder wegfährst. Ich denke, daß Deine Katze erstens sehr darunter leidet, daß Du weg bist, Du warst für sie wahrscheinlich noch der einzige, vertrauenswürdige Anker in der Situation. Sie hat sich dann zurückgezogen und ist vermutlich auch noch aus der Trauer heraus krank geworden. Auch bei Menschen sagt man ja bei Nieren/Blasen/Eierstockerkrankungen, insbesondere bei Leuten, die die Trauer nicht rauslassen können, "sie weinen mit dem Unterleib bzw. den Nieren". Bei Katzen ist das ähnlich. Besteht keinerlei Möglichkeit, daß Du sie doch mitnimmst? 

Auf jeden Fall mußt Du oder wer auch immer dort ist, die Situation beobachten und dann entsprechend eingreifen, indem Du vor der gemobbten Katze die andere/n  anschimpfst und klar machst, daß das nicht geht, ggfs. auch sanft, aber bestimmt, von dort, dem Essnapt oder Zimmer rausschiebst (ich sage meist "nein, nein, nein"und bewege den Finger dann entsprechend in gewissem Abstand vor dem Gesicht der auszuschimpfenden Katze), damit die gemobbte Katze Selbstvertrauen bekommt und sich bestärkt und verteidigt fühlt, was sie sich nicht mehr traut, auch da sie sich ja nicht mehr geliebt fühlt, Du hast sie ja schließlich verlassen. Katzen empfinden nicht anders bzw. sogar noch genauer die Situationen wie wir auch. Versetze Dich in ihre Lage. Wie würdest Du Dich fühlen, was würdest Du brauchen in der Situation? 

Als weitere Möglichkeit, wenn es bei euch geht, ist ein abgetrennter Bereich im Garten (ich habe mal in einem solchen Fall einen aufstellbaren, einfachen Schafszaun genommen, ist relativ günstig zu bekommen, Adresse kann ich nachreichen), um einen eigenen Bereich für die gemobbte Katze zu schaffen, in dem sie sich sicher fühlt, der ihr gehört und den sie verteidigen kann. Ich habe natürlich darauf geachtet, daß andere Katzen nicht durch die Maschen durchgehen und ihnen klargemacht, daß sie da nicht reindürfen. Hat etwas gedauert, aber der gemobbte Kater fühlte sich immer sicherer, war ja seins und nach einiger Zeit ging er dann auch zu den anderen Katzen wieder hin, die gelernt hatten, daß sie ihn nicht mobben dürfen. Inzwischen leben sie wieder friedlich miteinander. Hat allerdings ein paar Wochen therapeutischer Arbeit und Aufmerksamkeit bedurft. Ich hoffe, es hat Dir ein paar Ideen gegeben, aber das Beste wäre wirklich, wenn Du sie mit Dir mitnehmen könntest, sie ist ja auch Deine Lieblingskatze, wie Du schreibst und wie würde es Dir gehen, wenn Du plötzlich nach ein paar Jahren des Zusammenlebens verlassen werden würdest ohne daß Du verstehst, warum?   

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Danke für die ausgiebige Antwort! Ich werde das ein oder andere deines Vorschläge mal innder Familie ansprechen und schauen, ob wir das machen können.

Ich würde meine Katze liebend gern mitnehmen, aber der Kater, der bei meinem aktuellen Wohnsitz lebt, ist leider sehr für sein agressives Verhalten gegenüber anderen Katzen bekannt und das kann ich ihr nicht antun :(

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Hallo, 

wie habt ihr die Katzen denn miteinander vergesellschaftet? Dabei machen viele gravierende Fehler. 

Allerdings ist es auch nicht sehr optimal ein Kitten zu einer 8-jährigen Katze zu gesellen. Auch wenn die Katze mit 8 Jahren noch kein richtiger Senior ist, so kann es sein das sie von einem Jungtier trotzdem gestresst ist und umgekehrt langweilt sich das Jungtier mit einem älteren Tier. Ihr habt ja in dem letzten Jahr einige neue Katzen aufgenommen. Ich glaube, dass war eurer Dame einfach zu viel. 

Da sich das nicht legt sollte man vielleicht auch mit dem Gedanken spielen eine von den beiden Katzen abzugeben. So kann es ja nicht weitergehen, dass wäre auf Dauer zu viel Stress. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

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Wir haben nicht alle auf einmal geholt. Bei jeder neuen haben wir die alte Katze erstmal kurz ausgesperrt, damit die neue erstmal wenigstens einen Raum kennenlernt. Später haben wir dann die andere/n reingelassen, die haben die neue am Anfang auch schonmal angefaucht aber in jedem Fall legte sich das schon nach einigen Tagen. Die Kleine versteht sich mit den Katern ja auch super, als diese noch verspielt waren, haben die auch alle viel miteinander gespielt. Nun sind die Kater aber schon 2-3 Jahre alt und liegen lieber herum oder lassen sich schmusen, anstatt mit der kleinen zu spielen. Ab und zu legt sich die Kleine aber auch mal dazu und wirkt sichtlich entspannt. Aber ich habe auch das Gefühl, dass sie im Großen und Ganzen eher unausgelastet ist. Weil ja niemand mit ihr spielt. Und die Katze, mit der sie so gerne spielen würde (die alte) will ja auch nichts von ihr wissen. Das Blöde ist aber, dass sie sich für Katzenspielzeuge etc gar nicht interessiert. Als sie noch nicht kastriert war, ist sie immer wie blöd durch die Wohnung gerannt, bis sie erschöpft war. Sie ist eine wirklich aufgeweckte und überdrehte Katze. Jetzt haben wir sie aber auch schon eineinhalb Jahre (seit sie ein kitten war) und sie hängt schon sichtlich an uns und den Katern. Meine alte hängt aber umso mehr an uns allen, das Weggeben ist im Großen und Ganzen eine sehr schwierige Sache.

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@Nixy99

Das war nicht ganz korrekt. Die neuen Katzen hätten in einen separaten Raum gehört, ja. Dieser hätte mit einer Gittertür verschlossen werden müssen, sodass die Tiere Sichtkontakt gehabt hätten. Wenn sie einigermaßen entspannt nebenher leben, macht man die Abtrennung weg. 

Schon klar. Das war für die ältere Katze evtl zu viel Stress. Katzen mögen keine Veränderungen. Ein neuer Artgenosse muss sein, aber so kurz nacheinander mehrere kann schon zu stressig sein. 

 Man sollte sich daher immer zwei Kitten zulegen. Das ist wichtig für´s Sozialverhalten. Indem sie sich jetzt langweilt, belästigt sie euer älteres Tier. 

In welchen Situationen streiten die beiden denn? Gehts da auch um Schlafplätze? Dann könnte man es noch so hinbiegen, dass man mehrere attraktive Rückzugsorte anbietet. Evtl. macht man mit der Power-Katze Klickertraining oder beschäftigt sich eine Stunde am Tag intensiv mit ihr, damit sie sich etwas auspowern kann. Wenn das jedoch alles nix bringt, dann muss man leider darüber nachdenken. 

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@VanyVeggie

Die kleine hat genügend Schlafplätze, die sie auch regelmäßig nutzt. Sie verfolgt und ärgert meine alte in jeder erdenklichen Situation, aber einen Nutzen ihrerseits kann ich daraus nicht erkennen. Ich selber hatte wie gesagt kein Mitspracherecht, was die neuen Katzen anging und konnte es demnach auch nicht verhindern. Auch bei der Vergesellschaftung war ich nie dabei.

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@Nixy99

Dann musst du mit deinen Eltern reden. Was anderes kann man hier nicht raten. 

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Man sollte in einem Haushalt nur eine Katze haben oder bei zweien diese zur gleichen Zeit holen wenn sie noch klein sind.
Wir haben eine Katze 4 Jahre gehabt und dann ist uns ein Baby Kätzchen zugelaufen.
Meine erste Katze war wie ausgewechselt und war sehr zurückgezogen und wollte fast nicht mehr heim.
Leider ist die Baby Katze an einem Herzfehler gestorben.
Meine Katze hat wirklich sehr sehr lange gebraucht um wieder so zutraulich zu werden.
Deshalb in Zukunft sowas vermeiden, weil Katzen dadurch nur gestresst sind :/

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Katzen sind soziale Tiere und sollten immer mindestens zu zweit gehalten werden. Man muss sie nur richtig vergesellschaften. 

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Habe viel darüber gelesen und das stimmt nicht so wirklich. Kommt natürlich auch immer auf die Katze an! :)

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@4lex4ndr4

Dann waren deine Quellen nicht seriös. Katzen sind soziale Tiere, das ist ein Fakt. Katzen die über 10 Jahre alleine lebten sind z.B nicht mehr in der Lage vergesellschaftet zu werden, da sie verhaltensgestört sind. Daran sind aber auch Menschen schuld. 

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Meine ist jedenfalls sehr unsozial. :D

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Wieso ist der Hundekot mit Schleim überzogen?

Hallo,

wir haben einen Dackel, er ist drei Jahre alt. Diese Woche Dienstag hatte unser Hund nicht gefressen, dafür aber ständig Gras gekaut. Gebrochen hat er nicht. Sein Bauch hat auch ständig gekluckert, als hätte er Blähungen. Wir waren beim Tierarzt und die meinte, es wäre eine Magenverstimmung. Am nächsten Tag war auch alles wieder in Ordnung und er hat gefressen wie immer. Jedoch kluckerte sein Bauch noch etwas.

Donnerstag früh hatte er etwas Durchfall, kaum der Rede wert. Und mittlerweile sieht sein Kot wieder aus wie immer. Doch mit ist aufgefallen, dass um den Kot herum eine Schleimschicht ist (manchmal weiß, manchmal gelblich). Mir ist dies schon einmal vor zwei Wochen aufgefallen, auf der Hundewiese, doch da war es einmalig. Nun ist fast jeder Stuhlgang mit einer Schleimschicht überzogen.

Er bekommt ein wenig Trockenfutter und Dosenfutter, falls dies wichtig ist. Ansonsten geben meine Eltern gelegentlich etwas Frischfleisch vom Tisch.

Am Montag gehen wir trotzdem zum Tierarzt. Doch meine Sorge dass es etwas Ernstes ist, besteht. Er benimmt sich auch völlig normal und frisst wieder wie immer.

Kann mir jemand einen Tipp geben? Liegt es an der Fütterung?

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