Liebe - Wie würdest du es beschreiben was es ist und was wichtig dabei ist?

10 Antworten

Ich habe vor Jahren mal auf einem Kalender einen Spruch gelesen, den ich toll fand: "Sobald die Liebe zu rechnen anfängt, ist es keine Liebe mehr" - und es passt schon, Liebe stellt wenn sie echt ist keine Bedingungen und stellt auch keine Fragen. Man fühlt sich geliebt, gemocht und wertgeschätzt, das kann (nicht muss) einem Menschen Selbstvertrauen, Sicherheit und Zufriedenheit geben, damit meine ich aber keine Verliebtheit, sondern Liebe im Alltag nach dem Motto ... ich weiß, dass ich mich auf meinen Partner verlassen kann, auch bei völlig banalen alltäglichen Handlungen und ich weiß, dass ich mit ihm über alles reden kann ohne mich schämen zu müssen oder Angst haben zu müssen, dass ein entwürdigender Spruch oder eine Diffamierung oder eine vorlaute Zurechtweisung kommen - das heißt aber nicht, dass einem der Partner immer zustimmen muss, ganz im Gegenteil. Bei uns ist auch nicht immer alles Heititeiti, aber es ist wenigstens ehrlich ... wir hatten beide Glück, aber entscheidend ist, dass wir uns nicht ineinander getäuscht hatten.

Das Glas ist nie halb leer, sondern halb voll und man versucht das Beste draus zu machen .... klar fragte ich mich als schon wie das Leben gelaufen wäre, wäre ich mit Kerstin zusammen gekommen, mit der ich meinen ersten Kuss hatte als wir 14 waren oder so ... aber andererseits: Es kam gut, wie es kam und es passt.

Meine Frau hat neulich gemeint, dass mein schönstes Kompliment an sie ein WhatsApp gewesen wäre (hätte ich gar nicht mehr auf dem Schirm gehabt!) das sie sich sogar bis heute aufgehoben hat (ist vom letzten Jahr) -----> "Hi Schatzele, du siehst sogar mit deinem Gipsfüßle toll aus und ich bin stolz auf dich ;-)" -----> habe ich ihr geschrieben, als es ihr ziemlich mies ging wegen dem Gips. Blieb in Erinnerung bei ihr :-)

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Süss, manchmal sind es die kleinen Dinge die das ganze lebenswert machen :3

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@Lucy2121

Klar :-)

Mir fällt aber immer wieder auf, was für eine tolle und hübsche Frau ich an meiner Seite habe. Gestern waren wir zusammen spazieren und als ich sie ein paar Schritte vor mir laufen sah, dachte ich mir schon wieder mal ... ich habe doch wirklich eine wunderschöne Frau, auf die ich richtig stolz sein kann und auch bin. Von vielen hieß es, sie sei ein liebes und mitfühlendes, aber langweiliges Mädchen mit einer mittelmäßigen Figur, blonden Haaren, einer "unkreativen" meist hochgesteckten Frisur und einem langweiligen Klamottenstyle ohne modischen Pfiff - Blusen, Shirts, Kurzarm über Langarm, Jeans und Stoffhose, flache Schuhe oder Ballerinas. Aber sie ist toll - und mein Cousin sagt, sie sieht aus wie Beatrice Egli mit Brille ;-)

Es war davon abgesehen wohl diese Verbindung aus Intelligenz, Charisma, Charme, Schlagfertigkeit, Aufgeschlossenheit und Empathie, die mich überfordert hat - sie hat irgendwie Sachen verstanden, über die andere Frauen wahrscheinlich nur gespottet hätten z.B. dass ich einen alten Mercedes fahre, weil mein Opa einen ähnlichen hatte und dass es mir nicht peinlich ist, richtig schlechte Schlagermucke zu hören oder mit meinem Cousin mal richtig abzuhängen. Na ja, sie geht ja selber im Morgenmantel raus um die Mülltonne zu holen und lässt sich dann noch von einer Kollegin dabei erwischen, aber wir lachen drüber. Wahrscheinlich habe ich sie deswegen als merkwürdig empfunden, weil sie die erste Frau war die ich kannte und die einen eher unbekannten bereits verstorbenen Schauspieler und seine besten Rollen gekannt hat (sie zählte sie auf, ohne nachzusehen, kaum dass ich den Namen erwähnte) oder bestimmte schrullige Musiker kannte, die fast niemand hört und ich damit irgendwie total überfordert war, dass mich eine Frau dort abholte, wo es meine beiden früheren Freundinnen nicht gekonnt hatten. Aus meinem "Milieu" kannte ich so was einfachnicht und es hat mich einfach nur verunsichert. Aber ich habe sie nicht mehr vergessen und weiter gedatet und als sie beim Kaffee so einen richtig doofen, aber lustigen Ausspruch losließ, den ich auch drauf habe und gern zum Anstoßen benutze (der ist so doof, dass ich ihn lieber nciht wiedergebe^^) war mir klar, das führt entweder ins Irrenhaus oder in die Zusammenkunft oder beides.

Ich bin richtig stolz auf sie, und es ist so dass Schatzele mir in jedem Outfit gefällt ... selbst wenn sie mit dickem Gipsfüßle im Garten meiner Mam hockt & sich nicht raus traut, weil sie denkt sie wäre hässlich mit dem Gips ;-)

Wir haben neulich sogar mal drüber gesprochen weil ich mich gefragt hatte, wie sie sich denn fühlt in dem Wissen, eine brutal hübsche, liebe und unglaublich gütige Frau zu sein, die ich manchmal gerade wegen ihrer Macken liebe und auf die ich sogar dann total stolz bin, wenn sie mit Gips und Krücken im Jogging zum alten Lagen-Langarmshirt und nachlässig hochgesteckten Haaren neben mir durch den Lidl humpelt - es war ein sehr bereicherndes und langes Gespräch mit Tiefsinn. Sie geht noch immer unter die Haut, von mir aus für den Rest des Lebens.

Davon abgesehen: Eine Beziehung bedingt aus meiner Sicht beide Faktoren. Der Charakter muss passen, aber auch das "Äußere" sage ich mal muss mich ansprechen. Ich bin nicht oberflächlich, aber es muss einfach passen. Leider sagen ganz viele, dass nur der Charakter maßgebend sei, aber ich denke, die behaupten das auch, weil es "nett" klingt und man nicht unfreundlich wirken will.

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Liebe ist der Sinn des Lebens und das schönste Glück das ein Mensch erleben kann. Es bedeutet auch sein ego zu überwinden und die Bedürfnisse eines anderen Menschen über die eigenen Stellen zu können. Deswegen ist Liebe auch die stärkste Kraft und größte Motivation die es auf dieser Welt gibt.

Zu lieben bedeutet wirklich zu leben. Und sie ist das wertvollste Geschenk das man einem anderen Menschen machen kann, bzw das man von jemand anderem erhalten kann.

Liebe ist ein schönes Gefühl kann aber auch traurig sein oder enden wichtig bei den 2 ist das sie beide sich gut verstehen und aus einer welt kommen und beise die selben Interessen haben

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Wahre Liebe ist die unabhängig eigener Vorstellungen, Erwartungen und Forderungen praktizierte Wertschätzung sowie das bedingungslose Fördern des Wohls des Geliebten.

Ich kann nicht gut sätze formen aber für mich ist liebe wenn mann für jemanden "durch die hölle" gehen würde, ohne das diese person jemals davon erfährt. Bzw. Nicht für das danke, sondern für den mensch an sich