Mein Labrador rastet regelmäßig aus?

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12 Antworten

So, wie es klingt, ist Dein Hund hoffnungslos unterfordert und schlichtweg unerzogen. Außerdem hat er keine Frustrationstoleranz, hat vermutlich schon bei vielen Konflikten "gewonnen" und will sich nun weiter durchsetzen.

Gehe mit ihm in eine gute, gewaltfrei arbeitende Hundeschule, wo Ihr die Probleme gemeinsam angeht.

Arbeite mit Deinem Hund. Ein Labbi will beschäftigt, gefordert und gefördert werden. Dummytraining, Suchspiele etc. lasten einen Hund nicht nur körperlich, sondern vor allem auch geistig aus und stärken die Bindung zwischen Euch.

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Ich würde in diesem extrem merkwürdigen Verhalten eine gravierende Fehlverknüpfung sehen. Was auch immer mal passiert ist, als er einen Schuh abgeben sollte, es war etwas, was ihn zu diesem Verhalten gebracht hat und seit dem macht er das.

Hast du jemanden in der Nähe, der sich mit Hundepsychologie auskennt? So einen würde ich zu Rate ziehen. Eine normale Hundeschule wird dir dabei vermutlich nicht helfen können.

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Kommentar von Tschuptschui081
20.09.2016, 12:26

Die Hundeschule hat mich vor einem Jahr weggeschickt, weil es ja mit dem Hund 'keine Probleme gäbe'. Einen Psychologen werde ich vermutlich mal aufsuchen... Ich habe ihn allerdings auch nicht seit dem Welpen Alter sondern knapp mit 1 1/2 Jahren bekommen...

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Trainer kommen lassen und nicht nur die Symptome sondern auch das Problem beheben. 

Ich denke, dass es an einer konsequenten Erziehung hapert. 

Wer bei Hunden nachgiebig handelt (weil er ja grad sooo lieb guckt oder man bei diesen Augen schwach wird), handelt sich ernste Probleme ein, denn ein Hund testet ebenfalls sehr gründlich aus, mit welcher Masche er sein Ziel erreicht. 

Was auch immer du tust, mach es immer gleich. Beispiel: 3x beim Essen bekommt er nix, dann aber doch mal ausnahmsweise. Schon hat man einen Hund am Tisch, der all sein Können in Perfektion darlegen wird um wieder etwas zu bekommen, das Problem ist somit hausgemacht und liegt nicht beim Hund. 

Das selbe beim Anspringen: mancher Hund freut sich riesig, wenn Herrchen, Frauchen, Kinder oder einfach nur Besuch kommt. Aber nicht jeder möchte vom Hund umgerannt oder gar dreckig gemacht werden. Darum frühzeitig unterbinden in Form von runter drücken oder auch mal das Knie anziehen, wenns zu arg wird und der Hund macht das nicht mehr. 

Hol dir bitte einen Trainer, der dir das Wesen Hund und dessen Verhalten erklären und verdeutlichen kann. Es ist deine Aufgabe, ihn zu erziehen und ihn zu verstehen. 

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Der Hund ist absolut null erzog wenn er so reagiert.

Schnauze zuhalten ist aber auch von deiner Seite aus ein komplett falsches Verhalten.

Such dir ganz dringend einen Trainer der gewaltfrei arbeitet! 

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Hör auf mit so Quatsch wie Schnauze zu halten. Was soll das bringen? Willst du damit Macht demonstrieren , dominant wirken? 

Wie kann der Hund etwas kaputt machen, wenn ich im Raum bin? 

Bring dem Hund ein Abbruchkommando bei und lenke unerwünschtes Verhalten in erwünschtes um. 

Zudem räume Schuhe und alles was der Hund gerne anknabbert erstmal weg. Kein Erfolgserlebnis keine kaputten Schuhe. 

Wie alt ist dein Hund? Und wie ist euer Tagesablauf? Wie lange ist der Hund alleine? Wie wird er ausgelastet? Weg sperren ist keine Lösung , auch lernt der Hund nicht daraus. 

Du nimmst ihn seine Beute weg, obwohl er nicht gelernt hat,sie freiwillig aus zu spucken, wirst handgreiflich und vor lauter Wut sperrst du ihn weg.  

Das der Hund gefrustet ist und ausrastet wundert mich ehrlich gesagt nicht. Du spiegelst das Verhalten wieder.


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Kommentar von Tschuptschui081
20.09.2016, 12:33

Wenn ich ihm die Schuhe weg nehme, frisst er dafür Türrahmen, Zargen, Böden Kissen, Couch etc. 

Tagesablauf 07-08 Uhr Gassi (1std), danach gibt es fressen. 11-13 Uhr Gassi bei heißem Wetter kurze Runde (30 min) ansonsten große Runde von 2-3 Std (wohne ländlich wo ich mit ihm aus Geld gehe, er frei läuft und ich mit ihm trainiere und Spielchen mache). Abends geh ich nochmal ne Stunde, bei heißem Wetter lege ich die große Runde auf abends. Ansonsten Lauf ich Abends eine Stunde.

Alleine ist er, wenn ich einkaufen gehe oder mal zu Freunden. Also quasi nicht oft und nicht lang. Ansonsten hab ich noch n Mini Job, da nehme ich ihn mit hin.

Bevor er mich und andere Sachen kaputt beißt, muss ich ihn leider weg sperren. Manchmal bekomme ich ihn auch gut zu fassen, damit ich ihn in den Garten lassen kann. Da reagiert er sich einigermaßen ab wenn ich ihm nicht zu nahe komme.

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Kommentar von Tschuptschui081
20.09.2016, 12:36

Achja mit dem zu halten der Schnauze weil ich ihn nicht den Boss gegenüber markieren und auch keine Dominanz, sondern damit er mich nicht packen kann! Mehr nicht!

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Dein Hund hat keinen Respekt vor Dir, da hilft auch keine Kastration. Er folgt eben nicht gut, sonst würde er Dich nicht beißen und anfallen. Er kennt wahrscheinlich die Grundkommandos und die befolgt er dann, wenn er Lust aufs Folgen hat. Er wird zum einen nicht ausgelastet sein (viel Bewegung , Kopfarbeit, Spielen und Unterordnen) und zum anderen bist Du nicht der Boß. Geh in eine Hundeschule und lass Dich beraten. Vor allem, arbeite mit Deinem Hund. Das Verhalten wird sich so nicht bessern, ganz im Gegenteil, es wird sich verschlechtert. Wenn mich mein Hund beissen würde, würde ich mir nicht einreden, dass er gut folgt.

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Kommentar von Tschuptschui081
20.09.2016, 12:20

Er beherrscht mehr als die Grund Kommandos, und er hört auch immer! Ich bin den ganzen Tag mit ihm unterwegs, fordere ihn sowie Spielchen etc. So wie es oben im Text steht. Die Kastration war übrigens nicht wegen dem Problem! 

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Deinem Problem liegt einfach eine unkonsequente Erziehung zugrunde. Dadurch ist eure Rangordnung ungeklärt, wodurch der Hund unsicher wird da du mal durchgreifst und mal nicht.

Du solltest gegen das Schuhekauen im Kauknochen oder etwas Ähnliches geben, worauf er bei langer Weile rumkauen kann. Spiel außerdem beim Spaziergang Apportierspiele mit ihm, das sollte ihn mehr auspowern als ein einfaches Umhergehen.

Um die Rangordnung zu klären musst du härter durchgreifen. Du kannst ihn dazu auf den Rücken drehen und ein Schanppen oder Beißen darfst du auf keinen Fall durchgehen lassen. Wenn du beim gassi gehen eine Schleppleine benutzt oder ihn von der Leine abmachst kannst du Unterorndungdsspiele spielen.

So z.B. den Hund sitz machen lassen, weiter gehen, warten und dann rufen. Als Steigerung kannst du den Weg verlängern oder während seinem Weg zu dir ihn immer wieder anhalten und sitzen lassen.

So solltest du es spielerisch in den Griff bekommen. Wenn es dennoch nichts wird, geht am Besten in eine Hundeschule und lasst euch dort Tipps geben.

Viel Erfolg, Ufea2000

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Es ist eigent. ganz leicht das zu lösen: du stellst die schuhe irgendswo hin wo er nicht ran kommt und wenn er aus rastet musst du in in die frengen und solange warten bis er sich hinlegt/hinsetzt und wenn er dann wieder ruhig ist legst du dein Labrador auf die seite und wartest solange bis er erstmal nicht aufsteht. und wenn das erldigt ist, solte er erstmal nicht mehr machen wenn doch wiederhole das nochmal. Und nehme auch ein Tennisschläger um ihn zu Dominieren achso und du musst dein Labrador dominieren, also z.b. wenn er durch dreht oder die schuhe zerfetzt einfach dann ablenken und denn schuh weg nehmen und wenn er wieder durchdreht den tennisschläge vor sein maul halten, das er dann denkt das du stärker bist als ich und er darf sich nicht immer an der nase leken das heißt das er Kampfbereit ist.


Bei mir war das auch so ;)

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Du brauchst dringend einen Fachmann ! DAS IST KEIN SPIEL! Er zeigt dir ganz klar und deutlich das er es absolut nicht toleriert das du dich wagst ihm was wegzunehmen! 

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Kommentar von Tschuptschui081
20.09.2016, 12:10

Aber warum immer nur bei Schuhen? Ich kann ihm alles nehmen und er hört sich auf mein "aus" und lässt den Schuh in meine Hand fallen

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Kommentar von GHASDZUSD
20.09.2016, 12:23

Genau das. Das ganze kann auf Dauer nur schief gehen, dein Hund braucht dringend Erziehung, und du dringend Hilfe bei der Erziehung.

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na da würde ich doch glatt mal einen hundetrainer zu rate ziehen.  ich würde sagen "das tier ist absolut nicht erzogen"

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Kommentar von Tschuptschui081
20.09.2016, 12:08

Er ist erzogen, er hört auf mich jedenfalls sehr gut. Es ist seit der Kastration, das er sich mir in der Situation nicht mehr unterwirft

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Kommentar von Kiyota
20.09.2016, 12:10

Es liegt nicht immer am Besitzer. Meine Hündin ist bspw seit diesem Jahr extremst aggressiv. Bei ihr sind es psychische Probleme. Es ist immer leicht gesagt "nicht erzogen". 

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Ich würde dir einen Hundetrainer oder einen Besuch in der Hundeschule empfehlen.

Mit meiner Hündin war ich letztens auch bei einer Einzelstunde. Ihr Verhalten wurde analysiert und eine Behandlung begonnen. 

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Kommentar von Einafets2808
20.09.2016, 13:17

Das ist auch der richtige Weg. Auch ich mit über 15 Jahren Hundeerfahrung. Stand mit meinem damaligen Junghund vor einigen Problemen. Obwohl ich wöchentlich in die hundeschule gegangen bin. 

Da habe ich ein paar Einzelstunden genommen und habe einen Trainingsplan bekommen von meiner Trainerin. 

Sie hat das Verhalten angeschaut und mir gesagt, was die Ursache ist oder wir das zustande kommt. 

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hören tut er gar nicht, sonst würde er das nicht machen, also wie kannst du schreiben, er hört mehr oder weniger wie ne eins?

geh mit ihm in die hundeschule, damit du auch noch etwas lernen kannst

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Kommentar von Kiyota
20.09.2016, 12:12

Meine Hündin hört auch auf mich! Trotzdem ist sie anderen gegenüber äußerst aggressiv und blendet mich dann aus.

Also ein Hund kann schon erzogen sein und trotzdem seine Probleme haben.

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Kommentar von dasadi
20.09.2016, 12:16

Die Antworten von oben herab sind mir ein Graus. Die sind so was von überflüssig.

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Kommentar von Tschuptschui081
20.09.2016, 12:16

Mit mehr oder weniger meine ich: Lebewesen haben ihre eigenarten, Kinder, Erwachsene sowie Hunde! Er hört auf mich wie ne eins, egal welches Kommando, nur in der Situation nicht! Und immer diese Kommentare, er wäre nicht erzogen kannst du dir sparen!

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