Boxer 5 Monate beißt und flippt aus

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8 Antworten

Hallo Sana88!

Aus Deinen Zeilen lese ich ein gewisses Amüsement über die Kapriolen Deines Hundes heraus... Was Du da mit "temperamentvoll" interpretierst, ist in meinen Augen ein ungestümer Welpe, der noch nicht gelernt hat, Frustration zuzulassen! Das ist nicht gut, eines Tages, in nicht allzuweiter Ferne ist das Boxerkind ein Junghund mit relativ scharfen Zähnen! Der Kleine muß warten lernen, Du bestimmst Anfang und Ende des Spiels! Hüpfen und Schnappen nicht zulassen! Hocke Dich hinter ihn, lege die Arme um seine Brust, sage ruhig und bestimmt WARTEN! Nicht festhalten, nur mit Deinen Armen beschränken, drängt er vor, zurückdrängen und WARTE sagen. Nicht lachen, nicht lächeln, ruhig bleiben und die Aktion widerholen bis Ruhe eintritt. Damit hättest du schon längst anfangen sollen, aber besser spät als nie! Und beißen ist auch alles andere als witzig!!! Schreie laut und übertrieben auf und gehe weg, wenn er das macht! Und auch hier gilt: Nicht lachen, das ist absolut nicht witzig!!! Wenn Du diese Übungen nicht ernst nimmst - warum sollte es dann der Hund tun?! Aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen: Wenn ich es absolut ernst meine - dann nimmt mich auch mein Hund ernst! Er wird nächste Woche sieben Monate alt und würde sich eher auf die Zunge beißen als in meine Hand... Gewalt mußte ich dafür nicht anwenden - aber ernst sollte man sich gegenseitig schon nehmen...

Klasse!!!! Ich danke dir tausend mal für deinen Rat! Mit deiner Vermutung könntest du recht haben... Das ist auch unser erster eigener Hund den wir erziehen... Da sind solche Tipps Gold Wert!!!!! Lieben dank!!!!!

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Ich empfehle Dir zwei Bücher. Und lies die dann auch, sonst hast Du ein Problem. Dein Hund meint jetzt schon, er sei der Chef. Und so langsam kommt er in das Alter, wo es sehr sinnvoll ist, ihm klarzumachen, dass er das nicht ist. Eins ist von Jean Donaldson und heisst: Hunde sind anders. Da steht sehr genau drin, wie man Hunde erzieht und wie man ihnen einen weichen Fang beibringt. Das ist nämlichd das, was Dein Hund wohl noch nicht gelernt hat. Sobald er zu grob wird, sagst du laut und deutlich Nein und verlässt den Raum für zwei Minuten, lässt ihn alleine. Konsequent. Das Andere heißt "Mit Hunden sprechen" von JAn Fennell. Darin steht, wie Du den Hund permanent unterordnest. Das ist für Dich und den Hund ein schöneres Leben und geht völlig ohne Gewalt. Und dann würde ich Dir raten, eine ordentliche Hundeschule zu suchen. Die haben ja wohl gar keine Ahnung.

Danke für die buchtipps! Das ist das Problem... Wir haben ihm als kleinen süßem Welpen fast alles durchgehn lassen obwohl man das ja 1.000 mal im Vorfeld hört, von Beginn an grenzen zu setzen!

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Da habt ihr das eine mit dem anderen ausgeglichen anstelle etwas umzuleiten. Super gut gelaufen, sehr schoen. Dumm nur, dass der erfolg wirklich durchschlagend ist :-D

Richtiger waere das spiel von beginn an umzuleiten und den junghund dazu zu bringen besonders auf die mitglieder des sozilaverbandes zu achten. Das fuehrt zwar nicht ganz dazu, was Du erwartest, aber es waere ein anfang. Das Du das spiel nicht beenden kannst, zeigt noch weitere probleme, wer legt bei euch was wann fest? Ein spiel ist zuuende, wenn derjenige, der es begonnen hat es beendet ...... die regel hae3lt der hund scheinbar gut ein. Frage ist nur, warum Du das nicht kannst ;-). Dann glaubst Du das spiel damit zu beenden, den hund in eine zwangslage zu bringen. Noch geht ers gut .... lange nicht mehr wirklich. Im uebrigen ist das speil fuer den hund offensichtlich noch immer nicht beendet ..... die konsequenzen beschreibst ja. Wenn der hund besser gelernt hat das spiel zu swpeilen, hast einen wundervollen erfolg. Nur ganz sicher nicht, was sinnvoll waere. Das speil mit dem verstecken funktioniert ueber das natuerliche sozialverhalten in einem grundgefestigten sozialverband. Das als heilmittel ohne konkreten anlass einzusetzen ...... rofl ... erfolg hast ja ;-)

Du willst keine gewalt einsetzen, nur wirst nicht drumherum kommen. Gewalt iost nicht nur koerperliche gewalt, eine nachhaltige ausbildung unter nutzung des natuerlichen sozialverhaltens ist genauso ghewalt, nur weit besser und nachhaltiger. Es ist aber ein zwangsmittel, also gewalt. Warum setzt Du nicht intelligenz ein ... eine leitposition nimmt ein mitgleid im sozialverband eben nicht durch koerperliche staerke, sondern durch die hoehere intelligenz und dessen staendigen beweis ein.

Ohne Dich und Deinen umgang mit dem hund sowie den aufbau eurer sozialstruktur zu kennen, kann jeder tip nach hinten losgehen. Deshalb solltest Dich an leute wenden, die das objektiv betrachten und Dich dann anleiten. Die bisherige hundeschule scheint da wohl eher der falsche ansprechpartner zu sein ..... Es gibt sicher einen rasseverband in deiner naehe oder einen hundesportverband ... oder eine andere hundeschule. Eine hundeschule ist dabei immer nur eine teure und kurzfristige hilfe, rasseverband und hundesport dagegen langfristig und im verhaeltnis preiswerter.

Bis Du einen sinnvollen ansprechpartner gefunden hast, solltest Dir gedanken machen, wie Du den sozialverband in zukunft gestalten willst, spiele faengst Du an und beendest diese sobald auch nur ein zahn Deine haut beruehrt. Verzichte auf das fangen und das spiel mit dem langen arm ..... nutze die aufmerksamkeit. Wenn Du etwas nicht willst, dann ignorierst alles. In jedem fall solltest Dir schnellst moeglich jemanden suchen, der Dich weiter anleitet ..... das bisherige zeigt einiges an defiziten, die erhebliche konsequenzen haben werden

Also, ich bin mit Boxern groß geworden und weiß wovon Du redest. Ich mußte meinen eigenen ersten Boxerrüden leider im letzten Jahr aufgrund seiner HD mit 8 Jahren erlösen. Ich selbst war schon im Welpenalter mit ihm in der hundeschule wo er sozialisiert wurde..andere Hunde etc. zu dieser zeit waren meine Kinder 2 und 5 jahre alt, somit war sein Sozialverhalten auch zu Hause genügend abgedeckt:-) die Kinder durften alles mit ihm machen...wenn sie spielten lief es immer fair ab. Das Beißen oder Knabbeln kannte ich von meinem Paul nur während des Zahnwechsels und da habe ich ihm genügend andere kaumöglichkeiten zur Verfügung gestellt so dass er unsere Hände und Arme in Ruhe lässt...:-) ist euer Boxer wirklich aggresiv oder einfach nur unterfordert und nicht sozialisiert? LG

ach so, sorry habe noch was vergessen: Gewalt mit Gegengewalt zu lösen war noch nie der richtige Weg! Und Boxer vergessen nie etwas...glaube mir:-) es sind super intelligente Tiere..fast Menschenählich finde ich immer. Also, eher mit konsequenz daran arbeiten...und vieeeeeeeel Liebe..:-)

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Ich auch :-) deswegen liebe ich diese Rasse so! Nur das ist unser erster eigener...! Er ist im grunde Super lieb zu allen Menschen und Hunden und absolut nicht schreckhaft...! In der hundeschule meinten sie er ist Super sozial (er verteilt halt auch regelmäßig knutscher, darum wahrscheinlich) !!! Ich weiß das es ja auch keine Aggression seinerseits ist sondern er kennt die Grenze beim spielen nicht! Er steigert sich so sehr rein! Wir haben jetzt angefangen ihn zu ignorieren wenn er anfängt so Wild zu werden, dass wird aber eine ganze Weile dauern weil es bis jetzt für ihn ja immer funktioniert hat :-)

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ich schätze das weil er erst 5 monate ist will er nur spielen das ist bei den meisten hunden so und da er noch ein Boxer ist ist das natürlich sehr fest ;) es kann sein das er irgentwas am körper hat das im weh tut wenn es berührt wird , zum beispiel mein hund hatte was am bauch und als ich mit ihm gespielt hab hab ich ihn am bauch angefasst und da wollte er auch schnappen . das mit dem Halsband daran muss er sich vielleicht noch gewöhnen :) warst du /ihr schon in der hunde schule ? für einen solchen hund braucht man auch so einen gewissen ausweis oder so weil es ja ein ,,kampfhund'' ist :) hoffe das ich helfen konnte

Jup... In der hundeschule sind wir seid der ersten Woche seit wir ihn haben! Uns wurde aber auch gesagt das wir den meutetrieb mit ihm üben müssen um seine Bindung zu uns zu stärken... D.h. Raufen und toben mit körperkontakt ohne Spielzeug (wäre sonst beuteteieb)! Ihm macht das ja auch tierisch Spaß nur mir nicht mehr so :-)! Ich komme aus baden-Württemberg und hier zählen boxer auf keinen fall zu den Listenhunden! Wüsste auch nicht in welchem Bundesland das so sein sollte. als Kind hatten wir schon Boxer und ich kann mich nicht erinnern das die damals so viel Temperament hatten ;-)))

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Von Alpharolle würde ich ebenfalls absehen...Das Beissen quittiert ihr am Besten mit einer Leine, die ihr irgendwo festmacht. Danach wird der Hund ignoriert. Ihr könnt das auch üben...ihr spielt mit dem Hund, sobald er beisst, entzieht ihr ihm aprupt die Aufmerksamkeit und ignoriert ihn völlig. Ein 5-monatiger sollte eigentlich schon leinenführig sein. Also unbedingt ebenfalls üben.

Also ich würde meinen dass er zu 80% leinenführig ist... Nur wenn er während dem freien laufen an mir hochspringt und nach mir schnappt so aus Spaß ;-P wird er angeleint und das scheint ihm mächtig gegen den Strich zu gehn... Und dann deutet er das schnappen an...! Ist ein richtiger Trotzkopf!

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Hallo, Du solltest Dir unbedingt einen Trainer suchen, der mit viel Ruhe und nur positiver Verstärkung arbeitet. Ich vermute mal, dass er vor der 12. Woche von seiner Mama und seinen Geschwisterchen getrennt wurde, und daher die Sozialisierungsphase unter Seinesgleichen nciht beenden konnte. Da passiert es oft, dass die Hunde nichtwissen, wann gerade bei Beißspielchen Schluss ist. Achte darauf, ihn nie hochzuschaukeln, vor allem bei Zieh- und Zerrspielen, pushe ihn nicht hoch mit endlosen Ballwerfgeschichten, sonden fahre selber ein seiner Gegenwart einen Gang runter, denke, Du hättest ein Glas Wein getrunken, dadurch wirkt man dem Hund gegenüber tatsächlich viel klarer und souveräner, so dass er selber keinen großen Grund sieht so etwas mit Dir zu machen. Je übermütiger er wird, desto ruhiger solltest Du werden. Sei ihm sozusagen ein gutes Vorbild. mithundensein mit dem Üblichen davor und danach

Ja genau... Mit 8 Wochen haben wir ihn geholt. Sind zwar sofort in die welpengruppe, aber 2 mal die Woche wahr wohl eindeutig zu wenig.. Wobei unter den Welpen nie gequiekt wurde. Mein Mann meint immer ich sei zu empfindlich. Ich bin da anderer Meinung! Die beisshenmung ist nicht ausgeprägt und wir haben schon einiges durchgehen lassen am anfang...Vielen Dan für deine klasse Antwort!

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Was habt ihr denn für Erziehungsmethoden bisher angewendet, dass ein 5 Monate alter Miniboxer, der ja gerade den Welpenbeinen entwachsen ist -

wenn man ihn am Halsband oder der Leine festhält - dann "um sich beißt" ...."um euch loszuwerden und sich zu befreien" ????

Wie habt ihr ihm denn das "Nein" beigebracht um ihm das Neißens in die Hände zu verbieten?

Und: Was macht er denn wenn er versucht euch "ab und an zu massregeln"..?

Ein fünf Monate alter Boxerbube???

Gerne gebe ich einen guten Rat, aber dazu müsste ich noch weitere Angaben bekommen.

Sorry: Neißens = Beissens

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Also es kommt wohl etwas dramatischer rüber als es wirklich ist...! Er wälzt sich in fremden hundehaufen und rammelt regelmäßig seinen Teddy, als in der pubertät ist er auf jeden fall schon! Das der hundi lieber ohne Leine laufen und rennen möchte und natürlich fangen spielen (was wir nicht machen sollten) will und er sich deswegen windet kann ich nachvollziehen (leider)! Jedes mal wenn er was nicht darf dann sagen wir streng nein... Mehr sollten wir laut hundeschule auch noch nicht machen... Da er noch recht Jung ist! Ich hab auch das Gefühl das wir ihm schon von Anfang an einfach zu viel haben durchgehen lassen...

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@Sana88

Danke für deine Antwort - dein Gefühl "das wir ihm von Anfang an zu viel haben durchgehen lassen..." trügt nicht.

Nun ist das schon in den Brunnen gefallen und dein Boxer ist nicht in der Pubertät - sondern er fordert Regeln, Grenzen und also Erziehung ein!

Solange Du ihm das nicht bietest und nur mit "nein" = also gar nicht regelnd reagierst wird sich sein Verhalten steigern...

  • solange bis er ein Verhaltensauffälliger Hund ist !!

http://www.bk-muenchen.de/organisation/gruppen-des-bk.html

Guck einmal hier - suche eine für deinen Wohnort passende Boxerclub-Ortsgruppe - auch wenn du einmal oder zwei Mal die Woche ein Stück weit fahren müsstest - und lass dir fachkundig bei der Auslastung und Erziehung deines Boxers helfen!

Der Karren (also die Hundeerziehung deines Boxers) ist schon so weit daneben gefahren, dass man Dir hier auf GF nur einen solchen Rat geben darf.

Gib deinem Boxer eine Chance, dass er ein zufriedener und gut erzogener Boxer wird, der seiner Rasse alle Ehre machen kann.

Die Hundeschule in welcher Du derzeit bist - kannst du Dir sparen. Nicht jede Hundeschule ist unbedingt geeignet. In einer solchen scheinst du derzeit zu sein.

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@Sana88

hahaha rammelt seinen teddy wenn ich mir das vorstelle muss ich lachen

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