Lehramt Gymnasium auf Chemie und Informatik?

3 Antworten

Das hängt einfach damit zusammen, dass Informatik in vielen Bundesländern an Mathematik gekoppelt ist, sprich: Wer Informatik studieren möchte, hat für das zweite Fach keine andere Wahl als Mathe. Die einzige Option wäre Informatik oder Chemie Drittfach, was du aber ausschließst.

Ma, In, Ch

oder

Ch, Fach X, In

Dann musst du halt in anderen Bundesländer schauen. In den meisten kannst du alle Kombinationen studieren und unterrichten. Bayern ist halt wie immer ein Sonderfall....

Du musst aber auch darauf achten, dass nicht an allen Unis alle Fächer angeboten werden. :)

Nein! Informatik ist in vielen Bundesländern an Mathe gekoppelt, das ist ganz normal.

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@Piinguin123

In Hessen zum Beispiel nicht .... Bayern bildet mit anderen Bundesländern einen Sonderfall... 👀

Unterm Strich bieten nämlich mehr Bundesländer die Kombi an

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@Gameslam123

Da bildet eher Hessen die Ausnahme.. eben so wie bei der Tatsache, dass man dort mit Fachhochschulreife Bachelorstudiengänge anfangen kann.

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Es ist ganz normal und auch richtig so, wenn eines der Fächer ein "Hauptfach" sein muss.

Stell dir mal deinen Unterrichtseinsatz vor: 2 Fächer mit jeweils 2 Unterrichtswochenstunden. Bei einer Unterrichtsverpflichtung von 24 oder 26 Std. bist du dann in 12 / 13 Gruppen/Klassen tätig. Viel Spaß dabei.

Das ist Unsinn. Man kann sogar drei (und mehr) Nebenfächer studieren, wenn man das möchte. Hier ist das Problem nur, dass Informatik an Mathematik gekoppelt ist.

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@Piinguin123

"Das ist Unsinn."

Warum geht es nicht höflicher?

Die Bestimmungen in den 16 !!!! Bundesländern sind nicht immer gleich.

Mein Hinweis kommt aus der Realität. Bei Bewerbern mit zwei Nebenfächern habe ich schon sehr genau hingesehen, ob wir diese(n) auch auf Dauer brauchen konnten. Leider traut sich kein Ministerium, Fächerwertigkeiten festzusetzen. So waren die Lehrer mit 2 Korrekturfächer eben auch oft mit 6 Korrekturen X 4 oder 6 "gesegnet", während sich der Sport/Bio Lehrer derweil verlustieren durfte.

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@Geschichte706

Weil es ja wirklich "Unsinn" ist. Man darf in jedem Bundesland zwei Nebenfächer studieren. Wenn du mir ein Gegenbeispiel nennen kannst, dann bitte Link der entsprechenden Universität.

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@Piinguin123

Es ist mir völlig egal, dass dieses so möglich ist. Ich halte es aber für Unsinn. In NRW hatten wir Schulen dann auch durchgesetzt, dass uns nicht die Bezirksregierung oder das Ministerium irgendwelche aufs Auge drücken sollten, sondern die Schule schrieb "schulscharf" aus.

Und wenn dann die Schulleitung aus ganz praktischen Gründen und aus Gründen der Gerechtigkeit innerhalb des Kollegiums eben keine Ausschreibung für Bewerber mit 2 Nebenfächern macht, dann haben diese Bewerber letztendlich die A …….karte. Dann muss schon sehr großer Mangel in deinen Fächern sein, wenn es in die SII eines Gymnasiums gehen soll.

Ansonsten sind dann halt noch Stellen frei (eventuell nur SI) an Gesamtschulen in Duisburg-Marxloh, Dortmunder Norden, Berlin-Neuköln.

Als die Schulministerin (Grüne) mit 60 abgewählt wurde, da hätte ich gerne gesehen, dass sie (und ihr Gatte) noch für volle 6 Jahre einen eigene Klasse wenigstens von der 5 bis zur 10 geführt hätte. Mit voller Stundenzahl, ohne Sonderrechte. Einer in Marxloh, einer in Dortmund. Auch das mussten viele Lehrerehepaare erdulden. Herrscht doch Lehrermangel. Ich habe mir dies noch mit 69 "angetan".

Mein Referendar (absoluter 1er Kandidat) bekam damals eine Stelle in Gütersloh, seine Frau in Köln.

Aber sie wollte sich dann wohl doch nicht den Bedingungen unterwerfen, die sie uns eingebrockt hatte.

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@Geschichte706

Typisch Lehrer.. sich immer über zu viel Arbeit aufregen. Es kann dir doch egal sein, ob ein Kollege Bio und Sport unterrichtet, oder?

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@Piinguin123

Mir war es eben nicht egal, dass sich der eine Lehrer auch noch in schwierigeren Fächern dumm und dämlich korriegierte, während sich andere einen feinen Lenz machten. Aber vielleicht sagt dir weder das Wort "Gerechtigkeit" etwas, noch "Fürsorgepflicht" für die eigenen Mitarbeiter.

Staat und Politik haben sich da fein gedrückt, dieses Problem zu lösen.

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@Geschichte706

Ich halte die Diskussion für sinnlos und habe selbst zwei "Korrekturfächer" studiert. Es wird niemand gezwungen, solche Fächer zu studieren. Wenn man mit der Arbeit überfordert ist, sollte man über einen Berufswechsel nachdenken.

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@Piinguin123

Hilf mir, dich zu verstehen.

Männlich oder weiblich?

Welche Fächer?

Wie lange studiert?

In welcher Schulform und Stufe tätig?

"Güte" des Schulstandortes?

Volle Stundenzahl oder reduziert?

Schon "Auszeiten" genommen?

Wieviel Jahre wirst du vorausichtlich diesen Beruf ausüben?

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@Geschichte706

Da gibt es nichts zu verstehen, da wir von der Frage abdriften. Der FS kann studieren, was er möchte und mit der Fächerkombination hat er gute Chancen. Er muss nur beachten, dass er sich ein Bundesland suchen muss, wo Informatik nicht an Mathe gekoppelt ist.

Die Frage des Korrekturaufwands ist und bleibt in meinen Augen eine Neiddebatte. Schönen Abend noch!

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@Piinguin123

Neiddebatte in den Raum stellen und schnell abtauchen. Ich mag solche Kollegen.

Für die Nichtlehrer einige Beispiele, bei denen bei mir kein Neid war, sondern nur Wut:

Kollegin X, Ehemann Arzt, hatte nie mehr als eine halbe Stelle. Aber von ihr kamen gerne Vorschläge, was wir noch alles an der Schule machen könnten. "Aber natürlich nicht wir Halbtagskräfte".

Beim Stundenplan jahrelang die Bitte, doch an ihre Kinder zu denken,. Also keine 1. Stunde und spätestens nach der 5. Schluss, bis ich endlich fragte, wie alt sind ihre Kinder denn nun? In der 9 und in der 12. Tarö, Tarö, ... Später waren es die Enkelkinder, die wohnten im Ausland. Also benötigte die Madame ihre freien Tage grundsätzlich am Freitag und am Montag, damit sich die Wochenendflüge auch lohnten. Freie Tage, einer stand ihr zu. Bei zwei freien Tagen monierte sie dann noch, dass an einem der 3 Tage das dann 4 oder 5 Stunden am Stück gewesen seien.

Diese und andere Kolleginnen drückten gerne ihre Korrekturanzahl auf eine, da sie wirklich "enorm wichtige Aufgaben mit Stundenermäßigung" bekommen hatten.

Eine dieser Kolleginnen beschwerte sich dann noch, dass immer sie die Vertretungsstunden machen müsse. Der Lehrerat stellte fest, das sie in diesem Schuljahr 1,5 Stunden monatlich im Schnitt hatte. Bei anderen waren da 4 oder sogar 7 Stunden fällig geworden.

Lehrer sind teils eine faule Bande, während sich andere Kollegen dafür "Denselbigen" aufrissen, ohne auch nur einmal zu klagen, ohne Klagen über die Kollegen von Schülerm, Eltern Kollegen und Schulleitung.

Aber dies dürfte überall und in jeder Branche ähnlich sein.

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