Kommen Buddhisten in den Himmel?

15 Antworten

Natürlich gibt es nur einen Gott, ist doch klar. Es können doch nicht alle verschiedenen Aussagen über Gott gleichzeitg wahr sein? Sie widersprechen sich, also gilt hier das Ausschlussverfahren:

ENTWEDER ist Gott ein Gott ODER er ist eine Dreieinigkeit ODER es gibt Millionen Götter ODER es gibt keinen Gott ODER ... ODER ... ODER etc.

Diese Aussagen/Lehren können nicht alle gleichzeitig wahr sein. Ergo: Es gibt eine Wahrheit über Gott, und alle anderen Aussagen sind falsch. Wir können es durchaus als unsere Aufgabe ansehen, den wahren Gott zu finden. Er lässt sich finden, das verspricht er uns.

(Jakobus 4:8) Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen.

(Jesaja 44:22) Kehr doch um zu mir, denn ich will dich zurückkaufen.

(Jesaja 55:6) Sucht Jehova, während er sich finden läßt. Ruft ihn an, während er sich als nahe erweist.

Die Bibel, die uns Gott so nahebringt, wie er wirklich ist, sagt uns auch, dass wir KEINE Aussicht haben, in den Himmel zu kommen. Gott hat für die Menschen ewiges Leben auf einer paradisischen Erde vorgesehen, keine "Himmelfahrt", wie manche uns gerne glauben machen möchten. Schau mal, was Jesus sagt:

(Matthäus 5:5) Glücklich sind die Mildgesinnten, da sie die Erde erben werden.

Das stimmt mit dem überein, was die Menschen bereits aus den Hebräischen Schriften kannten:

(Sprüche 2:21, 22) Denn die Rechtschaffenen sind es, die auf der Erde weilen werden, und die Untadeligen sind es, die darauf übrigbleiben werden. 22 Was die Bösen betrifft, von der Erde werden sie weggetilgt; und die Treulosen, sie werden davon weggerissen.

(Psalm 115:16) Was die Himmel betrifft, Jehova gehören die Himmel, Aber die Erde hat er den Menschensöhnen gegeben.

(Psalm 37:29) Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen.

Gemäß der Bibel kommen also WEDER Buddhisten NOCH Christen NOCH Islamisten NOCH Juden NOCH Hindus ... etc. den Himmel, sondern wir werden, sofern wir zu den Gerechten und Mildgesinnten gehören, das Vorrecht haben, auf der Erde in einem Paradies zu leben.

(Johannes 5:28, 29) Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören 29 und herauskommen werden

Das Recht gibt ihr die Offenbarung Gottes in Jesus Christus, über die andere Religionen nicht verfügen.  Christen glauben dem Wort Jesu, dass Er selbst Weg, Wahrheit und Leben ist. Deshalb führt nur der Weg über diese Wahrheit in das ewige Leben, in den Himmel. Gott selbst ist die Wahrheit und da Er unwandelbar ist, kann es auch keine andere geben.

Deine Mutter hat aber Recht, dass auch Andersgläubige und auch Nichtgläubige in den Himmel kommen, wenn sie ohne persönliche Schuld nicht zu Christus gefunden haben und nach ihrem Gewissen leben. Ohne persönliche Schuld geht niemand verloren.  Gott allein kann das gerecht beurteilen, inwiefern ein Mensch Ihn bewusst abgelehnt hat oder nur durch äußere Umstände nicht zur Wahrheit des Glaubens finden konnte.

Wer allerdings im wahren Glauben gelebt hat und dann zum Buddhismus wechselt, muss das auch vor Gott rechtfertigen.

Muslime verfügen über die Offenbarung Gottes durch Mohammed, Buddhisten über die Offenbarung Gottes durch Buddha - wer sagt Dir, welche dieser Offenbarungen richtig ist?

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@claushilbig

@claushilig

Das ist Unsinn !

Selbstoffenbarung Gottes , gibt es weder im Buddhismus,da gibt es nicht mal einen " Gott " ......noch im Islam ...gib es eine Selbstoffenbarung Gottes ...das Jesus dort schlicht und einfach nur ein Mensch ist .

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Kommen Buddhisten in den Himmel?

Ich bin Buddhist und mir persönlich ist es herzlich egal, was nach meinem Tod angeblich mit meiner Seele passieren soll.

Buddha verwarf die Theorie eines "ewigen Selbst" , so dass es nach buddhistischer Vorstellung gar keine unsterbliche Seele gibt. Daher ist mir auch herzlich egal, ob mich jemand in die Hölle wünscht.

Dazu kommt, dass ich mir mein Leben und Verhalten nicht von Jenseitsvorstellungen mit himmlischen Belohnung und höllischer Bestrafung diktieren lassen will.

Ich sehe keinen Sinn darin, im Leben auf verschiedene, angenehme Dinge verzichten und wenig alltagstaugliche Gebote befolgen zu müssen, nur wegen Versprechungen, ich gelange dann angeblich in ein Paradies gelange.

Was ist, wenn diese religiösen Theorien alle falsch sind?

Dann hätte ich mich mein ganzes Leben lang an lästige Regeln gehalten und mir auch noch ein schlechtes Gewissen wegen harmloser Vergnügen gemacht - und das ganz umsonst?

Ich lebe lieber ganz bewusst im Hier und Jetzt, als mein Leben auf irgendein Jenseits auszurichten.

Es ist für mich auch Teil meiner buddhistischen Praxis nicht an Vergangenem zu hängen, oder auf Zukünftiges zu hoffen.

Dass andere Religionen auf jenseitigen Belohnungsszenarien beruhen, respektiere ich natürlich absolut und wünsche jedem, dass er das bestmögliche aus seiner Religion für sich und seine Mitlebewesen ziehen kann. :-)

Was gibt einer Religion das Recht zu sagen, ihre Theorie über das Leben nach dem Tod sei gültiger als andere?

Dieses Recht gibt es nicht, das fällt höchstens unter Glaubensfreiheit.

Keine Religion kann belegen, dass die von Menschen verfassten Texte in irgendeiner Form "wahrer" oder "heiliger" sind, als die Lehren einer anderen Religion. Das sind lediglich religiöse Überzeugungen.

Diese Dinge kann man also glauben und für wahr halten - beweisen lässt sich die Richtigkeit von Jenseitsvorstellungen aber meiner Meinung nach nicht.

Eine Meinung zum Leben nach dem Tod zu haben ist niemandem verboten, es verstößt also gegen kein Gesetz oder Recht.

Allerdings ist ein "Wahrheitsanspruch" wie gesagt nicht belegbar, so dass letztlich niemand das "Recht" hat, sich höher zu stellen, als ein anderer Mensch.

Wenn man verschiedene religiöse Schriften liest, stößt man auch immer wieder auf die Ermahnung, sich nicht selbst zu überhöhen.

Bei manchen Menschen ist das "Sendungsbewusstsein" (oder die Selbstüberschätzung) allerdings so groß, dass sie nicht einmal darüber nachdenken, ob es vielleicht ihrer eigenen religiösen Tradition widerspricht, sich anderen Personen aufzudrängen.

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Das Leben ist nicht ewig , wer weis ob du morgen noch lebst man kann von eine auf ne andere sek sterben und dann ist es vorbei , wenn Gott existiert und der dich fragt wieso hast du mich geleugnet ?? Ja weil ich Vergnügen wollte und die Gebote war anstrengend sie einzuhalten !! Gott sagt zu dir , hättest du an mir geglaubt würdest du Vergnügen haben Ewigkeit , und es kommt keine Langeweile auf !! Du hast mich geleugnet geh hinein ( Hölle ) Ewigkeit !! Du denkst du bist schlau aber das bist du nicht !!

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@Alanbar31

Eben weil das Leben nicht ewig ist, sehe ich keinen Grund darin, mir Gedanken über etwas zu machen, was vielleicht niemals geschieht.

Wenn ich Hier und Jetzt versuche, meine Mitlebewesen zu helfen und möglichst wenig Leiden zu schaffen, einfach weil ich es als richtig ansehe und nicht, weil ich himmlischen Lohn dafür erwarte, dann könnte mir das ein hypothetischer Gott doch vermutlich positiv anrechnen.

Gibt es einen Gott, habe ich ein paar Bonuspunkte gut gemacht. Sollte es keinen Gott geben, dann geht es nun zumindest einigen Mitlebewesen besser.

Bei allem gebührenden Respekt: Mit einem Gottesbild, bei dem er mir kleinlich ankreidet, ihn nicht angebetet zu haben, weil ich stattdessen damit beschäftigt war, mich nützlich zu machen, kann ich herzlich wenig anfangen.

Dass das Leben vielleicht aus mehr als "Sex, Drugs and Rock'n roll" bestehen sollte und es nicht schaden kann, mal etwas selbstlos zu sein, ist denke ich unstrittig.

Ich persönlich halte nichts von einer reinen "Spaßgesellschaft" - allerdings genau so wenig von religiösen Geboten, die mir ganz normale Dinge verbieten, oder altertümliche Gebräuche aufdrängen.

Moralische Empfehlungen, die auch mit gesundem Menschenverstand nachvollziehbar sind und zeitgemäß gelebt werden, kann ich einiges abgewinnen.

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@Enzylexikon

Ein Beitrag, dem ich nur zustimmen kann - bis auf eine "winzige" Kleinigkeit:

Eben weil das Leben nicht ewig ist  ...

Dies sehe ich als eine Behauptung, die ebenso unbewiesen ist, wie deren Gegenteil.

Kurz gesagt, ich tendiere (ehrlicher gesagt: ich will es einfach glauben) zur Ewigkeitsannahme. "Glauben" deswegen, weil ich mir absolut keinen unzweifelhaften "Beweis" für ein Weiterleben vorstellen kann, der mich überzeugen könnte.

Das müßte schon auf neurowissenschaftlicher Basis sein, z. B. werde ich mich mal mit Delpasse beschäftigen - wenn mir das Buch wieder in die Hände fallen sollte ;-)

Im buddhistischen Kanon dagegen wimmelt es geradezu von solchen Aussagen, ja man kann direkt sagen, daß dieser geographische Raum  die Quelle der Reinkarnationslehre ist.

Leider muß man als "kritischer Anhänger" auch einräumen, daß darunter Berichte sind, die "irgendwie" nicht zu Buddha passen.

Zumindest seine Aussage, die an die Pascal'sche Wette erinnert, erachte ich aber als authentisch.

Letztendlich überzeugend für mich ist Buddha selbst, dessen eigenes Leben mit seiner Lehre vollkommen  übereinzustimmen scheint. Warum wohl hätte er, aus adeligem Haus stammend, ein Leben als Asket führen sollen, wenn er nicht etwas gefunden hätte, das ihm (und anderen) wertvoller erschien?

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@gaurisankar

Ich gebe zu, dass ich den Satz hätte weniger absolut formulieren können, was vermutlich angemessener gewesen wäre, um den Standpunkt anderer Menschen ausreichend zu respektieren. Ich denke aber, dass du es schon richtig aufgefasst hast und dir nicht auf den Schlipps getreten fühltest. :-)

Wenn es um "ewiges Leben" geht, nun....

Meiner Meinung nach verlischt zwar das Bewusstsein mit dem Hirntod und damit ist der Mensch als Persönlichkeit nicht mehr existent, eine gewisse Form von "ewigem Leben" könnte ich aber durchaus einräumen.

Wenn man von einer Erdbestattung ausgeht, dann führt die Verwesung des Körpers dazu, dass andere Lebewesen am Leben erhalten werden.

Die Made, der Wurm, oder Krabbelkäfer benötigen meinen Leichnam als Nahrung, um zu überleben. Wenn diese Wesen sich von dem Körper ernähren, dann geht etwas von mir auf diese Lebewesen über.

Wenn sich die Tiere dann fortpflanzen, dann zum Teil auch, weil sie mich als Nahrung hatten. Somit setzt sich ein Teil von mir in jeder neuen Made, in jedem neuen Käfer usw. fort.

In diesem Sinne - von der Identifikation mit dem isolierten menschlichen Körper durch den Kreislauf der Natur zum Teil eines größeren Ganzen zu werden - hat das eigene Leben in der Tat etwas ewiges.

Ein Überdauern der Persönlichkeit durch eine Art "unsterbliches Selbst" halte ich persönlich für unwahrscheinlich, zumal ja der Gedanke der Reinkarnation nicht automatisch eine "Seelenwanderung" bedeutet.

Was den Buddha betrifft, so hat er ja die Askese und Verleugnung körperlicher Bedürfnisse genau so als wenig zielführend verworfen, wie die Anhaftung an Luxus.

Ein Saddhu (Asket) zu werden war in der damaligen Gesellschaft der einzig akzeptable Weg, sich vornehmlich mit Sinnfragen zu befassen, da im Rahmen der Varnas (Kasten) von ihm als Kshatriya (Krieger) sonst die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung verlangt worden wäre.

Dass er schließlich erkannte, dass körperliche Selbstaufgabe nicht automatisch zur Befreiung führt, spricht aus meiner Sicht für den gesunden Menschenverstand und ein hohes Maß an Ablehnung übertriebener religiöser Forderungen (...und Versprechen, um auf die Vorstellung vom Paradies zurückzukommen).

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@Enzylexikon

ich hab die unterhaltung, ehrlich gesagt, nicht wort für wort verfolgt, entschuldigung also, wenn ich schon gesagtes wiedeholen sollte.

der buddha hatte schon eine bestimmte jenseitsvorstellung, die aus naheliegenden gründen hinduistisch geprägt war (bhavachakra, karmisches prinzip und so) und auch die kette des bedingten entstehens impliziert ja auch eine gewisse vorstellung vom "leben nach dem tod", bzw. dem leben zwischen den leben... aber wenn ich mich recht erinnere, hatte er gesagt, dass die frage nach dem verbleib der seele nach dem tod letztlich nicht nützlich ist und nicht zielführend. der buddha selbst hatte also gesagt, dass die frage nach einem leben nach dem tod sinnlos ist.

schmeiße ich da etwas durcheinander?

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@samizzze

Du hast Recht, als dass Buddha den Vorstellungen eines Jenseits offenbar keine besondere Bedeutung beimaß.

Die Wiedergeburt ist in der Kette des bedingten Entstehens eher ein durch Karma bedingter Impuls und bedeutet nicht, das Bewusstsein von Person A auf Person B übertragen wird.

Diese Vorstellung, das ewige Selbst (Atman) des Menschen strebe danach, mit dem Ewigen (Brahman) zu verschmelzen, gibt es im Hinduismus und wird manchmal fälschlich auch dem Buddhismus zugeschrieben.

Der Vajrayana-Buddhismus ist im Bezug auf "Bewusstseinsübertragung" zwischen verschiedenen Leben komplexer und umfasst wohl auch die Vorstellung, zumindest bedeutende Lehrer könnten hier Einfluss auf die Wiedergeburt nehmen.

Diesbezüglich ist mein Kenntnisstand aber äußerst beschränkt und da gibt es sicher kompetentere Ansprechpartner.

Ich denke, wir sind uns aber alle darin einig, dass dies eben ganz klar ein Bereich des Buddhismus ist, bei dem man mit Rationalität nur bis zu einem gewissen Punkt gelangt, bevor es dann tatsächlich eine reine Glaubensfrage wird.

Wenn also ein Buddhist daran glaubt, über ein ewiges Selbst, also eine Seele zu verfügen, dann ist das genau so wenig objektiv zu widerlegen, wie der Glaube an ein Paradies.

Ich persönlich rede eigentlich normalerweise auch nicht groß über dieses Thema, denn wenn man über Glauben spricht, nimmt das leicht den Charakter eines Überzeugungsversuchs an.

Man versucht meist instinktiv, seinen eigenen Standpunkt resp. Glauben zu verteidigen, denn immerhin ist das "ewige Leben" oder das "Seelenheil" eine ernste Angelegenheit.

Ich meine, natürlich hätte ich nichts dagegen, mich nach meinem Tod plötzlich im paradiesartigen "Reinen Land" (Sukhavati) des Buddha Amida wiederzufinden und dort weiterüben zu dürfen - allerdings bin ich diesbezüglich eben skeptisch. 

Ich denke da an den Hit "Rose Garden" von Lynn Anderson aus dem Jahr 1970:

"I beg your pardon, I never promised you a rose garden. Along with the sunshine there's gotta be a little rain some time".

Also verspreche ich mir selbst lieber keinen Rosengarten in Form eines ewigen Lebens, da die allgemeine Lebenserfahrung einfach zeigt, dass es immer wieder Regengüsse gibt. 

Oder, weniger poetisch

"Erstens kommt  es anders und zweitens als man denkt" ;-)

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@samizzze

ich hab die unterhaltung, ehrlich gesagt, nicht wort für wort verfolgt, entschuldigung also

Nicht nötig, geht mir meistens genauso. Auch bei dieser Fragestellung ging es mir eher darum, Beiträge bestimmter Teilnehmer zu lesen, aus denen ich immer wieder neues lernen kann.

Z. B. zu Enzylexikon:

Ich gebe zu, dass ich den Satz hätte weniger absolut formulieren können […] denke aber, dass du es schon richtig aufgefasst hast und dir nicht auf den Schlipps getreten fühltest. :-)

Stimmt. Aber es ist an mir, mich zu entschuldigen, daß ich immer wieder so entsetzlich pingelig bin und auf dem Splitter im Auge des Anderen herumreite, obwohl ich mir des eigenen Balkens durchaus bewußt bin.

eine gewisse Form von "ewigem Leben" könnte ich aber durchaus einräumen.

Nun, das werden die thematisierenden Stellen im Kanon aber nicht meinen :-D

Ein Saddhu (Asket) zu werden war in der damaligen Gesellschaft der einzig akzeptable Weg, sich vornehmlich mit Sinnfragen zu befassen, da [...] sonst die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung verlangt worden wäre.

Speziell vornehmlich ist richtig, schließt derartiges Ansinnen aber nicht rigoros aus. Ich glaube es war (König) Ajatasattu, der z. B. auf der Suche nach der Seele äußerst grausame Experimente an Gefangenen vornahm – gewiss nicht die primäre Aufgabe eines Herrschers.

Dass er schließlich erkannte, dass körperliche Selbstaufgabe nicht automatisch zur Befreiung führt

Ja, aber das erkannte er bereits kurz nach seinem Gang in die Hauslosigkeit – und blieb trotzdem bei der Askese (die man – trotz der Bezeichnung „Mittelweg“ von unserer Sicht aus durchaus als „Extrem“ bezeichnen könnte). Also ich wäre damals (ja, Schande über mich!) in den Palast zurückgekehrt und hätte in Ruhe (neben ein paar guten Taten in der näheren Umgebung zu vollbringen) mein Parinirvana abgewartet :-D

dass die frage nach einem leben nach dem tod sinnlos ist.

schmeiße ich da etwas durcheinander?

Nein, keinesfalls. (Nebenbei: Das sagte er auch noch von einigen anderen Themen).

Welchen Wert hätte es beispielsweise für dein jetziges Leben, wenn du wüßtest, daß du früher mal Napoleon (wie so viele andere auch ;-D), Pontius Pilatus, Dschingis Khan usw. gewesen bist? Das Gleichnis vom vergifteten Pfeil kann hier hilfreich sein.

Trotzdem gebe ich zu, daß in den Gesprächen Buddhas sich seine Partner oft so schnell zufrieden gegeben haben. Auch ich hätte zu vielen Dingen gerne mehr erfahren:-)

Unsere Schwierigkeiten: Wir sind räumlich und zeitlich sehr weit von Buddhas Wirkensstätte entfernt, sehen viel zu viel durch „unsere Brille“, verwechseln „Arbeitshypothese“ mit Glauben oder Beweis, ziehen uns genehme Teile heraus (beachte die Duhem-Quine-These). Der buddhistische Kanon ist nicht didaktisch geordnet, die Gedankengänge folgen nicht unserer gewohnten aristotelischen Logik (Catuṣkoṭi), unterschiedliche Übersetzungen verunsichern (Sapir-Whorf-Hypothese).

Unser Glück: Wenn er Recht hat, haben wir unendlich lange Zeit, wenn er nicht Recht hat, sind wir in Bälde alle Sorgen los – aber natürlich nur, wenn die Christen (u.A.) ebenfalls nicht Recht haben :-D

PS: Enzylexikons letzten Beitrag hierzu habe ich erst nach der (separat erfolgten) Abfassung meines Beitrags gelesen. Sollten zu einigen oder mehreren Punkten noch fragen offen stehen, helfen wir sicher nach unserem besten NF-Vermögen weiter.

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