Lötkolbenspitze nach 24h kaputt?

5 Antworten

Die Lötspitze "verzundert" oder/und bildet eine feste Oxidschicht, die dann keine oberflächliche Legierung mit dem Lot (Zinn) mehr bilden kann.

Passiert übrigens auch bei teuren Lötspitzen. Es sei denn, man nimmt welche, die ausdrücklich als "zunderfest" bezeichnet werden. (War zumindest vor 40 Jahren so.)

Passiert auch noch bei den neuren daher haben teure Lötstationen ja oft einen "Energiesparmodus" wo sie die Temperatur auf 60° zurück nehmen damit die Spitze nicht verzundert.

Bei anderen Lötkolben hilfts oft die Spitze bei längeren Standzeiten gut zu verzinnen und erst vorm Gebrauch wieder zu reinigen. Zumindest hält die Spitze so etwas länger.

Bei Billigspitzen ist aber auch oft das Problem, dass sie das auch nicht überleben weil wegen mangelnder Oberflächenbehandlung das Zinn in die Spitze diffundiert und diese Spröde macht was zu einem Abbrieb der obersten Schicht führt wodurch die Lötspitze dann unbrauchbar wird.

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Das liegt an den billigen Materialien, die verwendet wurden. Billiglötkolben sind nichts für Dauerbetrieb.

Aber mal eine Interessensfrage: wofür lässt man einen Lötkolben 24 Stunden lang laufen ohne was zu löten?!

Wofür? Meistens nirgendwofür. Warum? Meistens einfach vergessen auszuschalten.

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@PWolff

Die Fragestellung deutet nicht auf Vergesslichleit, sondern definitiv auf eine Absicht hin.

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Nach 24 Stunden ist vermutlich jede lötspitze hinüber.

Kann man ja nicht umsonst wechseln.

Man kann 30 mal die Spitze tauschen oder 1 mal 240 € in eine Weller-Station investieren.

Du hast Dich für billig entschieden...

Genau, mir ist noch nie die Spitze verzundert... Habe meine Weller schon seit 30 Jahren... Energiesparen gab's damals auch noch nicht und trotzdem lebt die Spitze noch... 😁👍

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Hast es dir schon selber beantwort

8 euro billiglötkolpen

Warum du ihn 24 Stunden durchlaufen lässt ist allerdings auch net Grad die beste Entscheidung

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

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