Macht einen sowas eher kaputt oder stärkt einen(Horrorfilme)?

12 Antworten

Also ich bin jetzt 17 und hatte früher vor allem Angst was mehr als 4 beine hatte oder generell alles was dunkel war. Ich hab dann ausversehen mal mit meiner Mama angefangen sowas wie NAVI CIS geguckt und mit der Zeit wurde es dann auch immer blutiger mit Serien und jetzt mit meinen 17 Jahren liebe ich Horrorfilme und alles was dazugehört, ich hab so viele Horrorfilme gesehen das ich diese schon garnicht mehr gruslig finde und darum find ich es jetzt nur noch langweilig XD Aber naja ich finde das Horrorfilme zu Halloween z.B. einfach dazugehören und glaub mir wenn man die Zusammen als gruppe guckt sind die meistens mehr lustig als gruselig

Abhärten halte ich für keinen guten Begriff. Abstumpfen vielleicht eher. Und ja, durchaus ist es möglich, dass man bei ersten Konfrontationen später ein paar unruhige Nächte hat.

Wenn deine Freunde sich vor Horrorfilmen fürchten, dann solltet ihr dies akzeptieren / berücksichtigen. Bringt sie nicht in eine Situation, in der sie aus Gruppenzwang handeln. Zu Halloween kann man sich auch Filme anschauen, die sich dem Thema zwar widmen, aber deshalb nicht gruselig sind (z.B. Scary Movie).

Außerdem sollte man meines Erachtens zwischen klassischem Gruselfilm und der Präsentation ekliger Ideen (wie bspw. Kannibalismus) unterscheiden.

Wozu sieht man sich einen Film an, der einem Angst macht? Das habe ich noch nie verstanden. Ich würde mir das nicht antun, und zu solch einem Abend einfach nicht hingehen. Und genau das würde ich auch Deinen Freunden empfehlen.

Was sieht man da? Grausamkeiten, die man nur aushält, weil man immer weiß "ist ja nur ein Film". Dennoch ist es grausam: der Autor, der sich so was ausdenkt, die Filmcrew, die dafür sorgt, dass es richtig Angst macht - wozu? Ist es wirklich toll, sich etwas anzusehen, was eigentlich zu den Abgründen der Menschheit gehört?

Und natürlich macht das was mit der eigenen Psyche.

Das ist doch reine Geschmackssache. Andere Menschen mögen traurige Filme, die einen nachdenklich stimmen, wieder andere lustige Filme ohne jeglichen Anspruch. Dann gibt es Leute, die sich gerne gruseln. Warum sollten also Autoren und Filmcrews, die sich dem Grusel widmen grausam sein?Sie bedienen dieses Genre, weil sie sich selbst dafür interessieren und haben das Recht dafür nicht verurteilt zu werden, da Menschen und ihre Vorlieben dahingehend unterschiedlich sind. Warum auch nicht sich mal mit den Abgründen der Menschheit im medialen/künstlerischen Kontext befassen, solange man es freiwillig tut? Außerdem muss man differenzieren: Das Horrorgenre ist breiter aufgestellt, als es dargestellt wird. Natürlich gibt es viele Filme, die als „Horror“ gelabelt sind und in deren „Handlung“ nur zusammenhangslos Brutalität und Ekel aneinandergereiht ist. ABER: unter das Genre fallen auch Filme, die sich mit Tiefsinn der Materie widmen und subtil die Zuschauer zum gruseln oder nachdenken bringen. Der Autor und die restliche Crew solcher Filme sind genauso wenig grausam, gewaltverherrlichend oder gestört, wie Autoren und Crews in jedem anderen Genre. Bitte lernt das!!Und das der Konsum von Horrorfilmen etwas mit der Psyche anstellt wage ich auch zutiefst zu bezweifeln. Zumindest in in einem angemessenen Alter.

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