Lebenserwartung katze mit epilepsie?

6 Antworten

Hallo, Emoheart. Da der TA offenbar kein EEG ( einzige Möglichkeit, das zweifelsfrei fest zu stellen + sehr kostenintensiv ) bei Katze machte, ist seine Ansage reine Vermutung. Wie auch die Meine, wobei ich nur Katzendienstpersonal seit ca. 20 Jahren bin: deine Miez ist nervös und immer auf der Flucht vor irgendwelchen Gefahren, weil sie offenbar mal was in den 1. 3 Wochen ihres Lebens erlebte, das sie so verschreckte, dass es ihr heute noch anhängt. Miezle hat also reell die Chance ihre 20 Jahre oder mehr in diesem Leben ab zu reißen. Komm ihr möglichst immer gleichmäßig und meide möglichst große bzw. schlagartige Änderungen, denn alle Katzen sind Gewohnheitstiere und schätzen grobe Umschwünge gar nicht. LG + viel Spaß euch.

Ist jetzt zwar schon eine weile her die Frage, aber ich kann bestätigen dass es durchaus eine Form von Epilepsie sein kann die zu solchen "Zuckungen" führt, nämlich eine partielle Epilepsie, unter der meine Katze seit ihrem 1. Lebensjahr, mittlerweile seit 4 Jahren, leidet. Das heißt sobald sie keine Medikation bekommt bzw. diese nicht gut eingestellt ist, zucken ihre Ohren, ihr Rücken, und vor allem ihr Schwanz, den sie nun letztens, als die Zuckungen trotz Medikation nicht aufhönre wollten, ziemlich übel zugerichtet hat. Nun bekommt sie vorerst, bis das verheilt ist, Phenobarbital, Clonazepam und Gabapentin (arme Katze, ist grade nur noch am Schlafen).. und ich weiß dann leider gerade auch nicht mehr weiter, ist ja kein schönes leben für sie entweder zugedröhnt zu sein oder panisch vor dem eigenen Köper wegzurennen weil er unkontrollierbare Dinge macht.

was genau zuckt bei ihr denn? ich würde schon mal einen neurologen zu rate ziehen, wobei der auch nicht wesentlich schlauer war als mein tierarzt, der fand den fall lediglich interessant und wollte ein MRT machen - aber das würde nichts ander situation von meiner katze ändern da man an der behandlung nichts ändern könnte und die ursache daraus auch nicht unbedingt ersichtlich wird, das sind mir die 500€ nicht wert - da schaue ich lieber dass ich mir um das geld andere, teuerere medikamente leisten kann die sich besser bewährt haben und blutspiegel machen und der gleichen.

Lebenserwartung - die ist fraglich, aufgrund der hohen Dauermedikation hängt das von der Leistung ihrer Leber und Nieren ab, bisher sind die Werte gut, sie ist nun 5 Jahre alt, aber ob das länger als weitere 5 Jahre geht wage ich zu hoffen. :(

Eine Epilepsie-Katz zuckt nicht herum... . Ich kenne Katzen mit ATAXIE, das ist aber etwas komplett anderes. Das sind die "Katzen mit Wackelkontakt". Sie haben ein angeborenes Muskelproblem, und können ihre Bewegungen nicht richtig steuern. Ich vermute mal eher, dass es sich darum handelt. Sprich mal den Tierarzt darauf an.

Vergleiche mal mit dem Video:

http://www.youtube.com/watch?v=4-v7XQrn7y8

Das sieht nicht bei allen Ataxiekatzen gleich aus. Manche haben es stärker, manche weniger. Du wirst sicher noch andere Videos finden.

Ataxiekatzen können genauso alt werden, wie andere, vorausgesetzt, man räumt die Gefahren aus dem Weg. Katzen, die sich z.B. nicht auf dem Fensterbrett halten können, brauchen dort ein "Geländer", damit sie nicht herunterfallen.

Epilepsie würde sich übrigens ganz anders äußern. Die Katze würde kurzfristig umkippen, einige Minuten unkontrolliert zucken, und dann irgendwann nach dem Anfall einfach aufstehen und ganz normal weitergehen.

Zum Glück bekommt die Katze keine Medikamente. Dein Tierarzt hätte ihr somit mit Sicherheit ein falsches Medikament verschrieben. Gibt es nicht noch einen anderen Tierarzt, der sich besser mit Katzen auskennt?

Was auf jeden Fall wichtig ist, dass so eine Katze mit einer Behinderung keinen unkontrollierten Freigang bekommt. Und nachdem sie dann quasi Stubentiger ist, braucht sie einen felinen Partner. Hat sie den? Wenn nicht, ist es ganz wichtig, einen anzuschaffen. Einzelhaltung von Katzen ist nicht artgerecht. Und für behinderte Katzen ist es ganz wichtig, mit gesunden Katzen zusammen zu leben. Von ihnen können sie lernen.

nein es ist nicht so ein zucken. bei meiner katze sieht das ganz anders aus

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@Emoheart

Umso wichtiger, dass ein "Facharzt" dem Problem auf den Grund geht.

Ist es denn ein dauerndes, ständiges Zucken???

Es kann sich nur um ein neurologisches Probem handeln.

Bitte geh in eine Tierklinik - dort gibt es mehrere spezialisierte Tierärzte die sich auch im Zweifel beraten können.

LG DaRi

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@DaRi40

bei meiner katze sieht das ganz anders aus

Ich schrieb ja oben, dass das nicht bei allen Katzen gleich aussieht. Epilepsie ist es jedenfalls kaum. Vergleiche:

http://www.youtube.com/watch?v=yibjrie1e_E

... und auch das sieht nicht bei allen Katzen gleich aus. Unterschied: Nach dem epileptischen Anfall ist die Katze wieder normal, und da wackelt nichts mehr. Eine Ataxiekatze wackelt immer.

Das Tier MUSS von einem Tierarzt richtig durchgecheckt werden. Aber nicht von dem, der Epilepsie erkannt haben will... . Erkundige dich vorher, ob derjenige sich mit neurologischen Katzenerkrankungen auskennt. Denn bezahlen mußt du trotzdem, auch wenn er keine Ahnung hat. Dann lieber gleich einen Fachmann.

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Katze mehr Anfälle durch Phenoleptil?

Hallo ihr lieben,
Mein kleiner Kater hat seit 2 Wochen Epilepsie, bzw. täglich mehrere epileptische Anfälle. Tierarzt hat schon Blut untersucht, nichts gefunden. Da er durchschnittlich 3 Anfälle täglich hatte hat der TA ihm Phenoleptil verschrieben. Seit 5 Tagen bekommt er die Tabletten. Aber seitdem werden es jeden Tag mehr Anfälle, heute waren es schon 10 Stück.. ich bin total verzweifelt weil ich das Gefühl habe das uns keiner richtig helfen kann. Die Anfälle dauern meist 1-2 min. Mein TA sagte ich solle ihm jetzt früh & Abend eine ganze geben, bis jetzt hat er 2 mal am Tag eine halbe bekommen.
Hat einer Erfahrungen mit Phenoleptil bei Katzen? Ist es möglicherweise nicht das richtige für ihn? Soll ich die Tabletten lieber wieder absetzen?

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