Ich habe überhaupt kein Problem damit, das ist schon in Ordnung.

Das ist keine Frage von "gerecht" oder "ungerecht"....

Die Maßnahmen erfüllen ja einen Zweck und sind nicht als Strafe gedacht, ebenso wenig, wie Lockerungen Belohnungen sein sollen...

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In meinen Augen ist das emotionale Erpressung. Dieser Freund sollte sein Leben doch so gestalten dürfen wie ER das möchte. Das geht niemanden etwas an, wenn er damit niemanden und auch sich selbst nicht schadet. Warum sollte das eine Freundin etwas angehen, es belastet die Freundschaft doch nicht?

Stelle dir vor, besagter Portalfreund schreibt dir vor, dass du Eigenschaft X ablegen sollst und droht dir damit dir ansonsten die Freundschaft zu kündigen. Damit würdest du dich doch auch gleich reduziert fühlen, oder nicht?

Sollte dir der Freund wirklich auch so wichtig sein, wie du ihm zu sein scheinst... dann sollte das keine Rolle spielen, dass er solche Portale besucht, oder? Ich habe es so verstanden, dass auf besagter Seite Erwachsene einvernehmlich miteinander flirten. Das schadet doch niemanden. Wenn das für dich ein Auschlusskriterium ist im Freundeskreis, dann kann ich verstehen wenn sich der Freund für die Portale und nicht für dich entscheidet. Nicht, weil ihm die Portale wichtiger sind, sondern weil du sehr oberflächlich an Freundschaften rangehst... sorry...

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Andere

Für mich ist Ente unangefochten die Nummer 1! Generell bin ich darum bemüht meinen Fleischkonsum weitgehend im Zaun zu halten, ohne streng vegetarisch zu sein. Da ich nicht der größte Fleischfan bin, fällt mir das auch nicht schwer. Aber Entenfleisch... das finde ich einfach vorzüglich und bin auch immer wieder froh, wenn ich das mal esse!

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Ich finde sie nicht langweilig.

Den Horrorfilm, den du hier als Beispiel nennst aber schon....

Das kommt natürlich stark auf die Umsetzung an. Leider wird besonders das Horrorgenre von sehr vielen, gelinde gesagt, schwachen Filmen untergraben. Es gibt Produzenten, die einfach unkreativ die selbe Thematik wieder und wieder käuen. Besagte Produzenten denken auch gerne mal, dass es in Ordnung ist, eine langweilige Handlung mit möglichst viel Blut und Pseudo-Schockszenen zu kompensieren (Spoiler: Das funktioniert nicht!) Auch mit der Logik und Schlüssigkeit nehmen sie es dann nicht ganz so ernst und die Twists sind dann teilweise entweder zu plump oder an den Haaren herbeigezogen...

Dennoch: Horror gehört zu den besten Genres, wie ich finde. Wenn es jemand schafft einen Horrorfilm zu produzieren, der wirklich gut ist, dh spannend, kreativ, unvorhersehbar aber in sich logisch, gruselig etc, dann ist das meistens auch ein phänomenaler Film. Es ist nicht einmal nötig das Rad neu zu erfinden, denn auch bereits behandelte Thematiken können super sein: selbst der millionste Haunted House Film kann, bei richtiger Umsetzung, top werden. Es ist nur wichtig, dass sich dem ein Team widmet, dass das Genre versteht und auch genügend kreative Köpfe mitbringt.

Leider haben sehr viele Produzenten das Bild, dass Horrorfilme immer schockierender, brutaler und ekliger sein müssen. Je mehr Blut und Gedärm, desto besser... Handlung, Character Building, Plot Twists? Pah, nee du! Diese Einstellung macht das Genre, sowie dessen Image aber total kaputt. Ein guter Horrorfilm kann ohne einen Tropfen Blut auskommen.

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Normal, ihr kennt euch eben

Anschauen, auch wenn du es als "Anstarren" wahrnimmst, ist als alleiniges Indiz KEINE Liebeserklärung oder ein Heiratsantrag. Wenn es wirklich nur darum geht, dass er dich ansieht (oder wer weiß: vielleicht grinst er sogar manchmal dabei?), dann würde ich das nicht überbewerten. Es gibt Millionen von Gründen warum Menschen andere Menschen ansehen. Klar nimmt man gerne an, dass es an einem selbst liegt, ist ja schließlich schmeichelhaft. Jedoch bedenke:

Ihr kennt euch nicht so gut, habt kaum Kontakt

Der letzte größere Kontakt war vor einem Jahr

Er hat eine Freundin

Ich denke, wenn es wirklich nur darum geht, dass er dich ansieht, dann wiegen alle Punkte GEGEN Interesse von ihm an dir viel stärker. Ohne Gewehr, ich kenne ja weder ihn noch dich... wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest, dann sprich ihn darauf an. Könnte aber unangenehm werden...

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Wenn dann definitiv China! Russland kann mit beiden überhaupt nicht (mehr) mithalten, da sehe ich sogar die Chance für ein geeintes Europa als Weltmacht größer...

China ist jetzt schon bei Investoren das beliebteste Land, vor den USA. Es verfügt über eine der exportstärksten Volkswirtschaften der Welt, ist inzwischen selbst nicht nur Produkteur, sondern auch Innovateur auf der Welt. Auch in Europa kommt man um China bald nicht mehr umhin: China ist bspw maßgeblich an vielen deutschen Unternehmen beteiligt (Daimler, deutsche Bank etc). Auch in Afrika investieren die Chinesen eine Menge. Die chinesischen Unternehmen zählen zu den größten und einflussreichsten der Welt... mit der „neuen Seidenstraße“ erschließen sich die Chinesen eine Menge Absatzmärkte und Handelspartner. Das sind nur ein paar Beispiele...

die einzige Nation, die mit China mithalten kann (mithalten wohlgemerkt, nicht dominieren) sind die USA. Und wenn die weiter so „kränkeln“ wie jetzt, dann bald auch die nicht mehr! In den nächsten Jahren wird sich zeigen, ob China die alleinige Hegemonialmacht dieser Welt wird oder ob sie sich diesen Platz mit den USA teilen. Das kommt ganz darauf an, wie sich letztere in den nächsten Jahren schlagen und entwickeln werden...

China hat auf jeden Fall den Anspruch eine Nation von Bedeutung zu werden und kein Spielball anderer Nationen zu bleiben. Das ist ein Anspruch, den China in der Geschichte häufiger hatte...

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Wenn du mal recherchierst, dann wird dir auffallen, dass es bei den Handys für Männerhände nicht bleibt. Durchschnittstemperaturen in Büros, Anschnallgurte etc ist alles auf die Norm des Durchschnittmannes gemünzt. Es mögen Kleinigkeiten sein, die sich im Endeffekt jedoch summieren. Die Frage ist, ist es gerecht dass die Welt auf Männer abgestimmt ist und Frauen, die in DE nicht mal die Minderheit sind, in einer von ihrer Norm abweichenden Gesellschaft leben? Wohl eher nicht, oder? Und diesen Teil der Gesellschaft in die Alltagssprache zu integrieren (gendern), sollte doch nicht zu viel verlangt sein, oder? Immerhin geht es bis in wichtige Bereiche hinein: Medikamente wird beispielsweise immer an der Männernorm getestet, obwohl der Frauenkörper darauf teilweise anders reagieren kann.

Daher: klar gibt es wichtigere Probleme. Die sind aber keine Entschuldigung sich um die anderen Dinge gar nicht zu kümmern.

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Das kann ich mir zumindest (je nach Teilbereich) gut vorstellen. Teilweise scheint es auch wissenschaftlich nachgewiesen zu sein: wenn du bspw eine Prüfung hast und da mit der „ich schaffe das!“ Einstellung rangehst, dann ist das Endresultat mit hoher Wahrscheinlichkeit, bei selben Lernaufwand, besser.

Andere Menschen beeinflussen, das finde ich wiederum schwierig. Rein rational betrachtet ist das wohl eher nicht so wirklich möglich. In dem Sinne, dass du mit einer positiven Ausstrahlung die Antipathie einer Person dir gegenüber schmälerst, ohne direkt mehr in diese Person zu investieren, das könnte ich mir wiederum schon vorstellen. Andererseits, dass Menschen zu dir Kontakt aufnehmen, NUR dadurch, halte ich persönlich für unwahrscheinlich.

Was ich jedoch alles in allem denke: ein starker Wille, bzw eine positive Rangehensweise ist eine viel stärkere Ergänzung, als es vielen bewusst ist. Egal um welchen Lebensbereich es geht: ein starker Wille hilft ungemein. Es darf nur nicht das EINZIGE Investment sein.

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ANDERE:

In die Liste deiner Umfragen haben sich Calvin Klein und Lacoste geschlichen: Das sind beides keine Luxusmarken! Aus deiner Liste sagt mir am ehesten noch Gucci zu (Balenciaga und Givenchy sind nicht so meins, Louis Vuitton find ich auch nur naja). Meine Lieblingsbekleidungsmarke im Luxussegment (ob es die exklusivste ist, hm...) ist jedoch Burberry, mit weitem Abstand. Ansonsten mag ich auch noch einige Designs von Versace sehr gerne, kommen aber nicht an Burberry ran.

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Zu einem Großteil ist die Attraktivität eines Menschen von seiner Ausstrahlung abhängig (klingt nach Floskel, ist aber definitiv wahr!) Das heißt, es ist auch davon abhängig wie zufrieden du mit dir selbst bist. Und bedenke: nicht alles an dir ist in Stein gemeißelt, vieles lässt sich bei Unzufriedenheit verändern.

Da kann der eigene Kleidungsstil zum Beispiel wahre Wunder bewirken: hast du dich schonmal damit auseinandergesetzt, was dir an Kleidung wirklich gefallen könnte? Nein? Du kannst auch ein bisschen ausprobieren.

eine neue Frisur kann auch gut tun. Manchmal hilft es wirklich den Friseur zu wechseln und sich einmal genauer beraten zu lassen.

eine weitere gute Idee wären Sport und gesunde Ernährung, bzw ein generell gesunder Lebensstil. Das wirkt sich positiv auf Selbstbewusstsein, Figur und Haut aus.

aber wie erwähnt: du bist zum Großteil das, was du von innen nach außen trägst! Manchmal hilft es mit einem Lächeln vom Herzen durch den Tag zu gehen.

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Die Grenze ist grundsätzlich nicht trennscharf. Unter Schwellenländern versteht man Länder, die noch nicht ganz so hoch entwickelt sind, wie die klassischen Industrienationen (bspw Deutschland, Japan, USA), aber dennoch auch schon über dem Entwicklungsstand eines „klassischen“ Entwicklungslandes (Niger, Myanmar, Malawi etc) hinaus sind.

Jedoch reicht die Spanne im Bezug auf den Entwicklungsstand eines Schwellenlandes weit: Als Schwellenland versteht man sowohl Länder, wie Malaysia (HDI von 0,804), deren Standard nur eine Ellenbogenlänge von dem eines hochentwickelten Industriestaates entfernt ist, aber auch Staaten wie bspw Indien (HDI von 0,647), deren Standards sich schon noch deutlich von denen der Industriestaaten unterscheiden. Würdest du also plump danach gehen, läge der Irak noch im Spektrum eines Schwellenlandes (HDI von 0,689). Aber so einfach ist das nicht, da die Definition nicht streng ausformuliert ist. Außerdem sind noch andere Faktoren wichtig: wie verhält es sich mit dem Wachstums- und Entwicklungspotenzial? Das ist in Indien natürlich ganz anders, als im Irak, der sich nach Jahren des Krieges ganz „von vorne“ reorganisieren und entwickeln muss. Demnach kann ich mir auch größere HDI-Sprünge bei Indien viel eher vorstellen, als beim Irak, was Indien eher auf „der Schwelle“ zum Industrieland sein lässt. Würde man mich fragen, dann wäre der Irak kein Schwellenland. Aber an die Definition geht, wie gesagt, jeder anders ran.

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Frischer Wind täte Japan nicht schlecht. Es gibt da sehr viele Baustellen: der rapide voranschnellende Demographische Wandel, die rückläufige Wirtschaft seit dem Platzen der Bubble Economy (Der Fukushima und jetzt auch Corona überhaupt nicht gut taten. Ganz zu schweigen die Olympischen Spiele, sollten sie nicht nachgeholt werden), außenpolitische Probleme (immer noch Schwierigkeiten mit den wichtigen Nachbarn Korea und China) etc. Dieses glucksen vor Einwanderungserleichterungen für südostasiatisches Pflegepersonal, dieser teilweise rückwärtsgewandte Patriotismus a là bspw „ich gehe jedes Jahr zum Yasukuni Schrein“, dieses sich wieder und wieder in die Tiefen der US-Abhängigkeit-Gestürze... hinzu kommt noch, dass Abenomics wohl nicht im gewünschten Ausmaß erfolgreich war...

Das ist nur eine kleine Auswahl und Japans Wohlstand steht auf dem Spiel. Es ist ernster als wir es uns wohl heute vorstellen. Ua hat Abe da nicht gut gegen gesteuert, eher andersherum. Meiner Einschätzung nach kann ein neuer Premier eine große Chance sein (die jimintō, die wohl auch Abes Nachfolger stellt, deckt immerhin ein breites Spektrum an politischen Idealvorstellungen ihrer Politiker ab, von neoliberal bis völkisch, bis freidenkerisch ist fast alles dabei) kann aber auch einfach vom Regen in die Traufe sein...

an der Stelle aber auch: auch an Abe war nicht alles denkbar schlecht. Seine politischen Fehlgriffe stechen nur stärker hervor...

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Die USA sind in den Medien dauerpräsent. Oft präsentiert als Nation von Freiheit und Wohlstand. Die Supermacht Nummer 1 mit Einfluss in der ganzen Welt. Die reichsten Konzerne... die meisten Milliardäre... „vom Tellerwäscher zum Millionär“-Image... Das ist natürlich eindrucksvoll, egal ob du aus Afrika, Chile, Asien oder Westeuropa stammst.

Dann haben wir da die Sprache. Da weitaus mehr Menschen auf dieser Welt Englisch lernen als Deutsch, ist es natürlich lukrativer in ein Land einzuwandern, dessen Sprache man zumindest im Ansatz beherrscht.

zum anderen ist es sehr davon abhängig, was du machen möchtest. Als Gründer mit dem Kopf voller Ideen, ist es mit unter in den USA nicht leichter, aber zumindest unkomplizierter durchzustarten. Aber auch als Arbeitnehmer: Je nach Branche ist das Gehalt in den USA deutlich höher, als in anderen Industriestaaten (als in den Entwicklungsländern sowieso).

es kommt auch stark darauf an, WER auswandert. Ich denke das Land, zu dem man am ehesten Bezug hat, ist auch das präferierte Land zum einwandern. So ist die Migrationsrate von Lateinamerikanern, bzw. deren Migrationsbestreben in die Staaten sicherlich höher, als die Rate selbiger Gruppe nach Westeuropa (Spanien an der Stelle mal ausgenommen). Auf der anderen Seite ist die Migrationsrate, bzw das Bestreben von Nahöstlern nach West- oder Nordeuropa sicherlich höher als die Rate selbiger Gruppe in die Staaten... das hängt von mehreren Faktoren ab (ist schon Familie dort, welches Image hat das Land etc)

wenn Deutsche auswandern, dann tun sie das in den allermeisten Fällen aus Selbstverwirklichung. Da wirken die USA natürlich besonders lukrativ und für jeden ist etwas dabei: Ob Aussteigen in Alaska, Strandleben in Florida oder ausgelassen auf Hawaii oder auch ausgeflipptes Großstadtleben in New York City... klingt herrlich und erstrebenswert. Vielen sagt auch die Mentalität der US-Amerikaner zu (wirkt weniger verbissen, ist dafür aber manchmal recht oberflächlich). Hollywood tut bei vielen Möchtegernamis auch sein übriges...

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Es brodelt durchaus, aber klassische „Aufstände“ wird es (meinen persönlichen Einschätzungen nach) nicht geben. Besonders in Deutschland sind die Leute eher kooperativ, so mein Gefühl... es gibt vereinzelt Demos, ja schon, aber „Aufstände“ sind das noch nicht. Da würde ich eher in die USA schielen...

Deutschland ist auch verhältnismäßig glimpflich durch die Coronakrise gekommen: wir haben ein spitzen Gesundheitssystem, viele finanzielle Förderprogramme und die Kurve verhältnismäßig flach gehalten (natürlich, jeder Coronatote ist zu viel und ich weiß auch, dass zu viele Menschen aus den Konsequenzen der Coronaprävention um ihre wirtschaftliche Existenz bangen müssen und dafür die Belastung anderer im Beruf teilweise das Maximum gefordert hat. Hut ab dafür! Deshalb wünsche ich allen Betroffenen viel Stärke und Kraft!)

sollte eine zweite Welle kommen, dann wäre Deutschland nun immerhin vorbereitet. Vielleicht werden die Maßnahmen dann verschärft, aber immerhin ist DE darin nun schon etwas „erprobt“.

Den Krieg, wie wir ihn kannten (Armee gegen Armee) wird es in dieser Form auch nicht mehr geben (da bin ich felsenfest überzeugt). In einer globalisierten Welt ist dafür jeder von jedem zu sehr abhängig.... und deinen treusten Kunden schmeißt du keine Atombomben in den Rachen... außerdem weiß jede Großmacht, dass der Krieg mit einer anderen Großmacht die totale Vernichtung für beide Seiten werden könnte... deswegen halte ich Kriege, wie wir sie bisher kannten für unwahrscheinlich (ausgenommen an der Stelle sind Stellvertreterkriege und Bürgerkriege). Die neuen Kriege gehen eher in Richtung von Wirtschaftskriegen und digitalen Kriegen.

Das größte Problem ist, wie du auch feststelltest, unser System generell. Nicht insbesondere die Leistungsgesellschaft, sondern die Wachstumsgesellschaft. Endloses Wachstum in einer Welt, die nicht über unbegrenzte Kapazitäten verfügt. Das führt zwangsläufig früher oder später zum Kollaps. Außerdem ist ein System, dessen Wohlstand die Ausbeutung Anderer voraussetzt moralisch im höchsten Maße fragwürdig.

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VAE —> zu ihrem Glück verfügt ihr Land, wie auch das ihres Nachbarn Saudi-Arabiens, über wertvolle Rohstoffe. Gemeinsam mit ausländischen Investoren und Konzernen haben sie ein Konzept entwickelt, wie sowohl das Aus- als auch Innland von diesen Ressourcen profitiert. Das ist ein Unterschied zu einigen afrikanischen Ländern, die auch reich an Rohstoffen sind, aber diese in einem nahezu ausbeuterischen Verhältnis abdrücken, ohne groß selbst zu profitieren. VAE sind übrigens nicht nur das liberalste Golfland, sondern haben auch Konzepte sich nachhaltigen Wohlstand aufzubauen, der nicht von begrenzten Rohstoffen abhängt.

Japan —> das ist etwas komplex, daher werde ich es auf das Wichtigste zusammenbrechen: recht früh hat sich Japan stark in Ostasien durchgesetzt, dort wo eigentlich China die Großmacht war. So konnten sich die Japaner vom Tributsverhältnis zu China als erste Nation lösen. Generell entwickelte sich auch die japanische Armee ziemlich stark und galt phasenweise sogar als bestausgebildeste Armee der Welt. So war Souveränität in Ostasien gesichert. Als erstes „nicht-weißes“ Land durchlebte Japan zudem eine industrielle Revolution, relativ spät im Vergleich zu Europa, jedoch sehr früh im Vergleich zum Rest der Welt. Bei dieser Revolution guckten sich die Japaner viel von den Europäern ab, lernten von ihnen, auch aus ihren Fehlern. Auch wenn Japan sehr lange Zeit ein für Ausländer verschlossenes Land war und nur ausgewählte Ausländer mit Japan handeln durften, so wurde es nach seiner Öffnung sehr offen für wissenschaftliche Erkenntnisse und Know-How aus dem Ausland.
Nach dem zweiten Weltkrieg erlebte die japanische Wirtschaft einen Boom. Technik aus Japan, Autos, Spielkonsolen etc. fanden einen weltweiten Absatzmarkt und machten sogar den US-Amerikanern eine Zeit lang Angst um ihre eigene Wirtschaft.

Südkorea —> ein sogenannter „Tigerstaat“. Das bezeichnet Südkorea, Taiwan, Singapur und Hongkong, die in der Nachkriegszeit eine Art Wirtschaftswunder durchlebten und sich hochentwickelten. Jedoch darf man den Koreakrieg nicht vergessen, nachdem ROK eines der ärmsten Länder der Welt wurde und sich eine neue Stellung in der Welt erkämpfen musste. Jedoch, auch mit Unterstützung ihrer US-Amerikanischen Verbündeten und einer liberalen Wirtschaftspolitik, setzten sich Konzerne aus Südkorea weltweit durch (wer kennt sie nicht, Samsung, Kia und co) und auf ihnen fußt unter anderem der koreanische Wohlstand.

Singapur —> wie ROK, auch ein „Tigerstaat“. Auch hier ist die Sache ein wenig komplex. In der Region Südostasien war Singapur schon immer ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt für Handel. Das erkannten auch die Europäer sehr schnell, aber auch andere Volksgruppen. Auch heute ist das nicht ganz anders. Singapur entwickelte sich zu einem bedeutenden Handels- und Finanzplatz in Asien mit liberaler Wirtschaftspolitik.

Das ist alles nur ganz grob angerissen. Zu jedem einzelnen Land könnte man Bände schreiben. Ich hoffe es ist dir nun trotzdem etwas klarer...

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